Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: gt86drivers.de - Das Toyota GT86 und Subaru BRZ Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

qmatic

Fortgeschrittener

Beiträge: 422

Danksagungen: 13

  • Nachricht senden

21

Montag, 5. August 2013, 16:32

Dann bräuchte man aber eine regierfähige Option, die sich nciht verleiten lässt. ;)

Solange es in der freien Wirtschaft exorbitant höhere Gehälter gibt als in der Politik, was nicht heißt dass es denen geldlich schlecht geht, und es nicht verboten wird nach seiner politischen Karriere in die freie Wirtschaft zu gehen, wird sich egal bei welcher Partei nichts ändern.

Aber das ist hier ja nicht das Thema.

SteveP-84

Schüler

Beiträge: 159

Fahrzeuge: GT86 -bald- , Prius NHW20

Wohnort: Graz

  • Nachricht senden

22

Montag, 5. August 2013, 16:45

Vorteil beim Strom:
es kann mir keiner 70% Steuern auf meinen "Treibstoff" dazuaddieren..
Weil keiner weiß ob ich damit koche, fernsehe oder meine Akkus lade..

Andere Seite wiederum: die Akkus sind das Problem, teuer, schwer, kurze Reichweite, ewige Ladedauer.. und auch nicht besonders umweltfreundlich - wie auch die Stromproduktion vielerorts..

Was die Politik bzgl. "Energiewende" veranstaltet ist wieder eine ganz andere Geschichte.. sei es "erneuerbare" Energie, Solar etc..
Die Ökosteuern dafür zahlen wir bereits eh mit jeder kWh Strom.. nur kommt halt Atom- oder Strom aus fossilen Energieträgern zuhause an..

Für die tägliche Strecke in die Arbeit würde ich mir sofort ein Elektroauto zulegen wenn:
- es soviel kostet wie ein üblicher Standard-Kleinstwagen (max. 10.000€)
- ich damit mindestens 100km bei max. 130km/h komme
- ich keine Fixkosten (ala Renault-Modelle) habe (zB. ZOE - Fixkosten 79€/mtl. bei 12500km/Jahr) dazu kommen noch ca. 10kWh/100km an Stromverbrauch (bei ca. 15-20ct pro kWh)..
--> zur Zeit tanke ich im Monat 2x zu je 55€.. bei ca. 1800km/Monat..

der E-Smart zB wär eine alternative, dennoch mMn viel zu teuer.. 25000€ für nen Smart sind zuviel, soviel Geld kann ich gar nicht sparen beim Tanken (und Strom kostet ja auch was..)

solange fahr ich mitm Prius weiter bei 4,5-5,0l/100km.. das beste Alltagsauto was es gibt..

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »SteveP-84« (5. August 2013, 17:00)


AristokraT

Super Moderator

Beiträge: 4 339

Fahrzeuge: GT86, Mazda 6 Kombi, E-Roller

Wohnort: Nähe Nürnberg

Beruf: Irgendwas mit IT

Danksagungen: 62

  • Nachricht senden

23

Freitag, 9. August 2013, 14:19

Zum Thema Elektromobilität und "zu kleine Reichweite"

Wenn man diese Technik standardisiert (alle Hersteller müssen sich daranhalten) in den Autobahnen verbaut, können heute schon ALLE sich einen E-Wagen holen. Und dann entfällt bei langen Strecken das Tanken sogar komplett.

http://www.golem.de/news/elektromobilita…308-100839.html

Es ist alles eine Frage des Wollens und nicht des könnens. Denn das tun wir anscheinend schon...

