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21

Mittwoch, 24. Januar 2018, 06:09

Richtig Herr Dr. :)


Aber in Deutschland ist leider so. Die Leute lassen sich gerne reinlegen.
Trotz Abgas Skandal werden weiterhin VW`s ohne Ende Verkauft.

Der VW Konzern war Spitzenreiter in den Absatzzahlen 2017 :wacko:


Das werde auch ich nie verstehen. Aber gut, so ist es dann. Zu meinen Arbeitskollegen habe ich gesagt, als sie stolz von neuen Golf und Passat Dieseln erzählt haben und wie viel Prämie es gab, dass sie ja nicht rumjammern sollen, wenn der Dieselpreis demnächst steigt.
Viele fahren keine 12.000km im Jahr, aber da sie nur unmerklich mehr Steuern zahlen als ein vergleichbarer Benzinmotor, ist es ihnen egal. :rolleyes:

Das die Supra, um zum Thema zurück zu kommen, den selben (oder einen sehr ähnlichen) Innenraum wie der Z5? bekommt stört mich auch. Wo Toyota gerade beim CH-R Innenraum einen sehr schönen vorgestellt hat. Diese hätte ich mir in einer angepassten Version gewünscht. :)

Grinsekatz

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Mittwoch, 24. Januar 2018, 20:52

Das dürfte zum guten Teil auf die Probleme mit der Steuerkette bei der N47 Serie zurückzuführen sein. Dem Ottonormalverbraucher, der alle 3 Jahre einen neuen Leasing-BMW fährt, dürfte das gleichgültig gewesen sein, aber bei einigen Leuten hat dies dem BMW Image erhebliche Kratzer zugefügt. Klar, das dann manche Angst haben, sowas könnte auch mit dem neuen Toyota/BMW-Auto passieren. Ich nehme mich da nicht aus.

mb100

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23

Mittwoch, 24. Januar 2018, 22:25

Das dürfte zum guten Teil auf die Probleme mit der Steuerkette bei der N47 Serie zurückzuführen sein. Dem Ottonormalverbraucher, der alle 3 Jahre einen neuen Leasing-BMW fährt, dürfte das gleichgültig gewesen sein, aber bei einigen Leuten hat dies dem BMW Image erhebliche Kratzer zugefügt. .


Nicht zu vergessen: Abkehr vom Reihensechser, Abkehr vom Sauger, Abkehr von "leicht", Abkehr von "aus Freude am Fahren" hin zur "Eroberung der digitalen Welt", BMW-Vans, ... ;)
Mich hat mein Ehemaliger (46er Coupé) btw mit ziemlich heftigen Qualitätsmängeln genervt. Querlenker bei 45.000, gebrochene Federn bei 60.000, Stabis, Steuergeräte, ...
(Bezogen auf die Optik find ich bei BMW derzeit btw auch nix mehr, was mich anspricht.)
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mb100

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Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:55

Nicht zu vergessen: Abkehr vom Reihensechser, Abkehr vom Sauger, Abkehr von "leicht", Abkehr von "aus Freude am Fahren" hin zur "Eroberung der digitalen Welt", BMW-Vans, ... ;)

Abkehr vom Heckantrieb in der Kompaktklasse nicht zu vergessen :D


Vielen Dank für die Erinnerung - und Du hast soooooooo recht... ;)
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katty262

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Freitag, 26. Januar 2018, 21:47

Geht denke ich nicht um die Bewertung der Marke BMW, sondern darum das man den Toyota Fans wieder was vorsetzt was nicht Toyota ist.
:whistling: Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems (M.Gorbatschow)

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Samstag, 27. Januar 2018, 10:12

Geht denke ich nicht um die Bewertung der Marke BMW, sondern darum das man den Toyota Fans wieder was vorsetzt was nicht Toyota ist.


Das stimmt schon. Allerdings seh ich diesen Effekt tatsächlich markenübergreifend - durch immer mehr Kooperationen im Automobilbau, durch den Versuch, sich immer breiter aufstellen zu wollen, durch immer mehr Verluste der Markenidentität, durch immer mehr Abkehr von der Kernkompetenz. Das betrifft faszinierenderweise Subaru nur im Ansatz mit dem BRZ (kein Allrad), das betrifft aber viele europäische Hersteller, das betrifft vor allem auch deutsche Hersteller.

