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860

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Mittwoch, 19. April 2017, 12:12

"Kein Versicherungsschutz besteht für Schäden, die bei der Beteiligung an einer behördlich genehmigten Fahrveranstaltung entstehen, bei der es auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt. Dies gilt auch für dazugehörige Übungsfahrten."

Eine solche Formulierung würde ich wie einen Ausschluss des Versicherungsschutzes während der Touristenfahrten auf Rennstrecken lesen.

Dass es vielen (oder den allermeisten?) bei der Runde über den Track um die "Erzielung von Höchstgeschwindigkeit" geht, steht wohl außer Frage. Dass es sich um eine "Fahrveranstaltung" handelt, wenn die capricorn NÜRBURGRING GmbH uns gegen Entgelt auf ihrer privat betriebenen "mautpflichtigen Einbahnstraße" im Kreis fahren lässt, dürfte auch klar sein. Und eine behördliche Genehmigung wird die capricorn NÜRBURGRING GmbH dafür auch vorlegen können.

Als einigermaßen sicher (Rücksprache bei einem Anwalt für Versicherungsrecht wäre in dem Fall angebracht) würde ich eine Vereinbarung wie "für Touristenfahrten auf geschlossenen Rennstrecken und Privatstraßen, die nach den Regeln der StVO öffentlich für Jedermann durchgeführt werden, besteht Versicherungsschutz" halten.
Meine Erfahrung mit Versicherungen hat gezeigt, dass solche oder ähnliche Formulierungen einem Vertrag als Sondervereinbarung hinzugefügt werden können, wenn die Versicherung kein untragbares Risiko erkennt.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

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rummi

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Mittwoch, 19. April 2017, 13:21

"Kein Versicherungsschutz besteht für Schäden, die bei der Beteiligung an einer behördlich genehmigten Fahrveranstaltung entstehen, bei der es auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt. Dies gilt auch für dazugehörige Übungsfahrten."

Eine solche Formulierung würde ich wie einen Ausschluss des Versicherungsschutzes während der Touristenfahrten auf Rennstrecken lesen.
Gerade so würde ich es nicht lesen. Warum? Weil viele Versicherungen in ihren AGB mittlerweile den oben genannten Passus folgendermaßen ergänzt haben (die Formulierung habe ich von der ADAC KFZ-Versicherung kopiert):

"...darüber hinaus besteht kein Versicherungsschutz für jegliche Fahrten auf Motorsportrennstrecken, auch wenn es nicht auf Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt (z.B. bei Gleichmäßigkeitsfahrten, Touristenfahrten)."

Ich denke, dass ein Versicherer so etwas nicht explizit ZUSÄTZLICH zum oben zitierten Passus aufnehmen würde, wenn Tourifahrten auf der NOS z.B. schon durch den Terminus "Fahrveranstaltungen zum Erzielen einer Höchstgeschwindigkeit" abgedeckt wären.

Zumal Sirarni sich das Ganze netterweise eben mal telefonisch hat bestätigen lassen.

860

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23

Mittwoch, 19. April 2017, 13:57

Das Problem ist, dass Vertragstexte, die Auslegungsfähig sind, im Schadenfall auch vom Versicherer zu seinen Gunsten ausgelegt werden. Ich habe nicht geschrieben, dass die Versicherung einen Schutz ausschließt, sondern, dass ich eine solche Formulierung im eigenen Interesse so verstehen würde. Und weil wir alle wissen, dass wenn zwei Juristen aufeinander treffen, mindestens auch drei Meinungen zu einem juristischen Problem im selben Raum sind, ist Misstrauen hier durchaus angebracht. Die Tatsache, dass verschiedene Versicherungen den Passus ergänzt haben, bedeutet doch nur, dass dort schon in den Vertragsbedingungen für Klarheit gesorgt und ein möglicher Streitpunkt per Haftungsausschluss aus der Welt geschafft wurde.

