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21

Sonntag, 19. Februar 2017, 21:08

Ganz Ehrlich ich kann alle Kommentare ein wenig verstehen.

Was Iron Mike sagt bzgl. der Emil Frey Gruppe ist definitiv nicht falsch. Wenn Du als Autohändler seit fas 100 Jahren bestehst, dann bist Du schon ziemlich gut und verstehst was von dem Geschäft. Das sie seit Jahren Subaru stiefmütterlich behandeln und andere Marken richtig puschen ist kaufmännisch und unternehmerisch nach vollziehbar, aber trotzdem für Subaru Kunden und Fans sehr frustrierend.

Ich kann Maxi auch verstehen, denn manchmal ist der Frust bzgl. Subaru und Frey grenzenlos (auch in der Clubszene ist das manchmal zum verzweifeln). Subaru verfährt in anderen Ländern ähnlich (meist nur mit höherer Beteiligung) und sucht sich im jeweiligen Land einen soliden Partner mit dem man dann zusammen arbeitet. Bzgl. Frey wird in Zukunft mit Sicherheit etwas passieren, denn die Japaner haben die letzten Vertragsverlängerungen mit Frey stetig verkürzt. Problem: wer soll es machen? Subaru ist keine Marke für schnelle Rendite. Da ist es schwer einen Handelspartner zu finden, der bereit ist mal eben ein Jahreskontingent (7.000 Autos x rund 31.000 € (Durchschnitt) = 217 Mio € vor zu finanzieren. Ich kann Frey auch verstehen, das sie sagen "wir kriegen 7000 Autos, lass schauen das wir möglichst hochpreisige nehmen (Forrester XT, Outback Sport) und leiber wenige Impreza und BRZ. Aber so ist eine Weiterentwicklung der Marke auf keinen Fall möglich.

Ein weiteres Problem ist die Vertriebsstruktur für exklusive Modell (wie z.B. einen Levorg STI, BRZ STI, Hybrid und co). In D gibt es rund 400 Subaru Partner. Davon sind 170 A Händler. die verkaufen zwischen 20-100 Subarus im Jahr (also das was ein Verkäufer bei VW in 2 Wochen machen muss) Die restlichen 230 sind Servicepartner (also Subaru zertifizierte Werkstätten) die auch Neuwagen vermitteln dürfen. Diese Servicepartner sind überwiegend kleine Familien- und Inhaber geführte Betriebe die 1-3 Modelle in dem "Verkaufsraum" neben der Werkstatt stehen haben. Als Subaru Fan kein Problem, das er sein 40.000 € Auto bei einem Werkstattmeister im Blaumann kauft. Für die meisten (wechselwilligen) Kunden in Deutschland wäre das undenkbar und sie würden denken "wo bin ich denn hier gelandet". Diese kleinen (qualitativ auf sehr hohem Niveau agierenden Betriebe (meist seit Jahrzehnten dabei) haben auch keine professionelle Fahrzeugdisposition, welche dem Importeur zuverlässige Planzahlen liefern kann (praktisch wird ein neuer bestellt, wenn einer verkauft ist).

Subaru D wird in den nächsten Jahren ziemlich gewaltig an seiner Vertriebsstruktur arbeiten müssen (die sind dabei, glaubt mir). Das geht aber nur mit liebe und Leidenschaft zur Marke (von Händle- und Importeurseite).

Was auch oft vergessen wird; die kleinen Händler/Servicepartner haben wirtschaftlich gar nicht so ohne weiteres die Luft um zu sagen "ich würde 10 Levorg STI und 5 WRX STI oder 5 BRZ nehmen" Denn die müssen diese Fahrzeuge auch vor finanzieren.

Das die Marke hier in D nach wie vor existiert und existieren wird, liegt vor allem an der extrem hohen Kundentreue (Platz 1 in Deutschland). Rund 84% der hier verkauften Subarus gehen an Kunden die Wiederholungstäter sind. Das Neukundengeschäft ist für solche Betriebe eher schwierig. Der BRZ ist das beste Beispiel. Das Fahrzeug sollte vor allem jüngere Kunden zur Marke Subaru bringen (was in anderen Ländern sogar richtig gut funktioniert hat und funktioniert). Der ländlich gelegene Servicepartner der seit 3 Jahrzehnten treue, altere Kunden mit Forrester und Co. versorgt, sagt sich da " so Kunden wohnen hier gar nicht, bestell ich nicht".

