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Lenny Jei

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Mittwoch, 30. Mai 2018, 09:11

...zum Thema "Deutsche Tugend"...

... kann man auf diesem Sektor ja nur sagen, dass es vielleicht die einzige deutsche Tugend ist, dass man sich vom Staat und der Automobilindustrie (was ja auf das Selbe rausläuft) einfach nur verarschen lässt und denen alles glaubt... wir lassen uns das ganze Thema E-Mobilität einfach aufzwingen und jeder redet denen nach "Der Diesel ist dreckig"... morgen ist es der Benziner. Warum wird gerade nur das Thema Stickoxide so breitgetreten? Warum aber nicht mehr das Thema "Feinstaub"? Ganz einfach, weil ein E-Auto nicht viel weniger Feinstaub produziert, da es noch immer mit Reifen aus Gummi und gleichen Bremsbelägen unterwegs ist. Über die CO2 Bilanz redet in der Bevölkerung keine Sau oder will es nicht wahrhaben "Die sagen aber, dass es sauber ist" ... wenn sich die CO2 Bilanz erst ab 100.000km im Vergleich zum dreckigen Diesel dreht, finde ich das schon sehr fraglich... und die Frage der Entsorgung der Akkus usw. ist noch nicht mal angesprochen...

:evil:

katty262

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Mittwoch, 30. Mai 2018, 10:15

100% bei DIr, aber das ist jetzt kein Subaru Typisches Problem

Heute Nachricht aus Japan bekommen, das sich die dort geplante Forester Hybrid Einführung um 6 Monate verzögert und die Bezeichnung von Forester Evoltis in e-Boxer geändert hat. Ob das mit einem anderen Hybridystem Einsatz in Verbindung steht, keine Ahnung.

Ich war nur ein bisschen verwundert, das sich die operativ in Sachen Hybrid tätigen Ing. und Techniker mit denen ich Kontakt habe, zwar ziemlich angepisst sind (2 Jahre Arbeit für die Katz) aber dennoch sehr entspannt sind "dann halt nicht". Ich vermute fast, das die sich bei Subaru schön länger aus den Erfahrungen der Vergangenheit auch alternativ aufgestellt haben.

Ich hatte dieses Jahr am Nürnburgring im Subaru Camp eine Subaru Ing. aus der Abteilung Lineatronic Entwicklung als Übernachtungsgast in meinem Camper. Sie bestätigte mir, das Subaru mit LUK seit 2009 bis heute am elektrifizierten Lineatronik Getriebe arbeiten (das in der 1. Hybrid Gen. auch zum Einsatz kam). Sie nennen das aber nicht Hybrid sondern e-Boost.

Die erste Subaru Hybridgeneration (Crosstek, bei uns XV) wurde nach 2 Jahren (2014-2016) in Ermangelung an Nachfrage übrigens wieder aus dem Program geschmissen.
:whistling: Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems (M.Gorbatschow)

Basti

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Mittwoch, 30. Mai 2018, 12:34

Das Thema feinstaub kam mir, als es aufkam, so vor als wäre man auf Schlagzeilensuche gegangen. Hat geklappt, man hat teure Umweltzonen errichtet von denen schnell klar war das sie teuer sind und nichts bringen. Aber es wird weiter gemacht. Heute sind es die nächsten bösen Emissionen, wenn sich die e Autos etabliert haben sind es die Batterien und deren Herstellung. Man weiß all das schon Jahre im voraus aber ich denke da gehört viel Populismus dazu und der funktioniert ja in Europa gerade hervorragend.
Vielleicht fehlt mir da aufgrund meines geringen Alters etwas die Perspektive aber wenn man bedenkt um wieviele vielfache die Emissionen seit Einführung der Euronormen zurück gegangen sind, wie viel besser (ja, noch nicht gut genug usw.) die Qualität der Luft jetzt effektiv ist muss man sich fragen warum die Presse da nicht schon seit Jahrzehnten jammert.
Obwohl, eigentlich nicht. Public Opinion ist auch nur ein Markt wie jeder andere. Die deutschen sind nur schon immer vortrefflich mit gegangen.

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Dienstag, 12. Juni 2018, 09:16

Gibt News zum Toyota / Subaru Schamützel in Sachen Hybrid.

