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EX MR2 Driver

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1

Montag, 17. September 2018, 08:33

Frage zu aufgetretenen Motorschäden

Hallo an alle,
Aus der Liste der Motorschäden die hier im Forum ist, fällt mir auf das viele Fahrzeuge EZ12 oder EZ13 haben. Kann mir jemand sagen warum das so ist?
Treten bei neueren BJ keine Schäden mehr auf?
Würde hier etwas verändert?
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2

Montag, 17. September 2018, 08:41

Es gab dann (Datum mir unbekannt) ein Software-Update für den Motor. Vielleicht könnte es damit zusammenhängen.
Meiner z.B. hat das direkt vor der Übergabe noch aufgespielt bekommen.
"Der BRZ ist ein Auto, dass es nicht nötig hat, aller Welt zu verkünden, wie gut es ist."

BRandenburger Zweitürer mit Automatik zum Wohlfühlen. - Wozu gibt es viertürige Autos?

Wegen des Genitivs heißt es WEGEN DES - nicht(!) "wegen dem" .

doerfleser

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3

Montag, 17. September 2018, 13:30

Ich beobachte das auch schon länger und habe festgestellt, dass ich noch keinen GT/BRZ mit einem Motorschaden gesehen habe, die jünger als BJ 2015 sind.

Habe selbst einen 2017er und bete schon, dass dies Ursache für diese Probleme irgendwann mal behoben wurde...

chireb

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4

Montag, 17. September 2018, 14:37

Ich hatte schon Fahrzeuge mit Lagerschäden hier, die BJ ´15 und jünger waren.
Technische Änderungen im Kurbeltrieb und in der Ölversorgung sind mir bei den neueren Motoren nicht aufgefallen.
Vielleicht gibt es da aber auch nicht oder kaum erkennbare Modifikationen, andere Toleranzen, Materialien usw. Ausschließen möchte ich das nicht.

Was bei neueren Fahrzeugen offensichtlich nicht mehr vorkommt, das sind herausgesprungene Schlepphebel (ich kennen das aus eigener Erfahrung nur von Schlepphebeln der Auslassventile).
Die bei neueren Fahrzeugen verwendeten etwas längeren Ventile und leicht geänderte Schlepphebel scheinen hier für Abhilfe gesorgt zu haben.
Bei neueren Fahrzeugen ist auch nach meinen Messungen das Ventilspiel ab Werk mit deutlich weniger Toleranz eingestellt.
Ich halte speziell das in den esten Jahren teilweise extrem große Ventilspiel für die Hauptursache.
Bei unseren Motoren stellen wir immer mit kleinsten Toleranzen einen bestimmten engen Wert (je nach verwendeter Nockenwelle) ein und haben bis heute noch keine Rückmeldung über einen solchen Defekt erhalten.

Hat jemand andere Erfahrungen gemacht?
"Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

Devilx

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5

Montag, 17. September 2018, 15:32

Hieß es nicht erst, dass es an einem Schmierungsabriss des Pleuellagers liegen soll?!? Lediglich ob der Ursache dafür war man sich nicht sicher.
Jetzt plötzlich Ventilspiel??
Davon abgesehen hat das zuvor genannte Update doch meines Wissens hauptsächlich die variable Ventilsteuerung verändert oder hab ich das flasch im Hinterkopf. Irgendwie hab ich da was im Hinterkopf, dass es vorher "zu weit aufgemacht hat". So mal auf die Schnelle aus dem Hinterkopf gekramt. Bitte korrigieren, wenn das falsch ist.
Toyota GT86
(Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem, OZ Ultraleggera LM Graphit 8x18, JBL)
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chireb

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6

Montag, 17. September 2018, 15:42

Es gibt nicht nur eine, sondern mehrere Ursachen für Motorschäden.
Probleme mit dem Öldruck lassen die Lager versagen, dann fliegen schon mal Schlepphebel raus, es gibt sehr selten mal Ventil-oder Kolbenschäden usw.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Zu geringer Öldruck lässt keinen Schlepphebel abfliegen, Ventil abreißen oder Kolben schmelzen.
Nicht optimale Nockenwellenverstellung kann den Motorlauf beeinträchtigen, ein Pleuellager löst sich deshalb aber auch nicht auf und ein Ventil reißt deshalb auch nicht ab.
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sxe

