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Swyt

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Sonntag, 29. Januar 2017, 13:30

Bremsen rubbeln

Hallo miteinander,

Leider machte sich diesen Herbst ein Rubbeln beim Bremsen bemerkbar, anfangs hab ich mir dabei nicht viel gedacht da ich sowieso viel mit Motorenbremse arbeite, mittlerweile ist es aber schon wie wenn das ABS eingreifen würde...
Garantie wird wohl nicht greifen, oder gibt's da andere Erfahrungen? (Auto ist noch in der 3-Jahres Garantie und hat erst rund 25'000km runter)
Nun habe ich auf der einen Bremsscheibe vorne auf der Rückseite eine Riefe mittig der normalen Bremsfläche und einen Scheibendickenunterschied von bis zu 0.1mm. Die Ursache sollte also bereits gefunden sein.
Was lohnt sich nun mehr, die Scheibe demontieren und abdrehen lassen oder gleich ersetzen? Ich habe leider noch keinen Drehbank sonst wäre das Problem bereits so gelöst.
Bei Honda waren die OEM Teile immer teurer als Nachrüstware mit besserer Qualität.
Wenn ich ersetze, was gibt es sinnvolles? Track ist vorläufig sicher kein Thema, von daher setze ich eher in Schwerpunkt Preis bei gleichbleibender Qualität... Evtl. gibt es auch andere Beläge in dem Zusammenhang...

Edit: Weniger Gewicht wäre noch ein pro Argument ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Swyt« (29. Januar 2017, 13:50)


floyd

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Sonntag, 29. Januar 2017, 14:03

Ich würde die Scheiben direkt ersetzen, so teuer sind neue nicht als dass sich da so viel sparen ließe, wenn du selber keine Drehbank hast. Zum Thema alternative Bremsscheiben findest du hier mehr als genug Lesestoff (klingt für mich so, als wäre bei deinen Anforderungen die Brembo WRX-Variante sinnvoll, einfach mal suchen). Noch eine Anmerkung, weil du so betonst, dass du viel die Motorbremse einsetzt: zu zaghafte Benutzung der Bremsanlage tut den Bremsscheiben auch nicht gut, zwischendurch mal etwas stärker bremsen tut denen gut.

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Sonntag, 29. Januar 2017, 15:48

Auto ist noch in der 3-Jahres Garantie und hat erst rund 25'000km runter


Bremsrubbeln beim Händler als Mangel anzeigen. Die Sache sollte damit für Dich kostenlos in Ordnung gebracht werden.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

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Sonntag, 29. Januar 2017, 16:36

Bremsscheiben müssen zum Abdrehen nicht demontiert werden. Das passiert am Auto. Wenn Dein Händler meint, sie sind noch dick genug, lass sie abdrehen. Habe ich schon mehrfach gemacht und hatte danach bis zum Scheibenlebensende Ruhe. Das Rubbeln kommt wohl eher nicht von der Riefe, sondern davon, dass die Scheibe mal sehr warm geworden ist und sich dadurch etwas verformt, also nicht Plan ist. An sich ist es das Beste, was Dir passieren kann, denn ab jetzt bleibt sie so. Beim Abdrehen werden nur minimalste Mengen von der Scheibe entfernt.

Gruß, Jörg
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Sonntag, 29. Januar 2017, 17:05

Bremsscheiben sollte(!) man auch auf der Nabe abdrehen, damit man am Ende 0 Spiel hat.
Gegen Abdrehen spricht eigentlich nichts, habe ich auch schon gemacht bei nem anderen Fahrzeug.
Aber ich würde es erstmal über den Händler auf Garantie versuchen.
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Yet designing a low center of gravity body from scratch can only be achieved by the car's manufacturer. And that is what we have done."


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Sonntag, 29. Januar 2017, 17:25

Ein ,,rubbeln" muss nicht zwingend eine zu heiß gewordene bzw. durch Wärmeverzug krumme Bremsscheibe sein.
In vielen Fällen ist es einfach ein zu heiß gewordener Belag, der sich ungleichmäßig auf der Scheibe verteilt hat. Das kann man auch sehr gut mit bloßem Auge sehen.