Ich nehm mal das große Triumvirat Mercedes - BMW - Audi.
Früher stand BMW mal für sportliche Fahrzeuge der gehobenen Klassen mit hoher Qualität, für den Reihensechser-Sauger, für Hinterradantrieb, für Fahrspaß. Mercedes stand für Luxus, für Eleganz, für Komfort, für Gediegenheit (auch bei Autos, deren Kürzel "Sport-Leicht" bedeutet). Audi war mittendrin; stand für konservative, unauffällige Autos.

BMW hat sich dem Komfort zugewandt und ging von der Sportlichkeit weg, Audi ging ebenfalls zur Sportlichkeit hin und ist inzwischen überhaupt nicht mehr konservativ, und auch Mercedes ging weg vom Komfort hin zur Sportlichkeit. Die drei Hersteller haben sich angenähert; fast könnte man sagen: alle verkaufen in der jeweiligen Klasse das gleiche Auto. (Der Vollständigkeit: ja, ich hab Erfahrungen mit allen drei Marken; der Vorgänger meines GT war ein BMW, meine Mutter und mein Stiefvater fahren (derzeit) ausschließlich Mercedes, meine Mutter fuhr mal A5 Sportback und mein Bruder fährt Audi (A3 8P) und BMW (Z4 E85). Ich bin alle Fahrzeuge (bis auf Stiefdaddys 140er Coupé) im familiären Fuhrpark mal gefahren.
Auch wenn wir uns die Produktpalette angucken: Bei Mercedes fing es früher mit der oberen Mittelklasse an; in Zeiten des W123 kam dann die Abrundung nach unten mit dem 190er - und dann kam irgendwann die A-Klasse. Heute bedient Mercedes alle Bereiche. BMW und Audi genauso. BMW baut sogar Vans. Ergänzend versucht VW (Volkswagen!!!) immer wieder den Sprung in die Oberklasse. Porsche baut geländeuntaugliche Geländewagen, Lamborghini bald auch mal wieder, ebenso Bentley, Maserati und Jaguar. Bei Ferrari warte ich nur drauf; seit dem "plattgedrückten Golf" namens FF / GTC 4 Lusso und der Machtübernahme von Marchionne traue ich den Italienern alles zu.

Dass ein Fahrzeug von zwei oder mehr Marken angeboten wird - wer kennt das besser als wir? Ich musste dahingehend, als ich unlängst bei Welt online kommentierte, dass der BRZ vergessen wurde, als man darstellte, dass Subaru 100 % seiner Fahrzeuge in D mit Allrad und nur in Fernost vereinzelt ein paar Fronttriebler verkauft, lesen, dass der BRZ - dank der Kooperation kein reinrassiger Subaru sei. Ich denk noch an Beispiele wie das Trio Sharan - Alhambra - Galaxy, an C1, Aygo und 107, an den umgelabelten iQ zum Cygnet, an Arosa und Lupo, an Up!, Citygo und Mii.

Ich denke, es wird im Automobilbau zwar weiterhin viele Marken, aber immer weniger Hersteller geben. Und immer mehr Fahrzeuge unterscheiden sich rein durch das Logo.

Und ich rege an, dass dieser und die paar vorherigen Beiträge in einen separaten Thread namens "Entwicklungen im Automobilbau - markenübergreifend" (oder so ähnlich) ausgegliedert werden.
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Montag, 29. Januar 2018, 09:06

@mb100:

