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Timon

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Samstag, 3. November 2018, 11:53

Lautsprechereinbau Toyota GT86

Guten Tach :)
Ich habe mich entschlossen meinem GT86 ein paar neue Lautsprecher zu spendieren. Habe natürlich erstmal geschaut wo welcher Lautsprecher sitzt. Dies habe ich überwiegend durch How-To Videos gesehen.
Im Amaturenbrett befindet sich damit ein 1Zoll Lautsprecher und ein 3,5Zoll Lautsprecher, wo man aber auch ohne größere Probleme 4Zoll einbauen sollte.
Voller Vorfreude habe ich nun 4x 4Zoll Lautsprecher bestellt welche gestern ankahmen. Und nun gehen die Probleme los. Ich habe auf dem Amaturenbrett nur den 1Zoll Lautsprecher.

Dort wo der 3,5Zoll Lautsprecher sein sollte ist keiner angebracht. Auch kein Stecker zu sehen. Nur die Befestigungslöcher sind vorhanden.
Sollte da nicht abwerk ein Lautsprecher sitzen?
Immerhin hinten kann ich die neuen Lautsprecher anbringen, da dort auf jeden Fall einer sitzt. Diese hab ich mit meinen Radio erstmal auf +10db gestellt da diese Tot leise waren. Besonders schön hören diese sich jedoch nicht an.
Habt ihr Vorschläge was ich nun am blödesten mache? Würde dort sehr gerne meinen 4Zoll Lautsprecher einsetzen. Die Befestigungslöcher passt, jedoch muss ich mit der Einbautiefe nochmal schauen und vorallem natürlich wie ich da am Blödesten Signal hinbekomme....
Irgendwelche Vorschläge?
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psyke

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Samstag, 3. November 2018, 12:13

Mitteltöner im Armaturenbrett gibt es nur mit dem JBL-Soundsystem, serienmäßig ist unter der Abdeckung nur ein Hochtöner mit einem Kondensator als Kabelweiche.

Ich weiß ja nicht was du vorhast, aber die Lautsprecher hinten tauschen finde ich absolut sinnlos. Da könntest du auch Lautsprecher für mehrere hundert Euro verbauen, dann quäken sie dich immer noch von hinten an. Was hast du denn da für Lautspreche rund wie werden die denn getrennt? Dein Konzept klingt irgendwie nach "hauptsache austauschen", aber was ist denn dein Ziel?

Timon

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Samstag, 3. November 2018, 12:22

Mitteltöner im Armaturenbrett gibt es nur mit dem JBL-Soundsystem, serienmäßig ist unter der Abdeckung nur ein Hochtöner mit einem Kondensator als Kabelweiche.

Ich weiß ja nicht was du vorhast, aber die Lautsprecher hinten tauschen finde ich absolut sinnlos. Da könntest du auch Lautsprecher für mehrere hundert Euro verbauen, dann quäken sie dich immer noch von hinten an. Was hast du denn da für Lautspreche rund wie werden die denn getrennt? Dein Konzept klingt irgendwie nach "hauptsache austauschen", aber was ist denn dein Ziel?

Es ist mehr oder weniger "Hauptsache austauschen". Ich möchte nicht mehrere Hundert Euro ausgeben und ein mega krasses Audiosystem haben. Möchte nur "ordentlichen" Klang. Daher habe ich bereits das Radio getauscht. Dies lief wunderbar. Jedoch scheitere ich nun an den Lautsprechern.

Mein Wunsch ist vorne den kleinen Hochtöner erstmal drin zu lassen, jedoch daneben eben einen 4Zoll Lautsprecher zu verbauen.
Hinten die Lautsprecher wollte ich auch austauschen, jedoch erst vorne. Außerdem natürlich auch die beiden 6,5Zoll Lautsprecher in den Türen. Weiter möchte ich nichts. Kein Subwoofer, keinen extra Verstärker oder ähnliches. Nur die billig Lautsprecher gegen was ordentliches tauschen.
Gekauft habe ich 4x ETON PRX110.2, sollten recht ordentlich klingen
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psyke

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Samstag, 3. November 2018, 12:32

Ich wollte dich nicht dazu nötigen mehrere hundert Euro auszugeben, einen "ordentlichen Klang" bekommt man eben durch planloses austauschen irgendwelcher Lautsprecher an irgendwelchen Stellen nicht. Nur weil du überall andere Lautsprecher mit größerem Durchmesser verbaust, wird es nicht plötzlich "ordentlich". Es wird nur anders. Auch überall Coaxe hinsetzen und die vorherigen Hochtöner behalten(?), macht das Ganze dann nur zu einem großen Mischmasch aus allem - aus allen Richtungen.

Radioaustausch ist doch schonmal gut, je nach Radio kann man dann schon per EQ und Laufzeitkorrektur etwas verbessern.