Hier mehr dazu: http://s-zillus.de/?site=tools&subsite=bremsen

An deiner Stelle würde ich es auch auf jeden Fall mit Garantie versuchen.
GT86 Inferno Orange, Eibach Pro Kit, OZ Ultraleggera graphit 8x18, Michelin Pilot SuperSport 225/40, Ragazzon ESD+MSD, Innenraum Leder/Alcantara (anthrazit), Orangene Bremssättel, Carbon Seitenfinnen

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Montag, 30. Januar 2017, 06:39

Danke für die Tipps, wie muss ich mir ein abdrehen auf der Nabe vorstellen?
Hitze als Ursache glaube ich nicht da das Auto nie Grenzwertig bewegt wurde und das Rubbeln erst mit den Winterrädern angefangen hat. (Zentrierringe sind aber fest und soweit unauffälig)
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Montag, 30. Januar 2017, 07:00

Bei Toyota gibt es beim GT86 bis zu einer bestimmten Laufzeit und Kilometerstand Garantie auf die Bremsscheiben. Das weiß ich noch, denn bei mir wurden die noch so grade innerhalb dieses Zeitfensters getauscht.

Ich weiss aber echt nicht mehr Kilometerstand und Alter in das man fallen muss :-/

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Montag, 30. Januar 2017, 16:48

Garage hat nun Garantie abgelehnt... :(

Also wird's wohl ne Brembo als Ersatz.

Ist dies die Richtige? -->Klick<--

Welche Beläge nimmt man dazu?
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Montag, 30. Januar 2017, 18:22

Garage hat nun Garantie abgelehnt...

Darf man fragen ob Dir eine Begründung für die Ablehnung genannt wurde?
Als einzig nachvollziehbare Begründung könnte ich mir Scheibenverzug oder Belagausfall durch Überhitzung (also durch eine Fehlbedienung oder nicht sachgerechte Nutzung (Rennstrecke) durch den Fahrer) vorstellen.
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Montag, 30. Januar 2017, 19:01

Bremsen wurden in ihrem Betrieb nur einmal auf Garantie gemacht als die Beläge und Scheiben nicht gut zusammen spielten. Rasches Rosten und festfressen...
Ansonsten keine Chance. Bin aber auch erst seit kurzem dort als Kunde angemeldet... Denke das hat auch noch Einfluss...
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Montag, 30. Januar 2017, 19:37

Ich hab natürlich keine Ahnung von den Gepflogenheiten der Garantieabwicklung in der Schweiz. Bei einem Honda in meiner Familie sind zuletzt kurz vor Ablauf der Garantie die (rostenden) Scheiben und Beläge der HA ohne Diskussion und kostenlos ausgetauscht worden. Beläge und Scheiben der VA waren zu diesem Zeitpunkt (und darüber hinaus bis heute) ohne Fehl und Tadel, vielleicht war das ein ausreichender Hinnweis darauf, den Fehler nicht beim Fahrer finden zu können.

Viel Erfolg!
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Dienstag, 31. Januar 2017, 07:54

