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  • »christianw86« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 27. März 2018, 13:20

Ampire Viper Alarmanlage

Moin Leute,

was haltet ihr von der Ampire Viper Alarmanlage?
Also mich spricht sie sehr an. Glaubt ihr, damit wird das Auto noch geklaut?
hier ein Demovideo

Vorteile:
  • Pre-Alarm, wenn jemand dem Auto zu nah kommt.
  • Voll-Alarm durch Neigungssensor, keine Chance unbeobachtet Felgen zu entwenden.
  • Lässt sich durch extra Schlüssel schärfen/entschärfen. Somit ist sie nicht automatisch deaktiviert, wenn jemand unsere Keyless-Go Funktion hackt.
  • Automatischer Anruf der Alarmanlage aufs Handy, sobald etwas nicht stimmt
  • GPS Verfolgung des Autos bei Diebstahl



Hier ein Kostenvoranschlag von gestern, mit Einbau knapp 1,4k.



LG Chris

Ragazzo

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Dienstag, 27. März 2018, 17:27

Ich kenne 2 Personen die eine Viper im GT verbaut haben.
Mindestens einer wünscht sich er hätte es nicht machen lassen.
Auto lässt sich teilweise nicht starten usw.
Wieder Ausbauen ist wohl auch nicht so richtig drin, da das Teil ziemlich fies im Kabelbaum hängt.
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Dienstag, 27. März 2018, 17:43

Ich halte gar nix von.

Und ne Alarmanlage an sich interessiert auch niemand wenn die los geht. Im Gegenteil, die Leut nervt es nur wenn sie los brüllt.

TRS

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Mittwoch, 28. März 2018, 08:02

Ich hatte mich auch mal länger mit dem Thema beschäftigt, aber nicht umgesetzt. Ich halte eine AA schon für eine sinnvolle Sache, aber eben nur wenn es auch einwandfrei funktioniert. Erfahrungen kann ich nicht beitragen was den GT angeht, aber ich kann dir sagen das ich eine Canbus-AA gefunden hatte, die im Prinzip nur einen CanHi, CanLo und Stromversorgung bekommt. Wäre also zumindest schnell wieder raus wenns nix taugt.

Sicher ist ein CanAlarm nicht das "Schutzlevel" von so einem Funktionsmonster, aber im Ernst, wenn ihn einer wirklich haben will dann wird er mitnehmen. Mit oder ohne Alarm. Wenn sich jemand die Mühe macht und die Ausrüstung hat den Keyless zu hacken dann wird er auch durch eine AA nicht aufzuhalten sein.

Wichtig ist doch hier nur die Abschreckung. Wenn ein Dieb merkt, das die Fuhre nicht will wie er und es Zeit kostet wird er es lassen. Dazu braucht man IMHO keine AA mit direktuplink zur NASA. Es genügt was einfaches. Auch ein versteckter Unterbrecherschalter kann da schon Wunder wirken. Dsnn kann (sollte!) man selbst einbauen. Anleitungen wirds für sowas zur genüge im Netz geben.

Wenn der Delingquent merkt das er erst suchen muss um den Wagen starten zu können ist das die beste Chance den Diebstahl zu verhindern. Wenn der Dieb die AA kennt hat er die ebensoschnell geknackt wie er wenigstens Zeit braucht um einen Unterbrecher, der individuell verbaut und damit zu 100% nicht vorab bekannt ist, zu entschärfen.

Steht der Wagen an einer Ecke wo der Dieb sich um die Zeit oder gar Auffälligkeit keine Sorgen machen muss ist er so oder so weg. Auch die beste AA kann, von einem fähigen Gegener ausgegangen, insgesamt den Klau nur verzögern aber niemals komplett verhindern. Ist eine Frage von Zeit, Können und Motivation. Außerdem liegt es in der Natur der Sache, denn ein Auto ist nunmal zum fahren da, also wird man es wegfahren können.

Mit mehr oder weniger Zeitaufwand eben.

