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katty262

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Donnerstag, 15. Februar 2018, 12:41

Erst saugen, dann Fahren....

Heute morgen einen Artikel aus einer Japanischen Wirtschaftszeitung von meinem Japanischen Journailistenfreund erhalten.

Interviewt wurde James Rowan der CEO des britischen Staubsaugerhersteller Dyson (Gründer James Dysen). Ich hatte vor einiger Zeit ja schon mal erwähnt, das die Firma Dyson ab 2020 Batterieautos verkaufen will und das wurde als lustiger Gag aufgenommen (also nicht nur hier sondern in der ganzen Welt).

Die meinen das ernst und in dem Interview gab Rowan auch ein paar gewichtige Gründe an warum das Realität wird und nicht nur Spinnerei eines Hr. Dyson (der zu einem der 1000 reichsten Menschen dieser Erde gehört (lt. Forbs). Folgende Punkte ziehe ich mal aus dem Interview (welches mein Freund vom Japanischen in´s Englische für mich übersetzt hat).

01) Rowan lächelt über die Meldungen der großen in der Autoindustrie das sie an einer Feststoffbatterie Arbeiten (bezogen auf das von Toyota und Mazda) neu gegründete Unternehmen EV C. A. Spirit Co.) die deutlich leichter, wesentlich schneller zu laden sei und größere Kapazitäten aufweist und ab 2025 in Serie gehen soll. Darüber lächelt er, weil Dyson seit einigen Jahrenn genau diese Batterien in seinen Handstaubsaugern verwendet und diese bereits in sehr, sehr vielen Geräten laufen.

02) Das was dort entwickelt wird und 2025 in Serie gehen soll, erproben wir in KFZ Prototypen bereits seit 4 Jahren und wir können den Kollegen sagen, es funktioniert prächtig. Er führte auch Hauptprobleme an, welche die Ingenieure dort haben werden, "die hatten wir vor vielen Jahren bei den Entwicklungsarbeiten auch" Wir haben diese Probleme seinerzeit gelöst und sie uns Patentieren lassen. Ich bin gespannt wie sie diese Probleme ohne unsere Patente lösen wollen.

03) In unseren R & D Abteilungen (Entwicklung) beschäftigen wir derzeit etwa doppelt so viele Mitarbeiter und Ingenieure wie bei EV C. A. Spirit Co.

04) Unsere Autos werden mit genau diesem Batterietyp 2021 in Serie gehen und nicht erst 2025. 2021 werden wir 3 Mio. Autos mit dieser neuen Technologie produzieren und auch verkaufen.

05) Wir werden gar keine eigenen Fabrikationsstätten hierfür errichten, das ist viel zu unwirtschaftlich. Unsere Fahrzeuge werden in Malaysia bei unabhängigen Fahrzeugbauern, welche als Dienstleister seit vielen Jahren für viele andere Marken auch schon Autos fertigen. Wir werden dadurch nicht, wie Tesla mit Kinderkrankheiten eines Fabrikationsprozesses oder Lieferketten zu tun haben. Wir liefern die Batterietechnologie und das Design, das Know How der Automobilfertigung bringt unser Partner mit der die Autos baut.

06) Angesprochen auf die Ladezeiten dieser Autos die er bauen möchte antwortete er nur: Unsere Staubsauge sind innerhalb von 8 Minuten wieder zu 100% geladen. In unseren Autos wird die selbe Technologie stecken.

07) Er bezeichnet seine zukünftigen Autos auch nicht als Autos im Klassischem Sinne. Er sagte, ein Auto gehört heute in jeden Haushalt. Somit ist ein Auto für Ihn nichts anderes als ein Haushaltsgerät das Mobilitätsprobleme löst. Wir sind Weltmarktführer im Hochpreissegment von Haushaltsgeräten, da passt dieses Produkt perfekt zu unserem Angebot.

08 ) Bzgl. der Kritischen Nachfrage ob die Ziele nicht etwas ehrgeizig wären, schließlich gäbe es bis heute nicht mal ein Bild geschweige denn eine Studie von dem Produkt oder seiner Wunderbatterie, antwortete er: Die Öffentlichkeit wird genau dann zum allerersten mal etwas zu Gesicht bekommen, wenn die Produkte im Handel erscheinen. Vorher nicht. Er Begründete dieses "Top Secret" verhalten damit, das man technologisch der gesamten Branche ca. 5 Jahre voraus sei und diesen Wettbewerbsvorteil gelte es zu halten.

Was davon Realität ist und was nicht kann ich leider nicht beurteilen, aber der Hr. Dysen scheint ein schlaues Kerlchen und wohl kein verrückter Visionär zu sein der Autos in´s All schiesst. Einige halten Hr. Dysen für einen Luftikus, der de Fakto nicht vor zu weisen hat.

Das mag sein, aber verwunderlich ist ein kleine Nebenkriegsschauplatz: Dysen hatte sich letztes Jahr von seinem langjährigen CEO Max Conze (einem Deutschen Manager) getrennt. Grund für den fristlosen rausschmiss von heute auf morgen sei lt. Dysen "Geheimnisverrat". Conzen zog vor Gericht und forderte wie üblich eine Abfindung (10 Mio). Dysen machte ein Gegenangebot: Er zahlt freiwillig eine deutlich höhere Abfindung, wenn sich Conze verpflichtet, den Rest seines Lebens bei keinem Unternehmen tätig zu werden, welches einen Nutzen aus der von Dysen entwickelten Batterietechnologie hätte. Würde ein Luftikus solch ein Angebot machen?????? Spannend.

