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3liter

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21

Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:07

Höre ich da ein Mimimimi?

Der Beitrag von katty262 stellt sachlich klar dar, was falsch gelaufen ist und was nicht. Die persönliche Note betrifft nur einen kleinen Abschnitt des Beitrages. Das hat nichts mit Schönreden zu tun.
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22

Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:10

Feilritz, ich kann mir schon vorstellen, dass das in etwa so ist.

Wenn Subaru sich so verhalten würde, wie du es annimmst, denkst du dann nicht, dass auch ein Augenmerk darauf läge, mehr der Erzeugnisse abzusetzen?

Ich kann mir vorstellen, dass Subaru lieber klein und fein in manchen Märkten arbeitet, als unbedingt und unter allen Umständen bspw. größter Automobilhersteller der Welt werden zu wollen (siehe VW). Passen würde es zum Image der Marke. Japaner-typisch ist so ein Verhalten der Menschen, wie Katty es beschreibt, auch.
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23

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:47

mmmmh,

ich denke die Mitarbeiter der anderen betreffenden Marken haben sich ähnlich verhalten, nur das weiß ich nicht und deshalb kann ich auch nichts dazu schreiben. Die Japaner haben da eine andere Kultur. Siehe Dir die Tepco oder Takata Manager an, die geschlossen vor die Kamera treten und sich bis zum Knie verbeugen um sich zu entschuldigen. Da sollten sich so manche deutsche Manager mal ein Beispiel dran nehmen.

Auch die Loyalität der Japanischen Arbeitnehmer gegenüber ihren Arbeitgeber ist eine ganz andere wie wir das kennen. Ich war auf jeden Fall sehr überrascht, das Subaru Werksangehörige via ihrer privaten Adressliste in Ihren privaten Handy Ihren eigenen Freundeskreis anschreiben und sich entschuldigen. Subaru hat da noch mal eine ganz eigene Firmenkultur. Diese Kultur ist auch bei nur einem Werk in Japan und Amerika praktikabel umsetzbar. Eine Marke z.B. mit 60 Werken in 30 Ländern kann kulturell nicht auf der selben Linie sein. Die Fluktuation bei Subaru Co. ist eine der geringsten in der Japanischen Industrie und der Konzern gewährt auch heute noch eine lebenslange Arbeitsplatzgarantie (so wie es früher bei vielen Japanischen Unternehmen usus war) Auch im Management sitzt kein Externer (woanders abgeworben oder eingekauft). Das liegt aber auch dadran, das ein CEO dort nur rund 1/10 verdient wie der Kollege bei einem Wettbewerber.

Mal losgelöst von den Erzeugnissen des Konzern ist das Konzernmanagement und deren Kultur im Vergleich zu anderen Konzerne ebenso anders aufgestellt wie die Produkte die dieser Konzern herstellt. Und die Entscheidungen der Konzernleitung sind meistens völlig konträr zu denen der Kollegen anderer Konzerne (China = ne wollen wir nicht, 2 Stelligen Wachstum = nicht erstrebenswert, Produktion in Niedriglohnländer = Nein, reine Elektromobilität in Massenproduktion = Ökologisch nicht vertretbare Technik, um nur einige Beispiele zu nennen)

Da in Japan zu arbeiten ist aber auch kein Ponyhof. Die lebenslange Arbeitsplatz Garantie verlangt auch eine enorme Flexibilität der Mitarbeiter ab. Job Rotation ist da fester Bestandteil eines jeden Arbeitsvertrages. Die wollen das Ihre Mitarbeiter auf horizontaler Ebene alle Stationen im Konzern durchlaufen. So kann es passieren, das ein bewährter Arbeiter am Band im Werk in Japan mal für 2 Jahre (samt Familie) nach Italien muss um dort im Ersatzteilversand zu arbeiten.

