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GT_86

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601

Samstag, 12. Mai 2018, 13:41

Heute Vormittag in der weiteren Umgebung:
quote
Demnach erfolgte der schwere Unfall am Vormittag in einer langgezogenen Kurve auf dem Nordring in Wildeshausen. Ein Fiat 500 und ein Passat waren linksseitig frontal zusammengestoßen, möglicherweise war einer der beiden Wagen in die Gegenspur geraten.

unquote

Das ist ja eigentlich nicht mal als Kurve zu bezeichnen, aber evtl. hatte ja jemand gerade Wichtigeres zu tun, z.B. emails checken ? :wacko:
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Dr.Frexx

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602

Samstag, 12. Mai 2018, 16:48

Einfach nur unglaublich.

McDux

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603

Montag, 14. Mai 2018, 12:03

zartes Off-Topic: Zum Thema "Früher war alles besser!!!!!1211einself" (ich lachte) habe ich mal einen ganz interessanten Bericht gelesen. Das was ihr hier jetzt im KfZ Bereich beschreibt gibts ja aber sonst auch überall anders. Lauft mal durch die City. Werdet ihr heute nicht auf viel häufiger angerempelt? Bekommt ihr nicht auch viel häufiger mit das es teils laute Gespräche bishin zu "anbölken" gibt? Laut diesem Artikel, den ich leider nicht wiederfinde, hängt das mit der wachsenden Ellenbogengesellschaft zusammen. Platz da jetzt komm ich! wird immer häufiger vom Berufsleben auch ins Privatleben übertragen bis es sich tief in einem verfestigt hat. Das erklärt warum man als Radfahrer mit einer absoluten Selbstsicherheit auf der falschen Seite fährt, Kopfhörer auf hat und den anderen Verkehrsteilnehmer die sich korrekt verhalten, keinen Platz macht. "Die können doch rüberfahren". Genau das passiert auch zu Fuß in der Innenstadt, in der Linkskurve im SUV oder in der E-Klasse die auf einer 100er Landstraße nur 65 fährt weil es vor ner halben Stunde geregnet hat.

Zitat

"If you see a photo of a Scion FR-S that isn't sideways, the picture is fake or the car is parked."

Rolli

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604

Montag, 14. Mai 2018, 18:15

Heute kam mir auf der Geraden ein LKW entgegen, der Vorder- und Hinterrad sauber auf meiner Seite der Mittellinie hatte. Freie Strecke geradeaus. Ich vermute, daß es ein Ortsfremder war, der mit seinem Aufbau nicht in die Äste der Chausseebäume kommen wollte. Die hiesigen Brummifahrer bleiben alle auf ihrer Seite; die wissen, daß die Bäume regelmäßig geschnitten werden, um das Profil freizuhalten.

Besonders ärgerlich:
Radler, der mich wütend anschaut, weil meine Schnauze aus einer Hofeinfahrt kommt und den Gehsteig blockiert. Der wäre mir fast reingerauscht. Da ist aber kein Radweg an der Stelle, wo er fuhr. Der war da früher mal, ist aber inzwischen auf die Straße links von der Parkspur verlegt worden. Ich habe mir mal die Stelle angesehen, wo der Radweg in den neuen Verlauf umgeleitet wird; die ist gut sichtbar mit Pfeilen und Sperrflächen markiert. Wenn mir der Blödmann reingerauscht wäre, hätte ich trotzdem einen Teil der Schuld bekommen, weil ich Auto, er Radler...
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rAAus! (14.05.2018)

mb100

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605

Montag, 14. Mai 2018, 18:19

Lauft mal durch die City. Werdet ihr heute nicht auf viel häufiger angerempelt? Bekommt ihr nicht auch viel häufiger mit das es teils laute Gespräche bishin zu "anbölken" gibt?


Kann ich so unterschreiben. Ganz fett.