Ich denke du solltest das Ganze vielleicht nochmal überdenken, dich einwenig einlesen und vielleicht mal bei Leuten reinhören, die sich damit schon mehr beschäftigt haben. Mein ich auch gar nicht böse, ich habe auch so angefangen und hab mich dann mit viel Zeit, Geld und Material hochgehangelt. Mach den Fehler lieber nicht und mach es einmal gescheit.

Timon

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Samstag, 3. November 2018, 12:54

Ich wollte dich nicht dazu nötigen mehrere hundert Euro auszugeben, einen "ordentlichen Klang" bekommt man eben durch planloses austauschen irgendwelcher Lautsprecher an irgendwelchen Stellen nicht. Nur weil du überall andere Lautsprecher mit größerem Durchmesser verbaust, wird es nicht plötzlich "ordentlich". Es wird nur anders. Auch überall Coaxe hinsetzen und die vorherigen Hochtöner behalten(?), macht das Ganze dann nur zu einem großen Mischmasch aus allem - aus allen Richtungen.

Radioaustausch ist doch schonmal gut, je nach Radio kann man dann schon per EQ und Laufzeitkorrektur etwas verbessern.

Ich denke du solltest das Ganze vielleicht nochmal überdenken, dich einwenig einlesen und vielleicht mal bei Leuten reinhören, die sich damit schon mehr beschäftigt haben. Mein ich auch gar nicht böse, ich habe auch so angefangen und hab mich dann mit viel Zeit, Geld und Material hochgehangelt. Mach den Fehler lieber nicht und mach es einmal gescheit.

Der Gedanke ist gut, aber ich möchte ja wirklich nur die billig gelump Lautsprecher austauschen. Ich sehe das so das der Klang abhängt von Qualität der Lautsprecher und des Verstärkers. Ist der Lautsprecher schlecht kann man mit einem teuren Verstärker/Radio auch nicht viel besseren Klang raus holen.Andersrum genauso.
Daher habe ich mir ein gutes Radio mit sehr gutem intigrierten Verstärker eingebaut um im Anschluss eben die billigen Lautsprecher gegen was ordentliches Auszutauschen. Mehr Möchte ich ja gar nicht. Keinen "High-End" Klang wo alles perfekt abgestimmt ist. Einfach nur besser als Serie.

Ich bin schon froh das ich jetzt mein Radio getauscht hab, davor war der Klang ja noch schlechter als in einem Golf. Jedoch bin ich einfach mit dem gesamten Klangbild noch nicht so zufrieden. Der Bass ist sehr Flach, wenn ich diesen via Equalizer aufdrehe bzw eine Bassverstärkung dazugebe wirds etwas besser obwohl dann die Lautsprecher anfangen zu knacken... Und die Höhen sind so naja...

Daher wäre mir da amliebsten eine Möglichkeit die kleinen Höhen wegzulassen und direkt nur noch die 4Zoll Lautsprecher zu setzen. Nur wie sie schon sagten werden die Lautsprecher in den Türen von diesen gespeißt...
Gibt es den eine Möglichkeit mithilfe des Steckers der im Amaturenbrett liegt meine 4Zoll zu befestigen, die Höhe wegzulassen und die in den Türen dennoch zu erhalten?
Wie ich das sehe brauche ich dann ggf. eine Frequenzweiche, muss den Ordiginalen Stecker entfernen und rausfinden welche Kabel wo hin gehen. Zwei sollten die Eingangssignale vom Radio sein und die anderen beiden sollten zum Lautsprecher in der Tür gehen wenn ich das Schaltdiagram von Toyota richtig deute.
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bdn

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Samstag, 3. November 2018, 16:07

Was dir psyke glaube ich sagen möchte ist, dass du dir Gedanken über ein Gesamtkonzept machen solltest, da "nur" Komponenten tauschen nicht viel bringt.

Nach meiner sehr laienhaften Erfahrung sind Zusammenstellung, Abstimmung, Dämmung usw. eigentlich wichtiger als die Qualität der Komponenten selbst... aber dies "richtig" zu machen ist viel schwerer, als was neues zu kaufen. Daher überlasse ich das den Profis :)
Grüße

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Timon

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Samstag, 3. November 2018, 17:53

Nach meiner sehr laienhaften Erfahrung sind Zusammenstellung, Abstimmung, Dämmung usw. eigentlich wichtiger als die Qualität der Komponenten selbst...

