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GT-AT

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Samstag, 7. Januar 2017, 11:17

Wikipedia sollte zwar eigentlich nicht zitiert werden, aber nachstehender Text könnte dennoch für manche interessant sein (man weiß halt nie genau, was stimmt, wenn man nicht weiter nachforscht):

Zusätzlich kann ESP auch die Motorleistung drosseln, um die
Fahrzeuggeschwindigkeit zu verringern und ein Durchdrehen der
Antriebsräder zu verhindern. Von Beginn an wurden die ESP-Systeme auch
mit einer Traktionskontrolle verbunden
, die ein durchdrehendes
Antriebsrad abbremst und so das Antriebsmoment auf das andere Rad
verlagert. Neben der zusätzlichen Sensorik (siehe oben) ist für das ESP
die Trennung aller Radbremskreise erforderlich, damit jedes Rad einzeln
abgebremst werden kann.

Es gibt nur wenige Spezialfälle, bei denen ESP gelegentlich „stört“. Dazu gehört das Fahren mit Schneeketten, auf steilen, verschneiten Steigungen (wegen Nichtzulassung des benötigten hohen Schlupfs), in Steilkurven (auf Rennstrecken), gewolltes Driften
in Kurven, schnelles Beschleunigen und allgemein das absichtliche
Fahren im Grenzbereich. Hier bemerkt der Fahrer beispielsweise eine
Drosselung der Motorleistung
. Daneben eignet sich ESP auch dazu,
Schwächen in der Fahrwerksauslegung und -abstimmung zu korrigieren.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrdynamikregelung)


Hm... demnach könnte mich das mit der Gasannahme beim Mercedes getäuscht haben und es wurde tatsächlich die Motorleistung mit ESP reduziert!?!

Wretch

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Samstag, 7. Januar 2017, 12:08

Bin noch unter 35 und bei mir bleiben die elektronischen Helferlein im Straßenverkehr immer an. Fahre im öffentlichen Verkehr aber sowieso nicht so schnell das da irgendwas regeln würde. Von daher stört es mich nicht.

Auf einer abgesperrten Teststrecke oder ner zugeschneiten großen Wiese oder so kann man das aber durchaus mal deaktivieren für eine kleine Driftsession 8)

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Samstag, 7. Januar 2017, 14:45

Heute Morgen war mal wieder einer jener wundervollen seltenen Tage, wo ca. 5 - 8 cm bester Neuschnee auf gefrorenen Fahrbahnen lag und bis nach 9:00 Uhr noch kein einziger Streudienst unterwegs war.
Kurz, alle Straßen wunderbar und unterbrechungsfrei weiß. Und das an einem Tag mit wenig Berufsverkehr.
Mit dieser Diskussion im Hintergrund den GT angeworfen, alles "aus" und ab zum Bäcker. Klar, wenn man konzentriert zu Werke geht und den typischen Abbiegedrift auf mindestens 50 m beschleunigend bei 10 bis 20° Driftwinkel hält, lange schnellere Kurven ganz sanft mit dem Heck mitlenken lässt und kurze Wenden mit einem Wendekreis der ungefähr der Fahrzeuglänge entspricht absolviert, macht das besonderen Spass. Den langen Drift, die kurze Wende wäre alles nicht möglich mit eingeschaltetem VSC, das würde mit allen dem System zur Verfügung stehenden Mitteln intervenieren. Allerdings hatte das Heck mich auch einmal überrascht, so dass ich ungeplant am Volant drehen musste. Auf dem Rückweg habe ich nach dem Motorstart dann die Finger von den Schaltern gelassen und bin mit "alles aktiv" gefahren. Zunächst recht grob die Zugriffspunkte von VSC und TRC provozierend und damit eine recht disharmonische Fahrweise abliefernd hab ich es danach darauf angelegt, das Auto bei diesen Fahrbahnbedingungen unterhalb der Regelschwelle zu bewegen. Und "es geht" erstaunlich flüssig! Sogar einen gaaanz sanften längeren Drift hat das System zugelassen, ohne mit irgend einem Lämpchen zu blinkern.
Was kann man daraus lernen? Eine konzentrierte und engagiert sportliche Fahrweise lässt sich nur mit abgeschalteten Systemen realisieren, will man jedoch nur von A nach B und verlangt von seiner eigenen Sensorik keine Rekordaufmerksamkeit halte ich die Fahrt mit "alle Systeme an" für die entspanntere Art, mit diesem Auto zu fahren.