Du schreibst zwar nichts zu den Details unter denen du den Wagen betreibst, aber für mich hört sich das nicht nach Hitze Problem oder hochwissenschafltichen Zusammenhängen zwischen Belag und Scheibe an sondern schlicht und ergreifend nach totstehen. Daher würde ich aucj empfehlen keinen speziellen Belag und oder Scheibe zu nehmen. Zum einen weil der Schaden bei einer Wiederholung geringer ausfällt zum anderen weil je sportlicher (und dann meist auch teurer) die Beläge sind desto sensibler reagieren sie wenn sie nicht artgerecht genutzt werden. Steht dein Wagen z.b. bei allem Wetter an der Straße geparkt und wird dann nur 2 oder 3 mal die Woche bewegt und das auch noch eher human kannst du dich von den Brembo schnell verabschieden. (wobei es da ja auch mehr als eine Option gibt). Dennoch, ich habe diese Lehren über einige Jahre am Ibiza Cupra meiner besseren Hälfte durch. Straßenparker ganzjährig und eine Jahresfahrleistung von um die 10tkm. Dazu ein sehr zaghafter Fahrstil. Sie ist nur auf der AB sportlicher unterwegs, da kommt sie aber fast nie hin. Da kannst du drauf spannen was du willst, länger als ein Jahr ist nicht auf der HA. Die VA rette ich meistens noch wenn ich wieder unschönes Tragbild sehe in dem ich den Wagen dann mal zwei Tahe selbst fahre. Ich bin dazu übergegangen günstige (nicht billige) 0815 Scheiben umd Beläge diverser Hersteller zu verwenden. Das funktioniert für eine normalen Fahrstil absolut ausreichend und hält unter den Bedingungen sogar länger durch. Die OEM Bestückung vom GT ist auch eher aggressiv, man denke an das reichlich bekannte Thema Bremsenquitschen. Dieses verhalten ist typisch für eine höher Temperaturstabile kombi und du kannst bei Toyota neue Scheiben und Beläge zur Behebung bekommen wenn du ihnen schriftlich gibst das du mit einer Verschlechterung der Bremsleistung einverstanden bist. Mir wurde das so angeboten.

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Dienstag, 31. Januar 2017, 08:19

Hallo Swyt,

die bisherigen Antworten haben bereits wichtige Hinweise enthalten:

zu sanfte fahrweise ist heutzutage ein Problem für die Dauerhaltbarkeit der Bremsen.
Ab und zu mal kräftiger Bremsen hält die Bremsen besser in Schuss, die ganze Schwimmsattelmechanik bleibt gängig und die Scheiben
und Beläge werden mal wieder sauber geputzt ;-)

Ausserdem könntest du mal recherchieren, was der Wechsel der Kupplung ( Motorbremse?!) im Verhältnis zu einmal Bremse komplett kostet;-)

Bezüglich Rubbeln:

wenn das Problem erst mit den Winterreifen auftrat, ist auch eine andere Fehlerquelle möglich.
Wenn beim Reifenwechsel nicht auf Sauberkeit geachtet wird
( bei BMW weiss ichs, die schreiben Nabe und Felge mit Drahtbürste reinigen in den Wartungsvorschriften vor),
dann kann schon ein kleiner Rost/Schmutzpartikel den zentrischen Sitz der Felge verhindern und du hast ne Unwucht.

Da das Auto noch recht neu ist, würde ich da zuerst schauen und die "ekligen", weil teuren Fehlerquellen wie defekte Querlenkerlager erstmal nach hinten schieben.

Wenn du sowas selbst machen kannst, würde ich da ansetzen, mal in aller Ruhe Räder ab, alles schön sauber machen, Reifen auf merkwürdiges Laufbild kontrollieren und mit Drehmoment wieder festziehen.
Weil die Räder eh ab sind, gleich auch noch Bremsbeläge raus, Führungen und Beläge säubern und mit Antiquietsch wieder zusammenbauen.

Immer unter der Vorrausetzung das du SICHER Arbeiten kannst, mindestens mit Unterstellbock statt nur auf dem Wagenheber und in der Technik fit genug bist.

MFG Carsten
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Dienstag, 31. Januar 2017, 08:43