Das ist mir klar das man mit damit ähnlich viel bewirken kann wie mit guten Komponenten, die Frage steht gar nicht im Raum. Daher habe ich mir schon Gedanken gemacht. Und die sehen eben so aus: Lautsprecher vorne am Amaturenbrett upgraden als Höhe/Mitteltöner (2-Wege). In den Türen die Lautsprecher tauschen gegen welche die für Bass gut zu gebrauchen sind (da weiß ich noch nicht welche ich am blödesten kaufe). Außerdem die Hinten ebenfalls gegen die selben wie vorne auf dem Amaturenbrett tauschen für Höhe/Mitteltöne. Das sollte ein relativ ordentliches Klangbild geben und da ich 2Wege lautsprecher verwende benötige ich nichtmal eine Frequenzweiche da diese in die Lautsprecher intigriert sind.
Wenn mir dann der Klang noch immer nicht reicht kann man immernoch Über Dämmung nachdenken, das geht ja immer.
Mitlerweile habe ich aber auch schon alles so gut wie fertig. Hinten die beiden Lautsprecher sind eingebaut und die im Amaturenbrett sind zumindest pysisch schonmal drin. Mir fehlt jedoch die Pinbelegung des Steckers. Hat da jemand einen Plan welcher Pin für was ist? Will positiv/negativ nicht vertauschen und bissher nichts im Internet gefunden.

Ich glaube das wird richtig gut. Habe ja aktuell nur die Hinten laufen welche nur über Höhe und Mittelton verfügen und es klingt trotzdem jetzt schon besser wie OEM :thumbsup:
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psyke

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Samstag, 3. November 2018, 19:24

Ich nehme mir irgendwann mal die Zeit und schreibe einen Grundlagenthread dazu. Vielleicht ist das gut, da haben alle was von.

Ich finde es aber sehr gut, dass du deine eigenen Erfahrungen machen willst. Du kannst auch mal ins Klangfuzziforum schauen, da stegt auch viel zur Physik dahinter.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »psyke« (3. November 2018, 19:37)


Timon

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Samstag, 3. November 2018, 20:11

Also nehme ich mal an das du kein Belegeplan für den blöden Stecker hast... Bin jetzt seit 2 Stunden am suchen und noch nichts hilfreiches gefunden :thumbdown:
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Samstag, 3. November 2018, 20:17

Ich fange einfach mal hier an zu erklären, ich schreibe sonst immer so kurz und knapp und das kann schon einmal missverständlich und sarkastisch wirken. Ich reiße alles nur sehr kurz an, weil es eh schon sehr viel ist. Vielleicht kann man den Post ja mal nutzen um ihn weiter auszuarbeiten, also wer Ergänzungen hat, her damit.

Also fangen wir ganz von vorne an. Was ist denn eigentlich die Stereo-Musik die wir im Auto abspielen und wie funktioniert sie?
Zitat Wikipedia;

Zitat

Mit Stereofonie (von altgriechisch στερεός stereos, deutsch ‚hart, starr‘ und φωνή fōnē ‚Laut‘, ‚Ton‘) werden Techniken bezeichnet, die mit Hilfe von zwei oder mehr Schallquellen einen räumlichen Schalleindruck beim natürlichen Hören erzeugen.

Im einfachsten Fall erfolgt die horizontal verteilte Abbildung allein durch Pegelunterschiede Δ L oder durch Laufzeitunterschiede Δ t der beiden Lautsprechersignale. Die Abbildung der Tiefenstaffelung beruht auf Ausnutzung von frühen Reflexionen und auf Klangverfärbungen durch blauertsche Bänder, um bei der Abbildung „diffus und präsent“ herauszuarbeiten und räumliche Tiefenabbildung aus dem Verhältnis von Direktschallanteilen D und Raumschallanteilen R sowie Pegeldifferenzen herauszustellen.

Beim Hören wird das psychoakustische Phänomen ausgenutzt, dass der Mensch mit seinen Ohren auf Grund von interauralen Pegel-Unterschieden (Interaural Level Difference, ILD) und Laufzeit-Unterschieden (Interaural Time Difference, ITD) die Richtung von Schallquellen lokalisieren kann.


Nun gehen wir von dem Fall aus, dass man zu Hause vor Lautsprechern sitzt. Wir nehmen einfach Standlautsprecher an, welche in gleichem abstand zum Hörer stehen, es entsthet also ein gleichschenkliges Dreieck:


Nun gehen wir davon aus, dass in jedem Standlautsprecher zwei einzelne Lautsprecher verbaut sind, ein Hochtöner und ein Tieftöner. Beide sind auf auf einer Achse verbaut und haben den gleichen Abstand zum Hörer. Beide Standlautsprecher haben den gleichen Abstand zum Hörer und somit besitzt er Schall, welcher von beiden Lautsprechern ausgeht die gleiche Laufzeit bis zum Ohr.

Durch den Stereoeffekt tritt nun das ein was man von zu Hause kennt (falls nicht, bitte mal einen Lautsprecher verpolen) - man hat den Eindruck, die Musik würde vor einem stehen. Eine "Bühne" baut sich auf, man kann Instrumente und Stimmen räumlich lokalisieren - das was Stereomusik so toll macht. Durch die gleiche Laufzeit kann das Ganze auch dynamisch spielen, es "knallt", ein angeschlagenes Schlagzeug knallt auch wirklich und macht nicht nur "puff".

