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TRS

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Dienstag, 4. April 2017, 18:34

ESP/VSC und Änderungen im Fahrwerks-Setup = funktioniert nicht?

Hi,

mir ist die Tage verstärkt ein Phänomen aufgefallen welches mir schon vor den letzten Änderungen weniger ausgeprägt untergekommen war. Kann es sein das das ESP/VSC des GT überhauptnicht mit Änderungen am FW zurecht kommt?

Ich hatte nach dem Einbau von B16 und Sturzkorrekturmaßnahmen Ende der letzten Saison festgestellt das das ESP/VSC nun "viel zu früh" regelt. Zunächst hatte ich schon befürchtet das tatsächlich die Änderungen die Gesamtperformance eher verschlechtert haben, jedoch habe ich festgestellt das, wenn das ESP/VSC komplett abgeschaltet wird dies offensichtlich nicht der Fall ist. Gefühlt ist das "viel zu Früh" in etwa dort wo vorher mal die Grenze war. Mit den Veränderungen geht aber mehr.

Nachdem ich nun die ersten wenigen km mit neuen Felgen und Pneus weg habe scheint sich das noch weiter zu verstärken. (Wechsel von 225er auf OEM Brock zu 245er PSS auf 18") Mit ESP/VSC aktiv wird jetzt gefühlt sehr früh eingegriffen. Schalte ich alles aus merkt man das das Fahrzeug noch weit davon entfernt ist in irgendeiner Form die Haftung zu verlieren oder gar zu rutschen oder quer zu kommen. Auch habe ich das Gefühl das mit VSC Sport fast noch eher geregelt wird als im "normalen" VSC-Modus.

Besonders Krass lässt es sich wie folgt "provozieren": Man fahre ca. 50-70kmh konstant. Dann mit immer schneller werdender Frequenz rechts/links lenken bei relativ wenig "Amplitude", vllt +/-20-30° am Lenkrad. Mit dem OEM Setup (mit 225er auf B30) war das "walgen" des Wagens gut zu spüren und man hat gemerkt das es einen Punkt gibt wo der Lastwechsel sich so aufschwingt das tasächlich die VA nicht mehr ganz hinterher kommt. Hat man alles ausgeschalten hat man in dem Bereich dann auch anfangendes Untersteueren gemerkt.
Schon mit dem FW und Sturzkorrektur war das dann nicht mehr ganz so. Allerdings wollte das VSC das nicht wissen. Mit den neuen Pneus und Felgen regelt das ganze gefühlt noch früher. Wenn ich jedoch alles abschalte kann ich bei diesen Geschwindigkeiten so schnell re-li lenken wie ich will, ich schaffe es nicht VA oder HA ins rutschen zu bringen, nur meine Freundin dazu mich zu schlagen. (natürlich immer von den +/-20-30° ausgehend, wenn man mehr lenkt rutscht natürlich irgendwann irgendwas)

Momentan ist das Seting definitiv noch nicht perfekt. Das ganze ist mir noch zu zickig. Es fehlt eindeutig etwas Federweg, auch wenn die 0-Höhe nicht schlecht wirkt. Mit dem B16 wird sich das aber nur mit viel Geld oder mit einer dezenten "Höherlegung" lösen lassen. Das werd ich dann auch demnächst angehen. Außerdem deke ich das noch etwas mehr Nachlauf auf der VA und eventuell etwas mehr Vorspur an der HA gut sein könnten. Einen sinnvollen Reifendruck für den neuen Pneu brauch ich auch erst noch. Wie ich meinen Reifen-Mann kenne ist er erstmal viel zu hoch für den Wagen. Hatte aber noch fast keine Zeit das alles mal an zu gehen. Stabis sind auch so eine Sache die ich da noch im Hinterkopf habe. Aber diese "mechanischen Verbesserungen" sollten doch das VSC-Phänomen eigentlich nicht lösen. Nachdem was ich bis jetzt beobachtet habe dürfte es eher noch stärker werden. (?)

Hat jemand ähnliche Effekte beobachten können? Gibt es Tips oder Möglichkeiten zur Neukalibrierung?

