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Montag, 16. Juli 2018, 07:01

Motoröl riecht nach Kraftstoff

Moin liebes Forum,

ich hatte an anderer Stelle bereits mal erwähnt, dass mein Motoröl ziemlich doll nach Super riecht. Dabei ist es egal, ob man den Öldeckel abschraubt oder den Peilstab zieht.

Nun habe ich mal diesen Schnelltest von motorcheckup gemacht. Da tropft man einen Tropfen Motoröl vom Peilstab auf son Testfilter und lässt das Ganze 3-8 Stunden reifen. dann kann man an dem Ölfleck in verschiedenen "Kreisen" und Schattierungen das Motoröl untersuchen. Kreis 1 sagt einem dabei je nach Färbung, ob man Ruß, Staub oder Metallabrieb im Öl hat. Das sieht bei meinem GT86 sehr gut aus - kein Metallabrieb, Ruß, etc. Der zweite Kreis zeigt den Zustand des Motoröls an - je nach Alter färbt sich dieser Kreis anders ein. Auch hier ist das Öl noch gut. Der dritte Kreis bildet Zacken aus, wenn sich Kondenswasser oder Kühlwasser im Motoröl befinden. Wenns keine Zacken gibt, dann ist schonmal kein Kondens- oder Kühl-Wasser im Öl, so wie bei meinem GT86. Also auch da alles top.

Der letzte Kreis bildet sich sehr spät aus. Daher die 3-8 Stunden "Reife"zeit. Wenn sich nämlich Treibstoff im Öl befindet, dann wird dieses Testpapier transparenter rund um den eigentlichen Ölfleck. Je nach Durchmesser dieses transparenten Ringes kann man dann den Kraftstoffgehalt im Öl in die Kategorien "Kein", "etwas" und "Viel" einteilen.

Beim Motoröl aus meinem GT86 ist der Kreis auf viel Kraftstoff im Motoröl, was meine Nase bestätigt. Nun zu ein paar anderen Punkten, die noch wichtig sein könnten, bevor ich die Frage aller Fragen loswerde:

- EZ des Fahrzeugs: 04/2016
- letzter Ölwechsel: 12/2017, 0W20
- Laufleistung gesamt: 29.500 km
- Laufleistung des Öls: 9.500 km
- Subaru OEM-Öl-/Wasser-Wärmetauscher mit Anschluss an der Drosselklappe verbaut, sonst keine Motor- oder AGA-Modifikationen.
- Streckenprofil: 17 km einfache Strecke, 90% B188, 3 Ampeln. Standort an der Arbeit und Zuhause: jeweils Tiefgarage.
- Öltemperaturverlauf: Nach 8-9 km hat der Motor 80 Grad Öltemperatur, wenn ich zuhause oder auf der Arbeit ankomme, ist das Öl zwischen 85-95 Grad

Nun die Frage aller Fragen: Was könnte die Ursache sein? Ich hab beim recherchieren gefunden, das Ölverdünnung durch Kurzstreckenbetrieb vorkommt. Manchmal kommts auch durch die Kolbenringe ins Öl sagt dieses Internet.
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2

Montag, 16. Juli 2018, 07:50

Da noch Garantie auf Dein Auto ist, ab in die Werkstatt.

Manche Motoren haben konstruktionsbedingt diese Probleme. Der FA 20 Boxer gehört NICHT dazu. Kurzstrecken begünstigen das natürlich. Ölverdünnung wird meistens durch defekte Einspritzdüsen verursacht. Wenn die Düse den Kraftstoff nicht mehr "Einnebelt" dann verbrennt das Kraftstoff Luftgemisch nicht vollständig und der nicht verbrannte Kraftstoff gelangt in´s Öl.