Im Auto haben wir nun einen ganz anderen Fall. Beginnen wir mit der Laufzeit und der Anordnung der Lautsprecher:
Jeder Lautprecher ist in einem unterschiedlichem Abstand zum Hörer, der linke Hochtöner ist sehr nah, der rechte Weiter weg, der linke Tiefmitteltöner irgendwas dazwischen und dann sind da noch hintere Lautsprecher die irgendwas machen. Im gesamten ist es so unmöglich einen Stereoeffekt zu erzielen - die Musik kommt irgendwie von überall, mal mehr, mal weniger. Die Musik "löst" sich nicht vom Lautsprecher, eine Bühne gibt es nicht.

Bezogen nun auf dich möchte ich dich damit auf die hinteren Lautprecher hinweisen, die stören mehr als dass sie irgendetwas anderes tun. Selbst wenn du die Laufzeit über dein Radio für vorne einstellen kannst,m werden die hinteren die Bühne immer nach hinten ziehen.

Der Idealfall wäre, einen Audioprozessor zu nutzen um alle Lautsprecher einzeln verzögern zu können, so kann man die Laufzeit anpassen und der Schall kommt wieder zeitlgleich beim Hörer an - so hat man den Eindruck, die Musik stünde auf dem Armaturenbrett, Stimmen kommen aus der Mitte (korrekte Frequenzweichen und EQ-Anpasusngen vorrausgesetzt).

Kommen wir zu den Frequenzweichen, aber nur kurz, da diese immer abhängig sind vom Lautsprecher und der Einbausituation:
Grundsätzlich sorgen Frequenzweichen dafür, dass jeder Lautsprecher das Audiosignal bekommt, welches er ab besten verarbeiten kann (so ist wenigstens das Ziel). Hier ein Schema für den Fall, dass man Tieftöner, Mitteltöner und Hochtöner hätte:


Das ist ziemlich tiefgehend, man kann zwar beliebig einen Lautsprecher trennen wie man mag, er muss dann aber nicht zwangsweise optimal funktionieren, so ist es z.b. sehr wichtig, dass zwei Lautsprecher in Phase laufen, damit sich deren Frequenzgang addiert. Aber das ist blabla und soweit müssen wir hier nicht gehen.
Du hast damit recht, dass der Coax eine Weiche vebraut hat, allerdings ist damit nur der Hochtöner getrennt, was dir dann noch fehlt ist die Trennung vom Tieftöner in der Tür und vom Coax nach unten hin (außer da wird etwas mitgeleifert?).

Nun ein kurzer Ausflug in Richtung Frequenzgang;
Jeder Lautsprecher hat einen gewissen Frequenzbereich, den er "gut kann". Hier eine Grafik mit Frequenzgängen eines Hochtöners, Mitteltöners und Tiefmitteltöners:


Aufgetragen auf der y-Achse ist die Amplitude, also "Lautstärke", auf der x-Achse die Frequenz. Gemessen wird das Ganze mit einenm Rosa Rauschen, das ist ein Signale, welche sin allen Frequenzen gleich laut ist. Nimmt man es vor einem Lautsprecher wieder auf, erfährt man in welchen Frequenzen ein Lautsprecher zu leise oder zu laut ist. (Grob gesagt, viel macht der Raum aus)

Blau ist die Summe aller Frequenzgänge, grün ist der Hochtöner, rot der Tiefmitteltöner. Jeder Lautsprecher spielt also einem ihm zugewiesenen Frequenzbereich. Schaut man sich die Frequenzgänge an, dann fällt auf, dass es "Lücken" zwischen den Lautsprechern gibt, also eigentloch würde man erwarten dass dort etwas "fehlen" würde. Da aber beide Lautsprecher in Phase spielen, ergibt sich in der Summe des Frequenzganges kein Loch. Einfach gesagt "die Lautsprecher spielen zusammen". Wäre ein Lautsprecher verpolt würde genau das Gegenteil passieren, man hätte im Frequenzübergang eine fette Auslöschung.

Wo ich mir nun bei deinem Vorhaben Gedanken mache: du nutzt mehrfach die gleichen Lautsprecher für den gleichen Frequenzbereich. Abgesehen davon, dass man das nicht gescheit eingestellt bekommt, also die Lautsprecher aneinander angebunden, werden einige Frequenzbereich einfach zu laut im Gesamtverhältnis. Dazu kommt nun auch, dass die meisten Lautsprcher die man kauft in einer Normschallwand gemessen worden sind oder einige zwatr im Auto gemessen und entwickelt worden sind - aber z.b. nicht für den Einbau im Armaturenbrett. Die meisten Mitteltöner haben eine fette Überhöhung im Mitteltonbereich herum, recht breitbandig, wenn man sie gegen die Scheibe spielen lässt. Hat man einen EQ, kann man da aber schon etwas machen.

