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JIM44

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Samstag, 19. November 2016, 19:54

Effizienzvergleich: V-Power Racing vs. Aral Ultimate 102 [12.000km Testphase bis Sommer 2017]

Dieser Thread beschäftigt sich mit den Premium-Kraftstoff-Sorten Aral Ultimate 102 und Shell V-Power Racing hinsichtlich ihrer Effizienz im technisch nahezu unveränderten GT86/BRZ (Reifen und Endschalldämpfer). Der Grund weshalb ich überhaupt diese beiden Sorten tanke ist ein vergleichsweise banaler, ich werde ihn jedoch kurz unter dem Punkt Vorgeschichte erklären. Bisherige Ergebnisse Sofern Interesse besteht werde ich die Ergebnisse in diesem ersten Post stets aktuell halten. Vielleicht gebe ich zwischendurch kurze Updates innerhalb dieses Threads. Abschließend werde ich noch einmal alle möglichen statistischen Auswertungen durchführen inkl. einer Verbrauchs- und Kostenbilanz.



Vorgeschichte Direkt nach der Abholung meines Subarus musste ich feststellen, dass die nächstgelegene Tankstelle - eine Shell Tankstelle - kein Super Plus führte. Daher tankte ich V-Power Racing. Zumindest konnte ich mir einreden dem Motor gleich zu Beginn etwas Gutes zu tun. Doch auch beim zweiten Tankvorgang führte die Tankstelle - dieses Mal Aral - kein Super Plus, woraufhin ich Ultimate 102 in den Tank füllte. Trotz ähnlicher Fahrweise erhöhte sich mein Spritverbrauch merklich. Mein Interesse war geweckt: Konnte dies wirklich am Benzin liegen? Und tatsächlich ist dieses Interesse der Hauptgrund für meinen Test, denn eine spürbare oder gar messbare Mehrleistung erwarte ich ohne weitere Einstellungen ohnehin nicht. Und wer weiß, womöglich profitiert der Motor ja doch in der einen oder anderen Weise :) Vorgehensweise / Probleme / Lösungen Ich beschloss in alternierender Reihenfolge Ultimate 102 und V-Power Racing zu tanken. Dazu fahre ich jedes Mal kurz nach dem Erscheinen der Tankleuchte zu der jeweiligen Tankstelle und tanke voll (41l ± 2l). Reichweite und getanktes Volumen notiere ich nach jedem Vorgang und trage die Ergebnisse in eine Tabelle ein. Trotz großer Sorgfalt ergeben sich natürlich einige Probleme (Auswahl):
  • Außentemperaturen
  • Fahrweise
  • Fahrtstrecken
  • Reifenwechsel
  • Zapfventilautomatik
Die einzige im Alltag praktikable Abhilfe konnte ich also nur schaffen, wenn ich hinreichend viele Messungen durchführte um die oben genannten Messabweichungen statistisch auszugleichen. Daher wird mein Experiment auch noch mindestens bis zum Sommer 2017 andauern. Da es jedoch trotzdem noch relativ wenige Messungen sind ist dieses Ergebnis natürlich keineswegs repräsentativ. Sonstiges Ich hoffe, dass dieser Test auf Interesse stößt und vielleicht sogar einen sinnvollen Beitrag leisten kann :thumbsup: Anregungen oder Ideen, wie ich meine Vorgehensweise verbessern kann oder weitere Fragen sind natürlich erwünscht ;) Bei Diskussionen, die sich nicht direkt auf diesen Vergleich beziehen: http://forum.gt86drivers.de/index.php?page=Thread&threadID=3476

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fox« (28. November 2016, 14:52)


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locko

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Samstag, 19. November 2016, 20:08

Ich finde deine Idee durchaus sehr interessant und werde diese auch sehr gerne weiterhin verfolgen, besonders weil ich überzeugter Ultimate-tanker und ein Freund überzeugter V-Power-tanker ist. Wir hatten deswegen auch schon einige Diskussionen :D aber eigentlich weniger wegen der Reichweite, da diese uns sowieso nicht interessiert und wenn man so sehr auf den Preis und Reichweite achtet, sollte man ganz normal 98 Oktan tanken, da ist man deutlich günstiger dran. Es ging uns viel mehr um Additive, welche dem Sprit zugesetzt werden und um Veränderung der Zündwinkel um die erhöhte Oktanzahl auch nutzen zu können und auch um eine gleichbleibend hohe Kraftsoff-Qualität. Alles andere halte ich bei den Premium-Kraftstoffen für unwichtig und auch unwahr. Der Energiegehalt dürfte der selbe sein, weswegen ich kein all zu überraschendes Ergebnis erwarte.
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Sugar

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Samstag, 19. November 2016, 20:13

Abonniert!

Finde die Thematik ziemlich interessant und nehme an dein BRZ ist technisch unverändert. Wenn nicht, wäre dies auch noch interessant.