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7

Montag, 17. September 2018, 15:57

Hallo an alle,
Aus der Liste der Motorschäden die hier im Forum ist, fällt mir auf das viele Fahrzeuge EZ12 oder EZ13 haben. Kann mir jemand sagen warum das so ist?
Treten bei neueren BJ keine Schäden mehr auf?
Würde hier etwas verändert?
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Eine vernünftige Antwort kannst du leider erst in ein paar Jahren bekommen. Es muss berücksichtigt werden, dass gerade in EZ13 sehr viel mehr Wagen zugelassen wurden. Die Fahrleistung der älteren Fahrzeuge dürfte auch deutlich höher sein. Um einen fairen Vergleich anzustellen, muss man also z.B. die gefahrenen Km pro Motorschaden eines BJs betrachten. Dazu müssen aber auch genügend Vergleichsdaten der neueren Generationen haben.

Ansonsten kann man genauso gut andersrum argumentieren: Ich kenne kein EZ17, dass über 200tkm geschafft hat. Also müssen die Motoren schlechter geworden sein. Wäre auch Quatsch.

Die Erwartung, dass Motoren besser werden, liegt in der Annahme, dass Fehler ausgemerzt werden. Es können aber im Laufe der Produktion auch günstigere Teile verbaut werden, was einen gegenteiligen Effekt hat. Ich meine es war Ford, deren Ansatz vor vielen Jahrzehnten mal war: Schau auf dem Schrottplatz, welche Teile eines alten Modells noch gut funktionieren und du weißt, was überdimensioniert war. :D

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Devilx

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Montag, 17. September 2018, 16:11

Es gibt nicht nur eine, sondern mehrere Ursachen für Motorschäden.
Probleme mit dem Öldruck lassen die Lager versagen, dann fliegen schon mal Schlepphebel raus, es gibt sehr selten mal Ventil-oder Kolbenschäden usw.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Zu geringer Öldruck lässt keinen Schlepphebel abfliegen, Ventil abreißen oder Kolben schmelzen.
Nicht optimale Nockenwellenverstellung kann den Motorlauf beeinträchtigen, ein Pleuellager löst sich deshalb aber auch nicht auf und ein Ventil reißt deshalb auch nicht ab.

Ein Stück weit war mir das auch klar. Ich dachte nur bislang, dass nach aktuellem Stand die meisten Schäden auf defekte Pleuellager zurückzuführen waren und die anderen Sachen bislang zumindest eher "Einzelfälle" waren. Das natürlich mit aller Vorsicht so ausgedrückt, da die Gesamtzahl der Vorfälle ja immer noch relativ niedrig ist und daher generelle Rückschlüsse mit Vorsicht zu genießen sind.
Bezüglich des Updates, da hatte ich das so im Kopf, dass die Verstellung ja wohl Öldruckgesteuert ist und wenn die zu weit aufmacht, der Öldruck im gesamten System abfallen kann. Ich meine das hier gelesen zu haben, finde es aber jetzt auf die Schnelle auch nicht mehr. Von daher bitte mit Vorsicht genießen die Aussage und bitte korrigieren, falls es Unsinn ist.
Aber das würde dann halt auch wieder in Richtung Schmierungsabriss Pleuellager gehen und auch erklären, warum da ein SoftwareUpdate doch was dran ändern könnte. Daher schreib ich das mal "zur Diskussion" hier rein.
Bin mal gespannt, ob hier nicht doch noch ein paar zusätzliche Details ans Licht kommen. Das würde mich nämlich durchaus auch interessieren.
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chireb

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9

Montag, 17. September 2018, 16:19

Wenn eine bis Anschlag verstellte Nockenwelle den Öldruck absinken ließe, dann hätten wir nicht hin und wieder mal ein defektes Pleuellager sondern fast jeder Motor wäre betroffen.
Nach jedem Trackday könnte man die liegengebliebenen Autos reihenweise aufsammeln.
Die Hauptursache für das Problem ist ein anderes.
Wir haben es abgestellt und TMG für die dort aufgebauten Motorsportfahrzeuge ebenfalls, beide völlig unabhängig voneinander mit derselben Lösung. Seitdem ist Ruhe.
(Lustig ist, dass Toyota offiziell noch nie von Pleuellagerproblemen gehört hat :whistling: )
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sxe