Ist natürlich schon richtig. Jeder versucht die Eierlegendewollmilchsau zu bauen und möglichst damit den Massengeschmack zu treffen. Es stimmt sicher auch, dass sich die Hersteller in ihrem Kerngeschäft immer weiter annähern (Der Grund dafür wird wohl der Konsument sein). Vermutlich ist diese Vereinheitsbreieung auch der Grund für die vielen ach-so-kreativen Crossovers (ich meine, man muss schon etwas pervers veranlagt sein wenn man einen Geländewagen mit einem Sportwagen kreuzen will - beide Lastenhefte sind geradezu diametral ausgelegt) - man will eben aus der Masse herausstechen mit etwas was die Konkurrenz so gar nicht im Programm hat. Der Markt ist durchaus gesättigt und für jeden Zweck und Geschmack ist so ziemlich alles dabei und die Klassiker (Limos, Kombis, Kompakte) wurden einfach zu Tode perfektioniert. Mir kommt es etwas wie beim iPhone vor - die totale Innovation mit jeder Generation ist eben eine Illusion und führt irgendwann unweigerlich zu einer Verschlimmbesserung.

Trotzdem muss ich zugeben, dass gerade BMW es irgendwie schafft ein gewisses will-haben-Gefühl auszulösen. Mir persönlich gefällt das Erscheinungsbild und ich kann den ganzen Gimmicks (idrive, m-paket und so) durchaus was abgewinnen. Gleichzeitig bin ich mir inzwischen (nach 2 jungen Gebrauchten von BMW) auch durchaus der Tatsache bewusst, dass diese Gimmicks ihren "novelty factor" relativ schnell verlieren und sich eine gewisse Form der Langeweile einstellt - aber das bin ICH, jemand bei dem das "Fahren" noch vor dem "Fahrzeug" auf der Prioritätenliste steht. Jemand, für den die Optik und die Anerkennung Anderer oder auch einfach ein gutes, solides und zuverlässiges Alltagsauto wichtiger ist, wird mit einem BMW wesentlich glücklicher sein als mit einem 86.

Ich sehe dieses ganze "Querproduzieren" (vulgo "Joint Venture") nicht so tragisch. Schließlich ermöglicht gerade das, dass solche Nischenprodukte wie der 86 einer ist überhaupt auf die Straße kommen. Ohne einer Kooperation von Toyota und BMW hätte es womöglich gar keine Supra und/oder neuen Z gegeben, von da her sollte man wohl dankbar sein, dass überhaupt was abseits des Massenmarktes entsteht.

@Admins: Dem folgenden Statement schließe ich mich übrigens gänzlich an:
Und ich rege an, dass dieser und die paar vorherigen Beiträge in einen separaten Thread namens "Entwicklungen im Automobilbau - markenübergreifend" (oder so ähnlich) ausgegliedert werden.
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28

Montag, 29. Januar 2018, 10:32

Ich sehe dieses ganze "Querproduzieren" (vulgo "Joint Venture") nicht so tragisch. Schließlich ermöglicht gerade das, dass solche Nischenprodukte wie der 86 einer ist überhaupt auf die Straße kommen.

Wenn ein Joint Venture, eine Coproduktion oder auch nur die Bestellung eines umetikettierten Fahrzeugs dazu führen, dass ein besonderes Fahrzeug überhaupt produziert wird, sehe ich solche Formen der Zusammenarbeit absolut positiv.
Andererseits empfinde ich einen Renault Kangoo oder einen Nissan Navara, die jeweils mit einem Sternemblem "verschönert" werden, als Zumutung. Diese Autos sind auch ohne, dass ein deutscher Premiumhersteller ein Kontingent davon abnimmt, bereits seit Jahren erfolgreich im Markt. Es hätte also der "Absatzhilfe" durch Batch-Engineering bei diesen Fahrzeugen nicht bedurft.
Gruß aus dem Bergischen Land
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Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

"Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

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Montag, 29. Januar 2018, 10:59

Jemand ... einfach ein gutes, solides und zuverlässiges Alltagsauto wichtiger ist, wird mit einem BMW wesentlich glücklicher sein als mit einem 86.
Dazu von meiner Seite aus ein klares: Nein. Alltagsauto und Apothekenpreise sind schon ein Widerspruch in sich. Und auch sonst war ich mit dem BMW in punkto Alltagsnutzen nicht glücklicher als mit dem BRZ.
"Der BRZ ist ein Auto, dass es nicht nötig hat, aller Welt zu verkünden, wie gut es ist."