Nachdem Toyota den Subaru Leuten nach 2 jähriger Entwicklungsarbeit gesagt hat, das sie die umgestrickte Prius Plug In Technik nicht in Europa verkaufen dürfen, hat Subaru die Modelleinführung der "Evoltis" Baureihe (Forester, XV) auf unbestimmte Zeit verschoben. Mann ist der Auffassung "wenn wir in Europa nicht dürfen, dann wollen wir gar nicht"

Wie ich schon schrieb war ich etwas verwundert, das die Subaru Ing. zwar verärgert waren, aber relativ entspannt blieben. Jetzt weiß ich warum:

Subaru hat nun verkündet, das Sie noch in diesem Jahr mit dem Forester E-Boxer in Japan an und China an den Start gehen. Ausgestattet mit der Eigenentwicklung "E-Boost" (im Lineatronik Getriebe integrierter E-Motor). Die haben also tatsächlich komplett parallel Ihre Eigenentwicklung als Alternative zu dem Toyota System weiter Entwickelt.

Die Daten: Forester E-Boxer: 2 Ltr. FB 20 Motor mit Direkteinspritzung, 145 PS (106 KW) und 188 NM + 20 PS (14,6 KW) E-Motor mit 65 NM. Die Batterie ist ein Panasonic Lithium Ionen Accu mit rund 4 Kwh Kapazität welcher dank der new Global Plattform nicht im Kofferraum (also hinter der Hinterachse) sondern auf der Hinterachse montiert ist. Dadurch ergibt sich eine Gewichtsverteilung von 52% vorne und 48% hinten.

Zum Verbrauch gibt Subaru an, das dieser ca. 30% unter der bei uns nicht erhältlichen 2,5 Ltr. Variante des Forester liegen wird. Das Fahrzeug will Subaru nicht als reines Hybrid Auto verstanden wissen sollen als E-Boost System. Also Praktisch ein Ersatz für die die Turbo Modelle mit den Verbrauchswerten eines Benzin Saugers. Es erfüllt aber die Japanischen und Chinesischen Kriterien für Hybridautos. Marktstart in Japan ist November 2018, in China soll er im 1. Quartal 2019 in den Handel gehen.

Ob dieses Auto auch in den USA oder Europa angeboten wird ist aber noch völlig offen. Das E-Boost System passt nicht so ganz in die EU Klassifizierung für Hybridautos. Netter Nebeneffekt ist aber, das die Direkteinspritzenden E-Boxer die neuen EU Partikel Grenzwerte einhalten (ohne Partikelfilter). Dies bedingt durch die verschobenen Lastzustände in der für den E-Boxer modifizierten FB 20 Variante. Wenn ich weiteres, aktuelles habe, lasse ich es euch wissen.



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sxe

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Dienstag, 12. Juni 2018, 12:06

20PS und 65Nm mehr sind aber leider nur ein schlechter Turboersatz. Da wird man zum einen nicht viel Boost verspüren. Der Benzinverbrauch wird auch nicht so viel geringer, das haben vergleichbare Konzepte gezeigt. Der Unterschied zu den Toyota Hybriden ist, dass hier mal wieder nur ein E-Motor und ein Batteriepaket in ein normalen Verbrenner integriert werden. Man hat mehr Teile, wohingegen bei Toyota auch einige Bauteile entfallen.

Der neue Auris Hybrid wird in der 2 Liter-Variante ein ähnlich starken Verbrenner (107kw) mit einem 109 PS / 200 Nm starken Elektromotor verbinden. Noch sind keine offiziellen Verbrauchswerte bekannt, aber die Fahrleistungen werden deutlich über und der Verbrauch deutlich unter dem Forester-Konzept liegen. Jede Wette. Subaru mag jetzt eine andere Hybridvariante verbauen, aber sicher keine bessere.

Und wer jetzt damit argumentieren möchte, dass der Forester in eine andere Kategorie Fahrzeug gehört. Nächstes Jahr kommt auch noch der neue RAV4 - ebenfalls mit einem neuen Hybrid. Hab den Auris nur als Vergleich gewählt, weil sie fast identische Verbrenner (145 vs 147 PS aus 2 Liter Hubraum) verwenden.

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Basti

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Dienstag, 12. Juni 2018, 13:36

Abwarten. Zahlen sind nicht alles.
Das ist ja bei unserem Auto so und vielleicht auch bei diesem Antriebskonzept. Der Motor sitzt ja schon an einer ziemlich interessanten Stelle. Obwohl ich von hybrid nicht viel halte klingt das erst mal wie eine Art KERS - oder zumindest etwas das man in die Richtung entwickeln könnte, würde es in sportlicheren Modellen verwendet.
Meldet mich mal für eine Probefahrt an :D

PS: ich finde es klasse wozu sich dieser thread entwickelt.

