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  • »katty262« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 17. Februar 2017, 08:24

Subaru tauscht Führungsspitze in Deutschland aus

Gestern war es soweit,

Volker Dannath ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Geschäftsführer (Sprecher) von Subaru Deutschland. In der Subaru Organisation geht ein Seufzer der Erleichterung durch´s Land. Nicht das er ein unsympathischer Mensch ist, aber sein Job bei Subaru (seit 2011) war sein erster Job für Subaru und auch sein erster Job für eine Japanische Marke überhaupt. Er kam von Skoda (VAG) und das merkte man leider auch. Fachlich ist ihm vielleicht nichts vor zu werfen aber er hat keine wirkliche Leidenschaft für die Marke und das hat für 5 Jahre Stillstand gesorgt. Ausser Mitteln zur Absatzsteigerung (die alle nicht wirklich funktioniert haben) wie "wir verkaufen Mietwagenfirmen unsere Autos zum EK" und "reihen Sparwochen Rabattaktionen endlos aneinander" ist ihm nicht´s weiter eingefallen. Herr Danath bleibt im Emil Frey Konzern, wird aber zukünftig auf Einzelhandels ebene tätig sein.

Zugegeben, es war auch ein schwerer Start für Ihn, in die Fußstapfen eines Herrn Becker (sein Vorgänger) zu treten. Herr Becker hat die Marke in den 1980er eingeführt und das Unternehmen bis zum Rentenantritt geführt. Herr Becker lebte und liebte die Marke und das hat man gemerkt.

Schauen wir nach vorne. Sein bestellter Nachfolger Christian Amenda ist auch neu bei Subaru aber schon seit 2011 im selben Gebäude tätig. Herr Amanda leitete vorher die Geschicke der EF D Teile Service GmbH. Die EF-D Teile Service GmbH ist eine 100% Tochter von Subaru Deutschland und betreibt die Ersatzteillogistik für Daihatsu (und das ein oder andere Toyota GT86 ET). Vorher war er bei Daihatsu für den Kundendienst und das Teilweisen zuständig. Herr Amenda ist gelernter Kraftfahrzeugmechaniker, hat Elektrotechnik studiert und ist Techniker im Maschinenbau. Vertriebsmäßig ist er seit seinem Wechsel zur Emil Frey Gruppe seit 2011 tätig. Durch seine langjährige Tätigkeit ist er aber mit den Japanern sehr vertraut, das lässt hoffen.

Sein erstes Statement war, das er sich sofort um die Lieferzeitproblematik bei Subaru kümmern will. Zitat "es kann nicht sein, das ein Kunde auf den meist verkauften Subaru (Forester) 6 Monate warten muss".

Wünschen wir Ihm viel erfolg und Geschick, die kleine Friedberger Mannschaft in eine gute Zukunft zu führen.
:whistling: Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems (M.Gorbatschow)

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Freitag, 17. Februar 2017, 08:45

Herr Amenda ist gelernter Kraftfahrzeugmechaniker, hat Elektrotechnik studiert und ist Techniker im Maschinenbau. Vertriebsmäßig ist er seit seinem Wechsel zur Emil Frey Gruppe seit 2011 tätig.

Sein erstes Statement war, das er sich sofort um die Lieferzeitproblematik bei Subaru kümmern will. Zitat "es kann nicht sein, das ein Kunde auf den meist verkauften Subaru (Forester) 6 Monate warten muss".
Boah ey, was für ne Laufbahn :!: Vom Tellerwäscher zum Millionär äähh vom Mechaniker zum Geschäftsführer mit (wieviel?) Millionen Umsatz. Nicht schlecht. Und wer könnte ihm bei der Lieferzeit widersprechen. Nur: Gibt es einen anderen Subaru, auf den ein Kunde kürzer warten muss?
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Freitag, 17. Februar 2017, 09:10

Da nicht modellspezifisch, verschiebe ich mal ins Allerlei.
Mein Spätzünder ^^
its nice to be important but its more important to be nice

Bom

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Freitag, 17. Februar 2017, 09:16

