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TRS

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Donnerstag, 4. August 2016, 17:30

GTR-Style Sub + Nexus 7 Android HU, Update: Version 2 des Sub fertig

Hallo zusammen,

nachdem ich nun schon eine Weile dem Forum Folge und seit einigen Wochen nun tatsächlich auch unter die GT86-Fahrer gegangen bin wollte ich gern hier mein erstes kleines Projekt am GT86 vorstellen. Obwohl der GT ja ganz klar unter die Kategorie Performance-Farhzeug fällt habe ich als erstes etwas gemacht was die Puristen im Forum aufschreien lassen wird: Ich habe einen Subwoofer verbaut. Nunja, die Performance ist auch mir wichtig weswegen ich es auch vermeiden wollte es zu sehr auf die Spitze zu treiben. Aber da es in meinem Fall am Ende immer noch ein Fahrzeug für den allgemeinen Gebrauch sein soll möchte ich nicht auf meine persönlichen Vorlieben verzichten, und dazu gehört ganz klar ein wenigstens etwas Leitungsfähiges Soundsystem. Da der Text nun doch recht exorbitant lang geworden ist schonmal vorab ein Bild. (eigentlich wollte ich alles ans Ende stellen...)



Hier die "neue" Version 2:



Als ersten Schritt habe ich eine ESX SE 2150 nebst Anschlußmaterial und HiLow-Adapter beschafft. Diese hat dann im der Styropor-Inlay unter dem Kofferraumboden ihren Platz gefunden. Dazu war es nötig dieses etwas anzupassen (mittleren Steg heraus schneiden, etc. ) und das Reifenreparaturset passt leider nicht mehr hinein. Ansonsten ist alles OEM-Zubehör weiterhin unter dem Boden verstaut.



Als Treiber habe ich zunächst eine Hifonics BR Kiste verwendet, welche normalerweise in meinem Winter-Fahrzeug ihr Zuhause hat. Der Hifonixs MX10 ist ein 10Zoll Woofer mit 500Watt RMS welcher mich in der ca. 37L großen BR Kiste von Anfang an begeistert hat. Für den Preis und die Größe ist die Leistung sehr beachtlich. Trotzdem war die Größe und der Schnitt der Kiste, welche gerade so durch die Ladeöffnung des GT passt, der Grund warum fü mich von Anfang an klar war das dies nur eine Übergangslösung sein konnte. Diese sollte mir aber erstmal ein Gefühl für die Akustik in diesem für mich sehr ungewöhnlichen Fahrzeug geben.
Ich hatte bis dato immer nur in kompakten oder Kombis Ablagen eingebaut. In einigen Fällen auch in Limosinen, aber nie in etwas wie den GT. Ich hatte die Hoffnung des durch die sehr leichte Ausführung der Rückbank und der allgemein recht dürftigen akustischen Trennung zum Kofferraum der "Schluck"-Effekt im GT nicht so krass ausfällt. Allerdings wurde ich da leider herb enttäuscht. Wobei zunächst das viel größere Problem die extremen Kalpper-Geräusche waren, welche der GT schon bei sehr geringem Pegel erzeugte.
Weitere Zile waren eine Lösung zu finden die so wenig Platz wie möglich in Anspruch nimmt und gleichzeitig wenigstens etwas Gewicht im Vergleich zum MX10 spart. Außerdem ist es mit wichtig das nichts "gebastelt" aussieht. Jede Änderung sollte so aussehen das ein "Unkundiger" annehmen wird das es (optisch!) original ist. Aufgrund meiner Vorlieben sollte es auch ein BR Gehäuse werden.

Nach ein zwei Tagen Testbetrieb musste ich leider feststellen das die "gute Verpackung" dieser Einbauposition zu recht zügigem überhitzen der Endstufe führt. Nachdem Maße- und Spannungsprobleme sowie der Subwoofer als Ursache ausgeschlossen waren habe ich mich entschieden einige langsam laufende PC-Lüfter einzubauen welche mittels dem normalen Remote-Signal des Radios (bzw. in diesem Fall des HiLow-Adapters, da das OEM Radio über kein echtes Remote verfügt und der Adapter diese Funktion mitbrachte) über ein Lastschaltrelais zugeschaltet werden. Sie laufen also auch nur wenn das Radio an ist. Bei laufendem Motor sind die Lüfter nicht wahrnehmbar. Der Remote-Anschluss der Endstufe liegt seit dem auch gleich auch dem Lastschaltrelais.

Nun blieb nach das Thema mit dem Klappern. Es war schon echt schlimm. So schlimm das ich mich regelrecht über meine Entscheidung einen Subwoofer einzubauen geärgert habe. Nachdem ich über 3 Wochen keine Möglichkeit hatte habe ich dann endlich ein WE gefunden an dem ich das beheben konnte. Zunächst musste etwas mit der 3. Bremsleuchte passieren. Diese schlug wie verrückt gegen die Heckscheibe, was den größten Teil der Geräusche verursachte. Weiterhin habe ich auch die Hutablage gedämmt, da diese für die Überarbeitung der Heckleuchte sowieso heraus musste. Letzendlich war inklusive der Rücksitzbank das komplette hintere Interior draußen. Ich habe dann die Hutablage unterfüttert, das Gehäuse des Empfängers für die Keyless-Funktion zerlegt und mit doppelseitigem Klebeband "gedämmt", diverse kleinere Verkleidungsteile mit Stoff-Klebeband verfeinert, die 3. Bremsleuchte zerlegt und den oberen Teil inklusive der Leuchte selbst mit Heißkleber verklebt (was im Nachhinein keine gute Idee war, da die hohen Sommer-Temperaturen den Kleber zum schmelzen bringen und die Leuchte nun ein Auslaufmodel ist, daher empfehle ich 5min PU zu verwenden), die beiden Hälften der Leuchte mit doppelseitigem Klebeband verklebt, ein zusätzliches Loch in das Metal unter der Hutablage gebohrt und die Leuchte mit einer Schraube von unten fest verschraubt (Achtung: Dazu muss auf Seite der Leuchte ein stabiler Abstandshalter eingesetzt werden, zB eine Kurze Hülse aus Alu, ansonsten zieht man die Leuchte zu weit nach unten oder sie wird nicht fest...).
Weiterhin habe ich bei der Gelegenheit ein paar selbst gebaute Dämm-Bags über den Hinteren Radhäusern und im Schweller versenkt. Damit habe ich den Fahrtlärm ohne viel Gewicht nochmal gut senken können. Die Abrollgeräusche von der HA waren doch etwas unangenehm.