Rolli

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Dienstag, 12. Juni 2018, 14:20

Hybrid ist kein Selbstzweck und kein Wert an sich. Hybrid ist auch nur ein Mittel zum Zweck - Emissionen verringern, Verbrauch verbessern. Viele Wege führen nach Rom, und wenn Subaru oder andere Anbieter Emissionen und Verbrauch mit anderen technischen Lösungen hinbekommen - immer her damit! Wettbewerb ist gut für den Kunden.
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sxe

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Dienstag, 12. Juni 2018, 14:48

Weniger Verbrauch / bessere Fahrleistungen sind ja kein Selbstzweck. :D

Stimmt aber, Konkurrenz belebt das Geschäft. Wegen mir muss auch nicht jeder Toyota fahren. Ich find's nur ärgerlich, dass zum x-ten Mal ein Ansatz probiert wird, der bisher nicht erfolgreich war. Und bis auf ne handvoll Ausnahmen keiner einen ähnlichen Ansatz wie Toyota wählt, obwohl die damit sehr erfolgreich sind. Diese ganze Sch... mit den Dieselbetrügereien hätte auch nicht sein müssen, wenn man in anderen Konzernen die richtigen Schlüsse gezogen hätte.

Ich drück Subaru die Daumen, aber ich glaube nicht, dass das der gute Ansatz ist. Schade eigentlich. :(

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Dienstag, 12. Juni 2018, 15:31

Hi sxe,

was da von Subaru kommt und sich auch nicht "Hybrid" nennt ist definitiv keine Alternative zu den Toyota Hybrid oder den Hybrid Modellen anderer Hersteller. Genau so wenig ist ein heutiger RAV 4 ein Wettbewerber zum Forester oder umgekehrt. Technologisch ist das auch definitiv kein Meilenstein der Ing.-Kunst. Es ist aber ein Weg die Subaru DNA auch bei Alternativen Antrieben zu erhalten.

Heute gab es auch einen Aktionärs Newsletter aus Japan bzgl. der Planung der Midterm Strategie (2020-2025) bei Subaru. Zum Thema Hybrid oder alternativen Antrieben ist die Planung recht interessant. Ich fasse mal Sinngemäß zusammen:

Alternative Antriebe sind für die Zukunft schon wichtig. Da derzeit und auch in naher Zukunft aber noch völlig ungewiss ist, ob und welches System sich bei den Kunden Akzeptanz verschafft, verfolgen wir erstmal einen eigenen Weg, welcher andere Gewichtungen hat.

Die haben für die Midterm Strategie Planung im Jahre 2017 eine Weltweite Kundenbefragung durchgeführt. Subaru Fahrer sollten sagen warum sie Ihren Subi so mögen und der Marke so lange treu sind. Die Antwortmöglichkeiten wurden nicht vorgegeben sondern die Kunden sollten frei Formulieren.

Am häufigsten (78%) wurden 3 Dinge für die Subaru für sie steht genannt: 01) Sicherheit der Autos, 02) großer Fahrspass, 3) gehen nicht kaputt. Dinge wie z.B. Alternative Technologien, Ökonomie, oder Image spielten dagegen keine nennenswerte Rolle bei den Kunden.

Diese Dinge möchte Subaru offenbar in den Focus seiner Midterm Strategie 2020-2025 rücken. Bezogen auf die Alternativen Antriebe ist der Ansatz offensichtlich ein anderer. Die wollen kein Hybrid oder E-Auto bauen der sich so ähnlich wie möglich fährt wie ein konventionelles Auto damit der Kunde auch umsteigt, die wollen diese Technik dann einsetzen, wenn sie die o.g. Kriterien verbessern können. Also als Mittel zum Zweck und nicht umgekehrt.

