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Skorpion

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Dienstag, 13. Februar 2018, 17:18

Und wieder ein klasse Teil.
Mit freundlichem Gruß

Skorpion / Carsten

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Toyobaru GT86 Inferno Orange non Aero EZ 09/12 meiner seid 04/16
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Fight (13.02.2018)

dave_man

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Mittwoch, 14. Februar 2018, 16:43

und wieder mit Cliffhanger....mann....

Wie immer leider geil! :thumbsup: :thumbsup:
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Fight (19.02.2018)

Fight

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Montag, 19. Februar 2018, 17:52

Und hier, diesmal pünktlich, das Finale!

Teil 14.1

Final Stage

Nara blickte wie gebannt in die Mündung der Pistole, als würde sie dem Tod direkt in die Augen starren. Doch plötzlich nahm sie eine leise Stimme wahr.
„Die beiden Fahrer des Teams Sakushi Racing hatten einen fatalen Unfall.“ Es war der Moderator und Nara drehte sich zur Seite, um über ihre Schulter zum Fernseher zu sehen. Genau in dem Moment ertönte ein lauter Knall im Flur. Taro betätigte den Abzug und schoss Nara aus nächster nähe ins Gesicht. Danach drehte er sich schnell zum Treppenhaus, doch bevor er noch einen weiteren Schuss auf die Polizisten abgeben konnte wurde er von Aikos Kugeln durchsiebt. Nara wurde von der Wucht des Schusses zu Boden gerissen, sie nahm den metallischen Geschmack von Blut wahr und hielt sich die Hände vors Gesicht. Der schreiende Schmerz machte sich breit während sie sich immer wieder an ihrem eigenen Blut verschluckte und die zerfetzte Haut spürte, die sie mit ihren Händen zu schützen versuchte.

Ryo erschrak als er schlagartig sein Bewusstsein wieder erlangte und nahm einen tiefen, hastigen Atemzug. Dann erst realisierte er wo er war, immer noch in seinem Wagen. Die Scheiben waren gesprungen und die Motorhaube komplett zerdrückt. Der ganze Wagen war Schrott, doch Ryo schaffte es die Tür zu öffnen und sich daraus zu befreien. Ungläubig sah er an sich herab, doch keine Spur von Blut, oder irgendeiner Verletzung. Er jetzt realisierte er was eigentlich geschehen war und bemerkte Naojis Wagen. Im Vergleich zu seinem war Naojis Z komplett zerstört, nur schwer konnte man erkennen das es überhaupt mal ein Auto gewesen war, doch Ryo konnte Naoji durch das Seitenfenster erkennen, regungslos, mit hängendem Kopf. Wie vom Blitz getroffen wollte er zu ihm eilen um ihn zu helfen, doch die Sanitäter packten ihn und führten ihn in den Rettungswagen, während sich andere um Naoji kümmerten.
„Keine Angst, wir kümmern uns um ihn. Sie habens überstanden.“ Sagte einer der Sanitäter.

Kagami sah über die Monitore in der Box was geschehen war und war sprachlos. Plötzlich empfand sie tiefe Verzweiflung und sorgte sich um Naoji. Sie musste unbedingt mit ihm ins Krankenhaus, um ihm bei zu stehen.
„Deisuke?“ Rief sie, als sie sich nach ihm um sah. Sie konnte ihn nirgends finden und machte sich schnellen Schrittes auf dem Weg zu ihrem GT86 auf den Parkplatz, wo sie ihn dann bemerkte. Er saß neben seinem Supra auf dem Boden und hielt sich die Hände vor sein verheultes Gesicht. Kagami wusste nicht genau was vor ging, doch sie hatte eine Ahnung das Deisuke etwas mit dem Unfall zu tun hatte.
Als er sie bemerkte winselte er vor sich hin. „Oh nein, es tut mir so leid. Ich wollte das alles doch gar nicht.“
„Die Reifen, du warst das mit den Reifen.“ Dachte Kagami laut vor sich hin, als die Wut in ihr hoch kochte. Sie packte ihn am Kragen und zog ihn hoch.
„Was zum Teufel hast du getan!?“ Schrie sie ihm ins Gesicht.
„Die... Die wollten mich umbringen.“ Stotterte er. „Ich hatte doch keine Wahl.“
„Du verdammtes Schwein!“ Brüllte sie und ohrfeigte ihn. Sie stieß ihn gegen seinen Wagen und wandte sich von ihm ab, um so schnell wie möglich zum Krankenhaus zu kommen.
Deisuke sah ihr sprachlos hinter her, als sie vom Parkplatz fuhr. Plötzlich überkam ihn Panik. Panik das sie auch noch hinter ihm her waren, dass sie ein Exempel an jedem beteiligten statuieren wollten. Er schwang sich in seinen Wagen, um zu seiner Werkstatt zu kommen. Der Plan war, so schnell es ging zu flüchten. Als Deisuke den Zündschlüssel umdrehte schloss sich der Kontakt und der Wagen ging mit ihm, in weniger als einem blinzeln, in Flammen auf.