Bevor jemand fragt was Dämm-Bags sind: Ich weis nicht ob es eine andere Bezeichnung gibt, ich weis aber das viele Hersteller sie einsetzen. Man nehme reichlich Schaumstoff und packe ihn in eine Plastiktüte. Dann den Schaumstoff soweit wie möglich zusammendrücken und die Tüte luftdicht verschließen. So kann man die Sache super in enge Räume mit Kanten usw. schieben. Dann die Tüte anstechen und das Bag bläst sich selbst auf und liegt nahezu formschlüssig da wo man es haben will. Mit ein paar Zipper-Tüten und Schaumstoff aus dem Baummarkt kann man sich das in 1min selbst basteln. Und zusätzlich ist der Schaumstoff vor Feuchtigkeit geschützt.

So, nachdem nun alles erstmal klapperfrei war habe ich begonnen mich der Akutik zu widmen. Nach einigem Hin und her habe ich feststellen müssen das der GT sich recht klassisch wie eine Limosione verhält. Was heißt: Der Subwoofer arbeitet am effektivsten wenn er zur Front hin ausgerichtet ist. Eine Ausrichtung zum Heck hin ist nahezu sinnfrei. Bei höherem Pegel bekommt man fast eine vollständige Auslöschung wie aus dem Bilderbuch. Ein Corner-Loading (also aus der Ecke der Rücklichter heraus) funktioniert auch, aber schon spürbar schlechter als die direkte Ausrichtung nach vorn. Die Ausrichtung nach oben konnte ich leider aufgrund der Form meiner Kiste nicht testen, habe mir davon aber auch nicht viel versprochen. Außerdem ist die Reservesradmulde schon mit der Endstufe gut belegt.
Was mich ziemlich umgeworfen hat war der Moment in dem ich die Rückbank umgelegt habe. Es war eine regelrechte Pegel-Explosion. Jetzt kann man sagen "Ist ja klar, was hast du erwartet?!" und ja ich habe einen deutlichen Anstieg erwartet. Aber in Anbetracht der Ausführung der Rückbank und im Vergleich mit einer Limosine (zB Passat 3BG, eines der Fahrzege in dem ich Anlagen verbaut habe) hat mich der Anstieg echt überrascht.

Da ich schon eine Weile auf der Suche war und wusste was es "fertig" auf dem Markt zu kaufen gibt war ich dann sehr skeptisch. Ein Kandidat war für mich das System von OEM-Audio+, allerdings muss ich sagen das nach meinen Beobachtungen die Furcht vor einer Enttäschung sehr groß war. Meine Sorge wurde bei genauem studieren der diversen Einbauanleitungen im Netz verstärkt als ich dort die Kabelquerschnitte für die Stromversorgung gesehen habe. Die Kabel sind max. 6mm², was sicher nicht heißt das es garnicht funktioniert, aber sicherlich nicht ausreicht um eine Endstufe sauber zu versorgen die einen Treiber bewegt welcher einen Pegel erzeugen kann wie ich ihn haben möchte. Ich wollte halt nicht "nur" den Bass einer OEM-Bose/JBL/Canton/wasauchimmer-Anlage sondern einen satten, "echten" Bass. Viele würden sicher sagen das mein Geschmack da übertrieben ist, aber jeder wie er es mag. Mir ist dafür der Klang nicht so extrem wichtig wie dem einen oder anderen der mit DSP und speziellen EQs das letzte raus holt bis die RosaRauschen-Kurven wie gemalt aussehen. Das soll nicht bedeuten das mir der Klang egal ist, ganz im Gegenteil. Es soll nur heißen das ich es in der Beziehung nicht auf die letzte Spitze treiben möchte.
Die zweite Variante waren die GFK-Gehäuse für die hinteren Seitenteile wie sie von diversen Anbietern verfügbar sind. Allerdings habe ich das verworfen nachdem ich festgestellt habe das das Corner-Loading bei geschlossener Heckkleppe eher weniger gut funktioniert und ich wahrscheinlich sehr viel Leistung "verheizen" muss wenn ich Pegel in der Fahrgastzelle haben möchte. Von den akustischen Problemen ganz zu schweigen.

Lange Rede kurzer Sinn, eine andere Idee musste her. Und da kam mir in den Sinn das ich mich schon vor einiger Zeit mit dem Gedanken getragen hatte das doch die Lösung beim Nissan GTR recht schick ist. Akustisch zwar auch nicht die optimalste Lösung überhaupt, aber die optmalste solang man die Rückbank erhalten will. Und Leistungmäßig sollte da auch was gehen wenn man Vebtilationsgeräuschen aus den Ports verbeugt. So kam der Gedanke genau diese Sache nachzuempfinden und die Subwoofer in den mittleren, sowieso ungenutzten Teil der Rückbank zu integrieren. Diese Fläche empfand ich eh schon immer als etwas "leer".

Also los: Rücksitzbank raus, komplett zerlegen und abziehen, Auto innen vermessen, Rücksitzbank vermessen, genaue Position und Höhe der Durchlade bestimmen und alles im CAD als Dummy modelieren. Dann da hineien eine Kiste zeichnen. Nun musste ich aber sehr schnell feststellen das die Fläche doch recht klein ist und es auch gar nicht so einfach ist eine Kiste zu bauen die nur an der Rückbank verbaut ist so das diese weiter umgelegt werden kann in die dann auch noch die Körbe "treffen". Somit habe ich zunächst die Suche nach einem geeigneten Treiber gestartet. Nach einer Woche Suche habe ich mich dann für zwei 16,5cm JL-Audio 6W3v3-8 entschieden. Dieser kommt mit recht guten Thile-Small daher, hat eine kleine Einbautiefe, liefert mindestens 150W RMS (bis 250W RMS sind "ohne Garantie" möglich) und kommt mit einem recht kleinen BR Gehäuse zurecht. Trotz der kleinen Treiber war aber kein Platz die Reflexrohre mit nach vorn heraus zu führen. Ich habe daher entschieden die Ports direkt in die Kiste zu integrieren und seitlich in den Kofferraum münden zu lassen. Damit habe ich zwar akustisch ein kleines Risiko eingegeangen, aber dafür sind Ventilationsgeräsche im Innenraum ausgeschlossen.