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EiGHT (28.03.2018)

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Mittwoch, 28. März 2018, 08:33

Habe nur schlechte Erfahrungen mit nachträglich verbauten Alarmanlagen gehabt.
Mittlerweile bin ich so weit das ich nie wieder eine Auto oder Motorrad kaufe in dem eine solche Anlage verbaut ist oder war, kaufe!
Der Kabelbaum ist meistens an Stellen beschädigt, die du Stundenlang suchen musst, mit viel Pech fällt ständig was anderes aus.
Mag eine schöne Spielerei sein, sofern das Auto recht neu ist, aber irgendwann fangen die Fehler an....
GT86 Schalter, Pearl White, TRD komplett incl. ESD, Alcantara Rot, JBL Sound, 25/20 Eibach, Mittelarmlehne, TRD Türversteifung, Blinkerbirnen chrom, Haubenlift, 225/18, TRD Domstrebe und Öldeckel, Toyota DoorLights, Cargoliner, BuddyClub RL, 3M Lock Kennzeichen, Heckscheiben foliert, AP Bremsanalge uvm.
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Nedash (28.03.2018)

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Mittwoch, 28. März 2018, 09:14

TRS hat Recht: Die üblichen Diebe, die unsere Autos im Auftrag stehlen (davon können wir, denke ich, auf Basis der bisherigen Fälle ausgehen), haben eines nicht: Zeit.
Das Entdeckungsrisiko steigt überproportional zur investierten Zeit.

Wenn man also an diesem Punkt ansetzt, hat man die größten Chancen, sein Auto zu behalten.

Bzgl. Alarmsystemen: Ich wohne in einer Großstadt, und meiner Erfahrung nach stört eine heulende Alarmanlage (außer mir) anscheinend niemanden.
Eventuell würde mancher noch die Polizei rufen, aber eher wegen Ruhestörung.

Es ist übrigens toll, wenn man dann z.B. eine SMS bekommt, weil das Auto eine Erschütterung registriert, aber teils reicht es dazu schon, wenn jemand eine schwere Brandschutztür in der Tiefgarage zuschlägt.
Ich spreche da aus Erfahrung.
Zu der Zeit kostete eine SMS übrigens noch um die 35 Cent. :P

Man sollte sich fragen, ob der Aufwand und die Kosten den Nutzen und die möglichen Probleme (kaputter Kabelbaum, Unverträglichkeit mit Steuergeräten und Wegfahrsperre, falsch kalibrierte Sensoren, wild versendete SMS,...) aufwiegen.



Um allerdings die Zeit bis zu einem möglichen Starten (und dem damit verbundenen In-Luft-Auflösens) des Wagens deutlich zu verlängern, gibt es einige günstige und sinnvolle Wege,
die sowohl einem "Remote Start" (Verlängerung des Schlüsselsignals mittels Empfänger und Sender), als auch einem Start per Laptop über den Canbus entgegen wirken.

Das ist zwar kein Hexenwerk, aber trotzdem möchte ich hier nicht mehr öffentlich schreiben.
Bei ernsthaftem Interesse können wir das gern per PN erläutern.


Trotzdem bleibt unter dem Strich zu sagen: Wenn jemand genau DEIN Auto WIRKLICH haben will, und entsprechend ausgerüstet anrückt, dann nimmt er es auch mit.
満月-86

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Mittwoch, 28. März 2018, 15:33

Es ist übrigens toll, wenn man dann z.B. eine SMS bekommt, weil das Auto eine Erschütterung registriert, aber teils reicht es dazu schon, wenn jemand eine schwere Brandschutztür in der Tiefgarage zuschlägt.
Oder Du die SMS nach dem Aufwachen am Morgens zusammen mit Deinem nicht mehr in der Garage stehenden Auto findest ;)

Das ist zwar kein Hexenwerk, aber trotzdem möchte ich hier nicht mehr öffentlich schreiben.
Bei ernsthaftem Interesse können wir das gern per PN erläutern.
So sehe ich es auch.

Trotzdem bleibt unter dem Strich zu sagen: Wenn jemand genau DEIN Auto WIRKLICH haben will, und entsprechend ausgerüstet anrückt, dann nimmt er es auch mit.
Natürlich. Darüber sollte man sich im klaren sein. Aber, wie sieht denn die Realität aus? Wirst Du dort einsteigen wo WK3 Fenster und Sperrigel vorhanden sind oder doch lieber die offene Tür nehmen ;)
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満月-86

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Mittwoch, 28. März 2018, 15:40



...

Trotzdem bleibt unter dem Strich zu sagen: Wenn jemand genau DEIN Auto WIRKLICH haben will, und entsprechend ausgerüstet anrückt, dann nimmt er es auch mit.
Natürlich. Darüber sollte man sich im klaren sein. Aber, wie sieht denn die Realität aus? Wirst Du dort einsteigen wo WK3 Fenster und Sperrigel vorhanden sind oder doch lieber die offene Tür nehmen ;)



Was hilft mir die offene Tür - wenn es nichts zu holen gibt?