Richtig Lustig finde ich auch das der Europa Chef letzte Woche folgendes gesagt hat (bitte bis zum Schluss lesen):

Ein CVT Getriebe ist technisch die beste Möglichkeit Gänge zu schalten, ein Boxer Motor ist technisch die beste Lösung um Laufruhe, Haltbarkeit und eine niedrige Schwerpunktlage zu realisieren und ein symetrischer Antriebsstrang stellt aus Ing. Sicht die beste Lösung für Fahrstabilität und Sicherheit dar. "Trotz dieser Dinge werden wir aber in Europa scheitern". Das macht aber nichts, das haben wir bereits akzeptiert. Wir sind ein spezialisierter Nischenanbieter und ein solcher werden wir bleiben.
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Dienstag, 12. Juni 2018, 15:57

Dann sollte man bei Subaru hoffen, dass deren Kundschaft ewig lebt. Ansonsten hat man vielleicht bald keine mehr.

Gilt die Selbstzweck-Argumentation auch für CVT-Getriebe, Boxermotoren und Lineartronik? Ansonsten kann ich nämlich nicht verstehen, warum ein ein Forester nicht mit nem RAV4 vergleichbar sein soll? Ich weiß ja auch, dass die Subaru-Fans ihren Allrad für den besten der Welt halten. Ich hab da aber mal neulich nen Test mit nem WRX, ner A-Klasse und nem sackschweren Tesla gesehen. Der Subi ist die verschneite Skipiste hochgefahren - aber die anderen beiden konnten es besser.

Mal wieder Stromberg: Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.

Und für die Petrolheads kann ich gern noch Henry Ford hinterherschieben: Wenn ich die Kunden gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie mir geantwortet: Ein schnelleres Pferd. :D

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Basti

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Dienstag, 12. Juni 2018, 16:15

Subaru scheint es besser denn je zu gehen. Ich denke nicht das der Hersteller was falsch macht, im Gegenteil. Erst die Umstellung der Motorgeneration erfolgreich hinter sich gebracht können Sie sich auch weiter um die Zukunft kümmern.

Und ich frage mich warum schon festgestellt wurde man werde in Europa trotzdem scheitern. Da fehlt mir noch ein "weil...".
Wechselscheue Kunden? Arrogante Marktgewohnheiten deren Name wichtiger ist als Produkt? Übersättigung des Marktes mit anderen Marken? Politiker die gezielt die Marken fördern durch welche sie bezahlt werden?

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Dienstag, 12. Juni 2018, 16:26

Ne ewig leben werden die auch nicht, aber die Summe an Querdenker reicht für die Nische. Nach eigenem Bekunden liegt die Weltweite Nachrage an Subaru Fahrzeugen ca. 21 % über der derzeitigen Produktionsrate (Quelle Fact Book 2017).

Ein RAV4 (den ich selber auch schon gefahren bin, als Hybrid) ist ein wirklich tolles Auto und fährt sich für einen SUV sehr angenehm. Ein Forester sieht aus wie ein SUV fährt sich aber wie ein Kombi (dessen Schwerpunktlage er auch hat) und ist je nach Modell rund 250 Kg leichter (schon mal einen gefahren?). Das sind zwei völlig verschiedene Autos.

Dank modernster Regelelektronik gibt es mittlerweile sogar Fronttriebler die mehr Traktion haben als Rucksack AWD Systeme haben. In einem Vergleichstest (den ich selber jetzt nicht beurteilen kann) kam ein Opel Frontantriebs SUV im Gelände weiter als der neue VW T-Rock mit Rücksack AWD. Der Subaru AWD ist nicht als "das Traktionsmonster" gebaut, sondern wegen der besseren Fahrstabilität (auch auf griffigen, sommerlichen Serpentinenstrasse). Das kannst Du erst nach voll ziehen, wenn Du die Autos mal im direkten vergleich gefahren bist. Ich kenne jedenfalls keinen WRX STI Fahrer der sich das Auto gekauft hat, weil man damit so schon im Wald rumfahren kann:-)).

Das beste der Welt gibt´s nicht sxe. Es ist immer eine Frage des Anspruches den ein jeder hat. Subaru wäre schon längst tot, wenn Sie das selbe machen würden wie andere Auto bauer (also mit deren Zeit gehen). Diese Technikverliebte Marke geht ihren eigenen weg.

Für die meisten bedeutet Allrad ausschließlich = Traktion im Gelände, das Subaru AWD System ist aber weitaus mehr.
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Dienstag, 12. Juni 2018, 16:46

Basti, das Weil ist bekannt.

Subarus werden im Heimatland, im Pazifikraum und in den USA geliebt (siehe Umfrage oben). In der EU brauchst Du schlicht eine andere Wertevorstellung. Hier zählt nicht die technisch beste Lösung (weil man vielleicht drauf angewiesen ist) hier zählt Image und zahlen, Daten Fakten.