Lass das mal in der Werkstatt checken
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dave_man (16.07.2018)

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Montag, 16. Juli 2018, 09:21

Danke, lieber Katty, für die erste Einschätzung! :thumbup: Werkstattbesuch steht definitiv auf der Agenda. Da das aber halt ne Toyota-Werkstatt ist und die das Auto ja doch nicht so richtig kennen, hab ich auf solche Hinweise gehofft, damit ich die Leutchen fragen kann, ob sie darauf auch mal gucken können... :rolleyes:

Achso: Tante Edit würde gerne wissen, ob mein Streckenprofil noch als Kurzstrecke gilt....bei 85-95 Grad Öltemperatur und 17 km Fahrt hatte ich das für mich immer verneint...
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4

Montag, 16. Juli 2018, 17:50

Hi bei mir ist es auch so das das Öl nach Kraftstoff riecht.
Mein Öl 0w40 von Rowe ist jetzt ca.5000km "alt".

Aufgrund dessen habe ich auch eine Oil Catch Can verbaut da hier durch etwas von dem verunreinigtem Öl "abgefangen" wird.
Wurde hier im Forum schon mal erklärt die quelle ist vom ft86 Forum.
Ist eine Oil Catch Can sinnvoll?


Nach einem Motorschaden von einem Forenuser hat glaube ich GP Performance ihm geraten den Ölwechsel früher als erst bei den 15000km zu machen.
Hilfe! Was ist das für ein Geräusch?

Bei vielen Ölherstellern steht auch normal betrieb Wechselintervall 15tkm/12 Monate, schwer 7,5tkm/6 Monate.

HK Power hat z.b. einem User empfohlen ganzjahr ein 0w40 Öl zu nehmen und für Saison 5w40 zwecks der Temperatur Problematik.
Das 5w40 ist wenn ich mich nicht irre beim BRZ sogar zugelassen und steht in der Betriebsanleitung.

Inwiefern es da vielleicht einen Zusammenhang gibt keine Ahnung.
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Dr.Frexx

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Montag, 16. Juli 2018, 20:13

0W20 und 5W30 sind "erlaubt".

Ein "Ölabscheider" wird die Problematik sicher nicht lösen.

Rle

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Montag, 16. Juli 2018, 20:14

Öl... hat er gesagt .............

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7

Dienstag, 17. Juli 2018, 08:10

Hat er wirklich Öl gesagt?
Welches Öl fährst du denn? ....

Mal im Ernst:

1. ein Ölabscheider bringt da gar nichts!
2. 85-95° sind schon mal gut, sollte aber auch über eine gewisse Distanz gefahren werden. Die Temp zu erreichen und dann den Motor abzustellen bringt so gut wie gar nichts, also würde ich dich so gerade noch zur Kurzstrecke zählen?
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Dienstag, 17. Juli 2018, 09:36

Moin,

ich hab bei mir 0W20 drin. Gestern hab ich einen Ausflug zu meinem Händler gemacht, der mir gesagt hat, dass der Geruch normal sei. Auch bei dem Test von motorcheckup würde er den Kraftstoffanteil bei der Laufleistung von knapp 10k km nicht als schlimm betrachten. Er meint, dass der Motor halt tatsächlich mal länger auf Temperatur kommen muss, also dass die 17 km nicht ausreichend sind.

Ölverdünnung kennt er so von den GTs, von denen er wohl einige im Umlauf hat, nicht. Früher mal wäre das vorgekommen. Da wäre das Gemisch fett gewesen und der unverbrannte Kraftstoff über die Kolbenringe ins Öl gelangt. Eine oder mehrere kaputte Einspritzdüsen hat er ausgeschlossen.

Ich denke ich werde das Öl wechseln lassen. Nach dem nächsten Winter kommt wieder frisches Öl rein und dann beobachte ich das mal weiter. Demnächst wird mein Arbeitsweg auch 8 km pro Strecke länger, dann kann ich das nochmal beobachten mit dem Temperaturverlauf. Ich hoffe, dass bei einem Benziner die Kurzstrecke dann auch bei 25 km einfacher Strecke aufhört.....