Kommen wir zum Einbau:
Ein möglichst stabiler Einbau ist immer von Vorteil. Niemand würde zu Hause auf die Idee kommen, Lautsprecher in ein dünnes Blech einzubauen, dass voller Löcher und von unbekanntem Volumen ist. Da nimmt man immer Holz, und versucht ein möglichst Schwingungsarmes Gehäuse zu bauen. Da gibt es teilweise sogar Gehäuse aus Beton. Finde ich genauso cool wie unpraktisch.
Stell es dir so vor: Du schiebst Strom in den Lautsprecher, diese energie wird in Bewegungsenergie der Membran umgesetzt, welche die Luft anregt zu schwingen. Wenn man nun die Tür nicht dämmt, oder die Lautsprecheraufnahme nicht stabil ist, dann wird ein Teil der Energie die man hineinsteckt nicht in Schall umgewandelt, sondern verpufft in Form von Schwingungen im Blech. Nebeneffekt kann dröhnen und klappern sein. Sprich: eine gedämmte Tür sorgt für tieferen und "knackigeren" Bass. Nur ganz generell gesprochen, da kommen auch noch andere Effekte hinzu.

Dämmt man z.b. die Tür gar nicht, also weder Außen- noch Innenblech, dann kann es passieren, dass der Lautsprecher einen Großteil der wiedergegebenen Frequenzen selbst auslöscht. Schall den er nach vorne abgibt, tritt durch die offenen Stellen im Aggregatträger wieder ein und löschen sich mit den rückwärtigen Schallwellen des Lautsprechers wieder aus.

Ich will hier niemandem etwas "high-endiges" andrehen, Laustsprecher sind halt genauso wie Fahrwerke einfach Physik und die ist nunmal halt wie sie ist. Markennamen im Car-Hifi sind nett, aber im endeffekt Schall und Rauch. Es ist eine Kombination aus allem, gescheite Komponenten (die nicht teuer sein müssen), Einbau und Einstellung. Was dir fehlt ist nur eine kleine Umstellung des Gesamtkonzepts, ein wenig Türdämmung, Laufzeitkorrektur und EQ über das Radio soweit es das hergibt und damit kann man schon etwas anfangen. Letztens war noch ein Kumpel mit seinem E46 (oder so) da, da könnte man nur über passende einstellung am Radio schon viel rausholen. Ich fand es immer noch schlecht am Ende, aber man kann Musik mit Spass hören, obwohl nur wir nur 13er in den Türen verbaut haben, spielen sie aber sehr knallig, weil sie massiv verbaut sind.

Entschuldige die Klugscheißerei, ich finde es halt immer schade, wenn Leute Geld in so etwas stecken, obwohl man es hätte anders investieren können. Es muss ja nicht jeder alle Erfahrungen von Anfang an machen, sondern vom Wissen anderer profitieren. Das wird hier bei Motoren, Fahrwerken und Auspuffanlagen ja genauso gemacht. Ich hab

Ich kann auch mal Frequenzgänge von einem GT86 zeigen, wo ein Händler eine Anlage eingebaut hat, die trotz DSP total falsch eingestellt war und einfach nur gedröhnt und von hinten geschoben hat. Da hatte jemand gar keine Ahnung was er da eigentlich tut - nimmt aber Geld dafür. Gilt natürlich nicht für alle Händler, ich will nur sagen, dass das Ganze nicht so einfach ist wie man vielleicht denken mag.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »psyke« (3. November 2018, 20:27)


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bdn (03.11.2018), Timon (03.11.2018), Tyshiro (03.11.2018), ne095 (04.11.2018), Rle (04.11.2018), Suicide Jockey (04.11.2018), D.K. (06.11.2018)

psyke

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Samstag, 3. November 2018, 20:20

Ich würde mir den OEM-Hochtöner ansehen, daneben ist ja ein kleiner Kondensator, der wird wahrscheinlich an + hängen.

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Timon

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Samstag, 3. November 2018, 20:48

