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Alphavil

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Mittwoch, 13. Juni 2018, 15:51


Wenn der GT86 dieses Jahr weggeht, wirds ein Lexus IS 300h. Ansonsten der neue Auris mit 180 PS. Ich habe mit einer Lebensleistung von 250 tkm kalkuliert. Für einen Hybrid ist das eher wenig, da die erfahrungsgemäß ohne Probleme 300 bis 400 tkm machen, ohne dass man sonderlich vorsichtig sein muss.
Oder nen GS 450h, der hat 350 PS und verbraucht weniger als die 170 PS Levorg Gurke :D
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katty262

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Mittwoch, 13. Juni 2018, 15:51

Rolli,

die Kapazität im US Werk ist bereits ausgelastet (schneller als erwartet), da der USA Markt extrem stark gestiegen ist. Ca. 200.000 der in USA gelieferten Subarus werden sogar in Japan produziert. Die Kapazität wird in den USA gerade noch mal um ca. 50.000 Einheiten erhöht. Da haben wir aber nichts von denn die sind für den neuen Ascent (gibts hier gar nicht). Das USA Werk von Subaru ist für Amerikanische Verhältnis anders aufgestellt. Da herschen nicht unbedingt die üblichen amerikanischen Verhältnisse. Ca. 10% der Belegschaft besteht übrigens aus Japanern die in den USA leben.

In Japan wird gerade eine ungenutzte Fläche für eine Montage Linie der neuen E-Boxer Modelle umgebaut (dieses Gebäude war die allererste Fabrik mit der Subaru angefangen hat). Das Nadelöhr ist die Presslinie und die Klemptnerei. Einfach weitere Montagelinien bringen nichts. Topografisch ist halt an dem Standort kein weiterer Platz mehr vorhanden.

Ne kein Zahlendreher. Es wurden mehr Autos verkauft als vorhanden waren. Der Inventurbestand an neuen Lagerfahrzeugen betrug auch zum 31.12.2017 in D wieder 0 Autos.

Bzgl. der Absatzsituation fühlen sich Subaru Kunden nicht vor den Kopf gestoßen. Das man 6-9 Monate auf seinen neuen Subi wartet, ist halt so. Sind halt keine Butter und Brot Autos die zu 100.000 auf irgendwelchen Großparkplätzen gebunkert werden.

Für Neukunden ist das auch nicht das vorrangige Problem. die haben eher das Problem das sie mit der Situation, das Verkäufer nicht selten einen Mechaniker Overall tragen, erstmal umgehen müssen.

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sxe

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Mittwoch, 13. Juni 2018, 16:26

Ich hab nicht Gurke zum Levorg gesagt. :D

Aber ein GS 450 wirds trotzdem nicht. Rückbank ist glaub ich nicht umklappbar und gibt's nur mit Leder. Und 350 PS verführen nur zum rasen, die 223 vom IS sind genug als Familienwagen.

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104

Mittwoch, 13. Juni 2018, 20:54

Also ich denke das mit der Werbung/Marketing ist wieder nicht richtig angekommen. Subaru Spart da nicht dran weil sie jetzt weniger ausgeben als vorher, sie geben generell sehr wenig (im Vergleich zu Wettbewerbern dafür aus). Irgendwo muss das Geld ja herkommen (auch bei den anderen). Andere Hersteller entscheiden sich dafür Einsparungen am Produkt vor zu nehmen um dann mehr Geld für Marketing aus zu geben. Bestes Beispiel ist die Mercedes Entwicklung der letzten 20 Jahre.
Diese Betrachtung finde ich ein bisschen zu eindimensional. Mehr verkaufen ist klar. Mehr Profit machen wollen ist auch klar. Marketing zur Steigerung des Wertes der Marke spielt mittlerweile eine immer größere Bedeutung. Ich denke da z.B. an Philips. Da wurden damals 80 Mio. für eine Kampagne rausgehauen die nur ein Ziel hatte: Steigerung des Markenwertes.
Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
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Rolli

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105

Mittwoch, 13. Juni 2018, 21:06

Rolli,

die Kapazität im US Werk ist bereits ausgelastet (schneller als erwartet), da der USA Markt extrem stark gestiegen ist. Ca. 200.000 der in USA gelieferten Subarus werden sogar in Japan produziert. Die Kapazität wird in den USA gerade noch mal um ca. 50.000 Einheiten erhöht. Da haben wir aber nichts von denn die sind für den neuen Ascent (gibts hier gar nicht). Das USA Werk von Subaru ist für Amerikanische Verhältnis anders aufgestellt. Da herschen nicht unbedingt die üblichen amerikanischen Verhältnisse. Ca. 10% der Belegschaft besteht übrigens aus Japanern die in den USA leben.