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10

Montag, 17. September 2018, 16:50

Toyota klebt ja nur sein Emblem drauf bzw. lässt drauf kleben. Die können ja von nix ne Ahnung haben. :D

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Rle (17.09.2018)

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11

Montag, 17. September 2018, 20:19

Hinweis von meinem Toyota Kontakt:
Die Motorendefekt tauchen bei den Linkslenkern weit häufiger auf als bei den Rechtslenkern. Ursache scheint dabei die Schaltkulisse zu sein. Aufgrund der Belegung und Bedienung scheint bei uns das Überdehen infolge verschalten vermehrt zu passieren...
Mangels eigener Erfahrung mit Rechtslenkern kann ich dies nur so weitergeben...
Wer das träumen verlernt, hat seine Kindheit begraben...

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samy (17.09.2018)

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12

Dienstag, 18. September 2018, 10:47

Hinweis von meinem Toyota Kontakt:
Die Motorendefekt tauchen bei den Linkslenkern weit häufiger auf als bei den Rechtslenkern. Ursache scheint dabei die Schaltkulisse zu sein. Aufgrund der Belegung und Bedienung scheint bei uns das Überdehen infolge verschalten vermehrt zu passieren...
Mangels eigener Erfahrung mit Rechtslenkern kann ich dies nur so weitergeben...


Hi, ich will jetzt niemanden angreifen oder die Aussage deines Kontaktes irgendwie schlecht machen..
Ich möchte nur mal zu bedenken geben, dass Korrelation keine Kausalität bedeutet.

Mit anderen Worten: Nur weil vermehrt Linkslenker Motorschäden haben, bedeutet das nicht, dass die Fahrzeuge mehr Motorschäden haben, weil sie Linkslenker sind.

In den Ländern mit Rechtsverkehr herrscht ein Tempolimit (z.B. Japan 80-100 km/h [mancherorts 120 km/h]; Australien 100-110 km/h [mancherorts 130 km/h]; England 112 km/h). Bei uns wird teilweise ja auch deutlich schneller gefahren, wodurch die mechanische Belastung logischerweise ja auch höher ist und es deshalb zu häufigeren Motorschäden kommen kann.

Wie gesagt, das nur mal so als Anmerkung in den Raum geworfen. :whistling:

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dave_man (18.09.2018)

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Dienstag, 18. September 2018, 11:48

Hallo EX MR2 Driver,

was ist denn der Hintergrund deiner Frage? Wenn du beabsichtigst, dir einen Toyobaru zu kaufen und du Bedenken beim Baujahr hast, wäre "ab 2014" doch dann die richtige Wahl. Wie der Vorbesitzer mit seinem Schätzchen umgegangen ist, halte ich für noch wichtiger. Ich würde bei der Häufung von Motorschäden bei den 2012/13er Modellen den größten Teil auf statistische Effekte schieben. Mehr Autos, mehr Laufleistung, mehr Defekte.

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14

Dienstag, 18. September 2018, 12:17

Komisch, dass sich weniger Menschen in die Hosen machen, je älter sie werden...
Ich hab auch gehört, dass man in letzter zeit vergleichsweise wenig versteinerte Tierknochen aus den 2000ern gefunden hat.


Was ich damit sagen will: Je älter ein Auto, desto höher ist statistisch der KM-Stand und je wahrscheinlicher ist ein Schaden.

Du musst nicht das Modelljahr nehmen, sondern, wie oft bezogen zum Baujahr bei welchem Fahrzeugalter die Schäden auftraten.
2012/13 wurden die meisten Toyobarus verkauft: 3555 von 5752, also ca 62%.

Klar, dass da mehr Schäden auftreten...