Viel Spass und werft die Karre nicht weg!
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

"Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »860« (7. Januar 2017, 16:50)


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Samstag, 7. Januar 2017, 15:59

@860 Auf den Punkt gebracht!

Ergänzend dazu. Heute Morgen musste ich zu einem Kunden und die Straßen waren noch unberechenbar! Normaler, nasser Asphalt wechselte sich auch auf den Hauptstraßen mit einer blanken Eisbahn ab. Und es war optisch nicht die Spur zu erkennen.

Ich bin (aufmerksam) im VSC Sport Modus gefahren und mit ein wenig Verstand und Vorausschau ist das auch kein Problem. Macht in "Grenzen" sogar "Spaß":) Ich gehe auch davon aus das ich den Weg ohne Helferlein geschafft hätte, aber mit ist es wesentlich entspannter. Wer bei solchen Bedingungen ohne Helfer fährt (das wäre nach den Angaben hier ja der Fall, wenn man immer ohne alles fährt) geht aus meiner Sicht ein völlig unnötiges Risiko ein.
Ich möchte wie mein Opa im Schlaf
sterben und nicht so jammernd wie sein Beifahrer.

満月-86

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Samstag, 7. Januar 2017, 16:30

Auch ich stimme euch (860/NullAhnung) in vielen Punkten zu (und gebe weiters zu, dass ich zB ohne VSC nicht immer entspannt fahren kann - Stress empfinde ich dabei allerdings auch keinen sondern muss einfach nur aufmerksam sein wie es sich gehört :D). Blöd ist eben nur, wenn jemand auf Grund des gefühlten Sicherheitsnetzes sich mehr zutraut als angebracht ist.

Fahrweise und Bereifung spielen für mich immer noch eine übergeordnete Rolle wenn es um Risikoreduzierung geht. Natürlich: Wenn jemand immer vorsichtig fährt (und sich nie in einem Grenzbereich befindet), dann stellt die VSC-Deaktivierung sicherlich ein unnötiges Risiko dar.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »GT-AT« (7. Januar 2017, 16:50)


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Samstag, 7. Januar 2017, 17:01

ESP greift immer in die Motorleistung ein und zwar über die elektronische Drosselklappe. Die Einführung von elektronischen DK waren die Voraussetzung, das ESP kostengünstig in der breiten Masse umgesetzt wurden. Erst werden einzelner Räder abgebremst und wenn das immer noch nicht ausreicht, greift das System auf die Elektronik der DK zu und schließt diese in sekundenbruchteilen.

Leider oft falsch interpretiert ist, das durch abbremsen eines einzelnen Rades das Drehmoment auf das andere Rad übertragen wird. Das stimmt so leider nicht ganz (sonst würden die ganzen Allradantriebe von MB, BMW und VAG auch vernünftig funktionieren). In erster Linie wird überschüssiges Drehmoment in Wärme (Bremsen) umgewandelt (und steht dem Antrieb nicht mehr zur Verfügung), was dann noch übrig bleibt (und das ist verschwinden wenig) landet an der dem gegenüberliegendem Rad.

GT-AT in welcher Konfiguration bist Du denn unterwegs?
:whistling: Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems (M.Gorbatschow)

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Samstag, 7. Januar 2017, 17:12

Blöd ist eben nur, wenn jemand auf Grund des gefühlten Sicherheitsnetzes sich mehr zutraut als angebracht ist.
Da liegen wir im Grundsatz auf einer Linie.

Schlimm wäre es, wenn mir ein Fahrfehler unterlaufen würde wo andere zu Schaden kommen, der, hätte ich die Helferlein angehabt, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht passiert wäre! Da könnte eine ungewollte Pirouette in eine Gruppe an der Ampel wartenden Fußgänger selbst bei niedriger Geschwindigkeit fatale Folgen haben! Und deswegen bin ich auch heute Morgen mit Helferlein und entsprechender Aufmerksamkeit gefahren (durch diese konnte ich im übrigen heute Morgen einen Unfall vermeiden, wo mir eine nette Dame galant die Vorfahrt nahm, in dem sie, ohne zu gucken aus einer Auffahrt über eine mehrspurige Straße links abgebogen ist).