Ja, ja, ich weiß! "Schalt den Mist ab du Weichei!" wird jetzt manch einer sagen. Aber ich möchte mir keinen PostIt aufs Lenkrad kleben müssen um ständig dran zu denken und es gibt auch Situationen in denen ich das VSC garnicht schlecht finde als Backup. Es kommt schon vor das man beim gelangweilten dahin Eiern im Arbeitsverkehr, vielleicht bei regennasser Straße, etwas unüberlegt mit Gas und Kupplung umgeht. Das dann noch in einer Kurve und es ist schon gut so einen Helfer zu haben der nicht wie man selbst erst aus dem Tiefschlaf erwachen muss... Wäre schon toll wenns zusammenspielt. Außerdem fahr ja auch nicht nur ich das Auto.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »TRS« (4. April 2017, 21:53)


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Dienstag, 4. April 2017, 18:52

War bei mir genauso ( KW V3 mit anderen Stabis und 225er AD08R).
Das VSC spielt viel zu früh den Spielverderber ohne das sich das Auto in irgend einer Weise ungewollt bewegt.
Bin vorher schon oft "ohne alles " gefahren, seit den Änderungen bei jeder einzelnen Fahrt.

Ich fahre so sehr viel konzentrierter und damit sicherer, weil ich mich von nichts, aber auch gar nichts mehr vom Fahren ablenken lasse.

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Dienstag, 4. April 2017, 19:12

ist bei mir auch so, allerdings habe ich nur tieferlegungsfedern, sturzverstellungen und andere 17 zoll felgen drauf.

die Elektronik regelt zu früh und nimmt das gas weg. :(

hatte das auch schon vor ca. einem jahr hier mal erwähnt. allerdings ohne Tipps zur Lösung dieses Problems.

wenn ich wüsste welche sensoren dafür zuständig wären und wo sie sitzen, könnte man ja eventuell da was machen.

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Dienstag, 4. April 2017, 19:48

Kurz und knapp: ja.
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Dienstag, 4. April 2017, 19:55

es ist aber recht bescheiden wenn man versucht über tieferen Schwerpunkt (Tieferlegung) und bessere Bereifung das fahrverhalten/Optik zu verbessern,
dafür in schnellen kurven aber genau beim Versuch schneller zu fahren beschnitten wird. :thumbdown:
somit wird die Fahrdynamik zerstört. ( außer man schaltet alle Fahrhilfen aus )

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Dienstag, 4. April 2017, 21:09

Das VSC spielt viel zu früh den Spielverderber ohne das sich das Auto in irgend einer Weise ungewollt bewegt.

Das war bei mir auch beim Stock-GT der Fall. :whistling:
Ich fahre so sehr viel konzentrierter und damit sicherer, weil ich mich von nichts, aber auch gar nichts mehr vom Fahren ablenken lasse.

Das dürfen hier nur wenige schreiben, ohne einen Shitstorm zu ernten. gg :thumbup:

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Dienstag, 4. April 2017, 21:14

Wenn dem so ist wende dich als GP Performance.
Er bietet ein Mapping mit Anpassung des ESP an.
Gruß
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TRS (04.04.2017)

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Dienstag, 4. April 2017, 21:20

Danke schonmal für die Antworten/Betätigung. Zum Tjema Ausschalten zitiere ich mich aber mal selbst:

Ja, ja, ich weiß! "Schalt den Mist ab du Weichei!" wird jetzt manch einer sagen. Aber ich möchte mir keinen PostIt aufs Lenkrad kleben müssen um ständig dran zu denken und es gibt auch Situationen in denen ich das VSC garnicht schlecht finde als Backup. Es kommt schon vor das man beim gelangweilten dahin Eiern im Arbeitsverkehr, vielleicht bei regennasser Straße, etwas unüberlegt mit Gas und Kupplung umgeht. Das dann noch in einer Kurve und es ist schon gut so einen Helfer zu haben der nicht wie man selbst erst aus dem Tiefschlaf erwachen muss... Wäre schon toll wenns zusammenspielt. Außerdem fahr ja auch nicht nur ich das Auto.