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Montag, 29. Januar 2018, 11:53

Ich kann da jetzt nur für die Subaru Szene Sprechen. Subifahrer sind da relativ intolerant in Bezug auf diese Umbadgerei. Das löst eher Kopfschütteln aus. Da gab es ja auch genug Beispiele hier in Deutschland. Diese ganzen Versuche Kleinwagen am leben zu halten durch umbadgen von Toyota und Daihatsu Modelle hat nicht funktioniert, da sind die Subaru Kunden eigen. Letztendlich fehlt einfach das Subaru Fahrgefühl.

Das liegt aber auch ein wenige an der Kultur des Herstellers, der stets Produkte hatte und hat die nicht wirklich kompatibel mit der Technik der anderen Herstellern sind. Deshalb haben Kooperationen praktisch ja auch nie wirklich lange gehalten bei Subaru (Isuzu, GM, Toyota). Bisher ist bei Subaru noch kein Modell an einer mangelnden Kooperation gescheitert. Wenn ein Fahrzeugmodell beschlossen wurde, dann wurde es auch gebaut (wie auch der BRZ).

Andere Marken haben da andere Kulturkreise als Zielgruppe (was nicht positiv oder Negativ gemeint ist). Stellt euch mal vor, Subaru würde den neuen WRX STI als Gemeinschaftsproduktion mit Audi vorstellen und ausser dem Logo und ein paar Design Elementen wäre das ein Audi Quattro. Da würdest Du in der Subi Szene keinen finden der sagt "ist mir doch egal, hauptsache das Ding ist schnell und sieht gut aus" Da sind die Kunden anderer Marken völlig anders gestrickt.

In Sachen E-Auto (was viele Journalisten nach Bekanntgabe der Kooperation BMW/Toyota geschrieben haben) gibt es keine Zusammenarbeit mit Toyota. BMW hat schon vor einiger Zeit mit den Chinesen ein Joint Venture für die gemeinsame Entwicklung von E-Autos unterzeichnet. Und es gibt aus Seiten der deutschen Hersteller überhaupt kein Interesse an Toyotas bewährter Hybridtechnik. Für die deutschen Hersteller ist das nur ein Brückentechnologie hin zur E-Mobilität, deshalb gibt es da keine Interesse dran (ist nicht meine Meinung, aber die der Hersteller). Gibt es von Toyota eigentlich reine E-Autos (im Weltmarkt?) ich weiß das ehrlich gesagt gar nicht.

Und bzgl. Nischenprodukt BRZ/86; das wird hier vielleicht so wahrgenommen. Der BRZ/86 ist für Subaru mit großem Abstand des erfolgreichste Coupe des sie jemals gebaut haben und für den Hersteller eine Cash Cow (auch dank des Vertriebskanal Toyota). Es wurden z.B. bisher 3 mal so viele BRZ/86 gebaut wie vom seit 8 Jahren in Produktion befindlichen Subaru Crossover 7 (Exiga). Gab viele Subaru Modelle von denen deutlich weniger gebaut wurden als vom BRZ/86.

Und ob es einen BMW Z4 ohne Toyota oder umgekehrt geben hätte, wird bestimmt auch irgendwann geklärt sein.
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Dienstag, 30. Januar 2018, 17:38

Entwicklungen im Automobilbau - markenübergreifend


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Mittwoch, 31. Januar 2018, 12:14

Wenn man sagt ein BMW ist alltagstauglicher als ein GT86, dann ist das so schon richtig (auch wenn mans nicht sagen kann, wenn man Modell mit Marke vergleicht) weil BMW dann alle BMW Modelle mit einschließt. Sollte man hier aber den Z4 meinen sag ich auch klar nein. Man zeige mir ein Sportcoupé wo man 2 Snowboards + 2 Leute reinkriegt.

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 12:22

Beim Audi TT geht das! ^^

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 12:57

Ich hab mir n TT mal angeschaut (war ja auch in der Auswahl) und mein CX hat mit 158 nicht mehr reingepasst

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 13:54

Das ist aber doch jetzt wieder mehr ein Thema "BMW/Toyota Sportwagen", oder???? :-))).#

Noch mal was zum eigentlichen Thema "Entwicklung im Fahrzeugbau". Gerade mal ein paar Zahlen bekommen.