Dann kann es jetzt ja nur Aufwärts gehen. :)
:P by Bom :)

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katty262 (19.02.2017)

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Freitag, 17. Februar 2017, 11:03

Diese Laufbahn ist wirklich mal bemerkenswert. :thumbup:
Dann viel Erfolg für die Zukunft!
Wäre auch schön, etwas mehr Medienpräsenz von Subaru zu spüren. Damit die Marke auf dem deutschen Markt mal ein bisschen aus dem Abseits hervorkommt.
"There are a number of ways of increasing performance. (...) These items can all be modified by customers after they have purchased a car.
Yet designing a low center of gravity body from scratch can only be achieved by the car's manufacturer. And that is what we have done."


Hiromi Tamou
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Freitag, 17. Februar 2017, 17:22

Die Marke Subaru wird erst frei sein, wenn die Firma Frey Subaru frei gibt. Ich glaube nicht dass sich bei Subaru da viel ändern wird. Wenn ich denke welcher Kraftakt von Nöten war um den Levorg in D anbieten zu können. Ne mit Frey als Fußfessel passiert nichts positives. Leider....... ;(
Wir Männer vom Bau sind schlau!

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katty262 (18.02.2017)

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Freitag, 17. Februar 2017, 21:13

Die Gefahr ist mit der Fußfessel Frey natürlich ziemlich groß ...

Ich hoffe aber trotzdem auf eine Verbesserung.
schwarz mit Aero-Theke, Vortech Kompressor, Ölkühler, GME AGA mit UEL-Krümmer 2,5",
BC Racing ER, Whiteline Stabis, Budde Querlenker HA, Cusco Carbon-Domstreben,
K-Sport Bremse 356x32 mm 6-Kolben u. 330x32 mm 4-Kolben, Pagid RS-29,
Motec Nitro schwarz in 9x18, VA 245/35 R18, HA 255/35 R18, Federal 595 RS-R,
TOM´s Rückleuchten rot, Valenti smoked RFL, schwarze Logos, Schroth Rallye 3 ASM,
Recaro Pole Position,
TRD: Quickshifter, Lenkrad, Schaltknauf, Front Fender Aero Fin, Aero Stabilizing Cover

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katty262 (19.02.2017)

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Samstag, 18. Februar 2017, 18:46

Da würde ich jetzt nicht zu sehr auf der Frey Gruppe rumhacken!
Die Kontingente sind begrenzt und jedes Unternehmen versucht das zu verkaufen was Rendite bringt.
Der Levorg ist ein tolles Auto aber der gemeine Kunde will viel Leistung, Null Verbrauch, Premium hoch 5 und alles zum Spartarif.
Oder wie erklärt man sich sonst dass an jeder Ecke was aus der VAG mit Leistung steht?


Während Subaru ein gutes solides Auto zum vernünftigen Preis ist und da muss man halt auch Prioritäten setzten.
Ich will hier niemanden schlecht reden aber wer selbst strategische Entscheidungen trifft welche direkten Einfluss darauf haben ob man Umsatzsteigerungen verbuchen kann oder Personal abbauen muss, der kann meine Aussage sicher nachvollziehen. ;)


Wünschen wir dem neuen Mann viel Glück, Erfolg & die nötige Ausdauer
Demokratie ist, wenn 10 Wölfe und 1 Hase über die nächste Mahlzeit abstimmen.
Freiheit ist, wenn der Hase wenigstens eine Schrotflinte hat.



Liebe Grüsse aus der Schweiz

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katty262 (19.02.2017)

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Samstag, 18. Februar 2017, 21:35

Mich würde interessieren warum die Frey Gruppe so dargestellt wird.
Warum sind die denn so schlimm?

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Sonntag, 19. Februar 2017, 09:16

Die Frey Gruppe ist ein sehr erfolgreiches (Automobi)lhandelshaus mit um die 18 Marken. Die Frey Gruppe gibt es seit den 1920er. Zweifelsohne ist Ihr an zu rechnen, das sie nach Markteinführung von Subaru in Deutschland die Kohlen aus dem Feuer geholt hat. Der damalige Importeur ist gut ein Jahr nach Markteinführung Pleite gegangen und Frey hat übernommen und die Japaner haben ihr Gesicht bei uns nicht verloren.