Nachdem auch die Treiber den Weg ins 3D gefunden hatten habe ich alles fertig ausgestalltet und anschließend die Kiste alle anderen Teile vom Subwoofer-Bauer meines vertrauens hier um die Ecke herstellen lassen. Sowie ich alles besammen hatte habe ich die Rückbank erneut zerlegt und mit dem Einbau begonnen.

Nun, was soll ich sagen, "Schauspiel" wäre eine enorme Untertreibung. Es war sehr viel aufwendiger alles zusammen zu bekommen bis das daraus geworden war was ich haben wollte. Nach der ersten Montage musste ich feststellen das ich mir mit der Befestigung in der Rückbank etwas anderes einfallen lassen musste. Der Plan war das Rückblech der Bank als Fixpunkt zu verwenden und "darum herum" zu bauen. Jedoch habe ich festetellen müssen das es sich nur um 0,5mm "Stahlufolie" handelt. Nichts woran man zuverlässig einen Subwoofer montieren kann. Daher habe ich mich entschieden den mitleren Teil komplett zu entfernen und eine 5mm Stahlplatte in den originalen Rhamen zu schweißen. Diese ist ungefähr 20x35cm und somit habe ich leider nochmal rund 2,5kg drauf gepackt. Am Ende ist die Lösung nun "nur" noch ca. 1kg leichter, aber dafür ist es wie ich finde optisch ein Highlight geworden. Ich überlege zwar noch eine weitere Version des Unterbaus in der Rückbank (Also den Teil der Kiste der die Lautsprecher trägt) anzufertigen, da die Höhe im ersten Versuch nicht optimal war und ich daher um den oberen LS etwas aufpolstern musste damit es ordentlich aussieht. Aber das werde ich wohl nicht sofort angehen. Falls sich jemand findet der den Umbau auch machen will würde ich da nochmal ran gehen und das gleich bei meinem auch ändern. Ansonsten denke ich wird es frühestens nächstes Jahr.

Und das Wichtigste: Der Klang ist bereits mit dem OEM-Radio und einer noch nicht optimal eingestellten Endstufe an einem HiLow-Adapter sehr zufriedenstellend. Vom Pegel her ist es definitiv ein Plus zur MX10 bei geschlossener Rückbank. An den heftigen Pegel den ich mit der geöffneten Bank hatte komme ich aber nicht ran. Das ist aber auch nicht notwendig, denn ein SPL-Car sollte es ja auch nicht werden. Alles in allem bin ich nun sehr zufrieden. Einzig das sich bei recht ziefen Frequenzen, geschätzt unter 40Hz, die Akustik nochmal stark verbessert wenn man die Seitenscheiben öffnet ist etwas störend. Lieber wäre mit natürlich ein System was bei geschlossner Kabine optimal läuft. Aufgrund der Form des GT denke ich aber das sich das kaum umgehen lässt. Das ganze Fahrzeug verhält sich in diesem Frequenzbereich einfach wie eine große Bandpass-Kiste in der man drin sitzt. Nichts desto Trotz ist auch mit geschlossener Kabine das Ergebnis sehr zufriedenstellend. Vom Tiefgang der 16,5cm Treiber bin ich sehr begeister. Auch tiefe Bäse ala LilJohn und co. werden super und satt wiedergegeben. Die Performance im höheren Frequenzbereich ist erwartungsgemäß überragend. Hier muss ich auch mit der Einstellung der Endstufe noch nachbessern. Einen solchen Treiber hatte ich auch nie zuvor im Einsatz. Die Trennfrequenz des LPF muss ich hier noch etwas optimieren. Außerdem wäre natürlich ein sinnvoller EQ nötig, welchen aber wegen des OEM-Radios (noch) nicht habe. Dieses soll aber mittelfristig einer Kenwood HU weichen.

Noch zu erledigen ist das Beziehen der Rückseite mit Filz entsprechend der Farbe der Kofferraumauskleidung.

So, nun genug mit dem ganzen geschreibe und denke an alle die bis hier durchgehalten haben! Jetzt kommen die Bilder:




UPDATE 19.11.2017:

nachdem ich mit dem User "psyke" nocheinmal einige PN´s ausgetauscht habe (vielen Dank an dieser Stelle ganz offiziell :thumbsup: ) werde ich jetzt mal versuchen aus dem Grundstein etwas wirklich "rundes" zu machen. Eine HU auf Basis eines Nexus 7 ist ja bereits verbaut. Diese verfügt über eine Mosconi 100.4 DSP, also Endstufe mit integriertem 6-Kanal DSP. Um dem etwas "zu tun" zu geben möchte ich nun das Frontsystem in Angriff nehmen, was aber umfassende Änderungen nach sich ziehen wird. Hier der Vollständigkeit halber ein paar Bilder der HU:



Weitere Details zur HU gibts etwa ab Seite 5 in diesem thread als auch im zugehörigen DIY.

Da der aktuelle Sub-Umbau von der Abstimmung her eher etwas höher liegt, was zusammen mit dem OEM-System ein halbwegs sinnvolles Gesamtpaket ergibt, möchte ich mich nun die Sache anders lösen: Es kommen Leistungsärkere 16er TMT in die Türen, zusammen mit einer guten aber "gewichtsoptimierten " Dämmung. Da diese TMT nun einen wesentlichen Teil des Frequenzbandes übernehmen werden, (besser gesagt aisfüllen, denn übernehmen sollten sie den Bereich ja schon jetzt, nur eben mit mäßigem Erfolg) das jetzt noch der Sub abdeckt, wird der Woofer in diesem Zuge neu abgestimmt (=neue Kiste). Ich werde dabei auch den Unterbau für die Rückbank nochmals optimieren, um die Optik wirklich so hinzubekommen, das man nicht auf die Idee kommen kann, es wäre nicht schon ab Werk so gewesen. :D

Ich muss dazu sagen das die etwas höhere Abstimmung des Sub nicht unbedingt beabsichtigt war. Ich habe mich hier an die Gehäuseempfehlung des Herstellers gehalten. Nachdem ich nun doch mal gerechnet habe, habe ich mich doch sehr gewundert, warum man dort mit einem so kleien Volumen ran geht und auf 10Hz Bandbreite verzichtet. Gut, gibt etwas mehr Pegel weiter oben, aber so richtig schön finde ich die Kurve die da raus kommt nicht.