...traurig für Deutschland als "Technologie-Standort"....wir sind leider irgendwo hinten mit dabei...wenn überhaupt.. Die Anderen werden Geld scheffeln und wir gucken zu...
Im Besitz seit Okt. 2012: GT86, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara(anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go.
Seit März 2013: Eibach Federn, Distanzscheiben, Scheibentönung

Daily und Winter: Corolla E12 TS, 1,8 Sauger, 192PS Mazda 6 (2013) Kombi

http://www.hachirokufriendsfranken.de/
Der Thread meines Sharkys: AristokraTs Sharky

Flasher

Meister

Beiträge: 2 249

Danksagungen: 48

  • Nachricht senden

24

Freitag, 9. August 2013, 16:25

Ich halte Wasserstoff im Bereich der Mobilität für den grössten Unsinn der letzten 20 Jahre, den sich einige Institutsnahe Politiker in den Kopf gesetzt haben. Die Herstellung, Transport und Lagerung sowie anschliessende Umwandlung in Bewegungenergie ist über die gesamte Kette derart verlustbehaftet, dass man letztendlich bei einem Wirkungsgrad rauskommt, der gegenüber Ottomotoren einfach nur noch lächerlich ist.

Sinnvoller ist es die Energie die sonst zur Herstellung des Wasserstoffs eingesetzt wird, direkt zu verstromen und in Autos zu pumpen. Elektromotoren haben einen Wirkungsgrad von 60-90 %, womit man die Verluste gering hält und der Antrieb eine vergleichsweise hohe Effizienz hat.
Showroom
MODS |O.Z Leggera 18x8 |VA:Brembo OEM+Ferodo DS2500|HA:EBC OEM+GreenStuff|Stahlflex|Milltek resonated CAT-Back & OP|Motiv Concepts FP|AVO Turbo+CatchCan|Mishimoto Ölkühler|Exedy S1 Kupplung|BeatSonic Sharkfin|TRD Ducktail|Valenti Blinker|TOM's Rücklichter|TRD Domstrebe | KW V3

AristokraT

Super Moderator

Beiträge: 4 339

Fahrzeuge: GT86, Mazda 6 Kombi, E-Roller

Wohnort: Nähe Nürnberg

Beruf: Irgendwas mit IT

Danksagungen: 62

  • Nachricht senden

25

Freitag, 9. August 2013, 16:44

Wasserstoff ist, genau wie auch die Hybriden, nur als Zwischenschritt gedacht. Damit haben wir schon mal Elektromotoren, können diese aber schneller "nachfüllen" und haben damit praktisch eine unendliche Reichweite. Wenn dann die Akkus so weit sind, dass diese auch für die Berufsmeckerer ok sind, wird umgestiegen.

Die ganze Entwicklung:

Verbrennungsmotor-->Hybrid(Verbrennungsmotor und Elektromotor) --> Wasserstoff (nur Elektromotor aber mit der Möglichkeit schnell nachzutanken) --> Elektromotor+"Superakkus"

Inwieweit dieser Zwischenschritt wirklich nötig ist (siehe meinen Post #23) seid dahingestellt.

Jede Entwicklung muss man nur als Zwischenschritt und niemals als DIE Lösung sehen. Denn es wird alles und immer weiterentwickelt. Auch Elektromotoren+Akkus sind keine optimale Lösung. Ich denke da wird die Entwicklung auch noch weiter voranschreiten und uns Technologie bringen an die wir jetzt noch nicht mal denken.


PS: habe gerade ein Auge auf einen Elektroroller geworfen ^^. Nur für den Weg zur Arbeit und zurück. Kosten pro 100KM: ca. 1€ ^^
Im Besitz seit Okt. 2012: GT86, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara(anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go.
Seit März 2013: Eibach Federn, Distanzscheiben, Scheibentönung

Daily und Winter: Corolla E12 TS, 1,8 Sauger, 192PS Mazda 6 (2013) Kombi

http://www.hachirokufriendsfranken.de/
Der Thread meines Sharkys: AristokraTs Sharky

br403

Schüler

Beiträge: 121

Fahrzeuge: GT 86 AT Inferno Orange

Wohnort: München

Beruf: IT Consultant

  • Nachricht senden

26

Freitag, 9. August 2013, 18:27

Wasserstoff ist einfach sehr kompliziert zu handhaben und liegt ja auch nur indirekt vor.