In Japan wird gerade eine ungenutzte Fläche für eine Montage Linie der neuen E-Boxer Modelle umgebaut (dieses Gebäude war die allererste Fabrik mit der Subaru angefangen hat). Das Nadelöhr ist die Presslinie und die Klemptnerei. Einfach weitere Montagelinien bringen nichts. Topografisch ist halt an dem Standort kein weiterer Platz mehr vorhanden.

Ne kein Zahlendreher. Es wurden mehr Autos verkauft als vorhanden waren. Der Inventurbestand an neuen Lagerfahrzeugen betrug auch zum 31.12.2017 in D wieder 0 Autos.

Bzgl. der Absatzsituation fühlen sich Subaru Kunden nicht vor den Kopf gestoßen. Das man 6-9 Monate auf seinen neuen Subi wartet, ist halt so. Sind halt keine Butter und Brot Autos die zu 100.000 auf irgendwelchen Großparkplätzen gebunkert werden.

Für Neukunden ist das auch nicht das vorrangige Problem. die haben eher das Problem das sie mit der Situation, das Verkäufer nicht selten einen Mechaniker Overall tragen, erstmal umgehen müssen.

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Dann hat Subaru im Prinzip "alles richtig gemacht". Kapazitäten erhöht, die erhöhte Kapazität wird ausgfelastet, Produkte weiterentwickelt, sich ein neues Geschäftsfeld erschlossen. Läuft :thumbup:

Bei der Werbung Geld sparen zu wollen ist trotzdem Kappes. Das wußte schon der olle Henry Ford, der die Automobilmassenproduktion erfunden hat. Daran hat sich nichts geändert, auch wenn man jetzt Märkte auf 3 Kontinenten statt nur des einheimischen hat.

Und trotz Nachfrage nicht liefern zu wollen, liefern zu können oder nicht können zu wollen, ist für einen Massenartikelhersteller (denn Subarus sind immer noch Brot-und-Butter-Autos, keine Luxuswagen) ...eine fragwürdige Einstellung.
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Mittwoch, 13. Juni 2018, 21:29

Das mit den Brot und Butter Autos lasse aber nicht einen Japaner hören. ;(

Ein Subaru in Japan zu Fahren ist schon etwas besonderes. Das kannst Du in Japan noch mit einem BMW, Mercedes oder Audi Toppen. Subaru ist Kult in Japan. Man hüte sich davor, aufgrund der Kenntnis des Deutschen Subaru Mikrocosmos, auf den Rest der Welt zu schließen.

Ich war selber ziemlich Sprachlos als ich beim Fuji GT300 Rennen In die 800 Meter lange Haupttribühne gesehen habe. 400 Meter davon waren Subaru Blau, die Restlichen 400 Meter teilten sich 8 andere Hersteller. Da siehst Du hinter der Tribüne die Eventstände der Hersteller. Toyota/Lexus/Honda/Nissan haben da ca. nur 1/10 der Eventfläche von Subaru. Hat ein wenig was von den Ferrari Fans in Italien (die wenigsten haben einen).

Von der Mitte nach Links: Subaru Fan Block, der rechte rote streifen daneben ist Toyota, daneben der Rest.
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Rolli

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Mittwoch, 13. Juni 2018, 21:58

Sorry, liebe Japaner, aber Subaru ist immer noch nur Mittelklassesegment. Volumengeschäft, keine Luxuswagen.
Daß Subaru beim Marketing sparen muß, weil die Herstellung so teuer ist, ist ein Fingerzeig, daß das Produktionsvolumen arg niedrig ist...
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Mittwoch, 13. Juni 2018, 22:17

Rolli,

deine Meinung wird Millionen von Japanern und Amerikanern glaube ich nicht so wichtig sein. Sorry.

Schade das einige diese Sachverhalte nicht verstehen, weil sie nur in den Dimensionen der 3 Grössten Welthersteller oder nur schwarz und weiß denken können. Subaru Spart nicht am Marketing (im Sinne von "jedes Jahr gebe ich weniger Geld dafür aus", die Kalkulieren das Pro produziertem Auto). Denen sind technische Lösungen nur wichtiger. Sie bräuchten keine Sachs oder Bilstein Dämpfer kaufen und auch keine Bremsenkomponenten made in Germany oder Getriebeteile von LUK. Sie bräuchten auch keine Batterien in Japan bei Panasonic kaufen.