Gleichzeitig möchte ich durch Materialeinsparung trotz größerem Volumen Gewicht reduzieren. Im Idealfall soll der Unterbau durch ein 3D-Druck ersetzt werden. Das hängt aber sehr davon ab, ob sich eine Möglichkeit findet dieses relativ große Teil zu vertretbaren Kosten herzustellen.

Insgesamt wird, nach aktueller Berechnung, der Sub etwa 10Hz tiefer spielen. Das bisherige Volumen von 7,2L je Treiber wird auf 11,0L erhöht. Das Gewicht wird dabei um 2kg (bei Variante ohne 3D-Druck um 1,5kg) reduziert, sodass der Gesamte Einbau nach Vorberechnung 13kg Gewicht mitbringt. (Version mit 3D-Druck, exkl. Endstufe und Verkabelung)

Das frontsystem bekommt nach Empfehlung von psyke einen TMT von Andrian Audio, den A165g. Da ich nur 4 prozessierte Kanäle zur Verfügung habe, werde ich hier ebenfalls seiner Empfehlung folgen und den Mittel- und Hochtonbereich mit einem Breitbandlautsprecher abdecken. Beide werden OEM, also unter dem originalen Gitter, verbaut.

Ich stecke zwar immer noch in der Panungsphase und habe gerade viel anderes um die Ohren, wollte aber diesmal trotzdem etwas eher mit dem Dokumentieren anfangen. Vielleicht klappts diesmal auch mit ein paar Bildern vom Einbau. Je nachdem wie weit mein "Off-Season-Projekt" aka Eigenheim voran kommt vielleicht schon aus der eigenen Garage... :D

Hier erstmal ein paar Bilder aus der Planung und der Vorberechnung. Sie zeigen einmal die Version in Holz und einmal die Änderungen für die 3D-Druck-Version.

Anregungen und konstruktive Kritik willkommen! Noch ist Zeit für Änderungen...



3D-Druck Version:



UPDATE 23.11.2017:

Finales Model ist fertig. Jetzt geht es langsam aber sicher ans bauen. Das Volumen ist 11,5L Brutto geworden. Die Kontur musste ich nochmal deutlich ändern. Ich hatte die Rastbügel für die Rückbank-Verriegelung nicht bedacht. Die Box ist jetzt ebenso breit wie die Rückbank. Gesamtgewicht mit Treiber ca. 13,5kg. (Die Geometrie-Änderung hat leider noch ein bisschen Gewicht gekostet...)

Hier die letzten Bilder dazu:



Ansonsten gab es eine Planänderung was das Frontsystem angeht. Da mir psyke nun verraten hat, das der von ihm empfohlene Breitbänder nicht unter die OEM-Abdeckung passt, will ich es nun doch mal mit 3-Wege teilaktiv versuchen. Außerdem habe ich entschieden die Endstufe für die Subs (ESX 2150) nochmal auszutauschen gegen eine Mosconi die besser zu den Subs passt. Die ESX hatte ich ja schon vor den Subs, als das ganze Konzept so noch gar nicht stand. Für die JLs ist die aber nicht so geeignet, auch wenn es sonst keine schlechte ES ist. Die vorläufige "Hardwareliste" sieht jetzt also wiefolgt aus:

Front:
-Mosconi D2 100.4 DSP
-Andrian A25 Hochtöner
-Andrian A80neo Mitteltieftöner
-og. Kombi an den zugehörigen Mundorf Weichen
-Andrian A165g Tiefmitteltöner

Sub:
-Mosconi AS 100.2
-JL Audio 6w3v3-4 (2x)

UPDATE 26.11.2017:

Jetzt wirds sehr 3D-Druck lastig. Aufgrund einiger Begrenzungen beim 3D-Druck war ich gezwungen das Design abzuändern. Dabei sind mit aber einige neue Ideen gekommen, die der 3D-Druck eröffnen könnte, wodurch die Änderung weit stäker ausfiel als es unbedingt notwendig gewesen wäre. Aber erstmal sehen ob sich das realisieren lässt. Hier die Bilder der neuesten Evolutionsstufe:



UPDATE 07.01.2018:

Hat eine Weile gedauert, aber es gibt nun Fortschritte. Nachdem ich erstmal einige Tage mit der Einarbeitung in die 3D-Druck-Technik verbracht habe und das jüngst erworbene, kostengünstige FDM-Gerät etwas gemoddet habe um brauchbare Ergebnisse bei sinnvollem Aufwand zu bekommen, sind nun die ersten Teile fertig. Es fehlt noch eines der großen Rahmenteile, das kann ich aber erst in ein oder zwei Wochen angehen da ich momentan unterwegs bin.

Off-Topic zum Thema 3D-Drucker: Ich bin der Meinung jeder sollte so ein Gerät haben. Es ist gigantisch die eigenen Ideen direkt vom Zeichenbrett in die Realität transformiert zu bekommen. Leider ist die Technik meines Erachtens nicht da wo sie sein könnte. Es überrascht mich auch das der komplette Privat-Anwender Bereich mehr oder weniger ausschließlich auf einer ebenso (mehr oder weniger) privaten Open-Source-Bewegung fußt. So recht verstehe ich nicht warum hier die "großen" Namen wieder einmal so hinterher hängen...

Die Ergebnisse bis jetzt sind vllt nicht perfekt im Sinne des 3D-Drucks, allerdings sehr stabil und für den Verwendungszweck hinreichend genau. Gedruckt habe ich in PETG was eine ausreichende Temperaturstabilität und gute mechanische Belastbarkeit für den Einsatz im KFZ mitbrigen sollte.

Die eigentliche Kise ist soweit auch fertig gezeichnet und wird vermutlich im Laufe des Monats in die "Herstellung" gehen. :D

Einige Bilder von den fertigen Teilen und vom Druck:




UPDATE 02.03.2018:

Wieder einige Zeit Ruhe, aber nun ist doch wieder einiges passiert. Es geht in großen Schritten voran. Alle Hardware ist, nur das Dämmmaterial und einige kabel für die Türen lassen noch auf sich warten. Aber bevor dieser Teil des Projektes losgehen kann muss noch etwas Zeit vergehen. Im Winterquartier ist es dafür zu eng und zu kalt...

Dafür habe ich, eigentlich eher spontan, entschieden den Nexus CarPC nochmal etwas anzufassen und zu ändern. Schon seit dem Einbau hat mich das nicht optimale Finish der Blende gestört. Das sollte sich nu, eigenem 3D-Drucker sei dank, ändern.