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katty262 (18.09.2018)

katty262

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15

Dienstag, 18. September 2018, 13:54

Am Motor des 2016er FL sind einige Dinge geändert worden. Aber nicht aufgrund irgendwelcher nicht funktionierender Sachen, sondern um Bauteile Gleichheit zwischen den verschiedenen Subaru FA und FB Varianten her zu stellen. Wirklich Konstruktive Schwachstellen hatte der FA 20 sowie der FB 20 noch nie. Wenn dann ging es vereinzelnd und in ganz wenigen Fällen um Fertigungstechnische Dinge (AVACS, Schlepphebel, etc. z.B.)

Das Thema Softwareupdate Lösung Toyota und was Subaru da Hardwaretechnisch gemacht hat, hatte ich ja schon mehrmals hier gepostet.
:whistling: Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems (M.Gorbatschow)

Swyt

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16

Mittwoch, 19. September 2018, 07:30

Hinweis von meinem Toyota Kontakt:
Die Motorendefekt tauchen bei den Linkslenkern weit häufiger auf als bei den Rechtslenkern. Ursache scheint dabei die Schaltkulisse zu sein. Aufgrund der Belegung und Bedienung scheint bei uns das Überdehen infolge verschalten vermehrt zu passieren...
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Hi, ich will jetzt niemanden angreifen oder die Aussage deines Kontaktes irgendwie schlecht machen..
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Mit anderen Worten: Nur weil vermehrt Linkslenker Motorschäden haben, bedeutet das nicht, dass die Fahrzeuge mehr Motorschäden haben, weil sie Linkslenker sind.

In den Ländern mit Rechtsverkehr herrscht ein Tempolimit (z.B. Japan 80-100 km/h [mancherorts 120 km/h]; Australien 100-110 km/h [mancherorts 130 km/h]; England 112 km/h). Bei uns wird teilweise ja auch deutlich schneller gefahren, wodurch die mechanische Belastung logischerweise ja auch höher ist und es deshalb zu häufigeren Motorschäden kommen kann.

Wie gesagt, das nur mal so als Anmerkung in den Raum geworfen. :whistling:


Wobei es in dem Falle mehr ums überdrehen des Motors gemäss Log ging und das passiert auch in anderen Ländern. Die Risiken des zu kurzen Warmfahren und dann höchstbelastungen auszusetzen sind in DE mit unbegrenztem Tempolimit fraglos höher....
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Mittwoch, 19. September 2018, 08:01

An dieser Stelle fände ich es auch interessant wie viele Motorschäden es mit Automatikgetriebe gab - natürlich müsste man das aber auch in Relation zur Anzahl der mit Automatikgetriebe verkauften GT86 betrachten.

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18

Mittwoch, 19. September 2018, 10:44

An dieser Stelle fände ich es auch interessant wie viele Motorschäden es mit Automatikgetriebe gab - natürlich müsste man das aber auch in Relation zur Anzahl der mit Automatikgetriebe verkauften GT86 betrachten.


Ich kenne bisher nur 2 von insgesamt ca 40 mitgliedern in unserem club die nen schaden hatten, das waren beide automatik
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Pacifer

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Donnerstag, 20. September 2018, 12:48

An dieser Stelle fände ich es auch interessant wie viele Motorschäden es mit Automatikgetriebe gab - natürlich müsste man das aber auch in Relation zur Anzahl der mit Automatikgetriebe verkauften GT86 betrachten.


Ich kenne bisher nur 2 von insgesamt ca 40 mitgliedern in unserem club die nen schaden hatten, das waren beide automatik


Ich geselle mich dazu. Ebenfalls Automatik und mit 54000KM Motorschaden. Wurde auf Garantie ausgetauscht.

Pedrobear

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Donnerstag, 20. September 2018, 13:41

Also ich würd mal behaupten die meisten Motorschäden passieren weil auf der Autobahn weil wie verrückt ohne Ölkühler gefahren wird und mit dem Serien Pisswasser auch 0w20 genannt wundert mich das nicht. Und daher auch in DE weit öfters vorkommt wie bei uns in Österreich da ihr schneller fahren könnt. Bei 35° war das Serien Öl bei 130 auf der Autobahn schon an seiner Grenze ohne Kühler ~ 120°.

So wäre meine Theorie zu den häufigsten Motorschäden wo Pleuel betroffen war.
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