In China wurden 2017 tatsächlich rund 779.000 € Elektroautos zugelassen (das sind rund 1,5 mal so viele VW Golf in D). 2019 greift die E-Quote in China und man geht für 2018 schon von 1,8 Mil. E-Autos aus. Das Weltweit meistverkaufte Elektroauto ist übrigens der Nissan Leaf.

Während wir uns hier noch lokal den Kopf darüber zerbrechen ob ein Hybrid Auto vielleicht doch ein Ersatz für den Diesel wäre, wird langsam Klar das diese "Brückentechnologie" mittlerweile im Weltmarkt überholt und veraltet ist und die Probleme der Mega Citys nicht löst. In Singapur wurde gerade ein Zulassungsstop für Autos mit Verbrennungsmotoren (auch Hybridautos) verhängt, weil der Stadt Staat im Verkehr untergeht. Lediglich reine E-Autos dürfen noch zugelassen werden, bzw. Erlaubnislizenzen beantragt werden. Wir bekommen das hier nur gar nicht mit. Und alle unsere Deutschen Premiumhersteller sind bereits auf den E-Auto Boom aufgesprungen (und werden den Hybridgedankenauch nicht weiter verfolgen) denn sonst verkaufen die in China und anderen Ländern keine Autos mehr. Leider auch Fakt: Durch den rückläufigen Diesel hat sich unsere KFZ Co2 Bilanz zum 2. mal in folge verschlechtert (von 127,4gr./Km auf 127,9gr/km). Da hatten die Ing. und Profs wohl recht mit Ihren Aussagen "Klima Ziele sind ohne Diesel nicht erreichbar". Wir müssen bis 2020 auf 95 gr. runter.

Nur mal zum vergleich, warum Deutschland ein völlig uninteressanter Markt für unsere deutschen Premiumhersteller ist und wir da auch keine Rolle mehr in Zukunft spielen und Zukunftspläne wie "das auch deutsche Autobauer jetzt ganz viele Hybridautos auf den Markt bringen werden" passee ist.

In Deutschland wurden 2017 rund 3,4 Millionen KFZ zugelassen

In China wurden 2017 rund 26 (sechsundzwanzig) Millionen KFZ zugelassen

Chinas Marktanteil an PKW Neuzulassungen in der ganzen Welt beträgt 29% !!!!

Oder anders ausgedrückt: Wenn VW und Toyota fusionieren würden und Ihre gesamte Jahresproduktion ausschließlich nach China verkaufen, sind das immer noch 6 Mio Autos zu wenig.

Natürlich ist das ökologischer Quatsch, aber die Autobauer können dem Konsumenten nicht zumuten das sie sich intelligent verhalten sondern die müssen die Probleme pragmatisch lösen (Kein Smog in den Mega Citys, auf dem Land wo keiner wohnt spielt das keine Rolle). China ist mit seinen 20 Metropolen vielleicht ein Extrem, aber die Entwicklung zeigt wo die Reise hingeht. Auch bei uns werden die Städte immer größer und die Einwohnerzahl der ländlichen Regionen schrumpft. Also raus mit den Schadstoffen aus den Städten und Verlagerung dieser in die Pampas.

Wer jetzt denkt "so blöd sind wir doch nicht" schaue sich einmal die Plastikwüsten auf den Ozeanen an. Unsere Städte sind dank Dosenpfand sauberer, aber wo landet das Zeug...., ist ja weit weg und auch keiner mehr zuständig, also Problem gelöst).

2017 stiegen die Hybriden (keine Plug In) Zulassungszahlen auf beachtliche 55.239 Fahrzeuge (Vorjahr 34.252). Das war ein sehr gutes Jahr für Toyota:-)
2017 wurden aber auch 25.056 reine E-Autos zugelassen (Vorjahr 11.410), das sind nochmals ganz andere Steigerungsraten.
2017 wurden erstmals auch mehr reine E-Autos zugelassen als Plug in Hybride (also Hybride mit Stromanschluss)
(Zahlen für D lt. KBA).