Wow okay, zwar sehr zäher Stoff aber irgendwie auf seine Weise interesannt.
Grade das mit den Frequenzlöchern wo du dir bei meinem Setup gedanken machst hört sich interessant an. Dachte es macht Sinn das man am besten alle Lautsprecher von einer Marke hat da so eben jeder Lautsprecher den gleichen Klang abspielt und es keine Abweichung untereinander gibt.
Das mit den Lautsprechern hinten kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich verstehe das es vielleicht schön ist wenn es einem so vorkommt als wäre "die Bühne" auf dem Amaturenbrett, aber wäre es nicht noch schöner (Natürlich mit Laufzeitkorrektur, das kann mein Radio) wenn die Musik direkt im Kopf spielt? Ich finde es immer klasse in einem Auto zu sitzen wo so richtig schön surround Sound ist. Mag ich einfach, ist mein Ding.
Aber zurück zu den Frequenzen... Ich denke den Übergang zwischen Hoch/Mittelton sollte ganz akzeptabel ablaufen. Der Herrsteller wird den Lautsprecher schon so abgestimmt haben das da keine Löcher entstehen denk ich. Aber zwischen Mittel und Tieftöner könnte interessant werden... Ich hab mir gedacht das ich dort auch wieder Lautsprecher von dem selben Herrsteller nehme da das dann am Harmonischsten sein sollte??
Ich finde das alles wirklich recht interessant, jedoch ist mir die Arbeit die dahintersteckt einfach nicht wert. Ich möchte halt nur besseren Sound als Serie haben. Das Pioneer Radio war ein großer Schritt in die richtige Richtung, aber die Lautsprecher sind einfach zu schlecht. Da ich aber wenig Zeit habe und viel unterwegs bin möchte ich nicht die Zeit die ich habe für die Soundanlage opfern. Lautsprecher tausche ich, falls ich dann noch Lust und Laune habe werde ich alles noch ordentlich abdämmen aber das wars dann auch.

Ordentliches Radio und Ordentliche Lautsprecher mit einem Konzept das vielleicht nicht Perfekt aber ganz akzeptabel ist (denk ich) werde ich dann eben leben müssen. Ein bisschen mit den Timings und der virtuellen Frequenzweiche die das Radio bietet werde ich etwas rumspielen, aber sonst werde ich soundtechnisch nicht mehr viel machen.
Außer natürlich den Motor blubbern lassen :D
Als nächstes Projekt kommt dann denk ich ne Ölanzeige damit man besser sieht wenn er warm ist und neue Felgen. Aber erstmal muss ich meinen Geldbeutel schonen :S
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eyedol

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Samstag, 3. November 2018, 20:50

@psyke
Schön beschrieben :)
Ich hatte mir die Grundlagen damals mal fürs Home-Hifi angelesen (Herrn Wohlgemuth sei dank), aber das fürs Auto als zu aufwändig verworfen (Einfluss der nötigen Raumkorrekturen).

Aber die Sache mit den DSPs und Mehrkanal Class-D Endstufen machts eventuell aber wieder interessant. Na wenn du mal Zeit für den Grundlagenthread hast, einen Leser hast du jedenfalls schon :)

psyke

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Samstag, 3. November 2018, 21:05

Ja das ist eben das Ding, das ganze ist recht komplex. Aber glaub mir, wenn man es einmal richtig macht, dann kann man sich da immer wieder drüber freuen. Wenn man es natürlich nicht kennt, vermisst man es auch nicht. Aber dann sitzt du irgendwann mal in einem auto wo es passt.... und dann nervt dich dein eigenes Auto.

Falls du aus NRW kommst, kannst du auch gern mal im Sauerland auf ein Bier vorbei kommen, dann zeige ich dir das mal.

Ich kann nachvollziehen, dass man Surround mag, ich mag es zu Hause bei Filmen ja auch. Aber da ist halt die krux - die Musik die man im Auto hört, ob nun per CD, spotify etc, ist eben Stereo. Man kann nun versuchen ein "in der Musik" sitzen zu erzwingen, aber damit gibt man eben die "Bühne" auf. Das ist toll, wenn man das Gefühl hat, der Sänger sitzt mittig auf dem Armaturenbrett, eine Bassgitarre knarzt und zupft mitten vor einem in der Luft... und das nur weil man diese kleinen blöden Lautsprecher auf der Rückbank weg lässt, die eh nicht viel können. "Im Kopf" trifft es auch gut, das ist da swas Kopfhörer tun (wenn es nicht grade die sind, die mit dem Smartphone ausgeliefert werden), auch die arbeiten nach dem gleichen Prinzip, gleiche Laufzeit führt zu dem Stereoeffekt. Weitere Lautsprecher ausserhalb des Lautsprechers hinter einem würden da auch stören, wenn auch nicht soviel.

Also, die Trennung bei den Coaxen wird schon passen. Sie sind halt nicht unbedingt dafür gebaut worden, dass man sie über die Windschutzscheibe spielend verbaut, deswegen ist es schwer zu sagen was da wohl bei raus kommt. Kann aber funktionieren!
Die Trennung vom Mitteltonanteil des Coax zum Tiefmitteltöner in der Tür müsstest du jetzt noch hinbekommen, das geht immer nur über Frequenzweichen, da ist es total egal ob du den gleichen Lautsprecherhersteller wählst oder nicht. Im Grunde müsstest du also dem Tiefmitteltöner einen Hochpass verpassen und dem Coax einen dazu passenden Tiefpass. Entweder geht das über passive Frequenzweichen die du dann wahrscheinlich selbst bauen musst - oder das Radio kann es. Aber dann müsstest du z.b. die Anschlüsse des Radios für die hinteren Lautsprecher für die Türen vorne nutzen. Je nachdem welches Radio du hast, kann man dann fast ganz frei Frequenzweichen im Radio setzen. Oder du besorgst dir ein 2- Wegesystem mit Tiefmitteltöner und Hochtöner mit Weiche dazu. Eton POW oder sowas, die sollen gut an Radios laufen aufgrund der etwas niedrigeren Impedanz.