Zu guter letzt; wo Menschen Arbeiten, können Fehler passieren, auch bei Subaru :-))))
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24

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:51

Mir geht hauptsächlich um die Art , Subaru immer wieder zwanghaft ins rechte Licht rücken zu müssen. Ansonsten kenne Ich die Mentalität der Japaner und fand auch die Darstellung des Kontrollprozesses durch Katty sehr gelungen.
:D :D :D

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katty262 (04.01.2018)

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25

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:19

Alles gut Feilritz,

dies hier (Forum/Portal) ist ja auch eine Subaru Fan Community, da darf man doch auch positive Nachrichten aus dem Konzern Posten. Und ein zwang steht meinerseits keinesfalls dahinter. Gibt auch nicht so dolle Nachrichten wie z.B. das Subaru Co. im Werk Japan es tatsächlich realisiert hat die Produktion um rund 9% herunter zu fahren. Das kriegen wir hauptsächlich in Europa zu spüren und die Lieferfristen werden länger. Oder das Subaru den WRX STI und Forester XT in der EU aus dem Programm schmeißt um die Flottenverbrauchsvorschriften der EU zu erfüllen. Not good news :-(
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Twinguin

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26

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:06

Job Rotation ... . Die wollen das Ihre Mitarbeiter auf horizontaler Ebene alle Stationen im Konzern durchlaufen. So kann es passieren, das ein bewährter Arbeiter ... mal für 2 Jahre (samt Familie) nach Italien muss ... .
Hehe, das macht die andere Marke mit dem blauen Oval auch ... nur leider nicht nach Italien.
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Dr.Frexx

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Freitag, 5. Januar 2018, 17:44

Ausarten nach Ausarten verschoben.

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860 (05.01.2018)

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Freitag, 5. Januar 2018, 19:25

möchte mich in aller Form für meinen übertriebenen "Ansatz" entschuldigen, wollte eigentlich nur zu einem Mehr an Hinterfragen auch der weißen Schafe anregen. wir wir alle wissen sind die Gesetze des Markts erbarmungslos und ein Schummler hier und da ist wohl unerlässlich, solange man es dann wieder korrigiert.
:D :D :D

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sxe

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Freitag, 2. März 2018, 10:38

Subaru tauscht den Chef aus. Ab jetzt ist Tomomi Nakamura neuer CEO. Ist ein langjähriger Konzernangehöriger, der zuletzt das erfolgreiche USA-Geschäft leitete.

CTO79

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Freitag, 2. März 2018, 11:32

Es ist etwas verwirrender:
Yoshinaga ist aktuell Vorstandsmitglied, President und CEO. Er gibt nur den Presidenten-Titel an Nakamura ab, bleibt CEO und wird aufsteigen zum Chairman der Geschäftsführung. Diesen Titel gibt Kondo ab, der der Verlierer des Stühlerückens ist.
Nakamura ist aktuell "Corporate Executive Vice President" und wird President, Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer (COO).
Nakamura und Yoshinaga sind die eigentlichen Gewinner während der jetztige Chairman Kondo zurücktritt und die Verantwortung für den Rückruf von 417,000 Fahrzeugen in Japan damit übernimmt.
Alles nichts ungewöhnliches in solchen Kreisen. Der Unterschied zwischen President und CEO erschließt sich mir noch nicht ganz. Normalerweise ist das eine einizige Position.

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Freitag, 2. März 2018, 12:22

Danke für die schnelle Info sxe,

interessant noch der Hintergrund. Der Bisherige Präsident Yoshinaga ist aufgrund des "Skandals" über formelle Fehler bei der Endkontrolle zurückgetreten. Nachdem der Fall aufgearbeitet und der organisatorische Fehler lokalisiert wurde sagte Präsident Yoshinaga wörtlich "ich habe versagt" und hat seinen Rücktritt erklärt.

Ich persönlich habe Ihn nie kennen gelernt, aber seine monatliche erscheinende "Massage" war durchaus lesenswert. Z.B. Kritisierte er vor kurzem massiv, das der Wasserverbrauch bei der Automobilproduktion im Hause Subaru viel zu hoch sei und mann hier dringend etwas unternehmen müsste. Genau so schräg (japanische Kultur): Sein regulärer Vertrag wäre am 12.05.2018 ausgelaufen. Selbstverständlich (so sagte er) wird er auch nach seinem Rücktritt seine Arbeitskraft dem Unternehmen zur verfügung stellen, egal in welcher Position. Auf seinen anteiligen Provisionsanspruch für 2018 hat er mit den Worten "ich habe dem Unternehmen geschadet" verzichtet. Yoshinaga startete seine Berufliche Laufbahn 1977 bei Subaru.