Glaubt man den Trendprognosen der Marktforscher werden bei uns 2020 erstmals mehr E-Autos zugelassen als Hybrid und Plug in Hybrid zusammen. Der Hybrid wird aber für die paar restlichen Menschen die nicht in Mega Citys leben mit Sicherheit eine Nischen Zukunft haben.

So jetzt hab ich Hunger und gehe zum Chinesen......
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Mittwoch, 31. Januar 2018, 14:38

Das ist aber doch jetzt wieder mehr ein Thema "BMW/Toyota Sportwagen", oder???? :-))).#

Noch mal was zum eigentlichen Thema "Entwicklung im Fahrzeugbau". Gerade mal ein paar Zahlen bekommen.

In China wurden 2017 tatsächlich rund 779.000 € Elektroautos zugelassen (das sind rund 1,5 mal so viele VW Golf in D). 2019 greift die E-Quote in China und man geht für 2018 schon von 1,8 Mil. E-Autos aus. Das Weltweit meistverkaufte Elektroauto ist übrigens der Nissan Leaf.

Während wir uns hier noch lokal den Kopf darüber zerbrechen ob ein Hybrid Auto vielleicht doch ein Ersatz für den Diesel wäre, .


hast Du zufällig auch Verkaufszahlen zu Dieselautos in China oder anderen relevanten Ländern der Welt parat? Meines Wissens spielt der Diesel in PKWs außer in Europa eine Nahezu-Null-Rolle. Neben Benzin wird im fernen Osten eher großzügig auf Erdgas gesetzt, was aber z.B. in Indien auch nichts hilft - einfach weil die technische Motoren-Entwicklung bzwl. -Stand geradezu steinzeitlich ist. Ich komme beruflich ein bißchen herum, und habe Bauklötze gestaunt, dass z.B. in Peking von VW Neuwagen verkauft werden, die in Deutschland vor 30 Jahren verkauft wurden - vielleicht kann sich der ein oder andere hier noch an so Flopps wie den VW Santana erinnern. Und mit den bißchen optischen Facelifts wird bestimmt kein superneuer Motor eingebaut worden sein. Taxis fahren dort übrigens windige Hyundai Sonatas vom Erzfeind Korea herum, ebenfalls technologisch Lichtjahre hinten. Chinataxis sind deshalb mit Koreafahrzeugen unterwegs, weil es einen politischen Deal gab.
Dass Singapur verkehrsseitig massiv überlastet ist, kann ich so nicht bestätigen. Viel, sehr viel Verkehr ja, aber weit entfernt von Infarkten. Die bekommen das mit gestaffelter City-Maut (je nach Uhrzeit und Verkahrsaukommen gestaffelter Tarif) ziemlch gut hin.
Und dass China geil auf E-Autos ist, verwundert auch nicht, schließlich haben sie beinahe ein Rohstoffmonopol für die Batterien, entweder im eigenen Land oder den Großteil der afrikanischen Ressourcen bereits gesichert. Man kann auf diese Art und Weise die politische und/oder wirtschaftliche Macht stärken, Umweltschutz spielt da nur für die Medien und eine Minderheit des gemeinen Fußvolks eine Rolle.

katty262

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 17:38

Nee leider habe ich da bzgl. Diesel Zulassungszahlen Weltweit keine verbindlichen Zahlen (außer dem Japan Boom derzeit).

Die Zeiten in der Uralt Modell von VW in China oder Fernost in Massen produziert wurden, sind mittlerweile aber vorbei (Die Chinesen lernen sehr schnell was schöner ist). Ich finde das aber auch immer ein ungewohntes Bild. Auch in Singapur wo der Toyota Crown aus den 1980er immer noch aktuelles Neuwagentaxi ist. Die neuen Regularen für Singapur sind durch div. Pressen gegangen.

Worum es mir eigentlich geht, das leider vielen Konsumenten durch Presse, Internet und Co. mit lustigen Schlagzeilen wie "findet BMW durch die Toyota Kooperation jetzt Anschluss an die Hybridtechnik", bzw. 4 Jahre vorher das selbe Zitat mit Subaru für Blöd verkauft werden.