Detailer

Erleuchteter

Beiträge: 4 113

Danksagungen: 4

  • Nachricht senden

27

Samstag, 10. August 2013, 06:57

Sinnvoller ist es die Energie die sonst zur Herstellung des Wasserstoffs eingesetzt wird, direkt zu verstromen und in Autos zu pumpen. Elektromotoren haben einen Wirkungsgrad von 60-90 %, womit man die Verluste gering hält und der Antrieb eine vergleichsweise hohe Effizienz hat.


Und wie sieht es mit der Herstellung und Entsorung der Batterien aus? Alles natürlich sehr umweltfreundlich ^^ Und der Strom aus der Steckdose? ... entweder aus em Atomkraftwerk oder aus em Kohlelager ;)
... in Bezug auf die Umwelt halte ich weder von Wasserstoff noch von Elektro etwas (stand jetzt)
Toyota GT86
(Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go, OZ Ultraleggera LM Graphit Matt 8x18, Tieferlegungsfedern Eibach, JBL Soundsystem)
Umbauten (328PS/329NM): Garrett GT28R, MPS Cold Air Intake, Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, Invidia catless non resonated Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, schwarze Innenraumteile, TOM's Tail Lights

Flasher

Meister

Beiträge: 2 249

Danksagungen: 48

  • Nachricht senden

28

Samstag, 10. August 2013, 12:05

Sinnvoller ist es die Energie die sonst zur Herstellung des Wasserstoffs eingesetzt wird, direkt zu verstromen und in Autos zu pumpen. Elektromotoren haben einen Wirkungsgrad von 60-90 %, womit man die Verluste gering hält und der Antrieb eine vergleichsweise hohe Effizienz hat.


Und wie sieht es mit der Herstellung und Entsorung der Batterien aus? Alles natürlich sehr umweltfreundlich ^^ Und der Strom aus der Steckdose? ... entweder aus em Atomkraftwerk oder aus em Kohlelager ;)
... in Bezug auf die Umwelt halte ich weder von Wasserstoff noch von Elektro etwas (stand jetzt)


Ich denke es ist offensichtlich, dass ich Strom aus regenerativen Quellen gemeint habe. Ich habe auch nicht gesagt, dass der aktuelle Stand bereits gut sei. Bezüglich der Wiederverwertung der Energiespeicher wird an zwei Fronten geforscht: Recycling und Einsatz anderer Materialien. Bei ersterem gibt es schon erste Erfolge - bei letzterem wird es noch eine weile Dauern bis wir da unbedenkliche Materialien verwenden werden. Ich denke da im Insbesonderen an Metal-Luft-Akkus.
Showroom
MODS |O.Z Leggera 18x8 |VA:Brembo OEM+Ferodo DS2500|HA:EBC OEM+GreenStuff|Stahlflex|Milltek resonated CAT-Back & OP|Motiv Concepts FP|AVO Turbo+CatchCan|Mishimoto Ölkühler|Exedy S1 Kupplung|BeatSonic Sharkfin|TRD Ducktail|Valenti Blinker|TOM's Rücklichter|TRD Domstrebe | KW V3

qmatic

Fortgeschrittener

Beiträge: 422

Danksagungen: 13

  • Nachricht senden

29

Samstag, 10. August 2013, 13:33

Wieso ist der Elektroantrieb eigentlich nur eine Alternative wenn er extrem umweltfreundlich ist? Der Verbrennungsmotor wird doch auch nicht verteufelt für eine enorm schlechte Förderung. Dann muss das ganze Öl zur Aufbereitung transportiert werden, wenn es denn nicht erstmal tonnenweise in Tankern vor irgendwelchen Küsten zurückgehalten wird. Dann wird es aufbereitet und dann zu Zwischenlagern transportiert und von dort zu den Tankstellen. Was alles im Prinzip die Umweltbilanz deutlich verschlechtert. Beim Gas sieht es auch nicht besser aus.

Bis das Fraking hier in Deutschland nicht so flächendeckend durchgeführt wird wie in den Staaten, passiert das alles bloss nicht Vorort. So müssen sich andere Länder mit den Folgen rumschlagen. Aber auch hier wird man irgendwann mit den Trinkwasservorkommen "spielen".