Sie könnten das genauso wie alle anderen großen in China und Korea kaufen und hätten dann auch die Marketingbudgets um den Kunden das als "das beste oder nichts" zu verkaufen. Das wollen sie aber nicht, aus Überzeugung. Und das kann man auch einfach mal respektieren statt Sinnfrei darüber zu diskutieren. Einverstanden?
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Mittwoch, 13. Juni 2018, 22:53

Es bestreitet niemand, daß die Subarus technisch interessant und ausgereift sind. Ich finde es auch super, daß Subaru ab Werk Extrateile anbietet. Der springende Punkt ist: Leute wollen Subaru ihr Geld für deren Autos geben, aber Subaru hat endlose Lieferzeiten (für Ware, die nicht aus dem Luxussegment stammt) und zu geringe Produktionskapazitäten. Du hast selbst gesagt, daß obendrein die Produktion so teuer ist, daß Subaru am Marketing spart. Schön, daß Subaru in Japan ein tolles Image hat und in Amerika gut Kunden findet. Nutzt mir und anderen hier als deutschen Kunden bloß nichts. Lange Lieferzeiten und wirklich reizvolle Modelle (WRX STI, BRZ 2) gibt es nicht oder nicht mehr für Europa. Auf dem europäischen Markt ist da aus Kundensicht noch eine Menge für Subaru zu tun. Oder es zu lassen, wenn für Subaru der Markt so uninteressant und aufwendig ist. Momentan ist es aus Kundensicht nichts Halbes und nichts Ganzes; so schön die Autos auch sind.
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Mittwoch, 13. Juni 2018, 22:57

NullAhnung,

da hast Du natürlich recht, sollte auch keine allumfassende Bewertungsstudie werden, das liest hier keiner mehr. Mercedes gab und gibt Unsummen zur Steigerung des Markenwertes aus. Wehe sie würden das nicht tun und die Kunden würden das Produkt als solches bewerten. Für Giga Konzerne wie Apple, Toyota und Co. ist ein Markenwert ein gewichtiges Pfund.

Mit Markenwert, etc. hat Subaru bis dato nicht wirklich was am Hut. Habe auch noch nie gesehen das die Marke in diesem Ranking überhaupt auftaucht.
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Mittwoch, 13. Juni 2018, 23:15

Rolli habe ich verstanden, und ich habe hierzu auch noch ein paar Hintergründe warum das so ist.

Der Kapazitätsausbau ist für Subaru in Japan ein Problem aufgrund der Lage des Werkes. Da steht nicht ein Werk, sondern da stehen insgesamt räumlich getrennt (aufgrund der Topografie) 6 Werke (Giesserei, Presswerk, Motorenwerk/Getriebewerk, Lackierwerk und 2 Produktionslinien). Dazu kommen noch (ich nenne das mal nicht werke) Zulieferfabriken für Kunststoffteile, Sonderbauten, etc.) Für weitere ist da kein Platz mehr.

Ein weiteres Werk (STI) steht ziemlich Zentral mitten in Tokyo Mitaka (da werden alle STI gebaut die nicht WRX STI heissen), da ist überhaupt kein Platz mehr.

Die nächste zur verfügung stehende Fläche ist ca. 170 Km entfernt, dort sitzt die Subaru Aerospace. Da ist noch soviel Platz wie im Stammwerk übrig
Es hilft denen aber nicht dort "eine" Montagelinie zu errichten. Da müssten min. 4 Werke (Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei, Montagelinie) Plus Kraftwerk gebaut werden um logistisch zu vertretbaren Kosten zu produzieren.

Das teuerste ist die Klemptnerei (Pressanlagen) und der Karosseriebau (Roboter). Daher gibt Subaru eine Summe von 15 Mrd. Dollar für solch einen 2. Standort an. Die Gedanken haben die sich schon alle gemacht. Das liegt aber erst mal für lange Zeit in der Schublade, da die Ihre Finanzmittel in den nächsten Jahren massiv in den F&E Bereich investieren (Budget ist vervierfacht worden). Das rächt sich leider an den Börsen, wenn Du die Gewinne nicht mehr vorzugsweise an die Aktionäre ausschüttest, sondern im Unternehmen ausgibst. Ein weiteres Problem ist der Facharbeitermangel in Japan, der noch weitaus größer ist als bei uns (bzgl. demografischer Wandel, sind die uns leider 10 Jahre voraus).