Das Auto stand halt schon ein halbes Jahr mehr oder weniger unbenutzt rum bevor ich ihn gekauft habe.
Danach hatte er über Nacht schon mal etwas festgesetzt. Da hatte ich auch immer ein quitschen beim Bremsen… Schien mir nach bisherigen Forenbeiträgen ganz normal und das festsetzen kannte ich vom Honda Integra her auch schon… Erst nach dem Wechsel zu den Winterreifen fiel mir dann das Rubbeln immer mehr auf, wurde auch Konstant stärker, dafür war das quitschen weg. Ist mir aber erst jetzt auch klar geworden…
Ich fahre ihn abgesehen vom Wochenende jeden Tag für eine kurze Strecke zur Arbeit, Bremsleistung ist da natürlich nicht gross gefragt. An den Wochenenden ist es Situationsbedingt, von gar nicht bewegen bis 500km liegt da eigentlich alles drin. Die Fahrweise ist dabei sehr Unterschiedlich. Fahre ich mit Frau und Tochter, oder zur Arbeit, ist die Bremse mehr Zierde (besagte Motorenbremse). Ansonsten darfs auch mal etwas sportlicher sein. Bei Minusgraden parke ich den BRZ Nachts in der Garage, tagsüber ist er aber wieder dem Wetter ausgesetzt. Künftig ist auch ein Unterstand geplant aber das wird wohl Herbst bis zur Umsetzung.
Deswegen ziehe ich keine stärkere Bremsanlage in Betracht aber beim Teile ersetzen wie jetzt greife ich gerne zu etwas „besserem“. Die Scheiben sind ja auch geringfügig leichter wenn ichs richtig herausgelesen habe. In den bisherigen Threads bin ich aber nicht auf Belagsempfehlungen gestossen, oder ich habs überlesen.

Reifenwechsel nehme ich immer selber vor, von daher kann ich Schmutz ausschliessen. An den Reifen ist mir bisher auch noch nichts aufgefallen… Drehmomentschüssel ist bei mir eh Pflicht, gerade auch mit den verwendeten Alu und Titanmuttern in der Vergangenheit…
Der Verschleiss der Kupplung scheint mir allerdings nicht ganz logisch da ich ja nur früher eins runterschalte und nicht die Kupplung schleifen lasse…
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Dienstag, 31. Januar 2017, 09:33

Das das Nutzen der Motorbremse den Verschleiß der Kupplung so dramatisch erhöht das es wirklich notwendig ist das in die Kalkulation zu nehmen würde ich auch sehr stark anzweifeln. Ich denke einmal 10s mit der Kupplung am Berg in Position gehalten ersetzt 20tkm Motorbremse. In der Theorie natürlich durchaus richtig, aber denke das kann kein Grund sein die Motorbremse weniger oder garnicht zu nutzen. Dennoch, stärker Bremsen ist wichtig. Und das bringt auch niemanden der Mitfahrer in Gefahr wenn man dabei etwas nachdenkt und die Situation beachtet.

Ein sehr wichtiger Hinweis ist die Sache mit dem Dreck unter der Felge. Das ist wirklich eine Prüfung wert. Auch wenn du selbst dran warst. Ein VA/HA tausch der Räder könnte auch hilfreich sein um Felgen und Reifen selbst aus der Gleichung zu nehmen. Ich weiß aber aus Erfahrung das es häufig ein Placebo Effekt ist das nach dem Rad Wechsel plötzlich was anders erscheint. Man hört in solchen Momenten nur mal wieder intensiver auf das Fahrzeug. Ich würde eher vermuten das eher dieser Umstand die Wahrnehmung des Problems hat vordergründig werden lassen...

Und nochmal, "etwas besseres" ist immer Situationsabhängig zu bewerten. In deinem Fall würde ich ganz klar sagen das eine nicht-sport Bremsscheibe die unbedingt bessere Wahl ist, besonders mit diesen Infos zu den Betriebsbedingungen deines GT.

PS: Eine leichtere Scheibe ist nur bedingt gut. Natürlich ist weniger ungefederte Masse ein Vorteil. Eine leichtere Scheibe bei gleicher Größe und selbem Material kann abet zwangsläufig weniger Wärme aufnehmen und hat u.U. auch weniger Oberfläche um Wärme abzugeben sowie eine stärker Neigung zu Wärmeverzug oder Rissbildung... Die Kunst des Herstellers ist die Wahl des richtigen Gleichgewichtes. Das aber ist mittlerweile für die Hersteller eher Pflicht als Kür. Zumal sich die meisten Scheiben die du kaufem kannst (ohne ein Upgrade) eh sehr stark an der Geometrie der OEM Scheibe orientieren werden.