Herr Kubota (und auch seine Vorgänger, die wechseln in der Regel alle 5 Jahre) empfinden Ihre Berufung nach Deutschland steht´s ein wenig mit dem Hintergedanken "hab ich sch.. gebaut, das ich nach D versetzt werde". Aber der Japaner ist so gestrickt, das er eine Berufung auch als solche ansieht und sich den Hintern aufreisst. Dann kommt der Dämpfer durch die Realität (Händlernetz, Image der Marke Subaru in D, Emil Frey). Ist nicht selten das die hier in D arbeitenden (Subaru) Japaner in der Clubszene Ihren Seelentrost finden, da sie hier wenigstens etwas Anerkennung und Respekt für Ihren Job erfahren.

Am besten wird der unterschiedliche Spirit in Deutschland zwischen den FHI Leuten in Gießen und der Frey Truppe (Subaru D) in Friedberg deutlich. Die FHI Truppe lebt und liebt Subaru. Die sind aber für Europa zuständig und die ganzen Subaru Entwicklungen die auch in Europa erscheinen, werden dort mitentwickelt und getestet. Die beiden mögen sich nicht wirklich. Oft kommt es vor, das die ein Modell mit viel Leidenschaft Entwickeln (z.B. BRZ/GT86) und dann in D das Modell doch nicht kommt bzw. Stiefmütterlich behandelt wird.

Hauptproblem war für Subaru in der Vergangenheit das es keine wettbewerbsfähigen Leasingangebote gab (Frey Bank). Frey hat sich offensichtlich gesagt " wenn wir schon nicht mehr Autos verkaufen können, dann lass mit den Nebenleistungen (Leasing, Finanzierung) Geld verdienen. Das hat dazu geführt, das gerade einmal lächerliche 3% aller Subarus geleast sind. Ihr hab vielleicht schon gemerkt, das wenn Ihr bei einem Subaru Händler seit, tatsächlich nur der Fahrzeugpreis auf dem Schild steht und nicht wie bei allen anderen Herstellern die Monatsrate (den Fahrzeugpreis musst Du da suchen). Wenn unsere Premiummarken oder die anderen Importeure eine 3 % Leasingquote hätten, dann würden die vermutlich auch nur noch auf Subaru Niveau verkaufen. Der Kundenkreis der mal eben alle 3-5 Jahre 35.000 € auf den Tisch für seinen nächsten neuen legt, ist in der heutigen Zeit doch eher stark begrenzt und damit auch die Wachstumsqouten.

In Italien z.B. ist das wieder ganz anders. In Italien verkauf Subaru ca. 5 x soviele Autos wie bei uns (Subaru Italia). Da ist es kein Problem, wenn ein Italiener mit Geld in eine Hinterhofbude geht. In Italien sind viele Edelmarken sogar so positioniert. Hier ist FHI und die Italiener gleich berechtigt. Und in Norditalien ist ein Forrester mittlerweile das Standart "Carabinieri" Auto (Behördenfahrzeug).

So zum Schluss noch was positives:

Was durch diese schwierige Rahmenbedingungen glücklicherweise entstanden ist: Eine sehr aktive und treue Fan Szene und Verbindungen zu Subaru und FHI Leuten (Leid schweisst zusammen :-)))). So ein Markenerlebnis und Zusammenhalt findest Du so schnell nirgend wo anders. Hoffen wir auf eine gute Zukunft :thumbup:
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Maxi (19.02.2017), Horror (19.02.2017), AnPe (21.02.2017)

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22

Sonntag, 19. Februar 2017, 21:39

Basti, Du liegt da ziemlich richtig. Frey war jahrelang genau der Richtige Partner. Nur seit einiger Zeit fange die an Ihre Kunden zu ärgern (6 Monate Lieferzeit für Deutschlands meist verkauften Subaru und bis zu 9 Monate für einen individuell konfigurierten Outback). Keine STI Parts mehr (nur noch extrem begrenzt). Es gab in D Zeiten da haben engagierte Subaru Händler in Eigenregie ein Sondermodell kreiert (z.B. Hubertus, ein 1800 STW für Jäger). Damit sind die nach Subaru D und die haben gesagt cool, machen wir. Es gab auch WRX STI Sondermodelle hier, heute nicht mehr.

Neue Generation ist ein gutes Stichwort. In Australien z.B. hat ein relativ junges FHI Team sich bei der BRZ Vermarktung was einfallen lassen und haben es auch umgesetzt: Onlinekauf. Der BRZ war in Australien bei Einführung das erste Auto Australiens das Du Online am Rechner bestellen konntest und Subaru hat Ihn Dir vor die Haustüre geliefert. Am ersten Tag nach Modellpräsentaion waren rund 250 Autos verkauft. Bisheriger Rekord: 35 Stunden nach dem Klick, stand der neue BRZ vor der Tür. Es fehlt bei Subaru (FHI Japan) definitiv nicht an innovativen Vetriebskonzepten. Unser Markt und die Positionierung hier gibt es aber leider nicht her.