Solch "Eier" in der Hose würde man sich anlässlich der Probleme bei unseren deutschen Autobauern einmal wünschen. Da haben Japanische Manager ein anderes Verständnis.

Des weiteren wird Subaru in 2018 seine Führungsstruktur umkrempeln. Derzeit sind in Vorstand und Aufsichtsrat 29 Personen Tätig. Diese Mannschaft wird nun auf 15 Personen reduziert um straffere und effizientere Unternehmensstrukturen zu schaffen (Zitat "Strong and Solid"). Interessant auch (im Vergleich zu anderen Konzernen), von diesen 29 Personen sind lediglich 2 Personen (Aufsichtsrat) Externe. Mr. Komamura (Komatsu) und Mr. Aoyamo (Daiichi).

Der Neue CEO bei Subaru Mr. Tomomi Nakamura ist ebenfalls seit Beginn seines Berufslebens (1977) bei Subaru. Ach ja, und zum Entscheidungszeitpunkt über die Produktaufnahme des Subaru BRZ in die Modellpalette war er seinerzeit der Entscheider in Japan (danke Nakamura-San). Ich hoffe er trifft bzgl. des BRZ 2 die richtigen Entscheidungen :-)))
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32

Freitag, 2. März 2018, 12:28

CTO079,

Also CEO ist der oberste Präsident. Der Chairman ist sozusagen der Sekretär des CEO Präsidenten, Der Stellvertreter heist auch Präsident (aber nich CEO), die anderen sind Directoren.

Chairman Kondo ist nicht wegen des Skandals zurück getreten, sondern wegen der Umstrukturierung. Den Posten Chairman wird es zukünftig nicht mehr geben bei Subaru. Yochinago (bisheriger CEO) hat seine Arbeitskraft weiter angeboten und ist jetzt bis zu seinem Ausscheiden im Mai 2018 praktisch der Sekretär (Chairman) seines früheren untergebenen Tachimori.

Die Fürhungsspitzenstruktur gilt bei Subaru in der ganzen Welt. Bei Subaru Deutschland ist lt. Japanischer Struktur Hr. Kubota der CEO (tritt aber nie in Erscheinung), Hr. Amenda ist "geschäftsführender Sprecher" (Chairman)
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CTO79 (02.03.2018)

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Freitag, 2. März 2018, 13:19

Der Bisherige Präsident Yoshinaga ist aufgrund des "Skandals" über formelle Fehler bei der Endkontrolle zurückgetreten. Nachdem der Fall aufgearbeitet und der organisatorische Fehler lokalisiert wurde sagte Präsident Yoshinaga wörtlich "ich habe versagt" und hat seinen Rücktritt erklärt.

Lächerlich, der sollte mal bei deutschen Wirtschaftslenkern und Spitzenpolitikern in die Lehre gehen, dann würde der sogar noch gute Gründe finden, seinen Job zu behalten, wenn er persönlich ein total vernichtendes Feuer in den Werkshallen gelegt hätte.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

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Freitag, 2. März 2018, 14:29

Der ist gut 860, wobei ich noch befürchte das ein Deutscher Manager, nachdem er das Feuer gelegt hat, auch noch eine Mrd. Abfindung für zukünftige Erfolge (von denen keiner wies ob sie eintreten) einverleibt.

Bzgl. der neuen Konzernspitzenstruktur, bin ich gespannt ob sich das auch Weltweit verändern wird. Bisher hat jedes Land oder Region immer einen CEO und einen Chairman. Der CEO ist immer ein Subaru Mann/Frau in der jeweiligen Region und Japaner. Der Chairman (Geschäftsführender Sprecher) ist dann immer jemand aus der entsprechenden Region.

Bei Subaru Europa ist übrigens Hr. Masamichi Kuda CEO. Wobei so ein Title bei gerade mal 46 Mitarbeitern etwas überbewertet wird :-))). Die Subaru Chefs in den jeweiligen Länderregionen wechseln aber i.d.R. alle 3-5 Jahre (dann geht´s nach Hause oder in´s nächste Land).

