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Swyt

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Dienstag, 28. März 2017, 17:26

Warum soll die Notorbremse teurer sein. Die Belastung ist im richtigen Gang kaum vom Normbetrieb zu Unterscheiden und die Kupplung leidet nur wenn man sie schleifen lässt und nicht am Umstand des "Motorbremsens".
Wer das träumen verlernt, hat seine Kindheit begraben...

Natz

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Dienstag, 28. März 2017, 17:59

Ok, also angenommen die Drehzahl wird beim runterschalten sauber angepasst, dann ist die Kupplung außen vor, wer macht das in der Stadt? Wer schaltet sauber die Drehzahl anpassend in der Stadt vom 5ten in den 4ten, 3ten, 2ten, 1sten? Im 5ten an die Ampel rollen verstehe ich nicht als Motorbremse, ich habe es so verstanden entweder die Gänge runterschalten Kupplung kommen lassen ohne Anpassung der Drehzahl oder um mehr Verzögerung zu haben z.B. vom 5ten in den 3ten und Kupplung kommen lassen ohne Anpassung der Drehzahl. Das belastet den Motor und den Antriebsstrang mehr als die Bremse dafür zu benutzen, oder?
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23

Dienstag, 28. März 2017, 18:57

Am besten Voll durchlatschen (blockieren)). Dann hat man fast keinen Verschleiß an der Bremse. Dafür am Reifen :)

:thumbsup:

Schönes Thema. So unterhaltsam wie der einfache Weisheiten Fred :)
Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
nicht so jammernd wie sein Beifahrer.

満月-86

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Grinsekatz

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Dienstag, 28. März 2017, 20:10

Die Antwort ist Option 2.

Im Extremfall von Option 2 bremst man nämlich gar nicht und hält irgendwann trotzdem, weil die Reibung der Reifen dazukommt. In diesem Fall wäre der Bremsenverschleiss gleich Null.

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860 (28.03.2017)

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25

Dienstag, 28. März 2017, 21:31

Durch heftiges Bremsen geht das Auto "in die Knie" sprich es wird kinetische Energie für die Bewegung nach vorne in solche für Bewegung in den Stoßdämpfern/Federn verbraucht. Also wird die Bremse dadurch entlastet, aber das Auto trotzdem langsamer.

Ansonsten sind die Annahmen der meisten hier deswegen falsch, weil sie einfach so die Voraussetzung hineinstecken, es würde sich um ein durchweg lineares Problem handeln. Aber verschiedene Parameter verhalten sich eben nicht linear, wie z.B. der Reibkoeffizient der eine Funktion des Bremsdruckes und der Temperatur ist, wie z.B. die Wärmeleitung, Fading durch Entgasen, Verglasung usw....

Abgesehen davon sind die Versuchsbedigungen unvollständig beschrieben. Um Welche Anfangs- und Endgeschwindigkeiten handelt es sich?
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Grinsekatz

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26

Dienstag, 28. März 2017, 22:30

Hab da was gefunden: Hier

Ab Seite 209 wird es interessant. Es geht zwar um Bremsvorgänge von Zügen, aber unser Liebling fährt ja wie auf Schienen. Zusammenfassung: Bremsdruck, Geschwindigkeit und Temperatur spielen im komplexer Weise zusammen.

Basti

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Mittwoch, 29. März 2017, 07:22

Ganz davon zu schweigen das mehr Abnutzung durch mehr Wärme bei starkem bremsen kommt.
Was ist Wärme? Energie die aus der Reduzierung der Bewegungsenergie verloren geht. Wenn die Temperatur der Scheiben gering gehalten wird, ergo sanft gebremst, ist das besser.