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Dienstag, 31. Januar 2017, 10:18

Ich möchte die WRX Scheibe nehmen weil ich bislang der Meinung bin dass sie ein höherwertiger Ersatz der OEM Scheibe ist, bin ich da auf dem Holzweg?
An meinem Fahrprofil werde ich schon etwas ändern (müssen), gerade mit dem neuen Wissen darum wie sich der Toybaru verhält und die Bremsen mehr Interaktion brauchen… Bei meiner bisherigen Erfahrung mit dem Integra war dies halt alles kein Problem…
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Dienstag, 31. Januar 2017, 12:14

Ok, "Eins runterschalten" kann man gerade noch gelten lassen;-)

Ich hatte dich mit den Spezialisten verwechselt, die alle Gänge runterschalten, damit ja die Bremse nicht verschleisst.
Auf Kreisverkehre usw zurollen entspricht auch mehr meinem Alltagsfahrstil. Für mich alllerdings im vorhergefahren Gang
und dann in den passenden schalten.


Die Idee, die Räder zu tauschen halte ich für die Fehlersuche auch durchaus für gut.

Ausserdem solltest du die "Selbstheilungskräfte" der Bremse nicht unterschätzen.
Ich hatte im Sommer schwer rubbelnde Scheiben vorne ( NBR GP, überhitzt und Belagsablagerungenen)
Nach 1000 sanften KM waren sie wieder sauber.
Und letzte Woche beim Fahrwerk ausprobieren hatts auch mal kurz kräftig gerubbelt, ist jetzt auch wieder weg.

Letztendlich läufts daraus hinaus, ob du mehr Zeit und Arbeit für mögliche Lösungen investieren willst oder mit einmal Geld in die Hand nehmen
(höchstwahrscheinlich) Ruhe haben willst.

Ich würde Weg A gehen, auch weil ich gerade Winteruhe im Job habe und deshalb mehr Zeit als Geld ;-)

Für die WRX Scheiben such dir die Brembo Nummer raus, die hatte Katty mal hier gepostet und dann Google mal, es gibt da ziemlich günstige Bezugsquellen.
Teilweise gibts für das Geld noch nicht mal den einfachen OEM Ersatz.

Bezüglich Belägen solltest du nicht übertreiben, hier gibts gute( Alltags) Erfahrungen mit EBC Greenstuff und Ferodo DS Performance.
DS P ist aber schon ca 40% teurer als OEM Ersatz.

Wenn du wechselst, bitte den gleichen Belagstyp vorne und hinten, ich weiss aus eigener Erfahrung, das da unterschiedliche Beläge Nachteile bei Wirkung und Bremsstabilität haben.

Viel Erfolg Carsten
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Dienstag, 31. Januar 2017, 12:57

Räder wechsle ich wenn ich die Scheiben wechsle, normalerweise mache ich das jede Saison. Da es aber der erste Wechsel war...
Selbstheilung kann ich wohl vergessen, Problem ist ja immer akuter geworden und auf einer Scheibe habe ich schon 0.09mm Dickendifferenz...(habe nur die eine gemessen)
Edit: Zeit ist derzeit Mangelware....
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Samstag, 11. Februar 2017, 13:21

Heute habe ich die WRX Bremboscheiben mit Normalen Brembobelägen verbaut. Die alte Scheibe (Fahrerseitig) hatte Innenseitig ein ziemlich mieses Bild, spürbare Furchen und ein unschönes Oberflächenbild.
Leider sieht man es auf den Bildern nicht gut...





Dafür sehen die neuen Scheiben wieder ordentlich aus und knappe 2.5kg hat mein BRZ auch noch gleich verloren :D
Alte Scheibe 7.6kg und die neue 6.4kg... Bremsverhalten wieder völlig normal :)


Alles in allem hatte ich nun Materialkosten von knapp 200.- (Edit: CHF)
Scheiben, Beläge, Versand.
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katty262 (12.02.2017)