Der Großen Hersteller dieser Welt haben vor Jahren schon Ihre Allianzen geschlossen, einige haben sich aufgelöst, einige neu Formatiert. Die Schürfrechte an den Mienen der Welt für die seltenen Erde sind eigentlich alle schon verkauft und verteilt. Die Zulieferindustrie hält seit fast 2 Jahrzehnten die fertig entwickelten und erprobten Techniken vor und wartet auf den Auftragseingang. Das Know how kommt überhaupt nicht von den Herstellern, wird dem Kunden aber so suggeriert.

Ich findes es Hammer, das Toyota sich da als Pionier hervorgetan hat und ich finde es auch den Hammer das das Management eines solchen Konzern es schafft innerhalb von 5-7 Jahren wieder hochprofitabel zu werden und stetiges Wachstum zu generieren. Auch die Wachstumsraten der konventionellen Hybridtechnik ist einen Beifall Wert.

Die Branche ist gerade extrem im Umbruch wie es die letzten 60 Jahre nicht der Fall gewesen ist.

Man muss aber auch ehrlich sagen, das Toyota bzgl. dieser neuen Herausforderung (E-Mobilität, Plug in Hybrid) leider so ziemlich der letzte Hersteller war der das erst vor kurzem realisiert hat. Toyoda hat ja im Dezember 2016 gesagt, ok, E-Mobilität kommen wir nicht mehr drumherum ich erkläre das jetzt zur Chefsache und wir legen los. Zu diesem Zeitpunkt knallten bei Nissan bereits die Korken und mann feierte das 1 Mio E-Auto. Ich fand das bisher ziemlich gut von Toyota, das auch sie gesagt haben "E-Auto ist Ökologisch blödsinn". Damit haben sie recht. Aber als 2. größter Autobauer musst Du dem Markt folgen (leider). Sonst kommen Marken wie Tesla und in kürze 5 Chinesische Autobauer und zeigen Dir mit ausgereifter Technik (Ingen. from German People) wie Du ein E-Auto mit 400 Km Reichweite zum halben Preis eines Prius baust.

Die Technologiestufen "Hybrid - Plug In Hybrid - E-Auto haben die meisten Hersteller in der Entwicklung und Produktion schon durchschritten. Seit knapp 2 Jahren schmeißen andere Hersteller die Hybridmodelle aus dem Program um sie durch Plug in Hybrid und E-Autos zu ersetzen. Plug In Hybrid gibt es seit 2012 auch bei Toyota (Prius Plug in). Problem dabei. Seit 2012 wurden so ziemlich Genau 2,3 mal soviel BRZ/86 gebaut wie Hybride Plug in von Toyota. Das ist leider Fakt und entlockt mir ein Fragezeichen auf der Stirn. Der Toyota Mirai ist technologisch ein Top Weg. Wasserstoff, das macht Ing. mäßig und ökologisch sogar sin. Diese Autos sind aber vor 15 Jahren schon (mit Stern auf der Haube) durch die Gegend gefahren und kamen nicht, weil Infrastruktur und Preis vom Markt nicht akzeptiert wurden.

Ich war auch erstaun, das es einen deutschen Hersteller gibt der bis 2017 rund 48 % seiner Gesamtproduktion im Weltmarkt als Plug in Hybride verkauft. Wer das ist......? Ich wäre nicht drauf gekommen.

Es ist die Firma Porsche (Panamera, Cayen). Die Hybrid Modelle haben sie alle aus dem Programm geschmissen, next Generation heist Plug in Hybrid.