Ich halte den Passus übrigens nicht in allen Fällen für haltbar.
"...darüber hinaus besteht kein Versicherungsschutz für jegliche Fahrten auf Motorsportrennstrecken, auch wenn es nicht auf Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt (z.B. bei Gleichmäßigkeitsfahrten, Touristenfahrten)."
Im Rahmen des 24h Radrennens auf dem Nürburgring führt die Fahrerlagerzufahrt über einen längeren Teil ( Michael-Schumacher-S - Mercedesarena) der GP-Strecke. Befahren wird dieser Streckenabschnitt mit wenig mehr als Schrittgeschwindigkeit mit Staubildung auf Start/Ziel. Ich bin mir sicher, dass im Falle eines Schadens, der in diesem Zusammenhang entsteht, die Versicherung Schadenersatz leisten muss, auch wenn die oben genannte Bedingung das ausdrücklich und unmissverständlich ausschließt.

Ich würde jedem, der besonderen Wert auf ein Detail im Versicherungsschutz legt, empfehlen, sich dieses Detail mit einer juristisch eindeutigen Formulierung schriftlich bestätigen zu lassen. Einer telefonischen Auskunft messe ich in solchen Fällen die gleiche Wertigkeit zu, wie einer Langfristwettervorhersage.
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Mittwoch, 19. April 2017, 14:43

Schwierig wird die Klausel "Erzielen einer Höchstgeschwindigkeit" erst, sobald eine Zeit genommen wird. Das und die Aufnahme von Videos ist auf der NOS bei Touristenfahrten ausdrücklich verboten...

Anders sieht das bei Bergrennen, Slaloms, Trackdays und Time Attacks aus, bei denen es mit solchen Klauseln keinen Versicherungsschutz geben dürfte.

patx

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25

Mittwoch, 19. April 2017, 14:45

Man darf bei Touristenfahrten keine Videos machen? Das scheint aber nicht sonderlich wirksam zu sein... :D
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eph

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Mittwoch, 19. April 2017, 14:56

Das mit den Videos bezieht sich darauf, das du keine Kamera außen an deinem Fahrzeug anbringen darfst. Darfst als Motorradfahrer auf der NOS auch (eigentlich) nicht mit Helmkamera o.Ä. fahren.
Gegen eine Kamera im Innenraum hat aber dort noch niemand was gesagt :)

Sgt.Seg

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Mittwoch, 19. April 2017, 15:05

Was ist denn der Unterschied zwischen der Nordschleife und zum Beispiel er Roßfeld-Panoramastraße?
Beides sind Mautpfichtige Privatstraßen auf denen zu 100% die STVO gilt. Ein Rennen oder Bestzeitenfahrten (Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten) findet auf keiner statt zu dem Zeitpunkt von Touristenfahrten.
Beides wird aber unter Umständen für solches genutzt, ist dann aber für den Normalverkehr gesperrt.
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860

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Mittwoch, 19. April 2017, 15:10

Schwierig wird die Klausel "Erzielen einer Höchstgeschwindigkeit" erst, sobald eine Zeit genommen wird.

Und da sind wir sofort bei dem TE, unserem Dr.Frexx, dessen Zeitnahmen ("GP-Strecke Nürburgring mit persönlicher "Bestleistung von 2:35:83 min"") auf der GP-Strecke durch einen Link auf seinem eignen Profil veröffentlicht sind.

Es kann nur so gehen, wie sirani es gemacht hat, dass man seinem Versicherer klar sagt, was versichert werden soll und man sich eine schriftliche Zusage für explizit diese Fälle geben lässt. Alles andere ist ungewiss.
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Mittwoch, 19. April 2017, 15:11

Man darf bei Touristenfahrten keine Videos machen? Das scheint aber nicht sonderlich wirksam zu sein... :D


Nur weil etwas nicht geahndet wird, heißt es nicht, dass es damit nicht gilt. Ich nehme an, Grund dafür ist die Auswertung des Videos im Nachhinein, womit wieder eine Zeitnehmung möglich wird.