Also, zunächst einmal die Frontblende detailiert nachmodeliern. Zumindest den Bereich um den Radio-Ausschnitt herum. Dann passende Halter "digital" abformen. Zusätzlich seitliche Blenden in angenehmer Form modeliern. Das ganze sieht dann zunächst mal so aus:



Dann muss der ganze Spaß natürlich aus dem Drucker kommen. Für die Halter kein Problem, bei den Blenden habe ich viele Prototypen gedruckt, bin dann aber auch dort doch beim weniger optisch ansprechenden, aber mechanisch und thermisch besseren PETG geblieben anstelle PLA zu verwenden. Die Blende sind so designt das sie austauschbar sind und ich sie bei bedarf auch nachträglich lackieren kann. Da sich PETG bedingt gut kleben lässt habe ich mich für schwere Geschütze entschieden und die Basis-Halter mit 5-Minuten-PU eingeklebt. Die Blende wird auch bei diesem Mod am Rahmen beschnitten, was aufgrund der Tatsache, das die Schnittkante später an der Kante zum Sichtbereich liegt und kein Bezug mit Leder oder sonstihem erfolgen soll, nicht ganz trivial ist. Dennoch ist das Endergebnis so gehalten das eine Rückrüstung auf das OEM-Radio ohne Probleme möglich ist. Auch jedes andere 2DIN sollte mit geeigneten Adaptern passen. Oder eben individuell gedruckte Seitenblenden. Das Tablett wandert, entgegen dem ersten Ansatz, vom 2-DIN-Gehäuse weg und hineien in die Blende der Mittelkonsole.



Da mir in der einen Saison, die ich den CarPC nun so betreibe, trotz Timurs Kernel das Thema Akku hier und da etwas Sorge bereitet hat, habe ich hier nach anderen Lösungen gesucht. Mit einiger Optimierung funktioniert die Erhaltung des Akku war sehr gut, und selbst eine Woche Standzeit ging über 70% Restladung ab, aber es gab doch immer mal Situationen, in denen der Akku ein Hinderniss war. So zB heiße Sommertage, die langsame Ladeströme und damit kaum bis garkeine Erholung des Ladestandes bedeuteten. Ein unbeabsichtigte Einstellung (mal ausversehen auf die Google-Frage "Standortgenauigkeit verbessern?" mit ja statt mit nein geantwortet) und schon zieht das ständig suchende WiFi den Akku trotz Ladestrom fleißig leer. Dann noch viel Navi-Betrieb und es wird irgendwann etwas nervig. OK, so oft hatte ich keine Problem, vllt ein oder zwei mal in der Zeit. Aber keine Probleme wären mir lieber... ;)

Die logische Konsequenz war die Abschaffung des Akku. Ich habe daher das Tablet geöffnet, den Akku heraus genommen, aus diesem die Überwachungselektronik heraus geschnitten (ohne die tut das Tablet garnix mehr) und auf dieser Platine eine Direkteinspeißung angelötet. Einen zusätzlichen, möglichst leistungstarken Stepdown in das 2-DIN Gehause verbaut und los gehts...

Ansich funktioniert erstmal alles, ich werde aber das OTG-Kabel wohl noch "tunen" müssen. Durch die dauerhafte "Ladung" mit hoher Spannung bleibt am USB-Port die Spannung stehen (der Stromfluß kehrt sich offenbar um) und somit erkennt das Tablet nicht mehr das am USB-Port, bei ausgeschalteter Zündung, keine Spannung mehr anliegt. Ergo, es geht nicht mehr schlafen. Als Lösung schwebt mir erstmal eine Speerdiode im OTG-Kabel vor. Das werde ich morgen testen. Wenn das nicht geht gibt es noch die letzte Lösung den OTG "mechanisch" abzustecken, indem ich einfach ein normales Schaltrelais ins Kabel hänge. Das sollte den gleichen Effekt haben wie das Abziehen des OTG-Kabels, denn damit gelingt es auch das Nexus in den Schlaf zu schicken. Sollte also lösbar sein. Falls nicht gibts halt einmal nen neuen Akku. 8)

Hier ein Bild vom Umbau des Tablet:



Angesteckt werden müssen dann halt zwei Kabel, einmal die Dauerstromversorgung und einmal, wie üblich, das OTG.

Jetzt kommt der "BigMac", das Tablet mit der neuen angepassten Blende mit 3D-gedruckten Seitentilen:



Es stinkt zwar direkt wieder nach Eigenlob, aber mir gefällt das Design super! Lackieren könnte man die Blenden noch, aber für den Anfang reicht es mir erstmal so wie es aus dem Drucker gekommen ist. Minimalste Scichtstärke die der Drucker noch mitmacht. ;)

Ein weiteres kleines Gimmick: Ich habe das Tablett so verbaut, das die Knöpfe nach unten zeigen. Durch die Form der Blende der Mittelkonsole beim GT86 hatte ich so die möglichkeit ein kleines Loch auf der Unterseite der Blende zu Bohren, welches man nicht sieht wenn man nicht gerade den Schalthebel in den Mund nehmen will. :D So kann ich im E-Fall auch mal die Hardwaretaste des Tablett bemühen ohne die Blende abbbauen zu müssen. Alles was man braucht ist ein 5cm Stück Schweißdraht im Handschuhfach.

Auch sonst hatte der Drucker einige zu tun. Hier nochmal eine komplettierte Zusammenstellung der 3D-Druck-Bauteile für den Subwoofer-Phase2-Umbau. Auf einem Bild ist auch ein weiteres kleines Spontan-(Teil-)Projekt zu sehen, die selbst mdelierten und gedruckten Lautsprecherringe für die Fronttüren. Passend für die Andrian 165g und mit integriertem Regenabweißer. Ein Feature was sehr wichtig sein kann, je nach Fahrzeug. Beim GT vllt nicht, da sitzen die LS weit vorn unter den Dreiecksfenstern, aber ich habe schon einige Fahrzeuge gesehen die bei längerem Regen durch die LS vollgelaufen sind und einmal ist es mir auch schon selbst passiert. :whistling:



Da wir gerade beim (eigentlichen) Thema waren: Die neue Kiste ist auch schon fertig und mit Filz bezogen. Die Rückbank mit der alten Kiste ist ausgebaut und wartet auf die Zerlegung. Wenn alles klappt werde ich morgen damit anfangen die alte Version auseinander zu bauen, die neuen Löcher für die Reflexrohre in das 5mm Trägerblech schneiden (da freu ich mich schon drauf...) und dann alles wieder zusammensetzen. (Und hoffen das alles passt) Mit Glück habe ich noch die Chance Morgenabend alles wieder ins Fahrzeug zu bekommen. Die neue Endstufe wird aber erst zusammen mit dem neuen Frontsystem verbaut wenn ich aus dem Winterquartier kann.