Ist aber alles blöd für dich, wo schon einmal alles drin ist. Aber tu dir echt den Gefallen und dämm die Tür ordentlich und verbau den Tiefmitteltöner ordentlich. Das bringt wirklich einiges, vor allem Spass.

@eyedoll

Eben in den letzten Jahren sind die DSP´s auf ganz großem Vormarsch im Auto. Ein DSP ist zwar kein Klärwerk und auch nicht die Lösung für grobe Einbauschnitzer, aber mit der guten Einstellung des DSP steht und fällt alles. Auch werden die Geräte immer kleiner, wenn man sich mal die PSix von Helix ansieht oder die M5DSP, die etwas größer als eine Zigarettenschachtel ist... da kann man schon viel machen. Bei einem Auto wie dem GT86 muss man aber natürlich wissen ob man das Mehrgewicht durch Dämmung und Lautsprecher in Kauf nehmen will.

Aber ich finde es lohnt sich. Das Auto ist der Ort wo man auch mal in Ruhe Musik hören kann und auch mal lauter, ohne jemanden zu stören.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »psyke« (3. November 2018, 21:12)


Tyshiro

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Samstag, 3. November 2018, 21:11

Ja das ist eben das Ding, das ganze ist recht komplex. Aber glaub mir, wenn man es einmal richtig macht, dann kann man sich da immer wieder drüber freuen. Wenn man es natürlich nicht kennt, vermisst man es auch nicht. Aber dann sitzt du irgendwann mal in einem auto wo es passt.... und dann nervt dich dein eigenes Auto.



Das ist der Grund warum ich hier interessiert mitlese, aber ansonsten mich nicht weiter auseinandersetze.
Der Unterschied vom Forester zum Swift ist ja schon ordentlich, aber wenn ich dann einmal ein wirklich gut eingestelltes System kennen lerne, müsst ich direkt an 2 Autos was machen.
Da hab ich einfach keine Lust drauf :D

Aber mach ruhig weiter mit dem Grundlagen, finde das interessant zu lesen :)
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Sonntag, 4. November 2018, 12:02

Ich denke das jeder der nur ein einziges Soundsystem aufbaut in seinem Leben wohl mit dem Gang zum Fachmann immer am besten aufgehoben ist. Hier geht es ja nicht nur um blanke Theorie und Verständnis für die Materie sondern ganz banal auch um spezifisches Werkzeug was oft nicht vorhanden ist.
Und mal ehrlich. Wenn man es allumfänglich betrachtet ( Frontsystem, Sub und Stufe neu) ist man immer 1000,- Euro los. Die sollte man auch bereit sein auszugeben.
Ist man das nicht sollte man es besser komplett bleiben lassen.
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Sonntag, 4. November 2018, 13:10

Falls es dich interessiert.
Ich habe das Focal Flax System vorne mit 6 Ls ohne Dämmung.
Ne kleine Focal endstufe hinter der Leiste vorne und einen Alpine Sub im Kofferraum - aktiv -.
Gesamtkosten grob 1000€ und bin total begeistert davon der Klang ist wirklich 1a.

Timon

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Sonntag, 4. November 2018, 15:15

Kurzer Zwischenstand für alle die es interessiert:
Wie bereits gesagt habe ich vorne und hinten jeweils die ETON PRX 110.2 Lautsprecher installiert. Dies sind 2-Wege Lautsprecher die meine Höhen und Mitten abspielen.
Nun werde ich mir die Tieftöner aus dem ETON Pro-170.2 System kaufen. Diese werden in den Türen platz finden und meine Tiefen darstellen.
So sollte dann ganz annehmbarer Klang im GT86 entstehen.
Zwei kleine Probleme habe ich noch:

Es muss eine Frequenzweiche her. Die 2-Wege Systeme haben ja selbst eine Intigriert. Jedoch der Tieftöner nicht. Somit brauche ich eine Weiche die meine Tieftöner nur noch mit Tiefen Frequenzen versorgt und eben Höhen/Mitten an meine 2- Wege Lautsprecher abgibt.

Habt ihr evt da eine Idee wie es am blödesten machbar ist?
Und mein zweites Problem ist nochimmer die blöde Pinbelegung des Steckers am Amaturenbrett wo original die kleine Höhe dranhängt. Es scheint im ganzen Netz keinen Plan davon zu geben....
Fährst du quer, siehste mehr

Funky

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Sonntag, 4. November 2018, 16:24

Moin,
also am blödesten wäre es, jetzt einfach irgendeine Frequenzweiche zu kaufen und anzuschließen.