Wenn sich was neues ergibt, schreibe ich das einfach wieder hier rein.
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Dienstag, 17. Juli 2018, 10:23

Ich hab ähnliche Verhältnisse bzw. im Winter, wenn ich zu faul für Fahrrad bin, sogar noch schlimmer. Ich sorge daher dafür, dass der Wagen regelmäßig auch für längere Zeit richtig warm wird. Ist ja nicht so, dass man mit ein paar Extra-KM z.B. nach der Arbeit nicht auch super die vllt. schlechte Laune vertreiben kann. :D

Davon abgesehen wechsel ich aber selbst das doch recht teure 5W50, was ich wegen des Turbos fahre, jedes Jahr, auch wenns dann meist nichtmal 5tkm alt ist (ja, es gibt Leute, die so wenig fahren ;) ).
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Dienstag, 17. Juli 2018, 11:26

Bei den mir bekannten Fällen bzgl.Ölverdünnung an Subaru Boxer (und das sind nur 4 Fälle, 2 an nem Diesel, ein FB und FA Motor) waren es die Einspritzdüsen. In einem Fall war die Düse defekt (Garantie) in den anderen drei fällen war die Düse verkokt. So eine Einspritzdüse an einem Benzine zu testen ist für einen KFZ Mechaniker kein Hexenwerk (egal welche Marke).

Je nachdem in welchen Lastzuständen Du am häufigsten fährst ist ja ein Düsensatz im Ruhestand.

Nach Benzin riechen sollte es im Motorrum definitv nicht. In Verbindung mit einer Standheizung kann das aber schon einmal vorkommen.

Wenn das Öl schon kräftig nach Benzin rieht solltest Du auf jeden Fall zügig wechseln. Es hilft auch bei Verdreckten/Verkokten" mal der Tankfüllung ein entsprechendes Reinigungsadditiv bei zu geben und die Tankfüllung auf längerer Strecke auf zu brauchen. Auf jeden Fall im Auge behalten.
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Dienstag, 17. Juli 2018, 11:41

Wenn das Öl schon kräftig nach Benzin rieht solltest Du auf jeden Fall zügig wechseln. Es hilft auch bei Verdreckten/Verkokten" mal der Tankfüllung ein entsprechendes Reinigungsadditiv bei zu geben und die Tankfüllung auf längerer Strecke auf zu brauchen. Auf jeden Fall im Auge behalten.



Das werde ich mal ausprobieren. Gibt's da ne Empfehlung?

Wie wird so eine Einspritzdüse getestet? Bzw. kann ich das als Laie irgendwie herausfinden am Fahrverhalten oder Fehlercodes oder so?



Tante Edit hat mal das hier gefunden, was sagt denn das Forum dazu? Hat das schon einer ausprobiert?
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Dienstag, 17. Juli 2018, 12:27

Bitte mal die Kirche im Dorf lassen!

Nach 30K km mit Additiven zu arbeiten, die nur dem Hersteller was bringen...finde ich mal völlig unnötig!

Der Wagen wird im Profil zu 90 oder mehr % auf Kurzstrecke bewegt!
Wenn der Hobel mal Artgerecht bewegt wird - riecht da nix mehr.
Warum immer die Pferde scheu machen, erstmal fahren, ja und wenn es das Gewissen beruhigt, dann mach nen Ölwechsel, auch der bringt am Ende dem Hersteller mehr als dem Motor,
aber ich gebe zu: das Gewissen will beruhigt werden ;-)
Als wenn das bei mir anders wäre ;-)
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Dienstag, 17. Juli 2018, 13:34

In manchen Ländern bekommt der GT beim Service auch ein Additiv in den Kraftstofftank für die Einspritzung.
Steht im Service Heft.
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Dienstag, 17. Juli 2018, 14:57

Na klar kann man einen Motor auch "Freiblasen" und z.B. 1000 Km auf Langstrecken mit entsprechendem Profil Fahren. Oder 2 Tankfüllungen mit Premium Spritsorten fahren. Da ist das Additiv aber meistens billiger. z.B. Motul Fuel Cleaner oder vergleichbares von anderen Herstellern.