„Ryo?“ Fragte die Polizistin und reichte ihm die Hand zur Begrüßung. Dieser setzte sich von seinem Krankenbett auf, er hasste Krankenhäuser und überhaupt wusste er gar nicht warum er hier war, ihm fehlte ja nichts. Dennoch erwiderte er ihre Geste. „Ja.“
„Ich bin Kommissar Aiko Nakamura. Sagt ihnen der Begriff Yakuza etwas?“ Während sie die Frage stellte zog sie sich einen Stuhl heran und setzte sich.
Ryo war etwas verwirrt von der Frage. „Ähm, ja warum?“
„Sie wissen also über die Japanische Mafia Bescheid? Haben sie jemals Geschäfte mit denen, oder anderen zwielichtigen Gestalten gemacht?“
„Was? Nein, was soll das überhaupt. Ich war gerade bei einem Rennen und hatte einen Unfall.“
„Kennen sie eine Gewisse Nara?“
Plötzlich stutzte er und ihm lief ein eiskalter Schauer über den Rücken. Die Fragen über Nara, im Zusammenhang mit der Mafia, das konnte nichts gutes bedeuten.
„Wir wissen das sie in Kontakt mit ihr stehen.“ Ertönte Mamorus tiefe Stimme, der im Türrahmen stand und ihm mit seinem breiten Kreuz komplett einnahm.
Ryo hielt sich die Hand vor die Stirn. „Was ist mit Nara?“ Fragte er vorsichtig. Ein ungutes Gefühl machte sich in ihm breit.
„Ich stelle hier die Fragen.“ Erwiederte Aiko kalt. „Ich weiß nicht in welchem Verhältnis sie zu ihr stehen und auch nicht auf welcher Seite sie sich befinden, aber hat sie ihnen gegenüber jemals einen Koffer erwähnt?“
Ryo wusste das er nun nicht mehr vor der Wahrheit weglaufen konnte und erhoffte sich nur mehr Informationen über Nara zu bekommen.
„Okay, ich erzähle ihnen alles.“
Ryo berichtete davon wie er sie kennengelernt hatte, wie sie bei ihm Zuflucht suchte, wie sie den Koffer los wurden und letztendlich wie sie sich verliebten. Es war wie eine kleine Zeitreise seiner Gedanken, die aber umso mehr seine Besorgnis schürten. Nachdem Aiko aufmerksam zugehört hatte ergriff sie wieder das Wort.
„Nara ist eine Informantin von uns, schon Jahre lang. Ich arbeite ständig mit ihr zusammen und vor ein paar Monaten hatte sie die Chance an einen Koffer der Yakuza zu gelangen in dem sich ausgiebige Informationen über deren Geschäfte enthielten.“
„Drogenschmuggel, Waffen, Menschenhandel.“ Warf Mamoru ein.
„Sie sagte mir das sie, wenn sie uns den Koffer besorgt, damit nichts mehr zu tun haben will. Doch anscheinend ist ihr die Sache schneller über den Kopf gewachsen als sie, oder wir, dachten. Es ist sehr wahrscheinlich das die Mafia ein Exempel statuieren will.“
Ryo unterbrach sie. „Warten sie, sie meinen, dass mein Unfall...?“
„Das prüfen wir noch, nach dem Unfall ereignete sich jedenfalls eine Expolsion auf dem Parkplatz bei dem ihr Chefmechaniker Deisuke getötet wurde.“
„Deisuke ist tot?“ Warf Ryo entsetzt ein. „Was ist mit Kagami und Naoji?“
„Kagami ist hier, ihr geht es gut. Naoji ist stabil, aber nicht ansprechbar.“
„Und Nara?“ Fragte Ryo und ahnte nichts gutes.
„Als wir sie heute in dem Hotel ausfindig machen konnten, trafen wir vor Ort ebenfalls einen Attentäter an. Ihr wurde ins Gesicht geschossen, aber sie lebt und erholt sich gerade von der OP. Sie hat extremes Glück gehabt. Die Kugel ist in ihre Backe eingedrungen, hat ein paar Zähne mit genommen und ist zur anderen Backe wieder ausgetreten.“
Ryo saß völlig sprachlos da, seine Gedanken drehten sich wie verrückt. „Wo ist sie? Ist sie hier?“ Er sprang von seinem Bett auf. „Ich muss zu ihr.“
Mamoru schob ihn mit einer Hand wieder zum Bett. „Sie ist hier, es geht ihr soweit gut, aber sie können jetzt nicht zu ihr. Da sie eine wichtige Zeugin ist wird sie rund um die Uhr bewacht, seinen sie also unbesorgt.“
Aiko stand auf. „Ruhen sie sich noch etwas aus.“ Dann verließ sie mit Mamoru das Zimmer.