Hab da neulich auch was Heftiges erlebt. Ein junger Mann überquerte eine stark befahrene, zweispurige Straße (zu Fuß) bei rot. Ein Mercedes kam an, der Fußgänger machte keine Anstalten, seinen Schritt zu beschleunigen. Der Benz-Fahrer hupte (hätte ich auch), der Fußgänger war noch gnädig und "bedankte" sich nur mit dem Stinkefinger. Immer noch keine Beschleunigung. Die nächste Ampel überquerte er ebenfalls bei Rotlicht.
An meinem Gesichtsausdruck erriet er, dass ich die Aktion nicht allzu gut fand. Und fragte freundlich nach. ("Hast Du ein Problem?"). Ich machte auf das Rotlicht aufmerksam - und daraufhin versuchte er, meine sexuelle Orientierung zu erraten. Er lag allerdings falsch. ("Blöder Schwuchtel")

Wahrscheinlich kann ich von Glück reden, dass ich in einer Traube stand. Sonst hätte ich möglicherweise einiges von meiner unbeschreiblichen Schönheit eingebüßt (bzw. wäre zusammengeschlagen worden).


Aber ja, so grundsätzlich lässt sich sowas wie Anstand, Respekt, Empathie usw. schon vermissen. Zu nimmt allerdings auch die musikalische Untermalung (will sagen: einer von zehn hat sicher irgendwelche Musik auf dem Handy o.ä. laufen). Und was fehlt - um ganz ehrlich zu sein - ist der Grundwehrdienst bzw. Zivildienst. Ich bin im Zivi auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden, und im Grundwehrdienst hätte ich mir möglicherweise eine blutige Nase geholt...

Radler, der mich wütend anschaut, weil meine Schnauze aus einer Hofeinfahrt kommt und den Gehsteig blockiert. Der wäre mir fast reingerauscht. [...] Wenn mir der Blödmann reingerauscht wäre, hätte ich trotzdem einen Teil der Schuld bekommen, weil ich Auto, er Radler...


In erster Linie hättest Du eine Teilschuld kassiert, weil Deine Schnauze auf den Gehsteig geragt hätte. Hängt allerdings davon ab, wie weit sie auf den Gehsteig ragte...
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Rolli

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606

Montag, 14. Mai 2018, 19:02

Wenn ich vom Hof auf die Straße will, muß ich eben mit dem ganzen Auto auf und über den Gehweg. Geht physikalisch nicht anders.

Dahinter zwischen die parkenden Autos hindurch an die Radspur ran, dann im Schrittempo auf die Radspur bis zur Sichtlinie...
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mb100

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607

Montag, 14. Mai 2018, 19:34

Wenn ich vom Hof auf die Straße will, muß ich eben mit dem ganzen Auto auf und über den Gehweg. Geht physikalisch nicht anders.


Ah, Du bist gefahren - und hast nicht geparkt?

Jetzt hab ichs auch verstanden... ;)
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GT_86

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608

Montag, 14. Mai 2018, 19:48

Wenn ich vom Hof auf die Straße will, muß ich eben mit dem ganzen Auto auf und über den Gehweg. Geht physikalisch nicht anders.

Dahinter zwischen die parkenden Autos hindurch an die Radspur ran, dann im Schrittempo auf die Radspur bis zur Sichtlinie...

Fussgänger, ach komm, sehr schnell laufende Fussgänger scheinen für Dich nicht zu den Verkehrsteilnehmern zu gehören. Kinder ? Kinderwagen ? :whistling:
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Shiro

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609

Montag, 14. Mai 2018, 19:55

Laut diesem Artikel, den ich leider nicht wiederfinde, hängt das mit der wachsenden Ellenbogengesellschaft zusammen. Platz da jetzt komm ich! wird immer häufiger vom Berufsleben auch ins Privatleben übertragen bis es sich tief in einem verfestigt hat.
Ich finde, dass diese Leute das Verhalten auch sehr gut an ihren Nachwuchs weitergeben. Teilweise schon ziemlich krass, was sich die Stöpsel heutzutage so raus nehmen. Mein Vater hat letztens noch einen Bericht (im, ich glaube WDR) gesehen, in dem Lehrer berichtet haben, dass sie von Grundschülern permanent beschimpft und angegangen werden. Bin übrigens selbst erst 25, das also zum Thema "früher war alles besser" :D