Stay tuned... :thumbsup:

UPDATE 09.03.2018:

Es hat doch noch ein wenig mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht, aber nun ist der neue Sub fertig und Eingebaut. Auch vom Mod am Nexus gibt es neues.

Zum Nexus: Nach dem Mod auf Betrieb ohne internen Akku hatte sich ja wie erwartet der Suspendmodus, bzw. das Erkennen des Ein-/Ausschaltens über die Zündung als Problem erwiesen. Ich hatte als Abhilfe zunächst versucht eine Diode in das USB OTG Kabel zu löten, und zwar in die Plus-Leitung. Diese Änderung hat sich als nicht zielführend heraus gestellt. Das Problem bestand weiterhin. Daher habe ich mich für einen Test der Variante mit einem regelbaren Stepdown Converter entschieden.

Ich habe mir einen fertigen Converter auf Platine mit einem LM2596 Wandler bestellt. Der war zügig da und auch schnell anstelle des vorherigen eingebaut. Nach einigem Try-and-Error habe ich dann 4,8V eingestellt. Damit zeigt das Tablett einen Ladestand von konstant 75% an. Das Suspend-Problem ist damit gelöst und das Ein- und Ausschalten der Zündung wird wieder einwandfrei erkannt.

Langzeit-Test erfolgt dann im Laufe der Saison... ;)

Nun zum Subwoofer. Ich habe beim Einbau einige Bilder gemacht, die auch den Aufbau noch einmal etwas deutlicher zeigen. Auch die eingeschweißte Platte habe ich erstmals dokumentiert, da ich beim ersten Einbau hiervon ja versäumt hatte Bilder zu machen.



Gut zu sehen ist, das alle strukturell relevanten Bauteile wieder voll angebunden sind und das die Konstruktion insgesamt mit Sicherheit eher noch stabiler ist als die unveränderte Rückbank. Da, im Gegensatz zu einer lose eingestellten Bassbox im Kofferraum, zusätzlich im Falle eines Aufpralles das Auftreten eines Implus, also einer schlagartigen Belastung durch die umherfliegende Ladung, ausgeschlossen ist würde ich behaupten das diese Version sogar deutlich mehr Sicherheit bietet als einige andere Einbauvarianten.

Nun einige Bilder der neuen Box im "Rohzustand":



Und während der Montage:



Ich denke die Bilder sind weitgehend selbsterklärend. Falls Fragen sind, naja, Tastur bedienen... ;)

Zur Erklärung die Grundlegende Monatgereihenfolge:

-Rückbank ausbauen und bezug herunter nehmen
-Mittleren Teil der Polsterung entfernen, der Bereich ist fast schon markiert
-mittleren Teil der "Blechfolie" in der Breite des 5mm Blech vom Stahlrahmen entfernen, dabei nur die "Folie" und nicht den Rahmen schneiden
-5mm Blech einschweißen (diese beiden Schritte hatte ich ja schon früher erledigt...)
-die gedruckten Teile für den Unterbau auf das neue Blech aufschrauben
-Reflexrohre in die Box einbauen. Dazu die vormontierte Rückbank auf die Box legen, anhand der Öffnungen für die Subs ausrichten und dann mit etwas schaumstoff zum klemmen die Reflexrohre an die exakte Position einklemmen.
-mit einem kleinen Bohrer das ganze Bohrbild des Blech auf die Box übertragen
-nur die 8 Löcher zum festschrauben der Bix durchbohren, die restlichen Löcher nur senken, um für evtuell überstehende Schrauben Platz zu machen.
-Lehne abnehmen und die Reflexrohre an der eingeklemmten Position festschrauben ohne sie zu verrücken. Dann kann der Schaumstoff wieder raus.
-Bezug wieder aufbringen, prüfen das der Ausschnitt im Polster passt
-Die Rückseite (Filz) im notwendigen Bereich aufschneiden. Im Gegensatz zu meinem eigenen Negativ-Beispiel genügt es nur die 4 Öffnungen für Subs und Rohre sowie die Schrublöcher frei zu machen. Es ist nicht notwendig (aber dennoch auch möglich) die ganze Fläche aufzuschneiden.
-Die Ausschnitte für die Subs aus dem Bezug ausschneiden. Dazu den Zierring der JL-Audio verwenden. Den Ring mittig in die öffnung drücken (also das Leder etwas eindrücken) und dann den Innendurchmesser anzeichnen oder mit dem Cutter direkt ausschneiden.
-Lehne auf die Box setzen und mit 8 Sechskantschrauben M5 und Karosseriescheiben durch die Öffnungen für die Subs hindurch, quasi "von hinten", festschrauben. Dabei acht geben, das die Refloexrohre auch korrekt sitzen und die Anschlüsse die Rohre treffen. (Ich musste für die spannungsfreie Montage das Dünnblech der Rückbank mit einem Hammer etwas bearbeiten. Im Bereich unter den Öffnungen für die Fangösen ist jeweils eine Auswölbung, die aber keine Funktion hat sofern man die Schlaufen zum öffnen der Lehne aus dem Kofferraum, die ja in der EU nicht verbaut sind, nicht hat. Diese habe ich "flach" gehämmert)
-Lautsprecher-Kabel und Anschlussterminal in die Box einbauen.
-Subs anschließen und einsetzen. Dabei darauf achten, das der Bezugsstoff nicht zu weit eingezogen wird, d.h. sich keine Falten bilden und die benachbarten Nähte gerade bleiben.
-Die Öffnungen für die Reflexrohre ausschneiden. Dazu die Blenden (Dreiecke) auf die Öffnung setzen und in der passenden Position etwas runter drücken. Dann direkt mit dem Cutter die Innenkontur ausschneiden.
-Blenden einklicken.
-Rückbank wieder einbauen und an die Endstufe anschließen.
-Fertig.