Mir ist absolut klar das das der eigentliche Sinn dieses Fahrzeuges ist und auch ich sehe das nicht anders. Mir ist klar das Ausschalten der einfachste Weg ist. Aber einfach kann jeder. Und ich hätte eigentlich gern das alles am Auto funktioniert und zusammenspielt. Wenn ein Turbo verbaut wird diskutieren wir auch nicht das man das schnelle schalten einfach weglassen kann weil ja jetzt genug Leistung da ist. Statt dessen wird nach Lösungen gesucht Kupplung und Getriebe auf die neue Situation einzustellen. Diesen Lösungsorientierten Ansatz würde ich hier auch gern verfolgt sehen... ;)

EDIT: @SkinDriver: Das sind die Antworten die ich gesucht habe! :thumbsup:
Zu spät gesehn...

Horror

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Dienstag, 4. April 2017, 22:57

GP Performance.
Er bietet ein Mapping mit Anpassung des ESP an.

... das aber offensichtlich auch keine wirklich großen Verbesserungen bringt.

So richtig überzeugend lasen sich die Eindrücke von den überarbeiteten ESPs jedenfalls nicht.

TRS

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Mittwoch, 5. April 2017, 07:15

@Horror: ich bin es ehrlich gesagt noch nie gefahren.


Aber ich überleg auch ein bisschen warum das VSC/ESP so verrückt spielen sollte.
Normalerweise ist es ja an bestimmte Parameter gebunden - Drehzahl der Räder, G-Kräfte usw.
Normalerweise sollte die Drehzahl der Räder dem Programm sagen, dass das Auto noch Grip hat.

Mit ist aber auch schon aufgefallen das wir alle bzw. die Meisten von uns einfach zu "doof" sind um mit VSC zu fahren.
Grund: Wenn ich mit VSC Sport fahre hab ich das Gefühl das Auto wird fast genauso schnell eingefangen wie mit normalem VSC.
Setzt man sich bei Fred (User AP...) rein und der fährt mit VCS Sport dann lässt das Programm schon leichte Drifts zu.

Daher vermute ich, dass irgendein Parameter einen Wert überschreitet der als harte Grenze gesetzt ist und dann eingegriffen wird.
Vermutlich lässt sich als das VSC unwahrscheinlich über den Fahrstil beeinflussen.

@TRS: google einfach GP-Performance und GT86. ;)
Gruß
Skin


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Mittwoch, 5. April 2017, 08:06

es passiert bei mir nur wenn ich das Auto richtig in die kurve schmeiße.

somit könnte ein G-sensor schon verantwortlich sein.

allerdings habe ich das auch schon mit dem serienfahrwerk gemacht, ohne Probleme damals.

ich gehe davon aus das es im zusammenhang mit der tieferlegung steht. bzw sich damit ein abgegriffener wert deutlich zum grenzwert verstellt hat.

interessant währe jetzt mal ob stärkere stabis abhilfe schaffen könnten. Stichwort seitenneigung.

was kommt in frage für das frühe eingreifen des VSc ? ...:

G-Sensor
Seitenneigungssensor
Erkennung des Einfederweges


ob es die jeweiligen Sensoren überhaupt gibt
( und wie sie zusammenspielen ) bzw ob man an ihnen etwas einstellen kann ist die Frage

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Mittwoch, 5. April 2017, 08:43

Da kann man eigentlich nur spekulieren.
Das Auto wird zwei G-Sensoren haben, wird die Raddrehzahlen und Motordrehzahlen erkennen und sicher noch Lenkwinkel und weitere Dinge.
Den Federweg würde ich ausschließen, da das Fahrwerk nicht wirklich abgefragt wird. Beziehungsweise wird nur die HA abgefragt für die Leuchtweitenregulierung.