Das Problem ist, das Frey die Marke nicht lebt sondern nur Führt. Unternehmerisch ist dagegen nichts ein zu wenden, aber für ein erklärungsbedürftiges Mehrwertprodukt reicht das leider nicht. Die Verhältnisse bei Subaru D sind ja, das den Japanern (FHI) direkt 25% an Subaru D gehört und sie den Geschäftsführer stellen (Herr Kubota). Die anderen 75% gehört der Emil Frey Gruppe und sie stellen den Geschäftsführenden Sprecher.

Die durch diese Doppelspitze ist das Unternehmen ein wenige gelähmt. (Der eine dürfte, hat aber zu wenig Anteile um Entscheidungen durch zu setzen, der andere ist meist ferngesteuert aus der Schweiz). So kann mann Maßnahmen nicht wirklich effizient umsetzen.

Wir hatten in D mal Kontingente von um die 20.000 Fahrzeuge im Jahr, aber wenn Subaru Japan in D merkt, das hier in D nur Ware verteilt wird und nicht vertrieben/repräsentiert, dann verteilen die woanders hin.

Für Subaru ist D auch einer der schwierigsten Märkte (wie Iron Mike schon richtig beschrieben hat) Weltweit. Beispielsweise in Japan, oder den USA ist ein Subaru was besonderes. Es ist ein Kleinserien Nieschenprodukt, teurer als die üblichen japanischen Wettbewerber, aber bei weitem keine Luxusmarke wie Lexus, Infinity, etc.) In Amerika sind Subaru Fahrer stolz einen Subaru zu fahren (It´s a product made in Amerika), in Japan fährst Du mit dem Subaru vor und die Leute nicken anerkennend "ah a Subaru". Dieses Image hat Subaru hier (nicht mehr), da in der heutigen Zeit innere, technische Werte immer weniger gefragt sind. Protz, Quartettspiele"Hauptsache Ihr habt spaß" , das geht in Deutschland, das ist Massenkompatibel. Subaru will gar nicht Massenkopmatibel sein (zum Glück)

In Amerika gibt es Subaru Händler, die haben z.B. VW als Nebenprodukt zwischen den Subarus stehen. Subaru erschließt gerade den Thailändischen Markt und wenn man sich den Auftritt dort anschaut, dann sieht man, wo die Reise hingehend sollte um erfolgreich zu sein.

https://picload.org/image/rlgraipl/img_2092.png

https://picload.org/image/rlgraipw/img_2093.png

Produktcharakteristisch kann man Subaru tatsächlich mit Marken wie Vorwerk oder Tupperware vergleichen. Ein erklärungsbedürftiges Mehrwertprodukt, das im Regal eines Kaufhauses untergehen würde. Da braucht es andere Vertriebsstrukturen und einen anderen Auftritt.

Die Frey Gruppe achtet in erster Linie auf eine schwarze null am Ende eines Jahres und nicht auf die Entwicklung einer Marke. Aus der Frey Gruppe wurde ja schon tatsächlich auf die Frage, "ob es denn gewährleistet sei, das Subaru in den nächsten Jahren noch auf dem deutschen Markt sei" geantwortet: " solange wir am Ende des Jahres eine schwarze Null haben ist alles gut.
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Maxi

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Sonntag, 19. Februar 2017, 16:00

Ohne Frey hätten wir einen 2.0 Ltr. Twinscroll Turbo WRX STI, einen BRZ STI mit mindestens 300 PS, einen Levorg mit Dieselmotor im Angebot,und einen in Ausführung STI, mindestens einen Hybriden und und und ...... und einen Japaner an der Spitze der in D mit Herzblut die Marke Subaru repräsentieren würde. Wenn der Tag kommt an dem Subaru frei wird kauf ich mir ne Fahnenstange und betonier die mir in den Garten und hisse die ehrwürdige Subaru Fahne!!!!!!!!
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Dr.Frexx

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Sonntag, 19. Februar 2017, 16:02

Sorry, aber deinem Wunschdenken muss ich leider bissl viel wieder sprechen!

