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GrayHex

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  • »GrayHex« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 17. April 2013, 19:48

Fragen zur Öltemperatur

Hallo miteinander,

Ich habe ein paar Fragen zur Öltemperatur beim GT86/BRZ und dachte ich bekomme hier vielleicht die Antworten, da ja einige auf die eine oder andere Weise einen Zusatzsensor hierfür verbaut haben.

Was ist die "warme" Öltemperatur?

Gibt es da einen festen Wert, ab dem die nicht mehr steigt? Oder muss man sich das ganze viel variabler/belastungsabhängiger vorstellen?

Wie steht die Öltemperatur im Zusammenhang mit der Kühlkreislauftemperatur? (Die kann ich ja bei einem normalen GT sehen. Nach meinen eigenen Erfahrungen geht die Nadel dort bis knapp über das Temperaturzeichen und bleibt dann konstant, auch bei Hochgeschwindigkeitsfahrten.)

Ist das Öl zuerst warm oder das Kühlwasser?


Danke vorab,

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2

Mittwoch, 17. April 2013, 19:53

Hab mal gelesen (weiß nicht mehr ob hier), dass das Kühlwasser zuerst die Temperatur erreicht, das Öl hinkt ca. 10 min. nach.

Ich fahr sicherheitshalber ca. 10km bevor das Drehzahllichtchen bei 7400U/min blinken darf.....................
SEIT 28. März, 15.30 Uhr bis voraussichtlich 30.September: GT86 Inferno Orange, Schalter, Navi, Teilleder

UbuRoy

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3

Mittwoch, 17. April 2013, 20:31

Die Öl- und Kühlmitteltemperatur ist niemals konstant. Auch bei stillstehender Nadel wie bei unserm GT. Die rührt sich nicht vom Fleck, obwohl die Kühlmitteltemperatur durchaus bis zu 30°C, also so zwischen 80 und 110 °C schwanken kann. Wobei 110°C schon recht heftig sind.
Wegen der geschlossenen Kühlkreislaufs würde das Kühlmittel bedingt durch den hohen Druck im System aber erst so ab ca. 120°C anfangen zu kochen. Dsa heißt dann, über den Ausgleichsbehälter abblasen. Komischerweise scheint sich in den GT Ausgleichsbehältern kein Überdruckventil zu befinden. Das heißt also, der Deckel würde vermutlich abfliegen und die Suppe schlagartig den Motor verlassen.

Beim Öl ähnlich. Ab 80°C dürften Vollgasfahrt und BEschleunigungsorgien kein Problem sein bis hoch zu etwa 130 °C maximal. Da allerdings würde ich für mich spätenstens die Grenze ziehen.
Darüber kann es zu Blasen/Schaumbildung kommen und der der Ölfilm kann dadruch reissen, was dann einen kapitalen Motorschaden nach sich ziehen würde.
Bei unserem hochgezüchteten Sauger mit dem extrem dünnen Öl würde mir eher schon ab 120 °C langsam der Schweiß ausbrechen.

Übrigens: Ihr solltet ruhig ab und an dafür sorgen, das die Öltemperatur die 100 °C auch mal überschreitet für einige Zeit. HAt den Vorteil, das vorhandenes Kühl- oder Kondenswasser und Benzin im Öl verdampfen.

Da wird einigen von Euch dann sicherlich auffallen, das der Boxer wohl doch den einen oder anderen Tropfen Öl verbrennt, wenn die falschen Bestandteile wie wasser und öl verbrannt aus dem Motoröl heraus sind.

Das Öl benötigt ne ganze Ecke länger bis es auf Betriebstemp ist im Gegensatz zum Wasser. So ca. 10 Minuten nach Torque MEssung.
Im übrigen habe ich keine Ahnung, wo der Sensor für das Öl sitzt. Sicherlich nicht in der Ölwanne, denn dazu sind die 80 °C meiner Meinung nach ein wenig schnell erreicht. Aber wer weiß.
......_/V\_ .....
......(O-O)......
--o0o--U--o0o--

Was Du nicht willst, das man Dir tut, tu' auch keinem ander'n an. (Im Zweifelsfall als erster.)

Natz

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4

Mittwoch, 17. April 2013, 20:54

Der Sensor sitzt beim Ölfilter.
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満月-86

UbuRoy

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5

Donnerstag, 18. April 2013, 07:46

Ah, danke!
Werd ich mir mal anschauen. Vielleicht läßt der sich ja auch gegen einen kombinierten Öltemp/Öldruck Sensor tauschen.
......_/V\_ .....
......(O-O)......
--o0o--U--o0o--

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GT86vs944

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6

Donnerstag, 18. April 2013, 10:39

Die Öl- und Kühlmitteltemperatur ist niemals konstant. Auch bei stillstehender Nadel wie bei unserm GT. Die rührt sich nicht vom Fleck, obwohl die Kühlmitteltemperatur durchaus bis zu 30°C, also so zwischen 80 und 110 °C schwanken kann. Wobei 110°C schon recht heftig sind.
Wegen der geschlossenen Kühlkreislaufs würde das Kühlmittel bedingt durch den hohen Druck im System aber erst so ab ca. 120°C anfangen zu kochen. Dsa heißt dann, über den Ausgleichsbehälter abblasen. Komischerweise scheint sich in den GT Ausgleichsbehältern kein Überdruckventil zu befinden. Das heißt also, der Deckel würde vermutlich abfliegen und die Suppe schlagartig den Motor verlassen.