Fahrweise und Bereifung spielen für mich immer noch eine übergeordnete Rolle wenn es um Risikoreduzierung geht.

Übergeordnet würde ich es jetzt nicht nennen wollen, aber ich weiß was Du meinst und bin auch hier tendenziell auf Deiner Linie. Am Ende ist es wie so oft im Leben, Eintrittswahrscheinlichkeit im Verhältnis zum entstehenden Schaden ist Dein persönliches Risiko. Die Bewertung der Faktoren obliegt jedem selber. Ich habe mich daher gegen "allzeit aus" entschieden. Aber das ist halt meine persönliche Entscheidung. Mag für andere zu viel Schisser oder zu wenig Manns genug sein, aber damit kann ich gut leben. ;)
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Samstag, 7. Januar 2017, 19:14

Also das muss man dem Forum lassen - auch mit unterschiedlichen Meinungen kann man sich hier anständig unterhalten. :)
Ich habe mich daher gegen "allzeit aus" entschieden. Aber das ist halt meine persönliche Entscheidung. Mag für andere zu viel Schisser oder zu wenig Manns genug sein, aber damit kann ich gut leben. ;)
Klingt für mich eher nach Vernunft. Ich hoffe, dass in diesem Forum keine von dir genannten "anderen" unterwegs sind. ;-)


@katty262: +35 Jahre alt und VSC immer deaktiviert (kein Pedaltanz auf öffentlichen Straßen; das Fahrzeug befindet sich mehr oder weniger im Originalzustand).

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »GT-AT« (8. Januar 2017, 12:53)


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Sonntag, 8. Januar 2017, 09:28

Ich bin sehr froh, dass unser Toybaru VSC mässig auf dem Stand der frühen 2000er jahre ist.

Das heisst, genau wie Katty es beschrieben hat Leistungsregelung und Bremseingriffe, aber nur im Falle von ( sensierter oder prognostizierter) Instabilität.

Das ist heute leider schon ziemlich Old School.

Bei vielen Autos wird mittlerweile schon "Torque vectoring" eingesetzt, also zb die Kurvengängigkeit mit Bremseingriffen unterstützt.

Bei ner "fetten Tonne" wie dem Cayenne GTS kann ichs noch verstehen, der fährt wirklich extrem handlich für ein Reihenhaus.
Was mich ziemlich abtörnt , ist die Verknüpfung von Sperrdifferenzial und Torque Vectoring über die Bremse beim Cayman, das hat der nun wirklich nicht nötig :-(

Das alles macht die Autos auf Gripp natürlich noch leichter beherschbar( und spült dem Hersteller Geld für Verschleissreparaturen in die kasse),
umso tiefer fallen die unvorbereiteten Fahrer dann, wenns glatt wird.

In diesem Sinne, passt heute besonders gut auf euch und die Toyobarus auf, der Eisregen ist echt nicht ohne. Bin gestern auf den Füssen schon gut rumgeschliddert.

MFG Carsten
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Dienstag, 10. Januar 2017, 02:27

macht schon irre Laune aber wie oben schon öfters beschrieben wenn man die slides länger als beispielsweise 10 Meter ziehen möchte und dann auch nach dem gangwechsel noch kleine "driftwinkel" rauskitzeln möchte muss man irre aufpassen und wissen wie man gegenlenken muss und wie viel Gas man geben darf. Also für mich der das Auto jetzt den ersten winter fährt zwar immer mit einem grinsen verbunden aber trotzdem beide Hände am Lenkrad und lieber einmal zu oft das Hirn eingeschaltet ^^

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Dienstag, 10. Januar 2017, 08:47

Ich hab jetzt mal keine neues Thema angelegt, denke das passt hier auch rein.

Vorab, ich habe das VSC meist auf "Sport" stehen um auch mal das bisschen das schwänzchen wackeln zu lassen wo es Verkehrssituation und Beschaffenheit der Straßen zulassen.