Hennes

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Sonntag, 19. Februar 2017, 16:07

Ohne Frey hätten wir einen 2.0 Ltr. Twinscroll Turbo WRX STI, einen BRZ STI mit mindestens 300 PS
Sorry, aber das ist doch Quatsch, einen BRZ gibt es auch in Japan nicht mit 300 PS, glaube kaum dass der Einfluss der Gruppe Frey bis nach Japan reicht.

Edit: Da war der Dr. schneller..

Maxi

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Sonntag, 19. Februar 2017, 16:09

Nö Nö lieber Dr., glaube mir, diese Modelle hätte Herr Kubota sehr gerne in D eingeführt. Da bin ich überzeugt. Nur Frey lässt ihn nicht :cursing:
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katty262 (19.02.2017)

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Sonntag, 19. Februar 2017, 16:12

Wenn Herr Kubota sagt, ein BRZ STI würde in D super passen, aber der Frey :hammer: sagt nö nö nö hab keine Lust, dann war es das :bang:
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Dr.Frexx

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Sonntag, 19. Februar 2017, 16:20

Leider ist das viel zu kurz gedacht. Der marktwirtschaftliche Aspekt kann da nicht außen vor gelassen werden. Bestes Beispiel das GT86/ BRZ - Cabrio.

Das kam nicht, da der Cabriomarkt eh klein ist und dann kam noch dazu, das die Verkaufszahlen des Toyobaru nicht mehr her machten. Ein Cabrio zu entwickeln für evtl. 200-500 Leute, das funktioniert nicht.

Und wegen deinen 300 PS, da hast du die Entwicklungsgeschichte und das Ziel dessen nicht verinnerlicht/ mitbekommen oder verweigerst dich deren.

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katty262 (19.02.2017)

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Sonntag, 19. Februar 2017, 16:20

Sorry, aber deinem Wunschdenken muss ich leider bissl viel wieder sprechen!
Die Fahne kann er sich doch in Garten pflanzen :D
Ich möchte wie mein Opa im Schlaf
sterben und nicht so jammernd wie sein Beifahrer.

満月-86

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katty262 (19.02.2017)

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Sonntag, 19. Februar 2017, 18:06

@ Katty:
Ich finde es echt geil wie du uns hier immer wieder mit Hintergrundinfos versorgst. Hab da schon viel gelernt :thumbsup:

Ohne Frey hätten wir einen 2.0 Ltr. Twinscroll Turbo WRX STI, einen BRZ STI mit mindestens 300 PS, einen Levorg mit Dieselmotor im Angebot,und einen in Ausführung STI, mindestens einen Hybriden und und und ...... und einen Japaner an der Spitze der in D mit Herzblut die Marke Subaru repräsentieren würde.


Bringt dir alles nichts wenn keiner diese Modelle kauft.
Jedes Modell benötigt:
- Zulassung (kostet Geld und ist technisch aufwändig)
- Ersatzteilversorung (Lagererung ist gebundenes Kapital & verwaltung ist aufwändig)
- Schulung des Personals (Mechaniker & Verkauf)
- Infrastruktur (Wartung, Reparatur, Verkaufsinfrastruktur
- Ganze Vermarktung (Werbung, Prospekte, Verkaufshilfen usw.)

Da summiert sich schnell was zu sammen PRO MODELL. Und hier rede ich nur von Modellen die bereits entwickelt sind. Von kompletten Neuentwicklungen haben wir noch gar nicht gesprochen.
Und WEHE ein Modell verkauft sich schlecht... die Kohle musst du erst mal wieder reinkriegen, da reden wir nicht von 200 Modellen.
Beispiel gefällig? Gerne: VW hat mit dem PHAETON-Projekt gegen 2 Milliarden verlocht, ja richtig gelesen ca. 2 MILLIARDEN. Ca. 1.2 Milliarden für Entwicklung und 900 Millionen Euro Verlust kommen hinzu.