Es ist davon Auszugehen das sich bei Modifikationen einer der Abgefragten Werte zu einem Grenzwert verschiebt.
Ich würde vermuten, dass es der G-Sensor ist. Alles was man durch Reifen, Felgen, Fahrwerk tut um höhere Geschwindigkeiten aufzubauen führt das zu, dass Kräfte nicht in Dämpfer, Federn usw. geleitet werden sondern direkt beim G-Sensor ankommen. Das kann einen schon zu Grenzwerten bringen.

Aber dazu müsste sich jemand äußern, der sich genau mit dieses Systemen auskennt und weiß welche Parameter wie verwendet werden.
Gruß
Skin


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Mittwoch, 5. April 2017, 09:06

Ich würde vermuten, dass es der G-Sensor ist. Alles was man durch Reifen, Felgen, Fahrwerk tut um höhere Geschwindigkeiten aufzubauen führt das zu, dass Kräfte nicht in Dämpfer, Federn usw. geleitet werden sondern direkt beim G-Sensor ankommen. Das kann einen schon zu Grenzwerten bringen.



Die Erklärung kann rein physikalisch so nicht hin hauen, den Energie oder Kraft verschwindet niemals einfach irgendwo. Auch nicht in Fahrwerksteilen und auch nicht bei einem komplett OEM Setup.

Aber ich weiß was du meinst. Klar, wenn ich die gleiche Kurve mit dem gleichen Radius usw schneller fahren kann dann müssen die Gs höher werden. Wenn es da einen festen Grenzwert gibt wäre das eine Erklärung. Ich halte das aber für unwahrscheinlich. Warum sollte man dem Fahrzeug hier eine Grenze vorgeben und es, wenn die Haftung entsprechend super ist, nicht einfach so schnell um die Kurve fahren lassen?

Ich habe viel mehr den Lenkwinkelsensor in Verdacht. Durch die veränderten Reifenbreiten und uU ETs der Felge ändert sich ja zB auch der Wendekreis. Auch das veränderte Verhalten der Achsgeometrie durch die Tieferlegung könnte da mit rein spielen. Jeder der mal auf ein KfZ etwas dickere Spurplatten auf der HA montiert hat sollte das Phänomen auch bemerkt haben.

Dennoch, alles Spekulation. Ich werd heut mal googeln und ein bisschen lesen...

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Mittwoch, 5. April 2017, 09:19

Mit ist aber auch schon aufgefallen das wir alle bzw. die Meisten von uns einfach zu "doof" sind um mit VSC zu fahren.
Grund: Wenn ich mit VSC Sport fahre hab ich das Gefühl das Auto wird fast genauso schnell eingefangen wie mit normalem VSC.
Setzt man sich bei Fred (User AP...) rein und der fährt mit VCS Sport dann lässt das Programm schon leichte Drifts zu.


Das ist zwar im Grunde genommen richtig, aber hier irrelevant. Es hat sich ja bei mehreren schon gezeigt, dass es einen genauen Zeitpunkt (FW-Änderungen) gab, mit dem sich das VSC-Verhalten geändert hat. Mit dem Fahrstil hat das hier nix zu tun.
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Mittwoch, 5. April 2017, 13:06

auch die kurvengeschwindigkeit ist nicht groß angewachsen im vergleich zum normalen FW !

das fahrverhalten ist noch deutlich vor einem unkontrolliertem ausbrechen.

floyd

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17

Mittwoch, 5. April 2017, 13:15

Es ist nicht so, dass irgendein Sensor nach einer Änderung am Fahrwerk nicht mehr korrekt arbeitet, die funktionieren genauso wie vorher. Die feste Parametrierung der Regelung passt einfach nicht mehr richtig zur geänderten Regelstrecke bestehend aus Fahrzeug/Fahrwerk/Reifen. Bei Interesse solltet ihr euch in die Funktionsweise eines ESPs einlesen, dann sollte es klarer werden.
Eine einfache Lösung (außer deaktivieren) wird es wahrscheinlich nicht geben. Die Applikation vom ESP ist sehr aufwendig, dauert mehrere Tage auf einem entsprechenden Testgelände und normalerweise legen die Hersteller die Parametersätze nicht offen, zumindest für Serien-Steuergeräte nicht. Es gibt von Bosch und Continental jeweils Motorsportvarianten, die parametrierbar sind. Dass diese aber eine Straßenzulassung erhalten, bezweifle ich.