AristokraT

Super Moderator

Beiträge: 4 339

Fahrzeuge: GT86, Mazda 6 Kombi, E-Roller

Wohnort: Nähe Nürnberg

Beruf: Irgendwas mit IT

Danksagungen: 62

  • Nachricht senden

30

Samstag, 10. August 2013, 13:42

Danke :)
Im Besitz seit Okt. 2012: GT86, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara(anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go.
Seit März 2013: Eibach Federn, Distanzscheiben, Scheibentönung

Daily und Winter: Corolla E12 TS, 1,8 Sauger, 192PS Mazda 6 (2013) Kombi

http://www.hachirokufriendsfranken.de/
Der Thread meines Sharkys: AristokraTs Sharky

Basti

Erleuchteter

Beiträge: 4 286

Wohnort: Penig

Beruf: Sales Engineer

Danksagungen: 108

  • Nachricht senden

31

Samstag, 10. August 2013, 22:20

unabhängig von den wirtschaftlichen oder ökologischen Faktoren (wo es ja mindestens so viele Verschwörungstheorien wie Fakten gibt) glaube ich nicht das der Thread "BMW macht den ersten ernsthaften Anfang" verdient.
Bei den deutschen Herstellern scheint es mir eher als müssen diese aus Prestigegründen nachziehen weil andere Hersteller es schon seit jahrzehnten machen. Ist doch blöd wenn ein "Premium"hersteller nicht sagen kann sie würden alles haben. Siehe Flottenverbrauch senken...

AristokraT

Super Moderator

Beiträge: 4 339

Fahrzeuge: GT86, Mazda 6 Kombi, E-Roller

Wohnort: Nähe Nürnberg

Beruf: Irgendwas mit IT

Danksagungen: 62

  • Nachricht senden

32

Samstag, 10. August 2013, 22:29

BMW war es nicht die den Anfang gemacht haben.... Ich glaube Renault hat schon seit Jahren mehrere Modelle mit Elektroantrieb im Programm. Mit respektablen Reichweiten. Außerdem hatten Toyota und GM bereits vor über 10 Jahren E-Autos im Programm die die Leute geliebt haben. Aus firmenpolitischen Gründen wurden diese leider in der Wüste verschrottet. Irgendwo gibt es eine super Doku zu dem Thema. Das erste Auto von Ferdinand Porsche war übrigens auch ein E Auto mit Radnabenmotoren ;) ... In den 30er Jahren ;)
Im Besitz seit Okt. 2012: GT86, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara(anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go.
Seit März 2013: Eibach Federn, Distanzscheiben, Scheibentönung

Daily und Winter: Corolla E12 TS, 1,8 Sauger, 192PS Mazda 6 (2013) Kombi

http://www.hachirokufriendsfranken.de/
Der Thread meines Sharkys: AristokraTs Sharky

rst

Erleuchteter

Beiträge: 3 096

Fahrzeuge: Toyota GT86, Skoda Octavia Combi II 1.8 TSI, Toyota Yaris 3 1.33

Wohnort: Bayern

Beruf: IT

Danksagungen: 183

  • Nachricht senden

33

Sonntag, 11. August 2013, 09:44

Das erste Auto von Ferdinand Porsche war übrigens auch ein E Auto mit Radnabenmotoren ... In den 30er Jahren

Der Lohner-Porsche ist von 1901 und war ein Hybrid mit zwei Radnabenmotoren (jeweils 3,2 PS) vorne und zwei "De Dion-Bouton"-Einzylinder (jeweils 700 ccm und 6 PS). ;)

Das erste Serien-Elektro-Auto eines Großserien-Herstellers war laut "Motorbuch Verlag - Die Geschichte des Automobils" 1990 der Fiat Panda Elettra.