Geprüft werden die Düsen in dem man sie ausbaut und abdrückt (modernere Methode) oder den Motor mit dem Anlasser durchdreht (alte Methode). Geprüft wird dann das Spritzbild (ob´s Nebelt, Sprüht oder tropft). Gerade bei längeren Strecken im mittleren Drehzalbereich (z.B. um die 3.000 U/min) sind nur die Saugrohrdüsen in Betrieb und die Direkteinspritzdüsen inaktiv und können auf Dauer "verdrecken" da sie ja in den Brennraum hinein ragen. Schlechter Sprit oder wie gesagt ein Defekt am Düsenkopf können auch die Ursache sein. Das Prüfen ist jetzt nichts für Laien die noch nie eine Einspritzdüse de- und wieder montiert haben. Beim Fahren merkst Du das erst wenn die Düse kurz vor Existus ist.

Aber bevor Du irgendwas anstellst (Freiblasen, Vollastfahrten) besser erstmal das Öl wechseln. Und Catch Cans filtern Öl aus der Ansaugluft und keinen Sprit aus dem Öl.
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dave_man (17.07.2018)

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Dienstag, 17. Juli 2018, 21:44

Bitte mal die Kirche im Dorf lassen!
Da stimme ich grundsätzlich immer gern zu. Nur, wer sagt denn bitte das es sich nicht wirklich um einen Defekt handelt? ;) Etwas ketzerisch formuliert müsste sonst ja jeder der Kurzstrecke fährt das Problem haben ;)
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Mittwoch, 18. Juli 2018, 15:02

Ja das mit der Catch Can wahr etwas schnell geschrieben.
Und ja du hast recht es trennt nicht Öl von Sprit sonder hält lediglich den Ansaugtrakt/Luft "sauber".
Ob es "gewollt" ist zur Zylinderkühler weis ich nicht.

Jedoch ist es nicht ganz unerlässlich da die Öldämpfe und auch "Krümmel" in den Ansaugtrakt kommen und das Gemisch "verunreinigen" (schlechtere Verbrennung).
Dadurch wird ja auch die Düse verunreinigt/verrust.
Inwiefern die "krümmel" eventuell schaden oder "nur verklebtes Öl ist" keine Ahnung.

Möcht hier jetzt auch keine Panik verbereiten 8)
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katty262

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Donnerstag, 19. Juli 2018, 10:20

Mit Panik hat das gar nichts zu tun, Ölverdünnung (sei es durch Benzin oder Kondensate) ist ein weit verbreitetes Phänomen bei vielen Herstellern.

Das technische Verständnis ist häufig das Problem. Motoren werden immer effizienter und produzieren somit weniger Wärme (die diversen Zuheizer verbauen die nicht aus Spass). Viele Benzin/Dieselfahrer kennen die Probleme zu Hauf (verkokte AGR Ventile, verstopfte Rußpartikelfilter). Meist immer alles folgen von Fehlnutzung der gekauften Autos.

VAG Fahrer mit EA888 Motoren der 3. Gen. kennen das Spiel (Haben das gleiche Einspritzsystem, also Saugrohr und Direkteinspritzdüsen). Im unterschied zu uns sind die Direkteinspritzdüsen aber noch viel seltener in Betrieb (um den Partikelemissionen gerecht zu werden). Erst massive Ölverdünnung (durch Kondensate und verdreckten Direkteinspritzdüsen) und bei längeren Lastzuständen massiver Ölverbrauch. Um dem entgegen zu wirken gehen viele Hersteller mittlerweile hin und integrieren den Abgaskrümmer in den Zylinderkopf (um schneller Temperatur hinein zu bringen um Kondensatbildung zu vermeiden). Bei (SubI) Boxermotoren ist die Kondensatbildung im Kurbelgehäuse z.B. wesentlich geringer als bei Reihenmotoren, da die Flächen des Kurbelraum bei Boxern wesentlich kleiner ist als bei Reihenmotoren.