By the way: auf der Subaru EU Homepage findet man ganz unten rechts in klitzekleiner und hellgrauer Schrift diverse EU Confirmitätserklärungen. z.B. auch die ganzen EU WLTP 6 d temp RDM Zertifikate. Warum die das so gut verstecken, keine Ahnung (und dann auch noch so klein das es keine Sau lesen kann)

http://www.jama-english.jp/europe/publications/rde.html
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Mittwoch, 7. März 2018, 11:34

Es gibt Neues von Subaru, ein vielleicht-Levorg-Nachfolger names Subaru Viziv Tourer - so wird es zumindest auf der Auto-Messe den dortigen Journalisten verkauft. Nachdem es erst eine Studie ist, die aber schon relativ realistisch aussieht, wie lange sind denn eigentlich die Entwicklungszeiten von Studie bis zum Straßenverkauf? Vorausgesetzt natürlich, dass die Studie überhaupt jemanden so brennend interessiert, dass eine zukünftige Massenproduktion freigegeben wird.

katty262

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Mittwoch, 7. März 2018, 14:56

Hi ExKnightRider,

Seit beginn der VIZIV Studien (und teilweise auch vorher). war es bei Subaru immer so, das von der ersten Studie bis zum "Auto beim Händler" meist nur 18-24 Monate dazwischen lagen (siehe BRZ oder Ascent). Mit Ausnahme des nächsten WRX STI war es bei Subaru immer so, das es Studien nur von Modellen in der Öffentlichkeit gab wenn es sich um neue (bisher nicht vorhandene) Modelle von Subaru handelte. 2. Variante ist, das Du nie wieder etwas von dieser Studie hörst (wovon ich definitiv nicht ausgehe)

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und tippe mal, das dieser "Levorg Nachfolger" sogar drei Subaru Modelle beerben wird, da er ca. 10 cm höher und länger ist als ein Levorg, gleichlang mit dem Lagacy und fast so hoch wie der Crossover7 ist. Diese Modelle müssen bis zum Jahre 2020 ersetz werden (Plattformunstellung). Das es ein komplett neues Modell ist (ich denke der bekommt auch einen eigenen Namen), gibt es auch diese Studie. Also ich gehe fest davon aus das diese Studie in Ähnlicher form in den nächsten 18-24 Monaten real zu kaufen geben wird. Ich finde es von Subaru auch wieder gelungen ein Kombi Konzept vor zu stellen, das höher als ein Normaler Kombi ist aber deutlich flacher wie ein SUV oder Van. Tolle Nische und vom Design sieht man dem das gar nicht an das der 4,80 Mtr. lang und ca. 10 cm höher ist.
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Basti

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37

Mittwoch, 7. März 2018, 19:47

Bei Subaru gefällt mir das mit Vergangenheit und Gegenwart so offen umgegangen wird. Die Autos natürlich auch.
Kattys Ausführungen, so unreal sie vlt vielen erscheinen mögen, finde ich nicht unglaubwürdig. Das was man vlt im TV als 'TV eben' abtut und auch meiner einer gerne recht sarkastisch darstellt ist, so schwer das einem Europäer auch glaubhaft zu machen ist, in Asien durchaus normal. Ohne jetzt mit Beispielen ausholen zu wollen: selbst gemachte Erfahrungen bestätigen das. Die Leute ticken teils echt so wie Katty es beschreibt, besonders in Nippon.

Das Emissionsthema beim toyobaru hatten wir glaube ich vor Jahren schon. Gerade was den berühmten Torque dip angeht wurde dieser gerne darauf zurück geführt das Subaru mit PERMANENTER Drosselung eben die Abgaswerte einzuhalten vermag. Das finde ich legitim. Genügend Motoren wurden durch diverse Normen gekillt, einen konstanten Riegel vorzuschieben ist vernünftig. Wenn andere Konzerne diesen Schritt gegangen wären anstelle des Images - oder was auch immer - wegen zu schummeln... Stünden sie jetzt vlt besser da. Egal. Darauf müssen wir hier nicht eingehen.

Kann jemand was zu dem sagen was mir mein Händler erzählte? Er ist (da er eigentlich kein vollwertiger Händler ist) nicht immer bestens informiert, was nichts an meiner Symphatie ihm gegenüber ändert.
Subaru stellt Diesel wieder ein, jetzt wo sie ihn endlich hatten? Macht Sinn, nur kurios das sie es nicht noch etwas versuchen. Noch scheint es keine Verbote zu geben also...
Subaru meint das sich solche Cross Wägen momentan besser verkaufen und will demnach in Zukunft darauf setzen. Ernsthaft? Es stimmt das die halbe Welt anscheinend daran glaubt 'viel etwas nichts richtig ' im Auto haben zu müssen aber ändert Subaru deshalb gleich seine Richtung?