Ich sehe das jetzt als Problem, dass du zwei getrennte Lautsprecher hast, deren Frequenzgang in diesem Auto jeweils unbekannt ist. Eine passende Frequenzweiche zu finden, wird also quasi unmöglich. Natürlich kann man einfach irgendeine nehmen, die pi*Daumen passt, aber das Ergebnis ist dann reine Glückssache.Wenn dein neues Radio aktive (also integrierte) Frequenzweichen hat, dann kannst du die Lautsprecher entsprechend verkabeln und dann über das Radio die Frequenzen einstellen. Das wird aber ne ganze Weile dauern, ist aber eine Möglichkeit.

Bei einer passiven Weiche würde ich vorschlagen, möglichst die Weiche aus dem Eton PRO System zu nehmen. Die ist immerhin für den TMT schonmal optimiert worden. Der Hochpass ist aber für den passenden Hochtöner entwickelt und nicht für ein weiteren 2-Wege system. Das wird die Trennung deutlich niedriger haben, also müsste man auch da den Hochpass entsprechend modifizieren. Das wird auch recht aufwendig, weil das auch nicht mit "einfach Komponenten tauschen" getan ist.

Um deinem eigentlichen Grundgedanken nachzugehen, würde ich folgendes empfehlen:
Das Radio zu tauschen war ein guter Anfang, weil die integrierten Verstärker meist besser sind und sie bessere Einstellmöglichkeiten haben. Für einen Lautsprechertausch bietet es sich immer ein, ein komplettes 2- oder sogar 3-Wege-System zu kaufen. Da sind die Frequenzweichen jeweils auf die Lautsprecher abgestimmt und man hat dahingehend keine Probleme.
Den Frequenzgang im nachhinein zu begradigen ist dann mit dem Radio und dem integrierten EQ und ggf. LZK kein Problem.

Dann noch ein wenig Geld in etwas Alubutyl investiert und beim Lautsprechertausch fix auf Innen- und Außenblech geklebt und das gesamte low-Budget Konzept steht und wird ein ganz gutes Ergebnis liefern.
Wenn das langfristig nicht ausreicht, kann man immernoch n Verstärker und/oder DSP nachrüsten und damit einhergehend vielleicht um einen Mitteltöner erweitern.

Gerade das Dämmen würde ich nicht vernachlässigen. Wie psyke schon erwähnte verschwendet man damit wirklich Potenzial. Ich bin auch gerade mit der Anlage zugange und schaffe das zeitbedingt nur Schrittweise. Aber die Türen sind schonmal gedämmt und das hat mit echt wenig Aufwand schon einiges gebracht. Mit Serienlautsprechern! Raus kommen sie aber dennoch ^^

Noch n Nachtrag: Die Pin-Belegung ist nicht so wichtig, meist hört man es, wenn man die falsch herum angeschlossen hat, weil irgendwas "fehlt". Kaputt geht dabei nichts. Im Zweifel kannst du z.B. die Farben der Adern im Stecker anschauen. Die gleiche Farbe (oder mit Strich markiert oder sowas) findest du auch auf der Ader, die am Radiostecker ist, das hilft dann vielleicht weiter. Der Tip mit dem Kondensator wurd ja schon genannt

Schöne Grüße
Torben

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psyke (04.11.2018)

Timon

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Sonntag, 4. November 2018, 16:47

Ich sehe das jetzt als Problem, dass du zwei getrennte Lautsprecher hast, deren Frequenzgang in diesem Auto jeweils unbekannt ist. Eine passende Frequenzweiche zu finden, wird also quasi unmöglich.


Ich weiß welchen Frequenzgang die Mittel/Höhenlautsprecher haben: 55-25000Hz.
Nur was die Tieftöner können weiß ich nicht genau, was ich weiß ist das die bis 43Hz gehen (Laut Hersteller). Ich weiß aber nicht bis zu welcher Frequenz nach oben die ordentlich laufen...
Was würde den passieren wenn ich jetzt einfach eine Weiche nehme die so ab sagen wir mal 190Hz das Signal Trennt.


Das mit der Radiointernen Weiche hab ich auch schon überlegt, aber dann muss ich halt wirklich die Leitungen umlegen usw... Das wollte ich eigentlich vermeiden.
EDIT: Habe mal auf PimpMySound was schönes gefunden. Will ja die ETON Pro 170.2 Tieftöner. Hab die ETON Pro 170.2 Frequenzweiche gefunden :) Ich denke das ist das beste was ich machen kann. Dann wird der Lautsprecher gut angesprochen und alles über seinen frequenzen wird dann der Mittel/Hochtöner schon hinbekommen :)
Fährst du quer, siehste mehr

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Timon« (4. November 2018, 17:19)