Auf diesem Niveau bekriegen sich die Hersteller im EU Markt. Subaru kann und will da gar nicht mithalten. Wenn Du siehst wie viel Geld Autohersteller in der EU in die Hand nehmen um Marktanteile zu gewinnen durch Subvention und Absatzförderung. Mehrheitlich zählt am Ende das Image und/oder Hersteller A kann mir das für 129 € im Monat bieten Hersteller B für 119 € im Monat. Da ist Subaru aussen vor.

Gemessen am dem Wettbewerbern gibt Subaru z.B. das wenigste Geld, gemessen am Umsatz, für Marketing und Werbung aus. Warum sagte mir ein Japanicher Mitarbeiter aus dem Headquater mal: Unsere Produktion an Motoren, CVT Getrieben und Materialeinkauf ist weitaus teurer als bei den Wettbewerbern, irgendwie muss das ja auch kompensiert werden.
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Dienstag, 12. Juni 2018, 17:01

Also gilt die Selbstzweck-Argumentation bei Toyotas Hybridtechnik schon, bei Subaru nicht. Naja, gut zu wissen, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. :thumbdown:

Ob es Subaru besser denn je geht, sei mal dahin gestellt. Nur weil die Absatzzahlen steigen, heißt es nicht, dass es einem gut geht. Die steigen branchenweit, weil es auch immer mehr Menschen auf der Welt gibt.

Sorry Katty, aber immer die böse EU und den EU-Markt verantwortlich machen, ist auch daneben. Im Hauptabsatzland USA wird gibt es mindestens ebensoviel Wettbewerb wie hier. Nicht umsonst werden neben Studienkrediten Autokredite als möglicher Krisenherd bzw. neue Subprimeblase genannt. Nur weil Trump jetzt Kim die Hand geschüttelt hat, ist ja die Marktwirtschaft in den Staaten nicht abgeschafft. :D

Ich finde es auch sehr gut, dass die Politik endlich mal etwas ernsthafter versucht, die Autos sauberer zu machen. Hier und überm Teich (Kalifornien!)

Zu Subaru: Ich fände es gut, wenn bei Subaru mal jüngere Leute ans Ruder kommen, gern auch mal Nicht-Japaner. Toyota hatte das selbe Problem, dass die Alten satt und selbstzufrieden waren. Erst mit Akio Toyoda ist da neuer Schwung rein gekommen und mit einigen ausländischen Managern hat sich das ganze Unternehmen zum Positiven verändert.

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Dienstag, 12. Juni 2018, 17:19

sxe,

du hast das Subaru Prinzip noch nicht ganz verstanden. Du fährst einen! Warum? Vermutlich weil Dein Auto so herrlich anders ist, als das was die Wettbewerber so im Sortiment haben. Das ist keine Innovationsverweigerung sondern deren Erfolgsrezept.

Vermutlich fahren Toyota Hybrid Fahrer einen Toyota Hybrid, weil der ebenfalls anders ist, als das was der Wettbewerber anbietet. Das ist doch toll und in dem Segment wohl Ihr Erfolgsrezept.

Den Rest Deines Post habe ich leider nicht verstanden.
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Dienstag, 12. Juni 2018, 17:44


Gemessen am dem Wettbewerbern gibt Subaru z.B. das wenigste Geld, gemessen am Umsatz, für Marketing und Werbung aus. Warum sagte mir ein Japanicher Mitarbeiter aus dem Headquater mal: Unsere Produktion an Motoren, CVT Getrieben und Materialeinkauf ist weitaus teurer als bei den Wettbewerbern, irgendwie muss das ja auch kompensiert werden.



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Dienstag, 12. Juni 2018, 17:50

Ich habe mir damals einen Toyota GT86 trotz der herkömmlichen Technik gekauft und NICHT deswegen. Hätte es eine Hybridversion gegeben, wäre das meine erste Wahl gewesen. Ich brauchte ein neues Alltagsautos, weil ich meine beiden Celicas mit jeweils weit über 200tkm auf der Uhr als Liebhaberobjekte erhalten wollte, was sehr teuer wird, wenn man über 20tkm im Jahr damit fährt. Im Vergleich zu meiner Celica ST205 ist der fast 20 Jahre jüngere Toyobaru in der Summe der Eigenschaften unterlegen. Deshalb verkaufe ich auch den GT86 und nicht die Celica.