Am Ende: Wer das Auto klauen will, der klauts!
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Mittwoch, 28. März 2018, 15:47



...

Trotzdem bleibt unter dem Strich zu sagen: Wenn jemand genau DEIN Auto WIRKLICH haben will, und entsprechend ausgerüstet anrückt, dann nimmt er es auch mit.
Natürlich. Darüber sollte man sich im klaren sein. Aber, wie sieht denn die Realität aus? Wirst Du dort einsteigen wo WK3 Fenster und Sperrigel vorhanden sind oder doch lieber die offene Tür nehmen ;)



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Mittwoch, 28. März 2018, 17:43

Ich les mir jetzt mal nicht alles durch, brech aber an dieser Stelle mal eine Lanze für die Alarmanlage.
In Hannover bspw. hatten wir allein in den ersten sechs Wochen des Jahres 120 Fahrzeugaufbrüche. Und sorry to say. Wenn einer Airbags, Lenkräder, Navis oder Scheinwerfer stehlen will nützt ein Unterbrecherschalter null komma null. Komplett Diebstähle von Fahrzeugen kommen zwar vor doch auf das groß der Aufbrüche sind das eher weniger. Die Absicherung gegen Aufbruch bezogen auf Teilediebstahl ist der Knackpunkt.

Und die schlecht eingebauten Alarmanlagen (die es reichlich gibt) resultieren entweder aus mangelhaftem Einbau von Privatpersonen oder wenig sachkundigem Personal bei diversen Unternehmen.
Ob eine Montage gut oder schlecht ist erkennst du schon am aufgerufenen Montagepreis. Wenn da einer sagt er baut das für 100,- Euro ein kannst du direkt gehen. Da kannst du nur Pfusch bekommen. Anständig installiert sprich mit Anlasserunterbrechung, Einstellung der Sensoren, programmieren des Systems, alle Leitungen sleeven etc. musst du effektiv für eine perfektre Arbeit 300,- - 350,- Euro Montagekosten nehmen. Und im Alarmsektor kann man sich leider nicht mit 80% Lösungen zufrieden geben.
Dennoch sehe ich da eine gewisse Notwendigkeit. Wir rüsten jedes Jahr zwischen 120 - 200 Alarmanlagen nach. Sicher kann es mal vorkommen das ein Kunde Probleme mit Fehlalarmen hat weil irgendeine Katze des Winters in der Kälte die Nähe zum warmen Auto sucht und der Radarsensor auschlägt. Das regelt man etwas nach und gut ist. Der Rest arbeitet problemfrei.
Mit der Aussage man schließt mal ein bischen Can Bus und Strom an und schon ist alles toll wirst du ein sauber laufendes System nicht erreichen. Soviel ist sicher.
Das Keyless System kann man im übrigen auch absichern. Eine Entschlüsselung durch Range extender ist dann ebenfalls nicht mehr möglich. Alarm macht also absolut Sinn. Es muss aber gewissenhaft umgesetzt werden. Hier Sicherheit zu kaufen und gleichzeitig möglichst günstig ran zu kommen ist die falsche Herangehensweise.
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Freitag, 30. März 2018, 08:51

Mit der Aussage man schließt mal ein bischen Can Bus und Strom an und schon ist alles toll wirst du ein sauber laufendes System nicht erreichen. Soviel ist sicher.


Damit schließt du also die Ampire als brauchbares Gerät direkt aus? 8)

n Hannover bspw. hatten wir allein in den ersten sechs Wochen des Jahres 120 Fahrzeugaufbrüche. Und sorry to say. Wenn einer Airbags, Lenkräder, Navis oder Scheinwerfer stehlen will nützt ein Unterbrecherschalter null komma null. Komplett Diebstähle von Fahrzeugen kommen zwar vor doch auf das groß der Aufbrüche sind das eher weniger. Die Absicherung gegen Aufbruch bezogen auf Teilediebstahl ist der Knackpunkt.


Zitat

Bzgl. Alarmsystemen: Ich wohne in einer Großstadt, und meiner Erfahrung nach stört eine heulende Alarmanlage (außer mir) anscheinend niemanden.
Eventuell würde mancher noch die Polizei rufen, aber eher wegen Ruhestörung.


Ich wohne bei weitem nicht in einer Großstadt, kann das aber nur deutlichst unterstreichen. Solange in D keine AA mit automatischem Reizgas-Dispenser zulässig ist, ist es für mich viel Geld für ein sichereres Gefühl, mehr aber in vielen Fällen nicht.