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Donnerstag, 8. März 2018, 10:18

Ja Basti die Japanische Kultur tickt definitiv anders da hast Du recht. Ich bin bei leibe kein Japan Experte aber durch meine Reisen dorthin und dem beruflichen Umgang mit denen habe ich einiges gelernt.

Die Subaru Service Partner (also nicht Händler sondern Vermittler) sind nicht selten besser informiert, das sie einen viel engeren Kontakt zur Technik Abteilung haben. Bzgl. Diesel kann ich Dir sagen, das die Produktion in Japan bereits 2017 eingestellt wurde. Das Thema Diesel ist bei Subaru ein Fall bei dem sich die Nackenhaare eines jeden Controller aufstellen. Die wurden ja ausschließlich für den Europäischen Markt Entwickelt. Wenn man bedenkt, das in den letzten 10 Jahren durchschnittlich rund 45.000 Subarus, davon ca. 15.000 Diesel in Europa verkauft wurden dann macht das 150.000 Motoren. Kein Hersteller dieser Welt würde für so eine Stückzahl einen Motor von Grund auf neu entwickeln. Abgemildert wurde das etwas dadurch das die Entwicklungsbasis auch für die FB und FA Motoren verwendet werden konnte. Ich persönlich finde es auch schade, denn ich kenne keinen Diesel wo du einen Sport Endschalldämpfer dran baust und da kommt sound raus (Boxer Rumble). Ich mag auch die Charakteristik (Drehwilligkeit und Ansprechverhalten). Der Boxer Diesel feiert dieses Jahr in Europa übrigens sein 10 jähriges, aber die Party wird wohl definitiv ausfallen :-(

Cross Wägen :thumbsup: oder Sports Utility Vehicle sind Begriffe die nicht von Subaru erfunden wurden. Mercedes und Audi versuchen mit höher gelegten E-Klassen und A 6 mittlerweile ja auch auf den Zug eines seit 22 Jahren gebauten Outback auf zu springen (da kannte man den Bergriff Cross Wagon noch nicht). Der Viziv Kombi ist die neue Kombi Generation. Da Subaru schon immer bei der Produktplanung darauf geachtet hat, das die Autos in kein übliches Schema passen ist für die Überlebens wichtig. Sie sind somit aus der Schusslinie der "großen" Diese Fahrzeuggattung (da erfinden wir bestimmt auch noch einen Namen für), Kombi mit 1,55 Mtr. Höhe (nicht durch Höherlegung erzielt), gibt es derzeit nennenswert nicht. Entweder man kauft ein Normales Auto (z.B. Kombi) oder einen SUV oder VAN, dazwischen ist der Markt fast leer. Der derzeitige Crossover 7 (nur in Japan) ist ein Fahrzeug solch einer Gattung und wird mittlerweile seit 10 Jahren gebaut. Wir in Europa kennen diese Fahrzeugklasse gar nicht. Ich finde den Konzeptionell ziemlich genial und eine gute Alternative für den Van typischen Kunden (Familie mit Kindern). Ein Van ist eigentlich zu groß ein normaler Kombi zu klein.

Es gibt viele Beispiele solcher Nischen die Subaru bewusst wählt. Unser Schätzchen hier zum Beispiel. Als der erste XV hier erschien haben sich viele Subaru Kunden auch gedacht "warum ein höher gelegter Impreza???" Das diese Fahrzeuggattung hier momentan ziemlich Hip ist stand bei denen damals nicht im Lastenheft. Gutes Beispiel auch seinerzeit der Trebica. Ein AWD Van im Cayenne Format mit 3,6 Liter 6 Zylinder Boxer. Solch ein Auto passet hier in keine Fahrzeugklasse (Mercedes hat es mit der R Klasse versucht). Die die einen Haben lieben Ihn. Ein Levorg (Sports Tourer) würde in eine beliebte Fahrzeugklasse in Europa Fallen, wenn er hier mit 2 Ltr. und rund 300 PS erhältlich wäre. Es hat aber einen Grund warum Subaru das Auto in Europa bewusst nicht in dieser Variante platziert hat. Dieses Defensive Verhalten ist Subaru Kultur (so schade das auch für den Fan der Marke auch ist)