Kagami saß neben Naojis Krankenbett und hielt seine Hand. Tränen flossen ihr übers Gesicht.
„Ich hätte niemals zulassen sollen das du dich auf dieses Rennfahrer Zeug einlässt. Ich hätte wissen müssen das es zu gefährlich ist und das es viel zu schön war, um wahr zu sein. Das ist alles meine Schuld.“ Schluchzte sie vor sich hin, doch die einzige Antwort die sie immer wieder bekam war das piepen des EKGs.
Es war schon mitten in der Nacht und Kagami stand auf, um sich einen Kaffee am Automaten zu holen. Sie lief durch die leeren Gänge des Krankenhauses, wo ihr lediglich ein Mann mit schwarzem Mantel entgegen kam, zum Eingangsbereich. Es war so still und ruhig das sie ihre eignen Atemzüge hören konnte. Keine Menschenseele war mehr hier, selbst als sie zum Empfang hinüber schielte sah sie niemanden. Als sie das Kleingeld in den Automaten eingeworfen hatte brummte dieser mit, vergleichsweise ohrenbetäubendem Getöse, los.

Ryo ertrug es nicht länger, wach in seinem Bett zu liegen und die Decke an zu starren. Er wollte zu Nara, also stand er auf, zog diesen lästigen Kittel aus und seine Kleidung an, dann machte er sich auf den Weg sie zu suchen. Es gab sicherlich nur ein Zimmer im gesamten Krankenhaus das von einem Polizisten bewacht wurde.
Nachdem er ein paar Minuten ziellos umher geirrt war sah er Plötzlich eine Person, am Ende eines Ganges auf einem Stuhl, vor einer Tür sitzen.
„Hey, Entschuldigung.“ Rief er und lief zielstrebig den Gang hinab. Dann erkannte er den Polizisten und blieb vor ihm stehen. Zu seiner Empörung musste er eingeschlafen sein. Ryo räusperte sich laut. „Entschuldigung!“ Rief er nochmals, doch wieder, keine Reaktion. Bei genauerem betrachten stellte er Blut an der Uniform fest. Er riss die Augen weit auf und stieß die Tür auf, da lag sie, Nara.
Sie hatte zwei große verbände auf den Backen und Ryo begann zu brodeln vor Wut, als er sich ausmalte was für schmerzen sie durchlebt haben musste.
Er trat in das Zimmer und sah das EKG ganz normal arbeiten, ihr Brustkorb bewegte sich auf und ab und Erleichterung machte sich für einen kurzen Moment breit, als er plötzlich von hinten gepackt wurde. Jemand hatte ihm im Schwitzkasten und auf einmal sah er die andere Hand der Person, die versuchte ihm eine Pistole gegen den Kopf zu drücken. Ryo stemmte sich mit aller Kraft nach hinten und beide fielen unsanft zu Boden auf ein kleines Regal, das dabei zu Bruch ging. Durch den Lärm wurde Nara wach und Ryo schaffte es sich zu befreien.
„Nara komm, schnell!“ Rief er und streckte seine Hand aus.
Ohne nach zu denken zog sie sich die Kabel ab und nahm seine Hand. Beide rannten den Flur entlang.
„Was zum Teufel ist denn los?“ Fragte sie und hatte Mühe sich nach dem plötzlichen aufstehen auf den Beinen zu halten.
Ryo zerrte sie weiter an der Hand.
„Die wollen uns umlegen!“

... To Be Continued

Nächsten Montag gibts den Rest :P

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Montag, 19. Februar 2018, 19:49

Super Finale und toller Cliffhanger. :thx:
Kann die nächste Woche gar nicht abwarten. :thumbsup:

dave_man

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Montag, 19. Februar 2018, 19:56

Klasse Mann! Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen wie's weiter geht
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Skripi91

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Donnerstag, 22. Februar 2018, 11:13

Wider richtig gut, freu mich auf das endgültige Finale :thumbsup: