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21

Freitag, 22. September 2017, 14:50

Für eine Komplettversiegelung werden i.d.R. zwischen 800 - 1500 € fällig (je nach Fahrzeug) Das Arbeitsintensive ist die Vorbereitung (Demoatege Anbauteile und Verkleidungen aussen, teile vor Versiegelung Reinigen, etc.).)
Da lohnt sich der Vergleich bei den Anbietern. Vor allem sollte man sich erkundigen was exakt gemacht wird. Da kann man haarsträubendes erleben. :( Wir konnten mit dem GT/BRZ immer klar unter Deinem genannten Einstiegspreis bleiben, Katty. Beim 3.ten Versuch war es dann auch wie gewünscht, hast Du vermutlich gesehen ;)


Kleine Zwischenfrage:

Wie viel trägt so eine Versiegelung/Füllung an Gewicht auf? :rolleyes:
Warum jucken mir bloß die Finger auf der Tastatur...? :whistling: :rolleyes: :D
Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
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満月-86

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Michael (22.09.2017)

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der_baum

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23

Freitag, 22. September 2017, 15:53

Kennt jemand ne vernünftihe Werkstatt im Großraum Karlsruhe die sowas gut kann? Also das rund um sorglos paket mit unterboden und hohlräumen?
BRZ Feeling ist, wenn man als Leihwagen nen tiefergelegten A1 bekommt und denkt, man sitzt im SUV :thumbsup:

Mein Autole

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Danny95 (22.09.2017)

yoman111

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24

Freitag, 22. September 2017, 18:59

@katty, hast du zufällig Bilder von den Stellen, an denen Löcher gebohrt werden sollen? Dann würde ich das gerne bei einer Werkstatt gleich mitmachen lassen, und ich könnte ihnen einfach die Bilder zeigen (hab leider keine Bühne). Das wäre sogar was fürs FAQ.
LG
Manu

Devilx

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25

Dienstag, 23. Januar 2018, 17:53

Ich werd mich die Woche dran geben. Hab mich für die Hohlräume und geschützte Flächen für KSD Kaltfett entschieden. Das sollte theoretisch nicht so sehr überall rauslaufen im Sommer. Bin mal gespannt. Nachdem ich beim letzten Wagen eigentlich ausschließlich Mike Sanders Fett genommen hab, die Verarbeitung aber auf Grund des raschen Auskühlens eine mittlere Zumutung ist, wollte ich diesmal was, was ohne Erwärmen gespritzt werden kann.
Für Falze habe ich noch FluidFilm Liquid A und für die Aufhängungsteile Fertan Protewax bestellt. Da traue ich dem Kaltfett nicht so recht.
Dazu noch ne gescheite Druckbecherpistole mit Sonde.

Gibts irgendwelche Wasserabläufe, die man nicht sofort findet, z.B. im Motorraum? Sonst irgendwelche speziellen Stellen, an die man nicht so direkt denkt?

Trotz nun zweier Winter hab ich ernsthafteren Rost bisher nur an einer Seite des Motorträgers gefunden, seitlich, ziemlich nah an der Radaufhängung. Ist aber bisher nur ein wenig der Lack unterrostet, ausgehend von einer Schraube der Unterbodenverkleidung.
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katty262

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26

Dienstag, 23. Januar 2018, 20:02

Devilx,

da hast Du doch alles richtig gemacht. Das KSD Kaltfett ist ehr Anwenderfreundlich (im Vergleich zu Mike Sanders). Den Motorträge ordentlich mit dem KSD fluten. Auch der vordere Querlenker freut sich über etwas Hohlraumschutz. Beide Bauteile gammeln an Subarus (wenn Sie regelmäßig in Forst und Feld und Winter eingesetzt werden) gerne nach 15 Jahren mal durch.
:whistling: Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems (M.Gorbatschow)