Da überlegt man sich als Hersteller ganz genau welche Modelle man bringt und welche nicht. Auch wenn wir Fans uns das anders wünschen.
Die Emil Frey Gruppe ist in der Schweiz ein hervorragender Arbeitgeber und trägt auch sehr stark sorge zu den Kunden (habe den einen oder anderen Bekannten der da arbeitet).
Aber eben: Man will die Rechnungen bezahlen können und auch sauber wirtschaften damit man auch in 100 Jahren noch da ist.
Bedeutet halt auch, dass man das eine oder andere Risikogeschäft mal sausen lässt und nach alter Väter Sitte wirtschaftet.
Wenn ich sehe wie im Investment Banking, oder bei VW oder in anderen Branchen Scheisse gebaut wird dann bin ich gar nicht so unglückich darüber.


Japaner sind nette Leute. Ich mag sie sehr.
Aber Japaner haben auch ein ganz anderes Wertesystem und einen ganz anderen kulturellen Hintergrund als wir Europäer.
Und da stellt sich dann die Frage ob ein Japse fähig ist ein Unternehmen auf unsere Ansprüche auszurichten und unsere Eigenheiten zu berücksichtigen.
Es gibt viele Unternehmen die genau daran gescheitert sind.
Demokratie ist, wenn 10 Wölfe und 1 Hase über die nächste Mahlzeit abstimmen.
Freiheit ist, wenn der Hase wenigstens eine Schrotflinte hat.



Liebe Grüsse aus der Schweiz

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Iron Mike« (19. Februar 2017, 18:20)


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katty262 (19.02.2017)

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Sonntag, 19. Februar 2017, 19:59

Vielen Dank für die Aufklärung.
In der Tat kann ich sehr gut nachvollziehen was damit gemeint ist und wie sich sowohl der gute Vertrieb eines erklärungsbedürftigen aber dennoch mehrwertigen Produktes gestaltet.
Zufälligerweise ist das meinem Metier sehr ähnlich.
Noch kurioser ist es das ich auch schon erleben durfte wie man sowas auch mit zuviel Zurückhaltung angehen kann, ähnlich den beschriebenen Ausführungen.

Dabei kommt mir ein Gedanke: Vielleicht ist die Frey Gruppe in der Tat der perfekte Partner in D für Subaru.

Deutschland ist mittlerweile gefühlt für keinen Japaner mehr als Markt interessant. Diese sind entweder zu teuer um im Billigsegment genommen zu werden (da gibt es jetzt KIA doer Hyundai) und es fehlt ihne ndas Prestige einer deutschen Marke, sicher auch mangels Marketing.
Aber geht man anch Frankreich fahren 80% franzüsische Fabrikate, Italien 80% italienische, Spanien 80% SEAT usw....
In der Tat sehen Amis das lockerer, ich halte sie für teilweise weitaus intelligenter was den Autokauf angeht. Effizient und technologisch anspruchsvoll+zuverälssig finde ich die Deutschen nämlich im Vergleich zu den Japanern (im gleichen Preissegment) nicht.

Toyota bekommt in D keinen Fuß auf den Boden und ist größter Autohersteller der Welt, gerade mit Hybriden nach denen vermeintlich so viele schreien, gerade im grünen Deutschland. Kaufen, das möchte einen Hybriden dann aber keiner. Da sind viele andere Länder in Europa uns um Lichtjahre voraus. Außer VW wirbt 20 Jahre nachdem die Japaner einen Hybriden hatten selbst mit einem.... :whistling:
Honda, zweitgrößter Automobilbauer der Welt und größter Motorenhersteller, verkauft nur noch die abgedrehten Karossen die sie ernst zu nehmenden Märkten nicht antun würden (ist Europa für sie so ein Versuchsmarkt?!) oder die guten Karossen mit kleinen Motoren (man schaue sich den Accord an; das was wir da an Karosse bekommen ist in USA nur als ACURA mit V6-8 erhältlich und bei uns untermotorisiert mit 4 Zylindern zu erwerben; die "günstigen" Karossen gibt es schlicht nicht).