Hab da neulich auch was Heftiges erlebt. Ein junger Mann überquerte eine stark befahrene, zweispurige Straße (zu Fuß) bei rot. Ein Mercedes kam an, der Fußgänger machte keine Anstalten, seinen Schritt zu beschleunigen. Der Benz-Fahrer hupte (hätte ich auch), der Fußgänger war noch gnädig und "bedankte" sich nur mit dem Stinkefinger. Immer noch keine Beschleunigung. Die nächste Ampel überquerte er ebenfalls bei Rotlicht.
Erinnert mich an eine Begegnung, die ich selbst vor ca. zwei Monaten hatte. Bin abends auf dem Weg nach Hause, viel befahrene Straße. Am Bordstein steht eine Dame mittleren Alters, komplett in ihr Handy vertieft. Als ich fast auf ihrer Höhe bin, fängt sie an über die Straße zu laufen. Ich hab vor ihr eine Vollbremsung gemacht und ihr Lichthupe gegeben. Sie hat noch nicht mal gezuckt und ist weiter durch den Gegenverkehr gelaufen. Obwohl ca. 5 Meter von ihr entfernt ein Zebrastreifen gewesen wäre...

Grinsekatz

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610

Montag, 14. Mai 2018, 20:42

Laut diesem Artikel, den ich leider nicht wiederfinde, hängt das mit der wachsenden Ellenbogengesellschaft zusammen. Platz da jetzt komm ich! wird immer häufiger vom Berufsleben auch ins Privatleben übertragen bis es sich tief in einem verfestigt hat. Das erklärt warum man als Radfahrer mit einer absoluten Selbstsicherheit auf der falschen Seite fährt, Kopfhörer auf hat und den anderen Verkehrsteilnehmer die sich korrekt verhalten, keinen Platz macht.


Das setzt eine gewisse Art von Vorsatz voraus. Das gibt es natürlich auch, aber meiner Beobachtung nach ist es eine immer weiter um sich greifende Gedankenlosigkeit, die zu so einem Verhalten führt. Immer mehr Leute können nicht von zwölf Uhr bis Mittags vorausdenken. Ein paar Beispiele (alle selbst erlebt):

- Will nach rechts auf den Supermarktparkplatz abbiegen. Setze rechtzeitig den Blinker und sehe, dass ein Radfahrer von rechts angefahren kommt. Halte halb in der Einfahrt an und - werde natürlich von hinten angehupt.

- Bekannten von mir ist jemand hinten drauf gefahren, weil sie nach dem Anfahren in der Ausfahrt vom Parkplatz wieder abbremsen musste, um jemanden vorbei zu lassen. Wirtschaftlicher Totalschaden. Kann ja niemand voraussehen, dass der Vordermann an einer Ausfahrt plötzlich bremsen muss.

- Wenn ich aus meiner Bankfiliale auf den Bürgersteig hinaustrete, bleibe ich mittlerweile erst im Eingang stehen und schaue nach links und rechts, ob kein Skateboarder oder sonstiges bereiftes Getier vorbeirauscht. Hätte mich mal fast einer erwischt. Auf das typische Geräusch eines Skateboards hinter mir reagiere ich mittlerweile enorm empfindlich.

- Neulich hätte mich ein Radfahrer auf dem linken Bürgerersteig fast von hinten auf die Hörner genommen, als ich mal vergessen hatte, nach hinten zu schauen, bevor ich einen Haken schlug.

- War gestern einkaufen. Kommt ein mir Rollerfahrer entgegen und saust hinter mir mit Wahnsinnstempo auf dem Bürgersteig um eine Hausecke. Was hätte der wohl gemacht, wenn da gerade jemand um die Ecke gekommen wäre?

- und so weiter, und so weiter.

Rolli

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611

Montag, 14. Mai 2018, 21:06

Wenn ich vom Hof auf die Straße will, muß ich eben mit dem ganzen Auto auf und über den Gehweg. Geht physikalisch nicht anders.

Dahinter zwischen die parkenden Autos hindurch an die Radspur ran, dann im Schrittempo auf die Radspur bis zur Sichtlinie...