Hier ein Auszug aus den Regeln:



Zitat





Es gilt die Straßenverkehrsordnung.


Es gilt das Rechtsüberholverbot.


Verbot der absichtlichen Verschmutzung der Strecke.


Das Streckensicherungspersonal ist über Verschmutzungen der Strecke zu informieren.


Absolutes Verbot des Weiterfahrens bei festgestelltem Betriebsmittelverlust.


Jeder Fahrzeugführer hat die Fahrerlaubnis und den Kraftfahrzeugschein mit sich zu führen.


Es finden Kontrollen von Fahrzeugen auf Einhaltung der StVZO vor dem Befahren der Strecke statt.


Fahrzeugführer eines nicht in Deutschland zugelassenen Fahrzeuges müssen einen Versicherungsnachweis bei sich führen.


Das Befahren der Nordschleife ist nur mit Kraftfahrzeugen erlaubt, die der StVZO entsprechen. Fahrzeuge, die bauartbedingt oder aufgrund ihres technischen Zustandes eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h unterschreiten, und Quads sind von der Teilnahme an Touristenfahrten ausgeschlossen.


Auf dem Nürburgring müssen die Grundregeln über die Fahrgeschwindigkeit gemäß § 3 Absatz 1 StVO eingehalten werden.


Als Baustelle gekennzeichnete Abschnitte des Nürburgrings müssen langsam befahren werden. Die angegebene Geschwindigkeitsbeschränkung ist unbedingt einzuhalten.


Die Lärmgrenzwerte gemäß Nahfeldmessung von 95 dB (A) sowie eine Schallleistung von 140 dB (A) dürfen nicht überschritten werden (Änderungen vorbehalten).


Foto-, Film- und Videoaufnahmen während der Touristenfahrten sind grundsätzlich verboten.


Die Durchführung kommerzieller Taxifahrten, ob entgeltlich oder unentgeltlich, im Rahmen der Touristenfahrten ist untersagt.

insomnia

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Mittwoch, 19. April 2017, 15:15

Ab Beitrag 13 kann man aufhören zu lesen - gute Quote :thumbsup:

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Mittwoch, 19. April 2017, 15:24

:D bei welchem Versicherer bist du denn? @insomnia

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Mittwoch, 19. April 2017, 15:25

Was ist denn der Unterschied zwischen der Nordschleife und zum Beispiel er Roßfeld-Panoramastraße?

Gib in der Suchmaske von YouTube mal die Suchbegriffe "Rossfeld Crash" und "Nordschleife Crash" ein. Die Zahl der Treffer differiert doch deutlich. ;)
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Mittwoch, 19. April 2017, 15:28

:D bei welchem Versicherer bist du denn? @insomnia


Toyota-Versicherung (Aioi Nissay Schießmichtot) - da dies bereits erwähnt wurde (auch, dass sich die AGB für Neuverträge geändert haben) habe ich mich enthalten.

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Mittwoch, 19. April 2017, 15:29

Was ist denn der Unterschied zwischen der Nordschleife und zum Beispiel er Roßfeld-Panoramastraße?


Die Nordschleife ist rechtlichen Sinn keine Straße. das ist der Unterschied.

Bevor ich mich in den Tiefen der Details und des Off-Topic verheddere, hier ein interessanter Artikel dazu (auch wenn man hinterher nicht unbedingt schlauer ist):

http://motor-kritik.de/node/1317
3liters TURBO

Speed was okay, corner was too tight (Juha Kankkunen)

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Mittwoch, 19. April 2017, 15:35

Wer mehr "Sichereit" möchte kann ja gerne eine Zusatzversicherung für zB Track days abschließen. Das gibts ja alles:
https://www.racing-policy.de/rennkasko/trackday-angebot/

patx

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Mittwoch, 19. April 2017, 15:44

Man versucht ja gerne mal, wenn es einem gelegen kommt, die Nordschleife zur Straße zu degradieren :D Aber das ist und bleibt eine Rennstrecke, nicht mehr aktuellen Rennstrecken entsprechend, aber trotzdem so ausgelegt. Da fährt niemand wie auf einer normalen Straße, auch wenn das formal so verlangt werden mag. Und ich glaube auch, auf den langen Geraden versuchen die meisten, die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, um den Bogen zur Versicherung zu schlagen. Eine Versicherung wird immer alles tun, um sich rauszureden, wenn es hart auf hart kommt.