Uns Subaru versucht es gar nicht erst, als Nischenprodukt.
Warum auch?
Habe mal irgendwann gelesen, der deutsche Automarkt verteile sich zum Großteil zwischen VAG BMW Mercedes und Ford. Ja, Ford.
Warum? Weil die als einziger nichtdeutscher Konzern noch in DE produzieren. Ob es daran liegt? Kann sein, keine Ahnung.

Vielleicht würde Subaru, selbst mit einer Verkaufsstruktur welche auf das erklären ausgelegt ist, in Deutschland schon an der Markenarroganz des Einzelnen scheitern bevor man nur den Mund auf bekommt?
Nachdem ich viel zu lange in einer Gegend gewohnt habe die von Audi und Mercedes dominiert wird möchte ich das leider bejahen.

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katty262 (19.02.2017)

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Sonntag, 19. Februar 2017, 21:07

und es fehlt ihne ndas Prestige einer deutschen Marke, sicher auch mangels Marketing.


Ersteres definitiv - sieht man ziemlich gut am Beispiel Lexus und Infiniti (mit "i" am Ende - das andere sind Lautsprecher!). Die Autos sind sicher richtig gut, und funktionieren auch in anderen Teilen der Welt (USA, Nahost) richtig gut. Beispiel auch Singapur: ich hab 2012 mit einem der Infiniti-Verkäufer gesprochen. Er hat erwähnt, dass Infiniti erst seit kurzem in Singapur Autos verkauft. Als ich zu Weihnachten / Silvester in Singapur war, hab ich verhältnismäßig viele Infinitis gesehen. Die Infinitis, die ich hier in Deutschland in freier Wildbahn gesehen hab, lassen sich an drei, vier Händen abzählen.

Die Deutschen sind im Bereich ab obere Mittelklasse ziemlich stark auf deutsche Fahrzeuge, vorzugsweise Audi, Mercedes, BMW fixiert. Sicher auch dank des großen Anteils an Firmenwagen und der entsprechenden Politik. Deswegen funktionieren auch der Maserati Ghibli / Quattroporte nicht wirklich gut. (Und der Ghibli wäre, würde ich in dem Segment ein Auto wollen, meine erste Wahl; bin ihn im vergangenen Herbst als SQ4 gefahren - sehr schön.). Deswegen funktioniert hier auch der Phaeton nicht. Mag er noch ein so gutes Auto sein, er bleibt ein "Volkswagen". Einzig Jaguar scheint in dem Segment wirklich mitzumischen; sicher auch bedingt durch die lange Tradition in dem Bereich. Auf die weitere Entwicklung von Tesla bin ich gespannt.

Ob mit Marketing da wirklich was geht? Ich weiß es nicht. Ob man nur damit tatsächlich ein Umdenken in der Bevölkerung bzw. Kundengruppe erreichen kann, lass ich dahingestellt. Vielleicht braucht es einen Generationswechsel. Vielleicht ein paar unzufriedene Mercedes / BMW / Audi-Kunden. Vielleicht ein paar Kunden dieser Marken, die feststellen, dass sich die Marken weg von ihrer eigentlichen / früheren Kernkompetenz bewegen und sich immer mehr angleichen (oder warum wirbt das Unternehmen, das früher für "Freude am Fahren" stand, heutzutage mit "der Eroberung der digitalen Welt"?. Vielleicht auch ein paar Kunden, die den Eindruck haben, dass die Qualität bei Mercedes / BMW / Audi nachgelassen hat (wie z.B. ich). Und tatsächlich vielleicht ein paar Kunden, die bei den anderen Marken genau das bekommen, was sie bei BMW / Mercedes / Audi nicht oder "nur in hässlich" bzw. "nur eingeschränkt" bekommen (E-Mobilität, Hybride, ...)
Signaturen sind überflüssig, verschwenden Speicherplatz, machen Arbeit und kosten Geld

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