Bedenken muss man auch das Subaru mit einem Modell im Weltmarkt bestehen muss. Andere große Hersteller haben für die jeweiligen Märkte (China/USA) ein eigenes Produktportfolio. Ein Forester muss in Japan, Amerika und Europa bestehen, ein Impreza genau so. Keine leichte Aufgabe für einen Produktplaner. In Amerika ist ein Forester z.B. eine Micro SUV und ein XV (Crosstreck) ein Kleinwagen.

Aber egal welche Fahrzeuggattung Subaru da definiert, unten drunter steckt immer der Kern der Marke (Boxer, syemtrischer Antriebsstrang gepaart mit AWD, FWD, RWD, max. Sicherheit und die Fahrdynamik). Und Subaru baut definitiv nicht die besten Autos der Welt (wenn es das überhaupt gibt), sie bauen einfach andere (genauso wie Toyota mit seinen Hybriden) :thumbup:

VW hat übrigens nun seinen Golf Cabrio Nachfolger vorgestellt, das wir der T-Roc SUV als Cabrio: Zitat aus Grönemeiers Song "Heimat": die Seele verhökert, alles Sinnentleert....
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Donnerstag, 8. März 2018, 11:28

Muß man sich den neuen "Hoch-Kombi" als eine Art Ford C-Max (1,57 Meter hoch) auf japanisch vorstellen, eventuell mit mehr Kofferraum?
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Donnerstag, 8. März 2018, 11:33

Was meinen Partner angeht hat der erstaunlich schlechte Infos gehabt, soll nicht ihm zum Vorwurf sein sondern dem nächsten Glied in der Kette und ist auch egal. Da die Lieferung eines KFZ die Technikabteilung nicht berührt lassen wir das mal so stehen :)

Thema boxer diesel, genau das meine ich. Einerseits wurde doch ziemlich viel Ressource in vielerlei Hinsicht in die Hand genommen, da den Schritt zu gehen ihn nach solchen Zahlen wieder einzustampfen bevor abzusehen ist was mit Diesel passiert (zumindest landläufig) ist... Tapfer. Und geht potenziell mit doch ordentlichen Verlusten einher die ein zu schließendes Loch aufreißen.
Sofern die boxer diesel überhaupt in der Lage sind kontemporäre Abgas Normen einzuhalten würde manch ein hersteller wohl einfach bis zum Stichtag der neuen norm einfach die Fahrzeuge raus hauen und danach die Technologie beerdigen.
Für mich schade, ich hätte schon gern versucht einen als Firmenwagen abzubekommen. Der XV fuhr wirklich gut für so einen Wagen.
Wobei mir zu Ohren kam das die erste Generation dieser Motoren nach ca 100tkm gern hoch ging, der Händler der mir das berichtete meinte das die sich nach den 90tkm Inspektionen schon mal angefangen hatten sich bereit zu halten. Hut ab davor wie subaru mit solchen Problemen umging. Gerechnet haben konnte sich das nicht.

Es macht Sinn das subaru die nischen füllt. Einen Preiskampf (sowie andere Kämpfe) wie auf dem Massenmarkt üblich muss man nicht haben und könnte ein Kleiner wohl auch nicht bestehen.
Was den Sinn mancher nischen angeht bin ich aber generell unüberzeugt, wer Familie hat kommt auch mit Limousine gut vorwärts und ich hoffe inständig das diese "hoher Kasten" Mode bei Autos schnell wieder vorüber geht. Aber darüber kann man lange sinnieren und am Ende hängt es an der persönlichen Präferenz. Subaru offeriert schon Alternativen und trifft so oft, nicht immer, aber zumindest technisch meist, meinen Geschmack.

Hut ab das die sich getrauen ihre Palette so oft umzustellen ; viele Firmen machen gerade damit viel Geld damit ihr bewährtes unwesentlich zu verändern.

Was den Namen der potentiellen neuen Subaru Kreation angeht : bitte etwas besser als Levorg. Das assoziiere ich immer automatisch mit einem aufstoßenden Franzosen.

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