AristokraT

Super Moderator

Beiträge: 4 339

Fahrzeuge: GT86, Mazda 6 Kombi, E-Roller

Wohnort: Nähe Nürnberg

Beruf: Irgendwas mit IT

Danksagungen: 62

  • Nachricht senden

34

Sonntag, 11. August 2013, 11:30

HM... Habe erst vor ein paar Tagen die Doku über Porsche geguckt und meinte mich noch erinnern zu können. Vielleicht hast du Recht. Ich muss mal den Link zu der E-Auto Geschichte Doku finden. War wirklich sehr interessant und informativ.
Es ist aber die Tatsache und Fakt dass wir seit Jahrzehnten schon die meiste Zeit elektrisch unterwegs sein könnten wenn die Auto- / Erdöllobby das nicht mit allen Mitteln verhindert hätten.....
Im Besitz seit Okt. 2012: GT86, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara(anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go.
Seit März 2013: Eibach Federn, Distanzscheiben, Scheibentönung

Daily und Winter: Corolla E12 TS, 1,8 Sauger, 192PS Mazda 6 (2013) Kombi

http://www.hachirokufriendsfranken.de/
Der Thread meines Sharkys: AristokraTs Sharky

qmatic

Fortgeschrittener

Beiträge: 422

Danksagungen: 13

  • Nachricht senden

35

Sonntag, 11. August 2013, 12:23

Naja Öl war halt so spott billig, da hat man sich aufs Öl konzentriert. Technologien werden lieber bis zum bitteren Ende komplett ausgeschöpft bis man sich langsam neueren Technologien widmet, selbst wenn sie effizienter/präzieser oder was auch immer sind. Außer ein Unternehmen spart damit Unsummen oder kann damit Unsummen verdienen, dann sieht es anders aus. Egal ob Automobil, Flugfahrt, Schiffsfahrt, Medizin oder Technologie... Das ist das "Problem" wenn man alles der Wirtschaft überlässt.

Aber Religionskriege/-unterdrückung haben/hat uns auch etliche Jahre an Fortschritt gekostet.

rst

Erleuchteter

Beiträge: 3 096

Fahrzeuge: Toyota GT86, Skoda Octavia Combi II 1.8 TSI, Toyota Yaris 3 1.33

Wohnort: Bayern

Beruf: IT

Danksagungen: 183

  • Nachricht senden

36

Sonntag, 11. August 2013, 14:25

In den Anfängen der Auto-Mobil-Geschichte waren Elektro- und vor Allem Dampfantriebe wesentlich verbreiteter als der Verbrennungsmotor. Letzterer war Laut und zudem noch gefährlich anzulassen, ohne den erst 1912 erfundenen Anlasser, was als ein Grund der Wende zugunsten des Verbrennungsmotor gilt.
Das erste Auto, das die 100km/h Marke knackte war übrigens ein Elektro-Auto - der "La jemais contente":



Größtes Problem war aber schon damals der Akku. Und mit Ausbrechen des ersten Weltkriegs war Reichweite wohl das auschlaggebende Argument - der Elektoantrieb wurde jedenfalls in dieser Zeit zum Nischenprodukt.

Öl war prinzipiell billig. Aber kaufkraftbereinigt hat sich im Vergleich mit heute erstaunlich wenig geändert. Es gab sogar Zeiten - Anfang der Zwanziger - als 1 Liter Benzin umgerechnet mehr als 7 Euro gekostet hat!
Allerdings war in den Anfängen Autofahren generell ein teures Vergnügen. 1910 kostete ein durchschnittlicher Neuwagen umgerechnet 220.000,- € ... !

Cillian

Fortgeschrittener

Beiträge: 345

Wohnort: CO

Beruf: Veranstaltungstechniker

Danksagungen: 7

  • Nachricht senden

37

Sonntag, 11. August 2013, 17:38

Ich halte Wasserstoff im Bereich der Mobilität für den grössten Unsinn der letzten 20 Jahre, den sich einige Institutsnahe Politiker in den Kopf gesetzt haben. Die Herstellung, Transport und Lagerung sowie anschliessende Umwandlung in Bewegungenergie ist über die gesamte Kette derart verlustbehaftet, dass man letztendlich bei einem Wirkungsgrad rauskommt, der gegenüber Ottomotoren einfach nur noch lächerlich ist.