JIM44

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Samstag, 19. November 2016, 20:18

In kurzer Zeit wird im ersten Post auch eine aktuelle Verbrauchsliste erscheinen. Momentan ist der Unterschied ca 0,7l/100km (Stand 3000km). Wenn man so oder so 100+ tankt ist das finanziell sicherlich irrelevant, da geb ich Dir Recht! Trotzdem finde ich eine Abweichung von 10%, sofern sich das bestätigen sollte,vom technischen Standpunkt aus betrachtet schon sehr interessant :)

Dr.Frexx

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Samstag, 19. November 2016, 21:05

Ich glaube aber, da kann man sehr viel mit dem rechten Fuß machen und dies immer "gleich" zu gestalten ist äußerst schwierig.

860

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Sonntag, 20. November 2016, 10:52

Generell halte ich einen bewussten auf Daten gestützten Umgang mit Ressourcen aller Art für die richtige Herangehensweise. Auch ich gehöre zu den Fahrtenbuchpflegern. Das Fahrtenbuch war übrigens beim Verkauf meines Alfas neben dem tadellosen Zustand ein starkes Argument, ich konnte dem Käufer gegenüber z.B. darlegen, dass auch ein Alfa gesittete Trinksitten besitzt.
Allein die angedachte Vorgehensweise mit alternierender Betankung halte ich für mangelhaft. Die Fehlerquote bezüglich eigener Fahrweise, Zapfsäulenautomat und Fahrprofil wird bei so kleinteiliger Betankung zu groß sein. Richtiger aber auch wesentlich schwieriger bezüglich der Geduld des Forschers fände ich, wenn man ein komplettes Jahr mit einer Sorte und das folgende mit der anderen Sorte testen würde. Zumindest der Zapfsäulenautomatikfehler (der mit +/- 1L ziemlich groß sein kann) würde so ausgeschlossen. Übrige Fehlerquellen, die im Fahrverhalten, im Fahrprofil oder der Witterung liegen nivellieren sich, so dass deren Einfluss auf das Messergebnis geringer wird. Selbstverständlich gibt es bei solchen Langzeitbeobachtungen auch Effekte, die das Ergebnis stark verfälschen. Ein einfacher Reifenwechsel zu einem anderen Format oder Typ kann zu signifikanten Veränderungen im Verbrauch führen.

Viel Erfolg!
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

"Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

JIM44

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Sonntag, 20. November 2016, 15:07

Danke erstmal für die Resonanz :) Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mich eure Gedanken genau so verfolgt haben.

Ich glaube aber, da kann man sehr viel mit dem rechten Fuß machen und dies immer "gleich" zu gestalten ist äußerst schwierig.

Ja das stimmt schon. Allerdings fahre ich ja gerade deshalb mehr als nur 2 Tankfüllungen, damit solche Abweichungen ausgeglichen werden. Ganz ausschließen kann ich es nicht, aber wenn ich immer so fahre wie es kommt, fahre ich mal mit Aral, mal mit Shell zügiger.

Die Fehlerquote bezüglich eigener Fahrweise, Zapfsäulenautomat und Fahrprofil wird bei so kleinteiliger Betankung zu groß sein

Gerade die alternierende Reihenfolge schafft doch gleiche Bedingungen, oder? So ist Reifenprofil/Verschleiß/.. immer vergleichbar. Fahre ich zum Beispiel ein Jahr mit Aral, sind die Bedingungen ein Jahr später doch ggfs. ganz andere. Wie oben beschrieben gleichen sich Fahrprofil/-verhalten/ Witterung ebenso aus. Oder habe ich da einen Denkfehler? :huh:
Für die Problematik mit der Zapfsäulenautomatik habe ich mir etwas anderes ausgedacht. Die Liste in Post #1 bezieht diesen Fehler mit ein. Wenn ich aber am Ende des Tests den Tank bis zur Reserve leer fahre, kann ich die Reichweite anhand der Kilometerstände und das tatsächlich getankte Volumen laut Kassenbelege ins Verhältnis zueinander setzen und habe so den tatsächlichen Verbrauch ermittelt :)
Interssant finde ich übrigens deine Aussage bezüglich des Fahrtenbuchs, an sowas habe ich auch noch nicht gedacht :thumbup:

VeilSide

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Sonntag, 20. November 2016, 19:46

Ich würde mehrere Tankzyklen beim selben Sprit bleiben, da die ECU internen Anpassungen ggf. ne Weile dauern können. Prinzipiell ist aber ein häufigeres Wechseln nicht die schlechteste Art um relativ schnell Ergebnisse zu bekommen.
Hachiroku / grey / 6MT / PDC / Mittelarmlehne / TRD Door Stabilizer / HKS Intake Duct / Budde Ansaugschlauch / Budde Schwungscheibe / Sachs Performance Kupplung / JDL UEL Header / Budde Overpipe / JDL Ultraquiet Frontpipe / HJS Kat / Dezod Motorsports Dual Catback / Powerflex Getriebe- und Differentialbuchsen / Perrin Rear Shifter Bushing / SuperPro Rear Cross-Member Inserts und Querlenker / Cusco Domstrebe / TRD Member Braces / Drift Knob / Pedalerie Mod / Weathertech