Bei mir haben sie mal gemessen das ich nach 45tkm noch ca. 80% Belag hatte. Ich käme also ewig hin :D (wird nicht passieren)

Was mich in dem Zusammenhang auch interessieren würde ist das Thema des glasig werdens der Beläge. Passiert das nicht besonders bei permanentem sanften bremsen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Basti« (29. März 2017, 12:57)


McFruit

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28

Mittwoch, 29. März 2017, 13:46

Was mich in dem Zusammenhang auch interessieren würde ist das Thema des glasig werdens der Beläge. Passiert das nicht besonders bei permanentem sanften bremsen?


https://www.at-rs.de/Verglaste_Bremsbel%C3%A4ge.html

Wie eine zu hohe Temperatur für den Belag erreicht wird (Option 1 oder 2), ist wurscht.
GT86 Inferno Orange, Eibach Pro Kit, OZ Ultraleggera graphit 8x18, Michelin Pilot SuperSport 225/40, Ragazzon ESD+MSD, Innenraum Leder/Alcantara (anthrazit), Orangene Bremssättel, Carbon Seitenfinnen

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860

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29

Mittwoch, 29. März 2017, 15:04

Option 1: Man bremst stark, muss dafür aber nur kurz bremsen
Option 2: Man bremst ganz leicht, dafür aber entsprechend lang

Ich finde, dass diese Frage nur abseits der Realität unter definierten Bedingungen im "Laborversuch" beantwortet werden kann.
Zur definierten Bedingung könnte man eine Bremsung von V=X zu V=Y auf ebener Strecke und ausgekuppelt erklären. Weiter müssten sowohl die "harte", als auch die "softe" Bremsung eindeutig im regulären Betriebs- und Temperaturbereich der Bremse liegen und die Bremsen und Versuchsautos identisch sein.
Unter diesen Bedingungen komme ich zu dem Schluss, dass die "softe" Bremsung die materialschonendere ist. Ich beziehe den Fahrtwiderstand in die Überlegung mit ein und der erzeugt den Unterschied. Je höher die Anfangsgeschwindigkeit X, desto höher der quadratisch ansteigende Luftwiderstand und desto größer die Differenz in der Bremsbeanspruchung. Bei einer "soften" Bremsung wird der Anteil der Bremswirkung der Fahrtwiderstände an der Gesamtbremswirkung höher sein, als bei einer "harten" Bremsung, weil die Fahrtwiderstände über eine längere Zeit wirken.
Ob dieser Gedanke im realen Fahrbetrieb irgendeine Relevanz besitzt, könnte ich nicht beurteilen.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

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30

Mittwoch, 29. März 2017, 15:13

Ok, also angenommen die Drehzahl wird beim runterschalten sauber angepasst, dann ist die Kupplung außen vor, wer macht das in der Stadt? Wer schaltet sauber die Drehzahl anpassend in der Stadt vom 5ten in den 4ten, 3ten, 2ten, 1sten?

Ich mach das so... Zwar nicht vom 6. in den 5. in den 4. usw., aber vom 5. oder 6. in den 2. Allein, weil ich nur zum Spaß fahre und es mir so angewöhnt habe :thumbsup:

860

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31

Mittwoch, 29. März 2017, 15:19

Ich mach das so...

Nicht, dass ich das anzweifeln oder es Dir nicht zutrauen würde, wenn das stimmt, muss der Schaltvorgang vollkommen ohne Zuhilfenahme der Kupplung seitens des Getriebes absolut geräuschfrei ablaufen.

Probier es mal aus! ;)
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patx

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Mittwoch, 29. März 2017, 15:51

Ich mache das ehrlich gesagt auch so, auch nicht jeden Gang natürlich, aber Motorbremse wird eben gerne mal als Methode zum Schonen der Bremse genannt. Ist natürlich naiv zu glauben, das würde nicht auf Kosten anderer Bauteile gehen - wie schwer das wiegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Das Auto klingt aber eben auch netter beim runter touren :D Natürlich ohne manuelle Anpassung der Drehzahl, das bekommt wohl eher niemand so hin. Ich überdenke sowas aber immer gerne, wenn ich neue Erkenntnisse erfahre :)