Die früheren Partner (ISUZU, GM, Suzuki) haben auch immer Produktionskapazität beigesteuert (sogar in Europa). Das will Toyota aber nicht. Es gibt noch einen 3. Produktionsstandort (seit 2013) in Malaysia. Dort baut Subaru Daihatsu Modelle für die TMC. Im letzten Streit zwischen den beiden (nicht bezahlte und nicht abgenommene Daihatsu Modelle) lautete der Kompromiss: "Toyota zahlt seine Rechnungen für die Produzierten Daihatsu Modelle dafür darf Subaru in dieser Fabrik keine Subaru Modelle Produzieren". Was willst Du da als Zulieferer machen? Nix, du schluckst die Pille.

Blöd oder nicht Blöd, die Liefersituation in D sorgt für Stabile Preise, und extrem hohe Wiederverkaufspreise. Da fühle ich mich als Kunde nicht benachteiligt.

Und das sich Fans der Marke Subaru auch hin und wieder darüber ärgern (auch ich) das es dieses oder jenes nicht bei uns gibt, das ist leider auch nichts neues. Aber definitiv kein Grund auf dieses Produkt zu verzichten. Gewollt ist die Situation in Europa nicht, sie hat sich aber aus den o.g. Zwängen ergeben.
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Mittwoch, 13. Juni 2018, 23:50

Katty, das kann ich verstehen (und finde die Sachlage auch blöd).
Wobei sich da in Sachen "Erweiterung" der Gedanke an einen Subaru-Standort aufdrängt, der schon exisitert und wo Platz und Facharbeiter kein Problem sind; weil sich da ein Industrieland von der Größe eines halben Kontinents drumrum befindet :whistling:
...
Persönliches Fazit:
Es war eine meiner besseren Ideen, meinen Toyobaru unter denen auszusuchen, die schon im Europalager standen. Es war eine von Subarus besseren Ideen, da Brembos reinzubauen ^^

Der Tip mit dem Lagerbestand kam hier aus dem Forum; könnte sogar von Katty gewesen sein. Wenn ich zum Händler gegangen wäre und der mir gesagt hätte: Joa, Liefertermin 5-6 Monate, hätte ich womöglich doch einen Fiesta Sport genommen (das war Plan B). Oder den 370Z (wenn die Familie nicht auf Rücksitze gepocht hätte :whistling: ). Der Preis ist ja ungefähr der selbe. Von dem fahren hier auf Rügen 3 Stück herum - und wir sind "Zonenrand" und "armer Osten". 2 von denen habe ich beim Nissan-Händler auf der Insel selber angefaßt. Toyobarus gibt es hier genau nur einen - meinen...
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Donnerstag, 14. Juni 2018, 07:59

So ganz Alleine bist Du auf Rügen nicht (könnt ja einen Stammtisch Gründen). Ein BRZ fahrender Freund von mir ist letztes Jahr von Mettmann nach Sassnitz gezogen (silberner BRZ Mj 2014). Ist aber nicht hier im Forum vertreten.
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Donnerstag, 14. Juni 2018, 08:28

Ich hab nicht Gurke zum Levorg gesagt. :D

Aber ich ;)


Aber ein GS 450 wirds trotzdem nicht. Rückbank ist glaub ich nicht umklappbar und gibt's nur mit Leder. Und 350 PS verführen nur zum rasen, die 223 vom IS sind genug als Familienwagen.

War/ist mein Traumauto, leider etwas teuer aber geht gut und klingt nett der 6 Zylinder. Der 2.5er Hybrid ist nicht wirklich toll, sparsam aber geht gar nicht vorwärts. Da ist der BMW 225XE mit seinem 3 Zylinder Turbo und E-Motor (haben wir als Firmenwagen) deutlich flotter (6,7 sec -->100) und man kann ihn auch laden.

Interessant wird eher der kommende 2.0 Hybrid der nächstes Jahr kommt im UX oder halt in diversen Toyota-Modellen
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sxe (14.06.2018)

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:40

Henry Ford war ein Yankee und Yankees wollen vorallem stinkreich werden um dann noch stinkiger-reicher zu werden usw.
Geldverdienen ist in Ordnung und man braucht auch Geld zum Leben. Aber es sollte dem Menschen dienen und nicht die Menschen dem Geld.
Und irgendwie ist es doch auch Luxus sich technische Produkte zu kaufen die gegen den Mainstream "schwimmen".