PS: Man sieht an den Bildern, das ich selbst in etwas anderer Reihenfolge vorgegangen bin. Aber so wie aufgeführt ist es besser zu verstehen und wäre auch optimaler gewesen... ;)


Und hier Bilder vom fertigen Endergebnis. Die Ansicht durch die Heckklappe ist für mich auch sehr angenehm, da ich in der ersten Version ja den Bezug der Box mit Filz weggelassen hatte und mich das die ganze Zeit gestört hat... ^^



Was die Positionierung der Subs bzw. eigentlich eher die Position des Bezugsstoffes angeht muss ich nochmal etwas nachbessern. Da bei mir ja alles schon mal zusammen gesetzt war habe ich einfach die Subs in die im Stoff bereits vorhandene Form hinein fallen lassen und mich nicht weiter darum gekümmert. Aber hier werde ich den oberen nochmal lösen und Stof etwas zurechrücken müssen.

*Maximal zulässige Länge des Beitrages erreicht. :cursing: :whistling: Weiter geht es daher jetzt HIER.

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psyke

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Donnerstag, 4. August 2016, 18:32

Finde ich eine sehr interessante Lösung! Jetzt noch ein DSP dazu und evtl kann man die Woofer gescheit an die Front anbinden. (Abgesehen von den Vorteilen die ein DSP fürs gesamte System mit sich bringt) würde ich dann gerne mal hören/messen.

LPF liegt um die 30hz, das OEM-Radio muss raus, denn das wird im Bassbereich leiser, je lauter man es macht.

Das lauter werden mit Scheibe auf ist ganz normal - dadurch erzeugst du ein riesiges Bassreflexgehäuse - du sitzt halt nur mittendrin.

Doc

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Donnerstag, 4. August 2016, 18:58

Wow. Was das technische angeht kann ich relativ wenig zu sagen aber optisch spricht es mich unglaublich an. Meiner Meinung nach die schönste Lösung.

TRS

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Donnerstag, 4. August 2016, 19:16

@psyke:

Zitat

Das lauter werden mit Scheibe auf ist ganz normal - dadurch erzeugst du ein riesiges Bassreflexgehäuse - du sitzt halt nur mittendrin.


Genauer gesagt ist es eine Mischung aus Bandpass und Reflex! Die Reflexrohre münden in den Kofferraum was eine zusätzliche Vertärkung in der Situation zu bewirken scheint. Ansonsten spielt aber das geringe Volumen der Kabine eine sehr große Rolle. Mit anderen Worten: Beim GT kannst du machen was du willst, solang du nirgends ein Loch in den Fahrgastraum schneidest was groß genug ist wird man das Problem immer haben...

@doc:

Vielen Dank! :D

eph

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Donnerstag, 4. August 2016, 22:05

WOW - respekt, tolle Arbeit! Das mit den Subwoofern in der Rücksitzbank, wie beim GTR, wurde hier im Forum schonmal angesprochen. Aber du bist glaube ich der erste der es auch umgesetzt hat.
Vielen Dank für deine detaillierte Beschreibung. Das ist wirklich eine sehr elegante Lösung :thumbup: Wenn bei mir noch ein Subwoofer rein soll, dann so! Das Gehäuse scheint ja nach hinten sehr klein zu sein und somit nicht sehr viel Kofferraum zu schlucken, das wäre für mich auch ein muss.

Nighthawk

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Donnerstag, 4. August 2016, 22:10

Sehr sehr schön gemacht mit den Subs! Macht ordentlich was her!

TRS

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Sonntag, 7. August 2016, 01:28

Mal sehen, vielleicht finden sich ja einige im Forum die die Lösung auch haben wollen. Ich würde wie gesagt gern den Unterbau bzw. die Frontplatte die die Subs trägt noch etwas optimieren und an die Schräge des polsters anpassen. Dadurch wird das Teil aber recht kompliziert und mit "normalen" sprich manuellen mitteln nicht mehr sinnvoll herstellbar. Ich müsste das dann an eine Fräserei geben und auf der CNC machen lassen. Das wird aber nur bezahlbar wenn einige Stück auf einmal gemacht werden. Also wenn sich so an die 10 Leute finden würde ich mich nochmal ans CAD setzen und dann schauen ob ich das organisieren kann...

zerox86

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 13:31

Ich finde die Lösung tatsächlich interessant und hätte Bock den Umbau bei mir so durchzuführen. Allerdings hab ich zum Beispiel das Problem, dass ich nicht schweißen kann und somit der Umbau für mich selbst nur schwer durchführbar ist.

GreatToy86

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Donnerstag, 13. Oktober 2016, 17:08

Wow, was für eine perfekte Lösung.
Damit solltest du in Serie gehen :D

slashy

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Freitag, 14. Oktober 2016, 07:03

Über die Variante hatte ich auch nachgedacht, die Treiber scheinen ja ziemlich gut zu sein für den Zweck
Wollt aber nicht die Bank zerschneiden

Wie sieht's allerdings aus bei rückbank umlegen bzgl. Membranfläche, liegt die nicht auf bzw reibt/scheuert?

insider

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Freitag, 14. Oktober 2016, 11:16

Extrem gut beschrieben und tolle Lösung!
Kleinserienproduktion? Ich bin sofort dabei...
Habe noch eine 6 Kanal a/d/s (Braun). :-)

TRS

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Montag, 17. Oktober 2016, 22:00