Das die Gase der Kurbelwellenentlüftung mit verbrannt werden und nicht in´s freihe geleitet werden, ist seit Jahrzehnten Stand der Technik und stellt auch kein Problem da. Dirketeinspritzmotoren sind sogar darauf angewiesen damit die Ventiele/Ventielschaftdichtungen und Sitze geschmiert werden (Bei Saugrohreinspritzern steht das Benzin/Luftgemisch dafür zur Verfügung). Solchen Motoren sollte man nicht diesen Schmierstoff entziehen. Bei Turbo Motoren sind die Verhältnisse ganz andere (durch die höheren Drücke, auch im Kurbelgehäuse bedingt).

Einspritzdüsen sind heute technische Hochleistungsbauteile, welche in manchen Motoren bis zu 8 einzelne Einspritztakte innerhalb von Millisekunden vornehmen müssen. Wer sich die Düsenlöcher mal angesehen hat, meist unter der Lupe oder dem Mikroskop, weil sonst überhaupt nicht für das menschliche Auge Sichtbar, darf durchaus grübeln wie das überhaupt funktionieren kann. Die Gedanken haben die meisten nicht, die Ihr Auto starten um dann 800 meter zum Bäcker zu fahren.

Ein FA Motor ist vereinfach gesagt ein auf Leistung ausgelegter FB Motor. Der Sollte dann auch hin und wieder entsprechend benutzt werden. Also entweder in die Werkstatt und die Düsen prüfen lassen (nicht ganz billig) oder es selber mit einem Reinigungsadditiv für 15-20 € und einer "artgerechten" Nutzung probieren. Vorher aber das Öl wechseln.

Kraftstoff gerät meistens durch Kondensation an den (kalten) Zylinderwänden in´s Öl. Deshalb sollte man einen Kalten Motor auch nicht lange im Standgas betreiben sondern zügig warm fahren (was im morgendlichen Berufsverkehr nicht immer ganz einfach ist).

Bzgl. "Kirche im Dorf" rollen Ing. und Techniker auch oft mit den Augen. Beispiel: Fahrer von Sportwagen wie AMG, BMW M, etc. diskutieren Std. lang über das beste (und auch teuerste) Motorenöl. Bei Fahrern von Kleinwagen für die Stadt interessiert sich keiner dafür. Gerade bei den (Kurzstrecken) Stadtflitzern sollte das hochwertigste (teurere) Öl verwendet werden. Die Kurzstrecken belasten die Motoren und Schmierstoffe wesentlich mehr. Dem AMG, der wohl eher nicht als Stadtflitzer verwendet wird, reichen eher einfache Ölsorten die für die Verwendung frei gegeben sind. Reines Marketingthema: dem AMG Kunden kannst Du viel Einfacher Öl für 30 € den Liter, oder ein Hochleistungsadditiv verkaufen wie dem Kunden der einen Aygo fährt. Technisch gesehen wäre es anders herum aber deutlich besser.
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Donnerstag, 19. Juli 2018, 10:54

Was die Verwendung einer Catch Can beim FA20 angeht habe ich den Kenntnisstand das diese hier nicht notwendig ist, außer man hat einen Turbo am FA20 dran. Dann könnte es ggf. sinnvoll sein. Dieses erscheint auch logisch, wenn man sich das offene Gehäuse vom FA20 ansieht.

Katty262, beim letzten Absatz musste ich schon über die trefflich beschriebene Situation schmunzeln :)
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katty262 (19.07.2018)

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Donnerstag, 19. Juli 2018, 11:24

Hough, Professor Subaru hat gesprochen.

Wechsel das verdammte Öl und geh dann auf das verkürzte Intervall für Sportwagenquäler ( erschwerte Bedingungen)

MFG Carsten
Gwehrfahrdeblom Sachsenring 10/11/12/13/14/16
denn geradeaus kann jeder :D


Es geht nicht darum, wie schnell ein Auto ist, sondern WIE ein Auto schnell ist.
( überliefert von T. Schrick)

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Donnerstag, 19. Juli 2018, 11:35

Dankeschön für die gute konstruktive Diskussion!

Auf meiner To-Do-Liste steht definitiv: Schnell einen Ölwechsel, kürzere Intervalle, Additiv fürs Gewissen, dem Motor ab 85 Grad auch mal auf die Fresse geben, auch mal längere Strecken fahren.
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