@Katty
In der Prignitz z.B. ist noch riesig viel freie Fläche für die voll fetten Autofabriken. Liegt gut zwischen Hamburger Hafen und Bundeshauptstadt. Infrastruktur, Fachkräfte usw. kein Problem.
Kannste denen ja mal vorschlagen ;)
"Der BRZ ist ein Auto, dass es nicht nötig hat, aller Welt zu verkünden, wie gut es ist."

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 10:24

Ich finde Differenzen in "Wahrnemungen und Realitäten" immer sehr spannend (ist ernst gemeint). Es gibt einige Bereiche da geht es mir genauso und ein Fachmann lacht sich kaputt über meine Wahrnehmung. Da ich das weiß habe ich "Meinung" schon lange durch "Neugierde" ersetzt.

Neulich sagte einer zu mir (etwas abfällig) , ja Subaru ist ja nicht Lexus (Stichwort Premiumklasse). Stimmt, Subaru hat keine Oberklassen oder Luxusklassen aktuell im Modellangebot. Als ich Ihm dann aber die Listenpreise der Subaru Modelle nannte in dessen Segment es von Lexus grob ähnliche Angebote gibt (Kompakt SUV, Mittelklsse Limousine) konnte er feststellen, das die so ziemlich in der selben Preisliga spielen. Bei Lexus gibt es den hybrid oft zum selben oder geringem Aufpreis noch oben drauf und sogar noch etwas mehr Leistung. Er war mehr als erstaunt wie "teuer" so ein Subaru ist. Also Premium, Luxus, etc. nie an Marketingkampagnen oder gewohnten Rastern festmachen.

Ein Taxiunternehmen das ich als Mandant habe, hat nach 25 Jahren Mercedes jetzt einen RAV 4 Hybrid im Fuhrpark (aus trotz, weil die letzten E-Klassen permanent in der Werkstatt stehen). Seit der den Toyota hat, denkt er auch nicht mehr in den üblichen Klassifizierungen. Ratet mal was für den heute "Premium" ist.

Subarus sind nicht Butter-, und Brot, nicht Mittelklasse, nicht Luxusklasse. Die Autos sind komplett imagefrei (großes Problem in Europa). Scherzhaft sage ich immer "Die bauen Autos für alle die kein Statussymbol brauchen, aber keine rumänisches Billigauto fahren wollen".

Zweitürer, werde ich direkt mal vorschlagen. Prignitz??? MMhhhhh, muss ich mal googlen was das ist :-))) Ist jetzt kein Scherz, das war tatsächlich mal Diskussionspunkt. Wenn man einen EU Standort machen würde, wäre Deutschland in der Tat erste Wahl. Sie hätten die Forschungs- und Entwicklungsabteilung ja seinerzeit auch überall hin setzen können, es wurde sich aber bewusst für den Standort Deutschland entschieden (da sitzen die nun seit 1980). Diese Entscheidung wurde damals auch getroffen, weil es sehr viele Deutsche Zulieferer gibt, bei denen Subaru Kunde ist. z.B. (bitte nicht lachen) viele Keilriemen und Kühlerwasserschläuche die in Japan in Subarus verbaut werden. kommen aus Neuss (bei mir um die Ecke).
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Donnerstag, 14. Juni 2018, 10:41

Die 15 Mrd Dollar sind fast soviel wie Subaru derzeit wert ist (23 Mrd). Niemand gibt soviel Geld für ein Werk aus, auch nicht mit eigenem Presswerk etc. Der Wert ist quatsch.
Dafür kann man die ganze Prignitz kaufen und noch ein Werk draufstellen. Plus Flughafen. Plus Elbphilharmonie.
Auch in Japan kann man das billiger realisieren - es gibt ja genügend andere Hersteller dort, die es auch geschafft haben.

Oder man kauft PSA das Opelwerk in Eisenach ab. Da spart man dann ca. 14,99 Mrd. Dollar und hat die Belegschaft gleich obendrauf. Ich habe mich ernsthaft schon gefragt, warum das noch keiner gemacht hat. Das Werk ist neu, hat ne gute Infrastruktur. Für alle Hersteller, die vom Brexit betroffen wären, ist das eigentlich ne einfache Nummer.