Mb100 (sorry für das Infinity) hat leider auch recht. Lexus baut super Autos an dessen technische Haltbarkeit und Zuverlässigkeit kein Premiumprodukt (Mercedes, BMW) jemals ran kam, Und wie sind die Verkaufszahlen??? Den Toyota Leuten geht es in D leider nicht anders (und die haben die letzten 9 Jahre wirklich was einstecken müssen (Vertrieb/Händler) und der Frust wird ähnlich sein, aber sie haben halt Toyota als 1. oder 2. größten Automobilbauer der Welt im Rücken, da lässt sich immer was bewegen (z.B. WRC Comeback, Hammer :thumbsup: )
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mb100 (19.02.2017)

Basti

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23

Sonntag, 19. Februar 2017, 22:36

Das mit Frey setzt meine damalige Bestellung in einen ganz anderen Kontext.

Bestellt habe ich nämlich beim Servicepartner. Der Verkäufer war auch sehr sympathisch.
Bestellgrundlage bzgl Preis und Ausstattung (Vorbestellung vor offizieller Markteinführung) war die Kopie eines Faxes.
Lieferzeit: 12 Monate.
Mir war klar das die Zahl Humbug war, sonst hätte ich nicht bestellt.
Sie bedeutete für mich in dem Moment eines: Der Verkäufer bekommt keine Infos, wann geliefert wird.

Diese beiden Faktoren, zusammen mit dem hier erwähnten Hintergrund, leuchten ein. Kein Kunde hiesiger Marken würde sich das bieten lassen.

btw: der Wagen stand mach 4 Wochen unangemeldet beim Händler auf dem Hof.

Iron Mike

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24

Sonntag, 19. Februar 2017, 23:13

Gute HIntergrundinfos
Vielen Dank :thumbsup:


Ich denke der D-Markt ist noch nie so zugänglich gewesen wie heute.
Warum? Weil die Hersteller aus Deutschland Mist gebaut haben in vielerlei Hinsicht.
-Abgasskandal: Für sich schon eine Katastrophe der mit dem PRemiumanspruch von VW/Audi nicht einher geht.
- Der Umgang mit dem Abgasskandal. Amikunden kriegen schöne Entschädigungen, Kunden aus Europa werden abgespeist. Das kommt bei Kunden sehr schlecht an und darum schaut man sich halt auch mal nach was anderem um.
. Zuverlässigkeit: Klar die geschmierten Gebrauchtwagenanalysen sprechen was anderes (die D-Hersteller tun auch alles dafür dass z.B. in der ADAC-Statistik ihre Wagen gut da stehen), aber wenn man sich im Umfeld umhört haben Fahrer japanischer Autos deutlich weniger Gebrechlichkeiten.


Setzt halt alles Investitionen ins Marketing voraus, sprich Werbung, Rennserie-Teilnahme usw. und das kostet richtig Kohle.




Sehen wir es mal von der anderen Seite:
Du bist Autohersteller, exportierst weltweit.
Du hast einen Partner der seit Jahrzehnten deine Autos verkauft und stabile Zahlen bringt.
Der deine Mentalität, deine Arbeit, deine Produkte und deine Strategie kennt.
Da lässt du nicht so einfach vor die Hunde gehen. Eine Veränderung bringt Chancen, birgt aber auch Risiken.
Auch die FHI hat limitierte Produktionskapazitäten. Wenn du von einem Modell nur 20'000 Stk. pro Jahr produzieren kannst verkaufst du dieses dorthin wo du die meisten Abnehmer hast.
Demokratie ist, wenn 10 Wölfe und 1 Hase über die nächste Mahlzeit abstimmen.
Freiheit ist, wenn der Hase wenigstens eine Schrotflinte hat.



Liebe Grüsse aus der Schweiz

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GT86Olli (20.02.2017)

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Montag, 20. Februar 2017, 08:58

So sieht das aus Iron Mike,

das einige Subaru Fans und Kunden (vorrangig BRZ) einen Hals auf Frey haben liegt leider an dem etwas Hausgemachten Interessenkonflikt bei Frey.

Denen gehört 75% von Subaru Deutschland und auf Einzelhandels und Großhandelsebene gehören 19 Toyota Autohäuser zur Frey Gruppe (die fast das Volumen von Subaru D ausmachen).