Fussgänger, ach komm, sehr schnell laufende Fussgänger scheinen für Dich nicht zu den Verkehrsteilnehmern zu gehören. Kinder ? Kinderwagen ? :whistling:
Die sind an der Stelle mit einkalkuliert, weil da der Gehweg ist. Der Sichtbereich ist so weit, daß man sie in dem Bereich sieht, der zu Fuß für eine Kollision relevant ist. Radler auf dem Gehweg nicht. Erstens gehören die da nicht hin, weil da ein markierter Radweg ein paar Meter weiter ist, zweitens sind die so schnell, daß der Sichtbereich auf dem Gehweg für den ausfahrenden Autofahrer nicht reicht, ihre Annäherung rechtzeitig zu erkennen. Da hat sich die Stadt schon was bei gedacht, als sie vor einiger Zeit an der Stelle den ehemals gemeinsamen Fuß+Radweg getrennt hat und den neuen Radweg ein paar Meter weiter weg von der Ausfahrt auf die Straße verlegt hat.
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GT_86

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612

Montag, 14. Mai 2018, 21:18

Erstens gehören die da nicht hin, weil da ein markierter Radweg ein paar Meter weiter ist, zweitens sind die so schnell, daß der Sichtbereich auf dem Gehweg für den ausfahrenden Autofahrer nicht reicht, ihre Annäherung rechtzeitig zu erkennen. Da hat sich die Stadt schon was bei gedacht, als sie vor einiger Zeit an der Stelle den ehemals gemeinsamen Fuß+Radweg getrennt hat und den neuen Radweg ein paar Meter weiter weg von der Ausfahrt auf die Straße verlegt hat.

Schön, dann hast Du Deine Argumentationskette ja schon beisammen, falls - was hoffentlich nie vorkommt - ein Richter danach fragt :thumbsup:
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mb100

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Montag, 14. Mai 2018, 23:19

[Mein Vater hat letztens noch einen Bericht (im, ich glaube WDR) gesehen, in dem Lehrer berichtet haben, dass sie von Grundschülern permanent beschimpft und angegangen werden. Bin übrigens selbst erst 25, das also zum Thema "früher war alles besser" :D


War Maischberger. Die Sendung müsste noch über die Mediathek abrufbar sein.

Ich zitiere mich mal selbst - und schreibe, was ich zu dem Thema auf der Maischberger-Facebook-Seite gepostet hab:

Zitat von »mb100«

Zum Thema Gewalt in Grundschulen: mich wundert es, um ehrlich zu sein, überhaupt nicht, dass gerade dort die Vorfälle so häufig sind. Folgende Dinge kommen zusammen:

1. Der Umstieg vom Kindergarten in die Schule - oder auch von "wild rumhüpfen" bis "still sitzen". Hatten die Kinder im Kindergarten Narrenfreiheit, müssen sie in der Schule still sitzen, aufpassen und mitarbeiten. Und plötzlich sagt jemand, der vorn steht, was zu tun ist. Nüchtern betrachtet ist das eine 180-Grad-Wende; dass manch ein Schüler damit nicht klar kommt, ist klar.

2. Das Empfinden von "richtig" und "falsch" ist sicher in dem Alter noch gar nicht ausgeprägt. Also: was darf man, was darf man nicht?

3. Damit zusammenhängend: auch viele Eltern (die Helis...) setzen in dem Alter oftmals nicht wirklich die Grenzen, die erforderlich wären. Das Kind soll ja "Kind sein", "sich ausprobieren", "kreativ sein". Wie soll das Kind da auch nur eine entfernte Ahnung haben, was richtig und falsch ist?

BTW: ich kenn einen Fall, in dem ein Grundschüler (1. / 2. Klasse, deutsch) Gewalt gegen eine Lehrerin geübt hat. War Anfang der 90er. Aus ihm ist auch was geworden; er hat studiert, ist Ingenieur in einem großen Unternehmen in gehobener Position.
Ich will Gewalt in der Grundschule keinesfalls rechtfertigen oder kleinreden, finde aber, dass sie in den weiterführenden Schulen deutlich bedenklicher ist.
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Davemoon

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Dienstag, 15. Mai 2018, 00:20

Zum Thema Lehrer: Die müssten sich wieder mehr durchsetzten und auch durchgreifen können. Ich rede nich von Rohstock oder so, aber mal in die Ecke stellen, oder Unterricht im stehen, oder nen Eintrag mit Mutti-Zettel. Aber viele Eltern sehen die Lehrer dann als die Bösen, die etwas falsch gemacht haben, nich etwa die Kinder, denen Grenzen gesetzt werden, oder die Eltern selbst, die auch keine oder wenig Grenzen setzen.

btt:
Mich nerven die, die im Ort oder kurz vor Ortsausgang dermaßen dicht auffahren und drängeln, aber außerorts und/oder in Kurven nich mehr hinterher kommen. So nach dem Motto: Du hast nen Sportwagen, nun fahr doch so, bitte auch im Ort!