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27

Dienstag, 23. Januar 2018, 20:17

War da nicht noch etwas mit dem Tankstuzen?
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満月-86

katty262

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28

Dienstag, 23. Januar 2018, 20:43

Ja stimmt, danke, auch mit Protewax versiegeln, die Gammeln im Alter (ab 15) auch gerne durch.
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Devilx

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29

Dienstag, 23. Januar 2018, 21:59

Wie muss ich das verstehen? Von innen im Radkasten oder von aussen durch Wasser, was da über den Deckel eindringt?
In die Radkästen wollte ich eigentlich auch das Kaltfett machen, weil das nachher durch die Kunststoffschalen ja überwiegend gut geschützt ist. Bin zwar kein Profi aber bisher eigentlich der Meinung, über eine gute fettige Versiegelung geht nichts, weil es halt sofort auch in kleinste Risse kriecht, während das Protewax ja eher nen besserer Klarlack ist. Das wollte ich eigentlich nur da einsetzen, wo wegen mechanischen Einflüssen ein Fett nicht lange halten würde.
Muss allerdings zugeben, dass ich mir die Radkästen noch nicht genau angesehen habe.
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katty262

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30

Dienstag, 23. Januar 2018, 22:18

Durch Dreck das sich in der Plastikabdeckung des Tankohres ablagert gammelt das Tankrohr. Vorzugsweise im Oberen Bereich wo das kleine Rohr and das dicke Tankrohr geht. Fett hat in den sichtbaren Bereichen des Radhauses oder Unterboden nicht zu suchen (Dreckfänger). Da nimmst Du besser Produkte die Klebefrei aushärten. Z.B. Perma Film von Fluid Film (gibts auch in transparent). In Hohlräumen und nicht sichtbaren Unterbodenbereichen ist die Sache mit dem Fett (egal ob von KSD oder Fluid Film, oder von sonst wem) genau richtig.

Protewaxs kannst Du prima auf blanken Metallflächen (wie auch das Tankrohr) verwenden die nicht in direktem (Beschuss) liegen. Auch zum Versiegeln von Schraubverbindungen (Fahrwerk) bestens geeignet. Dann lassen sich die Koppelstangen auch nach Jahren noch problemlos ausbauen.
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Devilx

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31

Dienstag, 23. Januar 2018, 22:34

Ok danke. Ich werd es mir mal genau ansehen und dann überleg ich mir, wie ich es mache. Gibt ja auch Fahrzeuge, wo der Einfüllstutzen sich im Blech etwas bewegt und so über Jahre den Lack schädigt und es deshalb gammelt.
Hätte jetzt auch nicht vermutet, dass da so viel Dreck hinkommt aber habs mir halt auch noch nicht richtig angesehen. Prinzipiell hast du ja Recht. Hatte allerdings am Vor-Vorgänger des GT wie gesagt eigentlich ausschließlich Mike Sanders, auch am Unterboden und Fahrwerk. Übermäßg Dreck hatte sich da nach 3 Jahren nicht dran abgelagert.
Trotzdem aber dickes Danke für die Hinweise. Das war wirklich hilfreich. Wenn noch mehr kritische Stellen einfallen, bitte immer her mit den Infos. Wenn man das Zeug da hat, sind ja viele Stellen auch später noch schnell mal "nachgebessert".
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32

Mittwoch, 24. Januar 2018, 09:43

Das Mike Sanders nimmt eine kleine Sonderstellung unter den "Fetten" ein, das es für ein Fett sehr stark aushärtet (was ja gut ist). Das KSD bleibt ziemlich fettig. Sanders ist schon ein gutesen Produkt, erfordert aber Erfahrung im Umgang und entsprechendes Werkzeug.