PS: Beim A3 1. Bremsenwechsel bei 124.000km / 8 Jahre 3 Monate ;) Und es ist keine 1.6L-Schlurre... Bremsen schonen tut es auf jeden Fall, würde ich vermuten.
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Basti

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Mittwoch, 29. März 2017, 16:47

Die mototbremse taugt erst recht gut mit leichterer Schwungscheibe

Susurs

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34

Mittwoch, 29. März 2017, 20:41

Ich möchte eine andere Betrachtungsweise anbieten: bremst man am Anfang stärker, kann es sein, dass man danach gar nicht mehr weiter abbremsen muss, weil zB die Ampel wieder grün ist bis man mit der geringeren Geschwindigkeit auf sie zugerollt ist. Ist also auch eine physikalische Erklärung, die halt den Faktor Zeit berücksichtigt.

Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Frage im Prius-Forum schon hinreichend diskutiert wurde :-)

Die Bremsen kosten bei unserem "Quietscherl" doch eh fast nix, also wozu so viel Gedanken machen und am Ende dafür noch eine zerschliffene Kupplung riskieren ...


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ectabane

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35

Mittwoch, 29. März 2017, 21:29

In welchem Zusammenhang steht denn die Motorbremswirkung mit
dem Gewicht der Schwungscheibe?

MfG

Lars

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36

Mittwoch, 29. März 2017, 21:37

Ich kaufe ein "E" und löse:

Der AristokrAT liegt schon seit zwei Tagen vor Lachen auf dem Boden und kommt einfach nicht mehr hoch.
3liter's TURBO

Wenn du den Baum siehst, in den du rein fährst, hast untersteuern. Wenn du ihn nur hörst, hast übersteuern. (Walter Röhrl)

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37

Donnerstag, 30. März 2017, 08:47

In welchem Zusammenhang steht denn die Motorbremswirkung mit
dem Gewicht der Schwungscheibe?

MfG

Lars


Masseträgheitsmoment wird geringer und alle verzögernden Kräfte wirken sich prozentual stärker aus :)

Selbiger Effekt bei leichteren Rädern, Wellen, Bremsen.

Wer jetzt allerdings seine Bremsen verkleinert, um sein Trägheitsmoment zu verkleinern, sollte wissen, dass sich das nicht so extrem auswirkt :D

ectabane

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38

Donnerstag, 30. März 2017, 09:38

Zitat

Masseträgheitsmoment wird geringer

Wird durch die geringe Massenträgheit die Bremswirkung nicht auch
geringer ? Man benötigt ja auch mehr Energie eine schwere Schwung-
scheibe in Rotation zu bringen als eine leichte.

MfG

Lars

Runensturm

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39

Donnerstag, 30. März 2017, 09:44

Und ich dachte immer, dass bei einer leichteren Schwungscheibe immer als Nachteil die geringere Motorbremswirkung aufgelistet wurde...

860

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40

Donnerstag, 30. März 2017, 12:00

Und ich dachte immer, dass bei einer leichteren Schwungscheibe immer als Nachteil die geringere Motorbremswirkung aufgelistet wurde...

Das ist gleichermaßen richtig wie falsch, es kommt auf die Situation an.
Bei unveränderter Übersetzung wird der Motor mit der kleineren Schwungmasse gegenüber einem Motor mit größeren Schwungmassen eine stärkere Bremswirkung haben, sobald die Drosselklappe schließt. Die träge Schwungmasse will mit gleichbleibender Drehzahl weiterdrehen und hindert den Motor so an seiner Bremswirkung.
Beim Zurückschalten, wo die Motorbremswirkung dadurch erzielt wird, dass bei zu geringer Drehzahl eingekuppelt wird, und der Motor durch Einkuppeln schnell hochdrehen muss, wird der Motor mit der größeren Schwungmasse die höhere Bremswirkung haben. Die träge Schwungmasse will in diesem Fall ihre niedrige Drehzahl halten und hindert so den Motor daran, schnell hochzudrehen.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

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