Beim Öl ähnlich. Ab 80°C dürften Vollgasfahrt und BEschleunigungsorgien kein Problem sein bis hoch zu etwa 130 °C maximal. Da allerdings würde ich für mich spätenstens die Grenze ziehen.
Darüber kann es zu Blasen/Schaumbildung kommen und der der Ölfilm kann dadruch reissen, was dann einen kapitalen Motorschaden nach sich ziehen würde.
Bei unserem hochgezüchteten Sauger mit dem extrem dünnen Öl würde mir eher schon ab 120 °C langsam der Schweiß ausbrechen.

Übrigens: Ihr solltet ruhig ab und an dafür sorgen, das die Öltemperatur die 100 °C auch mal überschreitet für einige Zeit. HAt den Vorteil, das vorhandenes Kühl- oder Kondenswasser und Benzin im Öl verdampfen.

Da wird einigen von Euch dann sicherlich auffallen, das der Boxer wohl doch den einen oder anderen Tropfen Öl verbrennt, wenn die falschen Bestandteile wie wasser und öl verbrannt aus dem Motoröl heraus sind.

Das Öl benötigt ne ganze Ecke länger bis es auf Betriebstemp ist im Gegensatz zum Wasser. So ca. 10 Minuten nach Torque MEssung.
Im übrigen habe ich keine Ahnung, wo der Sensor für das Öl sitzt. Sicherlich nicht in der Ölwanne, denn dazu sind die 80 °C meiner Meinung nach ein wenig schnell erreicht. Aber wer weiß.
Sehr schön & ausführlich geschrieben! :thumbup:
Gründungsmitglied der Selbsthilfegruppe für chronische Grinser, München s.v. ;)

karlsson

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7

Donnerstag, 27. Juni 2013, 21:38

Ölkühler

Hey,

was erreicht ihr, die ihr eine Öltemperaturanzeige habt denn unter Last so für Öltemperaturen?

Wäre ein Ölkühler vielleicht angebracht?

Was ist von sowas zu halten, und wie funktioniert das eigentlich?

http://ft86speedfactory.com/cusco-oil-co…f5461a3b0b17289

http://www.cusco.co.jp/2013_cusco_catalog/#/100/

Flasher

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8

Freitag, 28. Juni 2013, 00:10

Auf der Rennstrecke habe ich eine maximale Temperatur von 132 °C laut Torque gemessen. Im Alltag komme ich selten über 110 °C. Ein Ölkühler schadet aber nie und ist soweit ich weiß auch eintragungsfrei. Wichtig ist, dass er einen Thermostat hat.
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viva71

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9

Freitag, 28. Juni 2013, 07:11


Was ist von sowas zu halten, und wie funktioniert das eigentlich?


So einen Öl-Kühler verwendet der 3S-GTE Gen 2 serienmäßig auch.

Hier wird das Öl, welches zum Ölfilter fließt, über eine Adapterscheibe, die mit dem Wasser-Kühlkreislauf verbunden ist, gekühlt.

Ein luftangeströmter Ölkühler ist effektiver, da das Kühlwasser ja schon eine erhöhte Wärmekapazität hat.
Der Nachteil ist der komplexere Einbau des luftgekühlten Ölkühlers.

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Freitag, 28. Juni 2013, 09:11

Komplex?

Adapterscheibe, Schläuche und Kühler sinnvoll fixiert, fertig ... Achtung knapp nen halben Liter mehr eingießen

Interessanter wird der Ölwechsel, weil ja auch der Anteil aus dem Kühler muss. Meist haben die ja keine gesonderte ablassschraube

karlsson

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Freitag, 28. Juni 2013, 09:43

Danke an Flasher für die Erklärung.

So ein Öl-Wasser-Kühler wie der von Cusco vermeidet die Ölwechselproblematik, die Labskaus für den Öl-Luftkühler beschreibt, oder?

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Freitag, 28. Juni 2013, 10:25

Aber du gewinnst doch nix beim Öl-Wasser-Kühler. Klar ist der einfacher einzubauen, aber mal ehrlich, wenn du einfach den Lüfter auf Dauerbetrieb stellst ist das noch einfacher und effektiver.