Ansonsten gibt es keine wirklichen Schwachstellen in der Karosserie des BRZ. Zum Glück sind die Subis relativ Konventionell gebaut und man kommt gut an die Hohlräume dran. Da das Blech verzinkt ist, ist die Gefahr von Flächenkorrosion relativ gering. Problem (auch bei verzinkten Autos) sind immer die Schnittkanten des Blech (und davon gibt es reichlich). Der BRZ/86 besteht ja aus einer umgemodelten Impreza Plattform. Dadurch sind viele zusätzliche Streben und Versteifungen verbaut. Die meiste Arbeit ist eh, das demontieren der ganzen Anbauteile um auch vernünftig dran zu kommen. Tipp ist noch in den Unterbodenverkleidungswannen hinten genau in den Ecken je 2 kleine Löcher (4-6mm) zu bohren. Da sammelt sich Wasser drin, das sonst nicht ablaufen kann.


Ausser dem Tankrohr und dem Motorträger gibt es Rostschutztechnisch keine weiteren Besonderheiten. Es ist auch nicht ganz einfach die Erfahrungen aus den anderen Subaru Modellen auf den BRZ/86 zu übertragen, denn die Rostschäden nach 15 Jahren an Forester und Co. sind in erster Linie auf das Nutzungsverhalten (Wald/Wiese, Arbeitsgerät) zurück zu führen die man so nicht auf unser Schätzchen übertragen kann. Generell sind die Subis gegenüber Wettbewerbern sehr "Rostresistent" (ich rede jetzt von der Karosserie und nicht von irgendwelchen Schrauben an Koppelstangen und Federbeinen).
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33

Mittwoch, 24. Januar 2018, 10:58

Ja, das mit den Löchern hab ich gelesen. Steht ja ne Seite vorher.
Ich fang jetzt erstmal unten an mit Falzen, Unterboden und Schweller und arbeite mich dann hoch.
Werd das nicht alles auf einmal machen. Erstmal die Teile, wo am meisten Salz u.s.w. hinkommt.
Um z.B. A-,B oder C-Säule mache ich mir nach deinen Ausführungen eher wenig Sorgen
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Mittwoch, 24. Januar 2018, 11:19

Letztes Wochenende hatte ich die Unterbodenverkleidung vom GT abgeschraut.
Dabei ist mir aufgefallen, dass nach vier Wintereinsätzen schon einige der schwarzlackierten Achs- und Unterbodenteile Lackabplatzer und ersten Rost aufweisen.
Werde da mal mit Fertan im Frühjahr drangehen müssen.

katty262

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Mittwoch, 24. Januar 2018, 11:29

Tipp noch, nimm nicht Fertan (muss mit Wasser neutralisiert werden und anschließend versiegelt werden). Einfacher mit gleichem Ergebnis ist Brunox Rostumwandler auf Epoxy Basis. Der versiegelt die Fläche direkt. Also Fertan ist schon top aber in der Anwendung etwas aufwendiger.

Mit Fertan kann man übrigens Prima Abgasanlagen von innen konservieren (keine VA Anlagen). 1/2 Liter in den Endtopf kippen und drin lassen. Durch die regelmäßige Wasserzufuhr (Kaltstart) bildet sich immer wieder eine neue Passivierungsschicht. Habe ESD schon auf diesem Wege zu einer Lebensdauer von 20 Jahren verholfen.
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Mittwoch, 24. Januar 2018, 23:21

Aber VORSICHT!!! Brunox ist eine super Sache, aber nur wenn man sie korrekt verwendet!

Brunox ist nicht als vollwertiger Rostumwandler zu verstehen. Wenn man das Produkt mal verwendet hat bzw mal richtig drüber nachdenkt ist das auch vollkommen logisch.

Brunox ist spitze um Stellen mit Flugrost oder bereits mechanisch gut vorentrostete Bleche zu behandeln und direkt im gleichen Gang zu versiegeln. Ein häufiger Fehler bei Brunox ist, das es wie Rostumwandler ala Fertan eingesetzt wird, der grundlegend auch an stärker korrodierten Bautielen/Stellen (zb Hohlräume mit stärkerer Korrosion die aber für mechanische Vorbehandlung nicht zu erreichen sind, Klassiker: Blechqierlenker) mit relativ wenig Vorarbeit funktionieren kann.