Heute morgen habe ich mich aufgrund des starken Schneefalls hier im Westerwald mal dazu entschieden alles an zu lassen.

Von Betzdorf bis Kirburg ging noch alles recht reibungslos. (Werden warscheinlich dei wenigsten wissen wo das ist, Fakt ist, es geht stetig bergauf)

Hinter Kirburg richtung Bad Marienberg jedoch wurde es ziemlich glatt unter dem Schnee. (Der Räumdienst war übrigens scheinbar sehr überrascht davon, dass der Niederschlag bei Minus-temperaturen nicht mehr flüssig war. Und das obwohl es gestern abend schon anfing... anderes Thema)

Hier hat das ESP so weit geregelt, dass ich noch einigermaßen vorwärts kam, auch an liegen geblieben LKW vorbei. Anfahren ging mit etwas mühe auch. Aber alles halt wie in Zeitlupe. Die ESP leuchte hat dabei fast dauerhaft geblinkt, naja ich muss ja irgendiwe zur Arbeit kommen, dass das nicht gut ist hatt ich mir schon gedacht.

Irgendwann leuchtete die ESP Leuchte durchgängig und die ABS Leuchte ging mit an. nach kurzem Schreck ging dann alles viel besser. Klar die Räder drehten mehr durch und es wurde etwas rutschiger zum fahren, ich musste mich was mehr konzentrieren. (Nach dem Neustart auf dem Firmenparkplatz war übrigens alles wieder tutti)

Ich interpretiere da nun raus, dass es wohl auch manchmal -gerade in so extremen Situationen- von Vorteil sein kann die Elektronik bei Seite zu legen und doch noch mit eigenem Feingefühl an die Sache ran zu gehen.

Alles in allem muss ich jedoch wieder einmal feststellen, dass man mit dem GT auch im Westerwälder Winter ganz gut klar kommt.

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Dr.Frexx

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Dienstag, 10. Januar 2017, 20:54

hi, mich nervt in dem zusammenhang das gas-weg-genehme bei schnellen kurven.
Beispiel: ich steh an einer Kreuzung, biege 90° rechtsrum ab und dort geht die strasse direkt in eine rechts-links S-kurve über.

also lenke ich scharf rechts ein und gebe gas wenn grün ist. das ganze mit 3/4 gas.
der gt legt sich somit schon ordentlich in die kurve bis das gas weggenommen wird. bzw äußert sich das in einer stehenbleibenden Drehzahl und einem wummernden Motorgeräusch.

nachdem der gt wieder einigermaßen auf der geraden ist geht die post wieder ab. der fuß steht dabei die ganze zeit auf 3/4 gas.

dieses gas-weggenehme ist bei mir gehäuft mit den weichen Winterreifen in Kombi mit den tieferlegungsfedern, bei den sommerrädern(stock) + tieferlegung ist das viel seltender.

hängt also aus meiner sicht mit dem Neigungswinkel des Autos zusammen.

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Dienstag, 10. Januar 2017, 21:08

28 Jahre alt.

1. Auto Toyota Avensis T22 - der hatte ABS
2. Auto Toyota IQ - VSC/TRC; bis auf bei 1/4 Meilenrennen ist da immer alles an
3. Auto Toyota GT86 - VSC/TRC; ist mein Zweitwagen, Ich fahre Grundsätzlich ohne Helfer und schalte Sie nur bei Bedarf ein

Ich denke das hat nichts mit dem Alter zu tun.
Würde ich den GT86 im Alltag fahren, dann wäre sicher alles aktiviert. Da ich den GT aber nur zum Spaß fahre ist bei mir in der Regel einfach alles aus.
Eigentlich find ich das auch alles andere als schlimm. Kommt ein Kreisverkehr kann ich driften, wenn ich möchte und, wenn es mir zu gefährlich wird mache ich es einfach an.
Gruß
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Dienstag, 10. Januar 2017, 21:35

@WällerGT

das klingt, als hätte das VSC ziemlich lange am Stück regeln müssen ;-)

Im Schnee sind dann höchstwahrscheinlich jede Menge Bremseingriffe im Spiel, was die hinteren Bremsen irgendwann überhitzen lässt.