Ich glaub, du wolltest den Rest des Posts nicht verstehen. Du unterstellst anderen Herstellern, dass sie in der EU Absatzförderung ohne Ende betreiben, aber in den USA (aka Hauptmarkt Subaru) passiert genau dasselbe. Vllt. noch schlimmer. Und wenn ich mir den Subaru-Aktienkurs der letzten Monate anschaue, geht es Subaru anscheinend nicht so gut wie noch nie bzw. wird die Subaru-Zukunft gerade nicht so rosig gesehen!

Mir geht es nicht darum, irgendeine Technik aufgrund ihrer Eigenständigkeit zu pushen, sondern um saubere Fahrzeuge. Bei 100 Millionen Autos, die jedes Jahr neu auf die Straßen kommen, wäre es im Sinne der eigenen Gesundheit sehr klug, dass diese so sauber wie möglich sind. Deshalb ärgere ich mich darüber, wenn Hersteller ihre Technik zum Marketinginstrument missbrauchen, obwohl sie vllt. technisch gerade einfach nur hinten dran sind. Das ist nicht auf Subaru gemünzt, den Schuh kann man sich bei VW und Co. in Sachen Diesel genauso anziehen. Mir ist aber bekannt, dass ein gewisser Teil der Kundschaft auf die eigene Gesundheit (und die der anderen) pfeift. Ab nem gewissen Alter kann man sich das vllt. sogar erlauben. Ich fühl mich aber noch zu jung dafür. :D

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Dienstag, 12. Juni 2018, 19:12

Da hast Du natürlich völlig recht, AMG, BMW M, unsere Trackdays und Ausfahrten, ist streng genommen völlig daneben. Kann ich definitiv nicht bestreiten. Es wäre auch viel besser, wir würden mehr Bus und Bahn oder Fahrrad fahren oder unsere Autos nur noch nach den Kriterien "geringstmögliche Umweltbelastung" kaufen (ist jetzt wirklich nicht ironisch gemeint)

Warum machen wir das nur nicht?????

Wenn in Summe Deine Celica ST205 für Dich das bessere Auto ist (schade das Toyota solche Autos nicht mehr baut), dann ist das doch super, dann brauchst Du den GT86 nicht. Völlig Okay. Da hat Toyota aber Glück gehabt, das Du das Auto trotzdem gekauft hast.

Richtig Rolli, als Massenhersteller kommst Du ohne Unsummen für Marketing gar nicht über die Runden. Warum? Eigentlich braucht keiner Deine Produkte mehr. Der EU Markt ist komplett gesättigt aber Du musst weiter wachsen und andere verdrängen. Wirklich Gute Produkte (egal aus welchem Bereich) erkennt man ja meistens daran, das Dich deren Werbung nicht an jeder Ecke anschreit.

Zufriedene Kunden sind die beste Werbung (ist aber ein langer und schwieriger Weg).
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Dienstag, 12. Juni 2018, 19:26

Da hast Du natürlich völlig recht, AMG, BMW M, unsere Trackdays und Ausfahrten, ist streng genommen völlig daneben. Kann ich definitiv nicht bestreiten. Es wäre auch viel besser, wir würden mehr Bus und Bahn oder Fahrrad fahren oder unsere Autos nur noch nach den Kriterien "geringstmögliche Umweltbelastung" kaufen (ist jetzt wirklich nicht ironisch gemeint)

:thumbsup: Und als Nächstes verbrennen wir Bücher! :whistling:

Warum machen wir das nur nicht?????

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Dienstag, 12. Juni 2018, 19:43

Ohne Werbung hätte ich keinen Toyobaru, weil ich nichtmal gewußt hätte, daß es so ein Auto in Deutschland überhaupt gibt. Soviel zum Thema: Werbung ist obsolet, weil Markt gesättigt.

Wenn keiner die Karre kennt, kauft sie keiner. Subaru ist doch in der allgemeinen Wahrnehnmung nur eines: Försterautos.


Zum Thema: "geringstmögliche Umweltbelastung" spare ich mir den Kommentar, weil mir dazu nichts forentauglich-höfliches einfällt.
OK, zwei Stichworte: Unsere Umwelt ist sauber wie noch nie. Wer was verbessern will, soll mal da anfangen, wo unsere Altautos hinverkauft werden. Oder einfach einmal nach Neudelhi oder Harbin reisen, um mal echte Umweltprobleme kennenzulernen.
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