Öl- und Wasserkreislauf stehen doch eh in Verbindung, daher lädst du das Wasser nur noch mehr auf. Du musst das nutzbare Delta (Warmes Wasser - Kaltes Wasser = Delta) größer machen. Wenn Du am Ölfilter selbst nochmal den gleichen Wasserkühlkreislauf anschliesst hast, wird das Delta nur kleiner. Oder Du baust einen größeren Wasserkühler ein ... wobei das wieder etwas umständlicher wird.

Ein externer Ölkühler erweitert den Ölkreislauf und ist normalerweise auch mit einem Thermostat versehen (85°-95°) und erst dann wird der zusätzliche Kreislauf eingesteuert. Ich habe so ein Ding in meinem MR-2 W3 in die Kieme eingebaut. Ein fieser Ort, aber wenn man alles vormontiert ist das easy going. Und er bringt richtig was. Selbst bei heissem Wetter auf der Autobahn ist es schwer deutlich über die 115° zu kommen.

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Freitag, 28. Juni 2013, 10:26

Gerade durch die Verwendung des 0W-20 sollte doch die Öltemperatur im Minimalbereich nicht ganz so kritisch sein, da der Schmierfilm bereits schneller entsteht als bei Öl mit höherer Viskosität?! Oder vertue ich mich da grade? Will sagen: dauert nicht lange, bis man den Wagen zumindest im Bereich 5-6k U/min treten kann...?

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Freitag, 28. Juni 2013, 10:36

Aber die 20 hinter dem W ist doch das interessant ... dass das Öl dünnflüssig ist und sich schnell verteilt ist ja toll, leider sieht das bei hohen Temperaturen nicht so toll auf wie bei einem W40 oder W60 (zähflüssig, aber sehr Temperaturfest). Und wir wollen ja das Öl schonen und nicht so hohe Temperaturen aufkommen lassen.

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15

Freitag, 28. Juni 2013, 10:42

ja... d.h. beim Rallyefahren ist höhere Viskosität und länger warmgefahrenerer Motor sinnvoll - genau das meine ich ja, für den "Straßengebrauch" inkl. höherer Drehzahlen beim Beschleunigen/ AB fahren sollte doch durch diese Viskosität ein Hochdrehen für diese Zwecke eher möglich sein, oder?

viva71

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16

Freitag, 28. Juni 2013, 11:55

Komplex?

Adapterscheibe, Schläuche und Kühler sinnvoll fixiert, fertig ... Achtung knapp nen halben Liter mehr eingießen

Interessanter wird der Ölwechsel, weil ja auch der Anteil aus dem Kühler muss. Meist haben die ja keine gesonderte ablassschraube


Ja, komplex im Verhältnis zur Variante als Zwischenaufsatz beim Ölfilter auf jeden Fall

Wo hat man Platz, wie wird er befestigt, wie komme ich zum Öl ohne lange Leitungen, wird er sinnvoll angeströmt, ist er vor Steinschlägen relativ sicher, wie lasse ich das Öl ab

karlsson

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17

Sonntag, 30. Juni 2013, 16:41

Das hier: Robispec Radiator wäre eine weitere Möglichkeit.
Ich zitiere mal aus Post #31:

Zitat

"(...) I drove down to Robispec's shop yesterday to get his radiator installed.(...) I was seeing cruising oil temps in the 220s (F) (=105°C) that would peak to 245F(=118°C) when driving uphill. The ambient temps were in the 85-90F (=32°C) range.

On the way home after the install, it was initially a bit warmer (probably 95-100F)(=36°C) and I was seeing cruising oil temps in the 205F(=96°C) range with a peak of 215F(=101°C) while accelerating uphill in fourth gear. As I got closer to home, and the ambient temps were down to the 70s (=21°C), my oil temps were down to the 195F(=90°C) range."


Also im Alltag immerhin 90-95°C statt 105 bzw. 100°C statt 118°C.
Und auf der Strecke bei 43°C Umgebungstemperatur, als angegebene Maximaltemperaturen 91°C Wasser und 110 °C Öl.

ecospeed

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Sonntag, 30. Juni 2013, 17:28

das ist ja ein RIESEN Radiator^^...da hätte ich mehr Auwirkung erwartet.... da wirken die sonst üblichen im Kaffeetellerformat echt zierlich. Vllt liegts an der magelden Belüftung...bei den kleinen könnte man ja noch nen potenten Lüfter adaptieren

karlsson

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19

Sonntag, 30. Juni 2013, 18:14

Das mit der geringen Auswirkung, die ja unter Last wieder ganz ordentlich aussieht, wird, so wie ich Labskaus verstehe, mit der Konzeption zusammenhängen: Es ist ja ein Öl-Wasser-Kühler.

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20

Sonntag, 30. Juni 2013, 20:33

Soweit ich dass kapiere ersetzt der komplett den oem kühler.
:D :D :D

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