Deshalb ist üblich, die Anzahl und Dauer der Regeleingriffe zu loggen und bei der Gefahr von kritischer Überhitzung das System stillzulegen. ( Rechenmodell!)

Ausserdem kann ein geübter !! Fahrer den Schlupf an den Hinterrädern näher an das im Schnee optimale Mass heranbringen, als die defensive Elektronik das darf.

Das dann der Fahrer weit mehr gefragt ist und das Risiko von Abflügen steigt, muss wohl nicht extra erwähnt werden ;-)

MFG Carsten
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Dienstag, 10. Januar 2017, 22:47

Sehr guter Punkt mit den geübten Fahrern aber ich glaube nicht dass man dazu zwangsweise geübt sein muss. Tatsächlich hat es meiner Meinung nach mehr mit dem Gefühl fürs Auto zu tun. Ist es jemandem bewusst was passiert wenn er ohne ESP stark einlenkt und das Gas durchtritt und es in gewissen Situationen eben nicht tut kann er auch 18 Jahre sein. Fehlt jemandem das Verständnis für die Technik (was bei einem Toyobaru Besitzer wahrscheinlich nicht der Fall ist) kann er 60 sein und wird trotzdem in den unkontrollierten Drift kommen, egal wie lange er schon auf den Straßen unterwegs ist :pinch:

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Dienstag, 10. Januar 2017, 23:03

Ich mache eigentlich immer alles aus. Ich finde es grausam wie die Helfer reagieren....finde das Gefährlicher als wenn ich sie aushabe. Achso man sollte vllt. erwähnen dass das System mit der mehrleistung vllt einfach auch nur nicht so klar kommt.

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 00:32

Ich mache eigentlich immer alles aus. Ich finde es grausam wie die Helfer reagieren....finde das Gefährlicher als wenn ich sie aushabe. Achso man sollte vllt. erwähnen dass das System mit der mehrleistung vllt einfach auch nur nicht so klar kommt.


Kann sein. Noch größere Probleme scheint es mit Änderungen am Fahrwerk zu haben.

Im Alltag lasse ich in der Regel alles an, außer wenn ich in der Stadt oder auf dem Land fahre wenn es feucht ist. Da nehme ich VSC Sport, sonst wird die Bremse hinten gekocht.
Vor der Änderung der FW Geometrie konnte ich relativ gut im VSC-Sport-Modus auf der Rennstrecke fahren und war trotzdem recht schnell. Seitdem muss ich alles ausmachen, weil die Elektrik sonst wesentlich zu früh wegregelt.
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WällerGT

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 07:45

@Copperhead, ja war schon ein weilchen. Es war arschglatt und ich hatte eigentlich gedacht der Hobel macht das ganz passabel. Hoffentlich hat die Bremse nicht allzu sehr gelitten...
Ausserdem kann ein geübter !! Fahrer den Schlupf an den Hinterrädern näher an das im Schnee optimale Mass heranbringen
Das nehme ich jetzt mal als Kompliment :D Als das Sytem dann auf Störung war ging es wahrlich besser. :thumbsup: Hatte auch zuvor noch nie ein Auto mit "so viel" Elektronik und fahre schon seit ein paar Jahren Auto, da gab es noch was mehr Winter.

Problem war da nur, dass auch das ABS nicht mehr funktionierte, das machte das anbremsen vorm Kreisverkehr etwas knifflig.

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 07:57

Ich fahre Grundsätzlich ohne Helfer und schalte Sie nur bei Bedarf ein

Der Bedarf ist leider i.d.R. erst im Nachhinein erkennbar - stellt das kein Problem da? ;)

Unfälle sind ja nicht gerade selten Folge der eigenen Selbstüberschätzung. Das kann man hier ja schlecht hinterfragen, da muss jeder selbst versuchen, seine Fähigkeiten korrekt einzuschätzen und dadurch das Risiko realistisch einschätzen zu können.
Audi A3 Sportback S line 1.8 TFSI :P / Seit 06.03.15 zusätzlich: Toyota GT86 in pearl-white 8o

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