Sinnvoller ist es die Energie die sonst zur Herstellung des Wasserstoffs eingesetzt wird, direkt zu verstromen und in Autos zu pumpen. Elektromotoren haben einen Wirkungsgrad von 60-90 %, womit man die Verluste gering hält und der Antrieb eine vergleichsweise hohe Effizienz hat.
Hm, ich warte immernoch auf Glaubhafte Studien die mir zeigen, dass die Wasserstofferzeugung, Verdichtung, Transport und Brennstoffzellenverstromung mehr Verluste erzeugt, als der Energietransport über Riesige Leitungswege, in bescheiden Funktionale Akkumulatoren.

Floster83

Anfänger

Beiträge: 40

Danksagungen: 7

  • Nachricht senden

38

Mittwoch, 14. August 2013, 09:29

Hab heute den ersten i3 ungetarnt auf der Autobahn gesehen

Ich möchte voranstellen, dass ich für Elektromobilität durchaus offen bin. Und ich bin denke ich auch optisch nicht von der stock konservativen Seite.

Aber ob die Leute DAS wollen?
Ich weiß ja nicht. Mir gefällt der i3 in Realität noch weniger als auf Bildern. Bin mal gespannt ob die Menschen das annehmen werden.
Aber ich bin mir sicher BMW wird in den Großstädten in denen es "Drive Now" gibt das Straßenbild mit den Dingern nur so zu pflastern. Dann werden es die Leute schon akzeptieren.
So wie ich das mit bekommen habe ist das von BMW ein All-in. Die haben Milliarden in die Entwicklung gesteckt. Die sind zum Erfolg verdammt mit BMW i.
Wenn das Ding floppt haben da ein paar Kollegen bei BMW ein echtes Problem.

Max

Profi

Beiträge: 1 075

Fahrzeuge: Toyota Aygo, Toyota GT86 Clubsport, Audi 3.0 TDI

Wohnort: Köln

Danksagungen: 76

  • Nachricht senden

39

Mittwoch, 14. August 2013, 09:38

Ich bin mir ziemlich sicher das Brennstoffzelle unsere zukunft sein wird! Toyota ist auch hier wiedermal führender hersteller und erprobt schon seit ca einem jahr die ersten prototypen in den usa

Sehe ich auch aus. Ich persönlich bin ein großer Fan der Brennstoffzelle. Hat aktuell mehr Vorteile als der reine Elektroantrieb. Leider aber krankt es auch hier eine einem wichtigen Nachteil. Der Infrastruktur... So lang die nicht gegeben ist, so lang wird sich keine der Technologien durchsetzen.

Max

Profi

Beiträge: 1 075

Fahrzeuge: Toyota Aygo, Toyota GT86 Clubsport, Audi 3.0 TDI

Wohnort: Köln

Danksagungen: 76

  • Nachricht senden

40

Mittwoch, 14. August 2013, 09:43

Ich halte Wasserstoff im Bereich der Mobilität für den grössten Unsinn der letzten 20 Jahre, den sich einige Institutsnahe Politiker in den Kopf gesetzt haben. Die Herstellung, Transport und Lagerung sowie anschliessende Umwandlung in Bewegungenergie ist über die gesamte Kette derart verlustbehaftet, dass man letztendlich bei einem Wirkungsgrad rauskommt, der gegenüber Ottomotoren einfach nur noch lächerlich ist.

Sinnvoller ist es die Energie die sonst zur Herstellung des Wasserstoffs eingesetzt wird, direkt zu verstromen und in Autos zu pumpen. Elektromotoren haben einen Wirkungsgrad von 60-90 %, womit man die Verluste gering hält und der Antrieb eine vergleichsweise hohe Effizienz hat.
Hm, ich warte immernoch auf Glaubhafte Studien die mir zeigen, dass die Wasserstofferzeugung, Verdichtung, Transport und Brennstoffzellenverstromung mehr Verluste erzeugt, als der Energietransport über Riesige Leitungswege, in bescheiden Funktionale Akkumulatoren.

Sehe ich auch so. Wasserstoff hat nämlich einen entscheiden Vorteil gegenüber dem Strom aus der Steckdose. Er ist speicherbar. Thema Smart Energy! Und das ist ein großer Vorteil. Bei Bedarf gehe ich auch gern näher ins Detail.

Ähnliche Themen