Dann tut euch zusammen Jungs. Ich habe den Umbau zusammen mit einem HiFi-Spezialist hier um die Ecke gemacht. Ich kenne ihn sehr gut und will gern unterstützen, da der Car-HiFi Sektor in den letzten Jahren nicht einfacher geworden ist. Er macht wirklich gute Arbeit und macht auch alle Kabel-Verlegereinen/Dämmung wenn gewünscht. Auch die Sattlerarbeiten sollten kein Thema für ihn sein wenn ich ihm zeige wie ich es gemacht habe. Er bezieht sonst auch seine kompletten Ausbauten, da sollte das ein Klax sein. Die Schweißarbeiten kann ich machen, da das aber rein privat und ohne Gewinn für mich ist geht das natürlich nicht für 10 Stück auf einen Rutsch sondern braucht eine Weile. Wenn genug zusammen kommen sollte er das auch komplett übernehmen können. Ich denke das er die Schweiß- und Schneidarbeiten dann an die Werkstatt übergeben könnte in der ich das auch gemacht habe. Ist eine freie Werkstatt die einem Freund gehört in der ich schrauben darf wenn ich mal was zu machen habe. Das macht dort aber sicher nur Sinn sich damit auseinanderzusetzen wenn es mehr als ein zwei Stück sind. Einzige Frage ist wie sich das finanziel auswirkt. Das reine Schweißen schätze ich mal auf 2h. Kenne seinen Stundensatz nicht genau, aber ein paar € kommen da sicher zusammen. Mal ganz grob Geschätzt würde ich denken das für die Kiste inkl. Einbau in die Rückbank mit Schweißen und Sattelarbeiten ca. 600€ zusammen kommen. Dabei sind die Arbeitskosten der größte Anteil. Allein der Einbau der Kiste in die Rückbank mit Schweißen usw. hat bei mir 8h gedauert. Da ist der Bau der eigentlichen Kiste noch nicht eingerechnet.
Dazu kommen dann noch die Treiber, die je nach Kurs wie man sie eingekauft bekommt 300-400€ kosten. (JL-Audio ist ein Top-Hersteller, aber leider auch nicht billig.)

Vorteilhaft ist das man nicht zwingend das Auto dafür braucht. Es genügt die Rückbank zu schicken, nach dem Umbau könnte die zurückgesendet werden. Würde an Versand sicher einiges zusammen kommen, aber für jemanden der weiter weg wohnt sicher trotzdem interessant. Allerdings: Damit die Sache wirklich gut arbeitet sind schon noch einige Dämmungsmaßnahmen, vor allem im Bereich Hutablage und dritte Bremsleuchte erforderlich. Das müsste man in dem Fall natürlich definitiv selbst machen...

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn sich ca. 10 finden die ernsthaft Interesse hätten würde ich mir die Arbeit machen mal beide anzufahren. Ich denke das ich die Zusammenarbeit organisieren kann. Hat früher auch schon geklappt, also die beiden kennen sich auch schon. Ich kann aber nichts versprechen. Da würde ich erstmal schauen was sie preislich sagen und das dann hier mitteilen sowie, sofern die Forenregeln dem nicht widersprechen (?), mal den Kontakt hier einstellen.

Zum Umklappen: Solange der Subwoofer nicht betrieben wird bei umgklappter Rückbank ist das kein Thema. Die Rückbank habe ich unter dem Polster auch neben den Subwoofern verstärkt, wodurch nie der eigentliche Subwoofer/Korb aufliegt. Allerdings ist die Ladefläche natürlich nicht mehr ganz eben so wie es ohne der Fall ist. Die Kiste baut etwa 10cm auf. Man kann aber dennoch auf der gesamten Breite voll durchladen...

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ProPyro22

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Freitag, 28. Oktober 2016, 13:37

ich wäre auch dabei, aber nur wenn man halt die kosten ein bissel senken könnte.
Gib ma Gas du Spritzgebäck :D (JP)
Ich geb dir gleich PDC in die Fresse :thumbsup: (JP)

Ich bin ein (noch) Aeronaut ;(

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Samstag, 29. Oktober 2016, 10:19

Kosten senken bei diesem Verbau ist wohl kaum möglich. Aufgrund des Umbaus der Rücksitzbank ist eine vorkeonfektionierte Lösung garnicht machbar. Es ist immer zur Anpassung das Fahrzeug notwendig. Für Kunden die vom Dealer alsoe mehr als 200km weg wohnen kaum noch realistisch umsetzbar.
Wir arbeiten derzeit an einem konfektionierten Konzept welches auch preislicht deutlich kleiner ausfällt.
Der JDM Spezialist für Car Hifi und Multimedia

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TRS

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Donnerstag, 3. November 2016, 09:14

Kosten senken würde schon noch was gehen denke ich. Das Problem ist die Stüchzahl. Wenn sich genügend zusammen tun kann man da sicher noch was machen. Könnte mir vorstellen das da ca. 10-15% Ersparnis drin wären...

Eine "von der Stange" Lösung kann ich mir für diese Einbauvariante nur schwer bis garnicht vorstellen nachdem ich den Aufbau der Rückbank kenne. Die mindesten Veränderungen die notwendig sind um das in die Serienrückbank zu integrieren sind für die meisten "Normal-Fahrer" schon kaum realisierbar. Plug&Play für den Kofferraum gibts ja schon einiges. Allerdings wollte ich das wie oben beschrieben aus verschiedenen Gründen nicht.

Das einzige was ich mir vorstellen könnte wäre eine komplette Austausch-Rückbank. Aber das wird sicher nicht günstiger. Und auch bei der jetzigen Variante ist es durchaus möglich die Rückbank einfach zu verschicken, umzubauen und zurück zu schicken. Dann kommen halt die Transportkosten dazu. Aber immer noch besser als ein WE am anderen Ende von D zu verbringen.

Ich bin aber gespannt auf eure Lösung. Last mal was davon hören. Ist auch ein ähnliches Konzept geplant oder eher die Klassische Kofferraum-Variante?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »TRS« (3. November 2016, 09:27)


psyke

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Donnerstag, 3. November 2016, 09:33

- Woofer in den Seitenteilen, allerdings ist das mindestens genauso aufwändig und teuer. Die Schablonen habe ich hier, aber weder Zeit noch Lust die in Serie zu produzieren...

TRS

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Donnerstag, 3. November 2016, 20:15

Hast du ein paar nähere Infos? Bilder? Gibts nen Thread dazu? Ja nach dem wie der Ansatz ist wäre ich interessiert. Ich hatte nämlich auch schon darüber nachgedacht nochmal zwei von JLs in die Seitenteile zu bringen. Da ist noch so viel ungenutzer Platz....

Eroxxx

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Donnerstag, 3. November 2016, 20:24

Sehr geile Lösung..hat mir schon im gtr sehr gut gefallen. Respekt vor der Arbeit!

psyke

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Donnerstag, 3. November 2016, 21:28

Hast du ein paar nähere Infos? Bilder? Gibts nen Thread dazu? Ja nach dem wie der Ansatz ist wäre ich interessiert. Ich hatte nämlich auch schon darüber nachgedacht nochmal zwei von JLs in die Seitenteile zu bringen. Da ist noch so viel ungenutzer Platz....


Na klar, schau mal in meinen Einbauthread, ist alles dokumentiert.

TRS

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Donnerstag, 3. November 2016, 23:19

Wo finde ich den? Gibts einen Link?