Macht man das aber mit Brunox schließt man Teile des Oxid und auch kleine Hohlräume mit ein was dann zu einem Unterwandern führt. Damit geht die Braune Pest erst so richtig ab...

Viele DIY Restaurationen sind durch falsche Anwendung von Brunox voll nach hinten los gegangen und haben dem Produkt unberechtigt einen teils schlechten Ruf in der Youngtimer Szene eingebracht.

Dabei ist es richtig verwendet eine super Sache. Auch (oder besonders) zu empfehlen wenn Blechteile wegen Veränderungen verletzt werden (Nietmuttern für Schweller setzen) ohne das diese deswegen gleich verostet sind. Das Brunox wirkt auch dort wie eine Art Pasivierung.

Also, lange Rede kurzer Schwachsinn: Brunox nur auf sehr leicht rostenden oder sehr gut vorbereiteten Roststellen einsetzen. Keinesfalls direkt auf stärker korrodierte Teile auftragen!!!

CTO79

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37

Mittwoch, 24. Januar 2018, 23:36

wenn ich bei Brunox die Stellen erst vorbehandeln muss, dann würde ich eher Zinkspray und Lack im Anschluss an die Vorbehandlung draufknallen. Wo liegt dann der Vorteil von Brunox?

TRS

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38

Donnerstag, 25. Januar 2018, 10:22

Falsche Frage, besser: Wo ist der Nachteil von Brunox?

Antwort: Es gibt keinen. Es ist nämlich IMMER notwendig gröberen Rost vor dem auftragen einer BESCHICHTUNG zu entfernen. Rostumwandler wie Fertan KÖNNEN auch ohne vorherige mechanische Vorbehandlung angewendet werden, weil sie keine Beschichtung auftragen sondern direkt die Oxide chemisch umwandeln. Nach der Umwandlung muss dann (im Fall von Fertan nach vorherigem abwaschen mit Wasser) eine Beschichtung in einem weiteren Arbeitsgang aufgetragen werden, was aber auch dann nur erfolgen sollte wenn aller Rost entfernt (umgewandelt) ist. Der reinen chemischen Behandlung ist das mechanische Entfernen wenigstens des groben Rost immer vorzuziehen. Allein Umwandler sollte man nur dann verwenden wenn es garnicht anders geht, zb in Hohlräumen die man zwecks mechanisccher Vorbehandlung nicht erreichen kann.

Brunox macht Rostumwandlung und Grundierung in einem Zug. Das erspart einen Arbeitsschritt, bedeutet aber das die Umwandlung nur relativ wenig Zeit hat abzulaufen. Das wiederum bedeutet das nur eine begrenzte Menge an Oxid umgewandelt werden kann. Eben die Menge wie sie nach einer sinnvollen mechanischen Vorbehandlung zurück bleibt. Auf Rostblasen einfach den Brunox drauf zu hauen ist eben so falsch wie einfach Lack, Zinkspray oder Bitumen ohne Vorbehandlung aufzutragen. Bei Lack und Zinkspray sind nur die Folgen nicht so extrem, weil keine eigenstabile Deckschicht entsteht die dann (nach dieser falschen Anwendung) von Wasser und neuem Rost unterwandert wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »TRS« (25. Januar 2018, 10:31)


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CTO79 (25.01.2018)

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Donnerstag, 25. Januar 2018, 12:49

Hi!

Hat wer vielleicht Bilder wo man die Löcher bohren sollte? Wäre sicher für den ein oder anderen hilfreich, danke!

greets

Tom

Devilx

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Donnerstag, 25. Januar 2018, 13:23

Wenn du dir die montierten Teile am Unterboden ansiehst, ist das relativ einleuchtend. Die sind "wannenförmig", man sollte also den tiefsten Punkt wählen und soweit hinten, wie möglich.
Kann man eigentlich nicht viel falsch machen, wenn man mal kurz drüber nachdenkt, wie Wasser sich physikalisch verhält. ;)
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