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615

Dienstag, 15. Mai 2018, 11:27

Mich nerven die, die im Ort oder kurz vor Ortsausgang dermaßen dicht auffahren und drängeln, aber außerorts und/oder in Kurven nich mehr hinterher kommen. So nach dem Motto: Du hast nen Sportwagen, nun fahr doch so, bitte auch im Ort!

Das nervt mich auch immer wahnsinnig. Ich habe aber eine gute Methode lernen dürfen: Am Ortsausgang wird durchgeladen und rausbeschleunigt. Es dauert tatsächlich etwas, bis so ein T6 wieder rankommt. Wenn der Lernerfolg ausbleiben sollte, wird das ganze am nächsten Ort wiederholt.

Und ja, ich hasse es, wenn man sowas mit mir machen würde :D :D #ichbineinbösermensch
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Twinguin

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616

Dienstag, 15. Mai 2018, 12:04

Das hier beschreibt es ganz gut:


Plus das Nicht-Blinken und Bei-Rot-Durchfahren!!
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Rle (15.05.2018)

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617

Dienstag, 15. Mai 2018, 13:16

an die "Daves":

ja diesen Effekt erlebe ich auch oft, im Ort wird gedrängelt und in den Kreisverkehren reisst es ab.

Eine Frage mal am Rande:

hättet ihr diese Fahrweise auch ohne das (Fehl)Verhalten anderer an den Tag gelegt?
Oder lasst hr euch von anderen zu etwas anstiften, was ihr sonst ncht gemacht hättet?

Ich weiss, "niemand ist eine Insel", wir können nicht völlig selbstbestimmt unser eigen Ding durchziehen UND in einer Gesellschaft leben.

Dennoch finde ich man sollte sich solcher Einflüsse bewusst sein und sie auch ruhig ab und an mal hinterfragen.

Disclaimer: natürlich bin ich auch selbst nicht immer 100% rational im Verkehr unterwegs, manchmal gewint der
"innere Neanderthaler" über den Intellekt.

Nach meiner Erfahrung reicht oft, aber nicht immer ein gutes Beispiel um die Gesamtsituation zu entspannen.
Typische Situationen wären das Bilden einer Rettungsgasse oder "Stau Stop and go Sprint" vs langsam gleichmässig Rollen lassen.

MFG Carsten
Gwehrfahrdeblom Sachsenring 10/11/12/13/14/16
denn geradeaus kann jeder :D


Es geht nicht darum, wie schnell ein Auto ist, sondern WIE ein Auto schnell ist.
( überliefert von T. Schrick)

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618

Dienstag, 15. Mai 2018, 13:19

Willst du mir sagen, dass ich Schuld sei, weil jemand hinter mir zu dicht auffährt ????

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619

Dienstag, 15. Mai 2018, 13:34

Willst du mir sagen, dass ich Schuld sei, weil jemand hinter mir zu dicht auffährt ????

Wenn du mit einem Sportwagen bewaffnet diesseits des Geschwindigkeitslimits operierst und dieses Limit an diesem Ort aus technischer Sicht auch mit Muttis Einkaufswagen locker zu reißen ist, stellst Du für den in Muttis Einkaufswagen folgenden Verkehr eine stark wirkende Provokation dar. Es ist allein Deiner StVO-konformen Fahrweise geschuldet, dass der folgende Fahrer sich gegen Deine Provokation nicht wehren kann und in Deinem Kofferraum hängen muss.

In solchen Fällen hilft mir ein vernehmliches "Ommmmm". ;)
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

"Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

Davemoon

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620

Dienstag, 15. Mai 2018, 13:49

Ich denk mir dann: 'überhol doch' .. Aber meist versuch ich doch mehr nach vorne als nach hinten zu schauen :D aber ich glaub schon, dass der Toyobaru für viele schon Grund genug is, irgendwelche 'Manöver' zu starten. Eigentlich nervt das am meisten, weil man doch öfter drauf achten muss, ob nich irgendwer was abzieht, weil er/sie genervt is, dass der Sportwagen (halbwegs) STVO konform fährt.

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