Wir (SDC) haben schon zig mal mit Vertrieblern gesprochen und gefragt, warum bringt Ihr nicht den BRZ ts, oder die option Brembo Bremsanlage oder die Ausstattungsvariante in der die Brembo Anlage Serie ist oder was ist mit dem BRZ STI der im April bei Subaru anläuft (diese Modelle baut Subaru als GT 86 nicht) . Frey wird hier nichts von dem veranlassen (aus kaufmännischer Sicht verständlich). Macht keinen Sinn diese BRZ Modelle bei Subaru zu bringen, denn dann wird ein Teil der GT 86 Verkäufe in der Frey Gruppe wegfallen (linke Tasche, rechte Tasche). Es gab 2011 auch Überlegungen seitens Frey den BRZ bei Subaru in D gar nicht zu bringen, da sie davon ausgegangen sind, das sie viel mehr GT86 verkaufen können als die Subaru Kontingente jemals hergeben würden. Da hat der Japaner in D aber rebelliert und hatte auch die Rückendeckung aus Japan. Frey sitzt das aus und hält sich komplett raus (kein Marketing bei Subaru D und bei Toyota). Strategisch der beste Weg, für die Fans (auf beiden Seiten) aber sehr ärgerlich.

Es würde schon reichen, wenn "der Neue" mal wieder etwas "Leidenschaft" einkehren lassen würde, gegen die anderen Barrieren wird er wohl leider auch machtlos sein.
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26

Montag, 20. Februar 2017, 09:45

Vielleicht sollte man den Marketingheinis mal Erklären das so Wagen wie die STI oder ts Versionen sehr gut zum Pushen der Serienversionen geeignet sind.

Oder das, gerade in Deutschland ein Levorg mit dem Fa20 Turbo deutlich mehr Eindruck schindet als die Rentnerversion mit dem 1.6er und CVT

Maxi

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Montag, 20. Februar 2017, 19:57

Vielleicht sollte man den Marketingheinis mal Erklären das so Wagen wie die STI oder ts Versionen sehr gut zum Pushen der Serienversionen geeignet sind.

Oder das, gerade in Deutschland ein Levorg mit dem Fa20 Turbo deutlich mehr Eindruck schindet als die Rentnerversion mit dem 1.6er und CVT
Die Frey-Heinis kapieren das nicht und wollen das auch nicht kapieren. Die haben nämlich keine Lust. Es ist zum Haare raufen. Ach was reg ich mich überhaupt auf ..... :evil:
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Dienstag, 21. Februar 2017, 06:58

Warum schulst nicht um und arbeitest dich dann da hoch um deine Vorstellungen um zusetzten? ;)

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29

Sonntag, 19. März 2017, 08:15

Interessant:

Interview mit Subaru-Boss Yasuyuki Yoshinaga: «Wir planen ab 2021 auch ein rein elektrisches Modell»
http://blick.ch/6384611?utm_source=clipb…n=blick_app_iOS
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Sonntag, 19. März 2017, 16:07

Hi Iron Mike,

danke für den Link, sehr interessant. Ein Elektro Subaru ist dabei gar nicht so spannend, eher die Aussagen zum Wachstum und dem Chinesischem Markt. Habe noch keinen anderen Hersteller in der Öffentlichkeit von der "China Blase" reden hören.

Was auch kein Mensch weiß (woher auch) , das Elektroautos bei Subaru eine ziemlich lange Tradition haben. Das liegt an der Zusammenarbeit zwischen dem Japanischen Energieriesen Tepco, Panasonic und FHI. Bereits in den 1960er lieferte Subaru dem Kunden Tepco rein elektrische betriebene Fahrzeuge und vom Subaru R1 wurden auch rund 150 elektrische Fahrzeuge an Tepco geliefert.

http://picload.org/image/rlicdgdr/450.jpg
Subaru 1000 STW als E-Auto (für Tepco). Privat wollte den keiner kaufen.