So eine Zusatzversicherung ist doch top, da ist man auf jeden Fall absgesicht.
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Mittwoch, 19. April 2017, 15:49

Zitat

Man versucht ja gerne mal, wenn es einem gelegen kommt, die Nordschleife zur Straße zu degradieren :D Aber das ist und bleibt eine Rennstrecke, nicht mehr aktuellen Rennstrecken entsprechend, aber trotzdem so ausgelegt. Da fährt niemand wie auf einer normalen Straße, auch wenn das formal so verlangt werden mag. Und ich glaube auch, auf den langen Geraden versuchen die meisten, die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, um den Bogen zur Versicherung zu schlagen. Eine Versicherung wird immer alles tun, um sich rauszureden, wenn es hart auf hart kommt.

So eine Zusatzversicherung ist doch top, da ist man auf jeden Fall absgesicht.

Die lange Geraden ist bei Touristenfahrten gar nicht offen. Da gibt es eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 130 bzw. 80 und eine Schranke, weil eine neue Runde kassiert werden muss und die Einfahrt neben dran ist :)

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Mittwoch, 19. April 2017, 15:59

Also Diskussion hin oder her, es ist relativ einfach: Touristenfahrten sind keine Rennveranstaltung, dort gilt die STVO und somit ist keine Vernastaltung zur Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten oder Besteziten. Und nur weil es mehr Videos mit Crashs dort gibt wie auf anderen Privatstraßen (und während Tourifahrten ist es nunmal nichts anderes), heißt das noch lange nichts. Schließlich gibt es auch keinen Versicherer der einem sagt, "Ne der Unfall war auf der A3, da passieren mehr Unfälle wie auf der A9, da biste nicht versichert", ist doch Quatsch, sry.
Anders ist es bei Trackdays, die gelten aber meistens als Sicherheitstraining und sind damit auch wieder Safe. Nicht versichert ist man somit fast nur, wenn die Klausel der Rennstrecken drin steckt, wobei sich das auf dauerhafte (oder wie auch immer man das dann nennt) Rennstrecken bezogen werden muss. Sonst wäre man in Monaco, LeMans, Nürnberg usw. an einigen Stellen auch nicht versichert, ganz zu schweigen von einigen Bergrennstrecken (Wo es auch einige gibt, die Fangzäune, Curbs und Leitplanken haben wie auf der NOS).

Übrigends bezieht sich dieses "Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten" auf die Veranstaltung an sich. Noch ein Auschluss also für Tourifahrten. Und das Argument, dass das dort jeder versucht... da gibt es auch einige, die das nachts auf der Autobahn versuchen.

Fazit: Einfach die Versicherung Fragen! Die Antwort schriftlich geben lassen. Wenn man eine neue Versicherung sucht, Angebot geben lassen von mehrere, und danach anfragen.
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Mittwoch, 19. April 2017, 16:12

Die lange Geraden ist bei Touristenfahrten gar nicht offen. Da gibt es eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 130 bzw. 80 und eine Schranke, weil eine neue Runde kassiert werden muss und die Einfahrt neben dran ist

Jetzt, wo du's sagst... da ist ja die Einfahrt :D Ich hab auf der Strecke immer nur gecampt... :whistling:

PS: 1+3 :thumbsup:
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Mittwoch, 19. April 2017, 16:22

Ist schon lustig 8| ,nein eigentlich traurig, wie so ne einfache Frage immer ausarten muss X(

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