Ich kenne es aus eigener Erfahrung: Ich habe mal mit ernsthaften Elektronik-Problemen mit der OEM AA meines Fahrzeugs in einem belebten Parkhaus gekämpft. Ich hab im Auto rumgeschraubt, die Haube auf gehabt und das Teil hat mich angeschrien. Rate mal was die Leute im Parkhaus und sogar der Wachmann gemacht haben?

RICHTISCH! Blöd geguckt... :thumbup:

Wäre ich nicht der Eigentümer gewesen, ich hätte unter aller Augen bequem 15min Zeit gehabt die Fuhre klar zu machen. Trotz blinken und winseln.

Na klar kann man Glück haben und es kommt der eine vorbei der die Courage hat den Dieb zu stellen. Ich bin der Meinung das das in D schon in der Größenordnung 4er mit Zusatzzahl liegt. Leider...

Und dann kommt noch eins dazu: Selbst jemand in D nich so viel Anstand hat wenigstens das Smartphone zum telfonieren zu benutzen, denn von wenigstens 50% aller potentiellen Helfer kann ich schon mal pauschal nicht erwarten das sie direkt selbst hin gehen, kommt noch ein anderer Faktor zum tragen. Ich sags mal mit einem Liedtext von Sido (auch wenn das nur bedingt meine Richtung ist trifft es die Sache auf den Punkt):

Zitat

Hol doch die Polizei! (Eins zwei Polizei)
Bevor sie hier erscheinen werden ist die Action schon vorbei


Zur Erläuterung: Wie schon oben beschrieben will ich keinesfalls sagen das ein Diebstahlschutz sinnlos und blödsinnig ist. Aber dennoch ist es weder nötig unsummen auszugeben noch das ganze Auto zu zerlegen und ale möglichen Kabelbäume zu fledern. Es geht einfacher. Und wenn der Dieb sich die Zeit nimmt das "Einfache" zu umgehen weil er sie hat, dann wird ihn nichts daran hindern auch das "Komplexe" zu umgehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »TRS« (30. März 2018, 09:15)


Hennes

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Freitag, 30. März 2018, 10:16

Ich les mir jetzt mal nicht alles durch, brech aber an dieser Stelle mal eine Lanze für die Alarmanlage.
In Hannover bspw. hatten wir allein in den ersten sechs Wochen des Jahres 120 Fahrzeugaufbrüche. Und sorry to say. Wenn einer Airbags, Lenkräder, Navis oder Scheinwerfer stehlen will nützt ein Unterbrecherschalter null komma null. Komplett Diebstähle von Fahrzeugen kommen zwar vor doch auf das groß der Aufbrüche sind das eher weniger. Die Absicherung gegen Aufbruch bezogen auf Teilediebstahl ist der Knackpunkt.
Hättest vielleicht besser doch etwas mehr gelesen vor dem langen Posting - was hier in Bezug auf den Toyobaru von Belang ist, ist einzig der Diebstahlschutz und nichts anderes. Meines Wissens gibt es hier keinen einzigen Fall der Innenraumausschlachtung, hingegen leider einige Autodiebstähle.
Deine Statistik mag generell und vor allem auf das "Premiumsegment" zutreffend sein, wo zum einen die Teile hochpreisiger sind und zum anderen die Fahrzeuge wesentlich größere Stückzahlen haben. Dementsprechend gibt es auch einen "Markt" für die Teileergaunerer; bei uns nicht.

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Freitag, 30. März 2018, 10:34

Das ist in Bezg auf den GT86 speziell auch ein wichtiger Punkt, das stimmt.

Das Diebstahlpotential des 86 spiegelt sich im Markt für verunfallte Fahrzeuge wieder. Hier liegt ein weiterer Faktor der den "Komplettklau" begünstigt. Der GT ist, im Verhältnis zu seiner Häufigkeit, ein Fahrzeug was sehr gern kaputt gefahren wird (isv. Wirtschaftlicher Totalschaden). Wenn man sich mal den Markt für verunfallte GTs abschaut und was da für völlige Wracks noch für Preise gezahlt werden kommt sofort das Gefühl auf das da was ungewöhnlich ist.

Das stimmt auch, denn die Preise die dort entstehen kommen einfach vom Wert der "sauberen" Fahrzeugpapiere. Es ist eine absolut gängige Praxis in den Kreisen der Langfinger verunfallte Fahrzeuge aufzukaufen. Allea was daran zu Geld gemacht werden kann wird noch legal verkauft. (Man schaue sich das üppige Ersatzteilangebot in der östlichen Richtung an) Dann wird ein passendes Fahrzeug (Model, farbe, Baujahr) "sozial umgelagert" und bekommt mit den Papieren des unfallers eine "saubere Identität".