Spannender ist die Tatsache, das Subaru mit dem Stella Plug In, der 2. Japanische Serienhersteller überhaupt war, (Mitsubishi bracht 39 Tage zuvor den I MiEV raus) der ein rein elektrisch betriebenen Fahrzeug auf den Markt gebracht hatte. Der Stella wurde bei Subaru von 2009 - 2014 gebaut. Er hat sogar den Weg zu uns auf die IAA 2009 und 2011 Geschafft. Da das Kundeninteresse seinerzeit aber bei 0,00 % lag hat man sich bei Subaru entschlossen das Modell nicht in Deutschland zu bringen. Subaru hat immerhin rund 50.000 Stk. davon gebaut und verkauft.

http://picload.org/image/rlicdgoa/subaru…in-elektrof.jpg

Ach ja und in Japan wird es in 2017 durch deren Rotationsprinzip wieder einige Wechsel in den Führungsetagen geben. Das hat Tradition bei denen. Ein Manager ist nie länger als eine Amtszeit in seinem Job. Sinn der Sache ist bei denen, das im Vorstand und Aufsichtsrat nur Leute sitzen, die im Hause FHI auch in allen Resorts mal verantwortlich gearbeitet haben. Externe Manager sind die absolute Ausnahme.

Was ich sei aus D gehört habe, ist die Mannschaft bei Subaru in D ziemlich positiv angetan von Ihrem neuem Chef. Einer der ersten Amtshandlungen waren sich in den Flieger zu setzten um mit den Japanern über Lieferzeiten zu diskutieren. Warten wir ab.
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AnPe (20.03.2017)

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31

Sonntag, 19. März 2017, 16:18

Einer der ersten Amtshandlungen waren sich in den Flieger zu setzten um mit den Japanern über Lieferzeiten zu diskutieren. Warten wir ab.


:thumbup:

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Sonntag, 19. März 2017, 16:27

Jep, der Elektromist interessiert mich auch nicht wirklich.
Aber dass ein grosser Konzern wie Subaru entgegen der allgemeinen "wir müssen in China wachsen"-Hysterie unterwegs ist, ist hochinteressant.

Blase hin oder her, man muss seinen eigenen Weg gehen!
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Sonntag, 19. März 2017, 17:44

Bereits in den 1960er ...

Ja Wahnsinn ... 8|

Und wieder was gelernt.
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BC Racing ER, Whiteline Stabis, Budde Querlenker HA, Cusco Carbon-Domstreben,
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Montag, 20. März 2017, 10:59

Der Einfluss von Tepco geht sogar noch viel weiter...

Ohne den Energieriesen Tepco, würde es wohl gar keine AWD Subarus geben (kein Scherz). In den 1960er hat Tepco eine Ausschreibung an die Japanischen Automobilbauer (Toyota, Honda, Suzuki, Mitsubishi, Mazda, etc.) geschickt mit der Anforderung, das sie einen PKW mit AWD benötigen um die Stromtrassen in den Bergischen Regionen Japans zu Warten.

Subaru hat aus dem 1. Leonie Modell (Frontantrieb) einen AWD gemacht (was aufgrund Boxer und symmetrischem Anstriebsstrang recht günstig zu bewerkstelligen war) und hat die Ausschreibung gewonnen. Da das Auto für Tepco jetzt eh entwickelt war, nahm man den Leonie AWD in´s reguläre program auf und die Nachfrage war riesig. Darauf entschloss sich Subaru alle Modelle mit AWD an zu bieten.

Rein Elektrischer Betrieb halten die FHI Ingenieure übrigens für technischen Blödsinn, da es nach deren Auffassung Ökologisch keinen wirklich Sinn ergibt. Genauso gibt´s ein Statement zum Autonomen Fahren. "Wir bauen Autos für Menschen die gerne ein Automobil lenken" Bin mal gespannt wie lange die gegen den Strom schwimmen.
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Donnerstag, 1. Juni 2017, 14:34

Hallo katty, hast du was mitbekommen, bis wann unser Subayota Modell gebaut wird?
Also wenn die dieses Jahr nochmal so eine Umstellung machen, kann man dann davon ausgehen, dass noch 3 Jahre Fertigung folgen?
Nur vorbereitend für den Fall, dass ich dann kurz vor Bestellende einen der letzten bestellen will...


Bei Subaru wird der BRZ definitiv noch bis ende 2018 produziert (Nachfolgemodell ist vorher nicht fertig), aber....

a) wie lange das Fahrzeug in Deutschland im Angebot bleibt?, da musst Ihr Hr. Emil Frey (Generalimporteur) fragen. Blöd bei denen ist immer, das die irgendwann eine Mitteilung machen, das das Modell XY seit (Rückwirkend) nicht mehr bestellt werden kann. Hatten wir schon bei anderen Subaru Modellen

Ist es abzusehen, ob sich diesbezüglich bei dem neuen Geschäftsführer etwas ändern wird?
Kann man neuerdings hoffen, ein Ende des Bestellzeitraumes einige Monate vorher "durchgetunnelt" zu bekommen?
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Wegen des Genitivs heißt es WEGEN DES - nicht(!) "wegen dem" .