Subaru ist kein Luxus fast überall auf der Welt (USA inklusive). Toyota auch nicht. Ist auch nicht schlimm.

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 11:36

Das hast Du völlig recht SXE, soviel Geld für einen weiteren Produktionsstandort aus zu geben wäre für Subaru und vermutlich auch jedem anderen, völliger Blödsinn. Deshalb ist das auch wieder in der Schublade verschwunden.

Deutschland ist rund 357.000 Quadratkilometer groß und hier leben rund 80 Mio Menschen.

Japan ist rund 375.000 Quadratkilometer groß und da leben rund 127 Mio Menschen und es ist ca. 8 x soviel Industrie dort angesiedelt wie in Deutschland.

Deshalb kostet selbst Ackerland in Japan den Quadratmeter in etwa so viel wie hier ein qm Eigentumswohnung in einer Mittelgroßen Stadt. Die Industrieflächen wo die Unternehmen seit Jahrzehnten fertigen wurden in den 1950er, größtenteils schon vor dem 2. Weltkrieg, aufgeteilt. Da blieb nicht viel übrig.

Das Land auf dem die Aerospace Abteilung von Subaru sitzt und auf der noch Platz wäre (Handa, Prefektur Aichi) hat zwar sogar schon einen eigenen kleinen Flughafen aber sonst gibt es dort leider wenig Infrastruktur. Blöderweise ist das Grundstück auch noch eine Insel. Für das Aerospace Werk kein Problem. Die Kunden fliegen von da mit Ihrer neuen Subaru weg, bzw. die Hubschrauber die da gebaut werden gehen direkt aufs Schiff oder werden zum Kunden geflogen. Subaru nutzt nur einen kleinen Teil dieser Fläche, andere Flächen haben sie Vermietet und verdienen mit der Miete mehr Geld als die Aerospace Abteilung abwirft.

Eisenach Opel, gutes Stichwort sxe. Ich kenne sogar einen Subaru Ing. der zur Besichtung schon da war. Opel und Subaru verbindet durch den damaligen 20% Partner GM sogar einiges. Die haben auch schon Autos zusammen gebaut und sollte sich der ein oder andere Wundern warum es häufig vorkommt das ein Opel Händler auch Subaru als 2. Marke hat, das ist der Hintergrund. Warten wir also mal ab. Der Verkauf von Opel hat einige Subaru Japaner tatsächlich etwas traurig gestimmt, denn die Zusammenarbeit war doch sehr freundschaftlich.

Bei Subaru dauert es halt was länger, weil die Kapitalmittel dieser Firma halt etwas bescheidener sind und in dem derzeitigen Umbruch in der Automobilbranche halt jeder Cent gebrauch wird.
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Freitag, 15. Juni 2018, 13:24

Nö, natürlich Hybrid mit Levorg. Sorry, aber 5,5 l auf der AB klingt jetzt alles andere als realistisch, ich möchte nicht von LKWs überholt werden. Das ist weniger als Subaru nach NEFZ (!) und US-Standard angibt und sicherlich auch demnächst nach WLTP. 8,5 l in der Stadt ist indiskutabel viel, die Hälfte davon ist beim Hybrid realistisch.


Autobahn war mit Tempomat und Abstandshalter. LKW habe ich zwar überholt, aber sonst bin ich halt mit 100 bis 120 gefahren.
Stadtverkehr in Frankfurt am Main ist halt ganzzeitig Stop and Go. Da brauch ich selbst mit dem Honda Jazz über 7 Liter.

sxe

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Freitag, 15. Juni 2018, 16:26

Ok, ein bisschen schneller als LKW ist das schon. Bei den Geschwindigkeiten bleib ich mit dem Hybrid aber auch noch unter den 5,5. Das wäre jetzt nicht so relevant. Ich fahr aber doch etwas zügiger auf der AB und dazu auch noch viel Stadt. Mit dem CT200 von meiner Frau kann ich auch Verbräuche von 4 bis 4,5 Liter erzielen, aber realistisch brauch ich nen Liter mehr im Schnitt, weil ich es meist zügig angehe. Hab auch mit einem Durchschnittspreis von 1,50 Euro für Super gerechnet. Der Preis war jetzt jahrelang günstig, aber er steigt auch seit einiger Zeit wieder stetig. Selbst 1,50 könnten auf 10 Jahre gesehen eher noch zu wenig sein.

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