Ich sehe es ebenso, das im speziellen Falle des GT der "Komplettklau" entgegen der üblichen Verhältnisse das größere Problem ist.

Randnotiz: o.g. Umstand erklärt gleichzeitig warum viel lieber Fahrzeuge die ganz oder fast im Original Zustand sind gestohlen werden als solche die stark modifiziert wurden. Die Wiedererkennung ansich ist leichter und außerdem hinterlassen die Umbauten einen in den Papieren dokumentierten "Fingerabdruck".

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Freitag, 30. März 2018, 19:03

Wenn ich auf Ebay Fahrzeuge sehe, von denen Teile angeboten werden aber ein Foto vom kompletten Auto online steht, wo vom Kennzeichen alles bis auf den Buchstaben für die Landeskennung abgedeckt wurde und der Anbieter aus Polen, das Auto aber aus Belgien stammt, dann hege ich Zweifel, ob es den Anbieter irgendwie interessiert das es „Fingerabdrücke“ geben könnte.
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Freitag, 30. März 2018, 22:56

Wenn technische Änderungen eingetragen werden wird das anhand der FIN elektronischen erfasst. (zumimdest in D) Außerdem erfolgt die Änderung der Kennziffer im Brief. Mit dem Kennzeichen hat das nicht viel zu tun...


Die FIN ist das eigentlich interessante für den Klau, da die FIN ja sauber sein soll. Taucht jetzt plötzlich ein Fahrzeug auf was zwar zu den sonstigen Angaben im Schein passt, aber technische Änderungen vorhanden sind, die effektiv nicht im Schein stehen, oder aber, es stehen Änderungen im Schein die nicht vorhanden sind (allerdings zu einem als gestohlen gemeldeten Fahrzeug passen) gibt es für die Delingquenten zwei Möglichkeiten (je nach dem welches Szenario zutrifft) : Entweder das KfZ muss so umgebaut werden das es zum schein passt oder aber der Schein muss geändert werden.

Das ist mit Aufwand und/oder mit Risiko verbunden. Da die ebenso unternehmerisch denken wie eine "normale" Firma, macht es eine umgebautes Fahrzeug schlicht und ergreifend unattraktiv. Moralische Erwägungen spielen da eine untergeordnete (=keine) Rolle, da jast du recht.

Das heißt nicht das ein verändertes KfZ nie geklaut wird, es heißt aber das die Wahrscheinlichkeit deutlich niedriger ist. Steht ein OEM Modell 10km weiter wird es statt dessen dieser werden.
Auch klar ist, das es hier nicht um ein paar ABE Felgen geht sondern um weiter greifende Umbaumaßnahmen.

Man könnte spaßenshalber ja mal versuchen zu sammeln in welchem Zustand die von Usern hier im Forum entwendeten Fahrzeuge waren und das in relation zur Quote an stärker modifizierten Fahrezuegen im Forum setzen. (ist aber vllt etwas zu kompliziert :D )

Aber ich gebe dir vollkommen recht, misstrauen ist da angezeigt. Das ist auch meine Meinung. Denn ansonsten unterstützt man nur die Praktiken die da in Gebrauch sind.

PS: Beim Verkauf der Einzelteile spielt das logisch auch keine Rolle, da dort (üblicher Weise) ja nur die legal erworbenen Teile der "echten" Unfaller zu Geld gemacht werden. Dort spielt der Fingerabdruck sicher keone Rolle. Ebenso ist aber nicht üblich die intakten geklauten Wagen zu zerlegen. Die Zeiten sind mE vorbei. Statt dessen erfolgt die Identitätsänderung. Das Problem ist mE ein Stück weit durch die Vdrkaufspraktiken (meistbietend) der Versicherer mit verursacht. Rechnet man den monetären Aufwand für eine Wiederherstellung auf die gezahlten Prwise auf wird klar, das das mit rechten Dingen nicht gehen kann. Auch nicht in Polen.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »TRS« (30. März 2018, 23:27)


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Freitag, 30. März 2018, 23:16

Das ist schon klar, darum ging es mir aber nicht.
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Freitag, 30. März 2018, 23:21

Dann habe ich noch nicht genau verstanden was du sagen wolltest. :)

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Samstag, 31. März 2018, 08:54

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