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Mittwoch, 5. April 2017, 13:24

Naja, für die Straße reicht mir VSC / VSC Sport allemal. Da fahr ich eher wie ne Oma. Ok, ne schnelle Oma :D

Bei meinen ersten Versuchen mit VSC Sport auf der Rennstrecke (original FW) war ich überrascht, wie gut und sanft das VSC Sport regelt. Nach den FW-Änderungen war es auf der Rennstrecke quasi unfahrbar: Eingriffe viel zu früh und teilweise auch ganz schön eckig. Also habe ich es ausgemacht und kann (und muss) das Auto nun umso besser erfühlen.
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Freitag, 7. April 2017, 06:07

War bei mir genauso ( KW V3 mit anderen Stabis und 225er AD08R).
Das VSC spielt viel zu früh den Spielverderber ohne das sich das Auto in irgend einer Weise ungewollt bewegt.
Bin vorher schon oft "ohne alles " gefahren, seit den Änderungen bei jeder einzelnen Fahrt.

Ich fahre so sehr viel konzentrierter und damit sicherer, weil ich mich von nichts, aber auch gar nichts mehr vom Fahren ablenken lasse.

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Freitag, 7. April 2017, 08:58


Die Erklärung kann rein physikalisch so nicht hin hauen, den Energie oder Kraft verschwindet niemals einfach irgendwo. Auch nicht in Fahrwerksteilen und auch nicht bei einem komplett OEM Setup.
Aber ich weiß was du meinst. Klar, wenn ich die gleiche Kurve mit dem gleichen Radius usw schneller fahren kann dann müssen die Gs höher werden. Wenn es da einen festen Grenzwert gibt wäre das eine Erklärung. Ich halte das aber für unwahrscheinlich. Warum sollte man dem Fahrzeug hier eine Grenze vorgeben und es, wenn die Haftung entsprechend super ist, nicht einfach so schnell um die Kurve fahren lassen?
Ich habe viel mehr den Lenkwinkelsensor in Verdacht. Durch die veränderten Reifenbreiten und uU ETs der Felge ändert sich ja zB auch der Wendekreis. Auch das veränderte Verhalten der Achsgeometrie durch die Tieferlegung könnte da mit rein spielen. Jeder der mal auf ein KfZ etwas dickere Spurplatten auf der HA montiert hat sollte das Phänomen auch bemerkt haben.
Dennoch, alles Spekulation. Ich werd heut mal googeln und ein bisschen lesen...

Sorry, ich hatte etwas viel zu tun und kam nicht zum antworten.
SIcher geht Energie nicht verloren, aber durch ein anderes Fahrwerk und Reifen wird die Energie anders weitergeleitet. Das möchte man ja auch. Die Energie soll ja direkt weitergegeben werden und dann wird durch z.B. die Reifen auch noch mehr Energie aufgenommen. Die Energie wird dann direkt an z.B. den G-Sensor weitergegeben.

Ein fester Grenswert is gar nicht so unwahrscheinlich.
Bei IQ, mit seinem kurzen Radstand kommt es vor, dass beim Räderwechsel mit angeschalteter Zündung das Auto danach nicht man anspringt. Und zwar immer, wenn er seitlich gekippt wird.
Die Ursache hierfür ist mit größter Wahrscheinlichkeit, dass der Überschlagschutz anspringt. So unwahrscheinlich ist ein harter Grenzwert daher nicht.

auch die kurvengeschwindigkeit ist nicht groß angewachsen im vergleich zum normalen FW !
das fahrverhalten ist noch deutlich vor einem unkontrolliertem ausbrechen.


Stimmt. Aber woher soll das, dass System wissen?
Das is ähnlich zum "Sprit-Problem" Wie soll die ECU auf 102 Oktan Benzin reagieren können, wenn bei 98 Oktan der maximal regelbare Wert erreicht wird?
Gruß
Skin


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