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Nickmann

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Freitag, 29. Dezember 2017, 22:32

Drift einleiten mit Handbremse = Motor aus?

Hi liebe Leute,

so langsam habe ich die Befürchtung, ich werde das Sorgenkind des Forums, weil ich mich immer nur mit Problemen melde. So leider auch jetzt.

Da es bei uns heute Abend stark geschneit hatte, dachte ich mir, ich wage mich mal mit dem BRZ auf einem großen Parkplatz an das Driften im Schnee.

Das erste was mir auffiel war, zu viel Gas und der Toyobaru dreht sich sofort. Das zweite was mir auffiel, war leider etwas gravierender: Wenn ich einen Drift mit der Handbremse einleiten wollte und diese dann auch nur kurz angezogen habe, ist mir so gut wie jedes Mal der Motor abgestorben, obwohl die Drehzahl noch ausreichend hoch war. Wenn ich dann aber die Kupplung parallel zur gezogenen Handbremse gedrückt hatte, war alles okay. Wie gesagt, die Drehzahl hätte so oder so gereicht, dass der Motor nicht hätte absterben dürfen, mit oder ohne getretener Kupplung und die Handbremse wurde auch nur kurz bzw. ruckartig angezogen.

Daraufhin habe ich mal auf gerader Strecke die Handbremse angezogen und gemerkt, dass die Hinterräder manchmal länger blockiert wurden, als ich den Hebel eigentlich angezogen hatte. So als würde der Wagen nicht mechanisch sondern irgendwie selbständig "elektronisch" bremsen und die Hinterradbremsen "nachlaufen". Da ich noch nie ein Fahrzeug mit ESP oder auch nur Scheibenbremsen hinten hatte (mein letztes Auto war ein alter Ford Fiesta) und kenne so ein Verhalten nicht. Ist das normal?

Bin um eure Erfahrungsberichte und Anmerkungen sehr dankbar!

VG, Nickmann

sirarni

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Freitag, 29. Dezember 2017, 22:41

Hattest du das ESP/VSC komplett aus?
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Nickmann

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Freitag, 29. Dezember 2017, 22:50

Ja, mir ist das mit komplett deaktiviertem ESP als auch im Track Modus passiert. Kann das vielleicht irgendwie mit der aktivierten Berganfahrhilfe zu tun haben?!

Doc

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Freitag, 29. Dezember 2017, 22:53

Wenn ich einen Drift mit der Handbremse einleiten wollte und diese dann auch nur kurz angezogen habe, ist mir so gut wie jedes Mal der Motor abgestorben, obwohl die Drehzahl noch ausreichend hoch war. Wenn ich dann aber die Kupplung parallel zur gezogenen Handbremse gedrückt hatte, war alles okay.
Wenn du die Handbremse ziehst, blockierst du die Hinterräder. Mit getretener Kupplung stört das den Motor nicht. Wenn du die aber nicht drückst, dann würgst du deinen Motor ab, sofern die Kupplung nicht rutscht.
Mit einem Hecktriebler immer die Kupplung treten, wenn du während der Fahrt die Handbremse stark ziehen willst.

Ich hoffe mal nicht, dass ich dich falsch verstanden habe :S

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Freitag, 29. Dezember 2017, 23:04

Was erwartest du denn, wenn du die Antriebsachse blockierst!?!?!

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Freitag, 29. Dezember 2017, 23:22

Zitat

Was erwartest du denn, wenn du die Antriebsachse blockierst!?!?!
Das ist die Top-Antwort.
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Nickmann

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Freitag, 29. Dezember 2017, 23:41

Okay sorry, da hatte ich wohl einen Denkfehler. Ist mein erster Hecktriebler und ich bin's von den Fahrzeugen zuvor einfach gewohnt gewesen, dass eine angezogene Bremse keine Auswirkungen auf den Motor hat. Aber gut, jetzt fällts mir wie Schuppen von den Augen, ist klar dass das nicht funktionieren kann.

Aber warum hab ich dennoch das "Problem", dass die Hinterräder manchmal länger blockieren als ich die Handbremse angezogen habe?

psyke

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Freitag, 29. Dezember 2017, 23:42

Du brauchst die Handbremse nicht, einfach ein wenig üben, dann klappt das auch mit einlenken und Gasstoß :-)

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Samstag, 30. Dezember 2017, 00:14

Nen Hecktriebler mit Handbremse anstellen, ey, ey ey!

Ok, der Denkfehler ist abgestellt, wie Psyke schrieb, jetzt kommt das Üben.

Ein paar kleine Denkansätze:

Zum Driften braucht man totale Vorderradkontrolle, also Tempo niedriger als bei normaler ( Schneller) Kurvenfahrt.

Damit bei durchdrehender Hinterachse das Heck rausgeht, braucht man Fliehkraft, also Kurvenfahrt.

Damit das Heck nicht zuweit rausgeht, muss der einleitende Gasstoss kurz und prägnant sein.
Dann Gegenlenken und Gas weg.
Kommt das Heck zuweit zurück kurz und prägnant Gasstoss " nachsetzen", damits wieder raus geht.

Zum üben am besten Gasstoss, komplett wieder abfangen, dann neuen Gasstoss und so weiter.

Wenn du besser wirst, kommen die Gasstösse immer kürzer hintereinander, bis das Heck konstant draussen bleibt.

Wenn du nach dieser Beschreibung keinen Ablauf vor Augen hast, mach doch mal ein Drifttraining, da lernts sich
schneller und sicherer ( keine Bande zum Einschlagen)

Falls du nicht auf komplett abgesperrtem Privatgelände übst, lass dich nicht erwischen!!
Falls die Rennleitung schlechte Laune hat und dich wegen "gefährlichem Eingriff in den Strassenverkehr " anzeigt, gibts ne
böse Klatsche!!

MFG Carsten
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Samstag, 30. Dezember 2017, 00:20

Vielen Dank für die ausführliche Anleitung. Prinzipiell hat das mit dem driften nur mit Gas gegen Ende schon ganz gut geklappt, ich denke es ist einfach auch viel Übungssache.

Aber nach wie vor bin ich etwas verwirrt darüber, dass die Hinterräder länger blockieren, als wie die Handbremse gezogen ist. Muss ich wohl mit deaktivierter Berganfahrhilfe nochmal testen.

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Samstag, 30. Dezember 2017, 09:29

Wie locker ist den der Schnee, auf dem du arbeitest?

Ich habe schon beobachtet, dass sich beim Blockieren der Reifen ein Schneekeil gebildet hat, den das Rad erst "überwinden" musste.
Das kann aber nur bei Bremseinsatz auftreten, bei Driften mit Gas dreht das Rad ja durch und steht nicht still.

Pack doch einfach ne Go Pro an die Seitenscheibe und vergleiche dann Motorgeräusch mit Umdrehung der Räder.

Dann weisst du, ob da was komisch ist oder ob dein "Popometer" besser geeicht werden muss.

Guten Rutsch Carsten
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Samstag, 30. Dezember 2017, 10:59

Aber gut, jetzt fällts mir wie Schuppen von den Augen, ist klar dass das nicht funktionieren kann.

Manchmal frage ich mich, was ein Autofahrer, der sich bewusst einen hinterradangetriebenen Sportwagen gekauft hat, dabei denkt wenn der hier einen solchen Thread eröffnet. Klar kann es mal passieren, dass man beim spielen mit Gas, Bremse, Kupplung und Handbremse auf der Driftfläche mal einen Fehler macht, die Handbremse zieht, nicht auskuppelt und den Moror abwürgt. Das kann auch einem routinierten Drifter passieren!
Nicht passieren darf anschließend und mit zeitlichem Abstand die Frage, "warum nur ist der Motor ausgegangen?". Diese Frage müsste sich jemand, der sich mit dem Auto bewusst in instabile Fahrzustände bringt, im Moment des abgewürgten Motors zwingend selbst beantworten können.
BMW hatte bei Einführung des Frontantriebs mit der Einschätzung, dass die weit überwiegende Mehrheit der Autofahrer keine Ahnung haben, wie viele Zylinder welche Achse antreiben, doch recht.

Sorry für die groben Worte.

Guten Rutsch!
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

"Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

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Samstag, 30. Dezember 2017, 12:25

Lustig ist zB auch, wenn du ohne ABS zB Slalom bei Starkregen fährst (hohe geschlossene Wasserdecke). Vergleichbar also wie im Schnee.
Wenn du da dann zügig unterwegs bist und eine Wende stark anbremst (ohne zu Kuppeln) hat dein Auto schnell keinen Gripp mehr und alle Räder stehen, wo sie bei Trockenheit durch die Reibungskraft noch gedreht werden würden.
Da hast dann auch das "Problem", dass sich das Auto quasi eingekuppelt im Stand befindet obwohl es sich eigentlich vorwärts bewegt.
Hab das schon live erlebt wie sich ansonsten ABS- Fahrer beim Slalom- Training dessen nicht bewusst waren und überrascht wurden, dass plötzlich Motor, Servo und BKV nicht mehr aktiv waren :-D. Kann in so einer Situation schnell mal schief gehen (man fährt ja nah am Limit).
Da hilft dann nur noch runter von der Bremse und den Motor quasi wie beim Anschieben sich wieder selbst starten zu lassen.
Blöd halt wenn man ja grad voll auf der Bremse steht, weils eng geworden ist :-p.
Deshalb, wie einige zuvor ja auch schon geschrieben haben...
VOR dem Einsatz sich überlegen und bewusst sein, wie sich das Auto in gewissen Situation technisch verhält.
Bei Schnee, Glätte, Wasser fehlt dir halt u.A. schnell die Reibungskraft um deine Räder zu drehen. Das ist dann für dein Auto als wenn du parkst.
Simmulier das mal auf sicherer Strecke, dann kann es dich später weniger überraschen wenns mal im Ernstfall vor kommt ;-)
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Samstag, 30. Dezember 2017, 12:32

Und Handbremse brauchst zum Driften auf Schnee nicht. Da reicht Einlenken und Gasstoß ;-).
Handbremse brauchst nur für nen U-turn aus der Fahrt heraus :-p. Oder zum stylish Einparken :-D
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Speedy

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Samstag, 30. Dezember 2017, 22:09

Handbremse brauch ich nur zum Parken am Hang...also fast nie...
Je nach Schneebeschaffenheit reicht der reine Gasstoss ohne Lenkbewegung, dass das Heck weggeht. Ich schätze mal das wird durch die Unebenheit der Fahrbahn mit beeinflusst.
Aber mal etwas austesten auf Parkplatz finde ich nicht verkehrt, vor allem als Hecktriebler-Beginner, das hilft schnell mal abschätzen wie das Auto reagiert.
Gruss Speedy

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 10:49

Ich würde dir ein Drifttraing empfehlen, z. B. in Groß Dölln.

Dir wird sehr ausführlich erklärt, wie du einen Drift einleitest und auch kontrolliert wieder raus kommst. Solche Trainings gehen meistens über den ganzen Tag und machen unheimlich viel Spaß.
Die Handbremse kommt da übrigens nicht mit ins Spiel :D (du kannst deinem Auto doch nicht den Antrieb abwürgen. Das tat schon weh beim Lesen ;( )

Driften wirst du danach übrigens immer noch nicht können, aber die Theorie dazu hast du schon mal. Zu driften erfordert viel Übung und vor allem bitte nicht auf öffentlichen Grund und Boden.

Zum Teil hast du bei Fahrsicherheitstraining auch einen kleinen Teil mit drin, wo du das Auto quer stellst oder quer gestellt wirst. Vielleicht solltest du mit sowas erst einmal anfangen. Dann bekommst du auch das Gefühl für dein Auto und dein Popometer wird sensibilisiert. Aber nicht das Hausfrauentraining buchen :rolleyes:

Wäre doch mal ein guter Vorsatz für das kommende und vor der Tür stehende neue Jahr

Guten Rutsch
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Sonntag, 31. Dezember 2017, 11:18

Dem schließe ich mich an.
Parkplatzrutscherei hat nichts mit driften zu tun.

Ich würde mich zuerst mit der Mechanik deines Fahrzeuges beschäftigen, bei der Überschrift hat es mir die Zehennägel ein wenig in aufgerollte Position gebracht.

Zu dieser Jahreszeit gibt es auch einge Winterfahrtrainungs und Eis-Driften.
Das hat den Vorteil, es ist sehr langsam und man muss mit sehr viel Gefühl fahren.

Ergo wenig Risiko und das Gefühl für das Fahrzeug und den Untergrund bekommt man an so einem Tag sehr schnell vermittelt.

Neben dem Gasstoß kann man auch mit der Kupplung (gibt manchmal eine feinere Dosierung) und den Bremsen (Driftwinkel) arbeiten, Handbremse brauchst Du im GT nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »viva71« (31. Dezember 2017, 11:24)


Nickmann

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 13:22

Okay, also das gleitet mir zu sehr in ein "How to drift" ab. Und ja, der Threadtitel lässt einem bei näherer Betrachtung die Zehennägel aufrollen, klar. War ein frappierender Denkfehler von mir, bin einfach Fronttriebler seit 15 Jahren Autofahren gewohnt, habt da bitte etwas Rücksicht. Das ist wie wenn man nach dem Gang auf's Klo plötzlich die Spülung nicht mehr betätigen darf, wenn man das sein Leben lang gemacht hat, geht das einfach ins Blut über und man macht sich keine Gedanken mehr darum. So ein bisschen kenne ich mich immerhin mit den unterschiedlichen Antriebsarten und Fahrzeugtechnik im Allgemeinen schon aus, schließlich hatte ich das mehrere Semester lang im Studium. Da war nur eben an dem Abend die Klospülung schneller gedrückt als der Kopf eingeschaltet.

Ich wäre euch also dankbar, wenn wir das How to Drift auf einen anderen Thread ausweiten könnten, schließlich hat es auf dem Parkplatz ab dem dritten Versuch nahezu einwandfrei geklappt und die Handbremse wurde von mir dann nur rein "aus Interesse" angezogen, um damit mal das Verhalten des Fahrzeugs dabei kennenzulernen. Und ich würde nur einfach gern wissen, weshalb diese dann länger gebremst hat, als von mir vorgegeben. Die einzig halbwegs plausible Erklärung war das mit dem sich aufbauenden Schneekeil bislang. Da aber zwischenzeitlich kein Schnee mehr liegt und die Straßen trocken sind, kann ich leider nichts mehr aktiv testen.

Bitte also mehr fokussiert auf das Handbremsproblem eingehen, das wäre super. Vielen Dank und euch auch allen einen guten Rutsch! :)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nickmann« (7. Januar 2018, 17:45)


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Sonntag, 31. Dezember 2017, 15:40

@ Nickmann

Angenehme Reaktion von Dir, nach der harschen Kritik an Deiner ehrlich gemeinten Frage. :thumbup:

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 17:30

Also gut! Dann will ich es mal anders formulieren:

Wenn dir einer die Luft abschnürt, geht irgendwann nach kurzer Zeit die Pumpe und die Lichter aus.
Lässt man zwischenzeitlich die Luft wieder in deine Lungen, kommst du wieder in Schwung und die Lebensgeister werden geweckt.

So ähnlich geht es deinem Motor, wenn du die Hinterräder bzw. den Antrieb blockierst/wieder frei gibst mit eingeschalteter Elektronik (immer davon ausgehend, dass dein Auto meint, es befindet sich in einer Gefahrenlage).

Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr
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