Für die Europäer ist der Hybrid Plug In auch ein willkommenes Geschenk für die Hersteller. Denn nach den neuen WLTP Verbrausangaben kannst Du damit den Flottenverbrauch legal ganz weit nach unten drücken. Das geht mit konventionellen Hybridautos (die gerade so boomen) nicht, da sie leider keine 50 Km rein elektrisch fahren können. Die Kunden werden in kürze ziemlich lange Gesichter machen, wenn die ersten neuen Fahrzeue hier erscheinen für die erstmalig eine Typgenehmigung nach dem WLTP Verfahren nach September 2017 erteilt wurden.
95 gr. Co2/km entspricht rund einem Verbrauch von 4,1 Ltr/100 Km/h. Da wird das neue Audi Benzin Modell mal rund 30% mehr verbrauchen als sein Vorgänger und darauf wird dann auch die KFZ Steuer erhoben. Die reinen Hybridmodelle wird es besonders hart treffen. Lt. Meinung von Hr. Dudenhöfer wird der WltP Verbrauch von konventionellen Hybridfahrzeugen ca. 50% über der bisherigen Verbrauchsangabe liegen. Plug in Hybride sind der Gewinner, denn die dürfen mit vollen Akkus zum Test antreten.

Ich bin gespannt.
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Zeto

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 18:53

dass sie ja nicht rumjammern sollen, wenn der Dieselpreis demnächst steigt.


Und das wird ziemlich absehbar kommen, Frankreich ist ja seit Anfang Januar dran den Diesel Preis an den Super Preis anzugleichen.
Resultat derzeit, im Grenzbereich tanken die Franzosen jetzt bei uns in Deutschland weil der Diesel hier günstiger ist.

Frankreich macht den Vorreiter, das wird nicht lange dauern bis andere Länder da nachziehen.
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Donnerstag, 1. Februar 2018, 08:16

Herr Müller hat sich ja schon vor ein paar Monaten vor die Presse gestellt und gesagt "liebe Politiker, aber jetzt bitte die Diesel Subvention abschaffen". Die Lobbyisten der Konzerne werden den Politik Marionetten schon sagen was sie zu tun haben. Unternehmerisch kann ich den verstehen. Soviel Geld Investiert um in China am Ball zu bleiben, da müssen wir hier natürlich Geld generieren um schnelles Cash Back zu erreichen.
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katty262

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Donnerstag, 1. Februar 2018, 12:29

Ein paar weitere Zahlen (die gar nicht so leicht zu finden sind) relativieren aber meine ??? zur Hybridentwicklung bei Toyota.

Gemessen an der Gesamtproduktion (Weltmarkt) an Fahrzeugen aus dem Hause Toyota spielt der Hybrid Anteil mit nur knapp 13% eher eine untergeordnete Rolle. In der Wahrnehmung bin ich davon Ausgegangen das dass eine wesentlich höhere Anzahl ist (bin auch nicht immer vor Marketingtricks gefeit). Also relativ Wurst ob Toyota nun 1., 2. oder 5. größter Hersteller von Fahrzeugen mit Alternativen Antrieben ist oder wird.

Ich habe die Zahlen leider nicht aus Toyota herausbekommen (gut gehütetes Geheimnis). Sind Zahlen aus der Branchen-Presse. Wenn da jemand was "offizielles" hätte würde ich mich freuen (Es sollen rund 1,2 Mio Hybride im Jahr 2017 gewesen sein)

Eine Überraschung für 2017 steht noch in´s Haus. Während der üblichen Rekordjagt "wer ist der größte" VW oder Toyota, sieht es so aus das ein Dritter Hersteller beide Überholt hat (Zahlen sind noch nicht bestätigt):

"Nissan"

Nissan (hat 2017 Mitsubishi übernommen). 10.7 Mio KFZ sollen es 2017 geworden sein und mit einem Anteil von 18% an Hybrid, Plug In Hybrid und Elektroautos nun der Weltgrößte Hersteller von Alternativen Antrieben (Hybrid, Plug in Hybrid, E-Autos) auf der Welt. Unglaublich wie schnell sich Marktverhältnisse ändern können.

Mit knapp 9 Mio Fahrzeugen unter einem Label (Toyota) bleiben die als Marke auf jeden Fall die Nummer eins in der Welt. Die anderen haben die Absatzzahlen ja nur durch die Bündelung vieler Marken unter einem Konzerndach erreicht.

Ein Branchenangehöriger sagte auf diese Veränderungen angesprochen zu mir "ich würde keine Wette darauf Abschließen, das es BMW, Mercedes und VAG in 10 Jahren noch geben wird. Die Markenlabel auf jeden Fall, aber wem das dann gehört oder baut, keine Ahnung"
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