Zu Dysen gehört seit Jahren eine gemeinnützige Stiftung. Diese Stiftung Verleiht an Jungingenieuren aus bestimmten Fachrichtungen Preise (Awards). Damit sich da keiner Spinner bewerben, gibt es sehr strenge Regularien. Er legt die Fachrichtung fest, die Länder und Universitäten und die Bewerber müssen mindesten über eine 4 jährige Berufspraxis in Ihrem Ingenieursberuf verfügen. Die Erfindung oder die Entwicklung des Ingenieurs gehen dann in das Eigentum dieser Stiftung über. Das Preisgeld beträgt lächerliche 10.000 Pfund. Dysen ist auf diesem Wege zu ca. 5.000 Patenten weltweit gekommen. Davon unter anderem rund 160 Patente zur Feststoffbatterie. Gleichzeitig rekrutiert er hier seine Ingenieure für die Entwicklung. Genial einfach, einfach genial und vor allem extrem Preiswert.

Dyson zieht das bisher ohne jeden wirtschaftlich verbunden Partner oder Investor durch. Darauf ist er Stolz, weil er sich ganz auf die Produktentwicklung konzentrieren kann und sich nicht mit Heuschrecken beschäftigen muss. Kapitalinvestoren sieht er als "Bremse" für Innovation"

Zu den Japanern (Batterielieferant) hat er offensichtlich einen sehr guten Draht. Denn seine Staubsaugerkarriere starte er in Japan.

Wenn jemand noch weitere Infos zu dem Thema Dysen hat, würde ich mich freuen. Was meint Ihr, ist er ein Spinner oder hat er tatsächlich was revolutionäres im Gepäck???
:whistling: Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems (M.Gorbatschow)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »katty262« (15. Februar 2018, 13:04)


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Michael (16.02.2018)

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Donnerstag, 15. Februar 2018, 12:57

Der Herr Dyson erinnert mich immer wieder an den Herrn Kamprad, beide bodenständig, ruhig und keine Chauvinisten wie der Tunnelbohrer.

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83

Donnerstag, 15. Februar 2018, 13:04

Das Thema ist auch im Handelsblatt heute morgen angekommen, wenn auch in verkürzter Version.
HB Dyson

Wenn der Herr Dyson tatsächlich 2 Mrd GBP investiert, wird er ein Ass im Ärmel haben.
Die Staubsauger nutzen Litium-NMC - Akkus.
Ein Experte für Akkus haben wir noch nicht im Forum??

katty262

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Donnerstag, 15. Februar 2018, 13:13

Sehr interessant CT079,

"hauseigene Feststoffbatterie" sagt Hr. Dysen gegenüber dem Handelsblatt. Also scheint es die tatsächlich zu geben.

Mein Japanischer Freund hat mir gesagt, das es seit einiger Zeit im Japanischen Markt ein Dyson Handstaubsauger zu kaufen sei, der nur noch rund die hälfte wiegt wie seine Kollegen. Das Ding kostet aber in Japan knapp 1.000 € und ist damit rund 500 € teurer wie die anderen Dysen Handsauger die in Japan verkauft werden. Einen Hinweis auf den Batterietyp findet sich aber nirgends auf diesem Modell (auch auf der Webside nicht). In Japan wird der halt nur mit dem Merkmal Gewicht und Akkulaufzeit beworben.
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Donnerstag, 15. Februar 2018, 13:25

Was davon Realität ist und was nicht kann ich leider nicht beurteilen

Könnte ich bis auf Die Beurteilung eines einzigen Details auch nicht.
Wenn folgender Satz exemplarisch für die Durchführbarkeit des Vorhabens und die Ernsthaftigkeit der Entwicklung steht, sehe ich allerdings eine gewisse Blauäugigkeit.
06) Angesprochen auf die Ladezeiten dieser Autos die er bauen möchte antwortete er nur: Unsere Staubsauge sind innerhalb von 8 Minuten wieder zu 100% geladen. In unseren Autos wird die selbe Technologie stecken.

Wenn man 15 kWh/100 km als Nettostromverbrauch eines Elektro-PKW und einen Ladewirkungsgrad von 0,9 als gegeben annimmt, kommt man bei 8 Minuten Ladezeit auf eine Ladeleistung von 15/0,9*60/8 = 125 kW, die eine Ladung für 100 km bereitstellt. Ist die Batterie Leistungsfähiger und für mehr als die Fahrt zum Bäcker geeignet, kommen bei gleichbleibender Ladezeit je 125 kW/100 km hinzu. Kommt nun so ein Dyson-Auto mit einer unrealistisch kleinen 200km-Batterie und möchte in 8 Minuten voll geladen werden, benötigt dieses Auto die Maximalleistung eines von den bekannten kleinen Trafohäuschen, die überall herumstehen, ganz für sich alleine. Bei Batterien mit größerer Reichweite, die zweifellos angestrebt werden, steigt bei konstanter Ladezeit von angegebenen 8 Minuten die Ladeleistung linear an.
120 Stück dieser 200km-Dyson-Autos geichzeitig an Ladestationen angeschlossen, nehmen die Leistung eine durchschnitlichen 110 kV Umspannanlage auf, die üblicherweise zur Versorgung einer Kleinstadt mit 15.000 Einwohnern ausreicht.

Ich sehe da ein Problem.
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Andreas

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86

Donnerstag, 15. Februar 2018, 13:39

Da bin ich ganz bei dir 860 (bist ja vom Fach). Der kleine Akku in dem Sauger ist bestimmt in 8 Minuten aufladbar, bei den Autos habe ich auch erstmal geschmunzelt, mit wieviel Strom die denn in 8 Minuten geladen werden sollen.

Aber er sagt ja auch nicht konkret das es 8 Minuten beim Auto sein sollen sondern verweist nur auf die Sauger Technik mit der extrem kurzen Ladezeit.

Ich bin morgen übrigens auf einer Info Veranstaltung der Stadtwerke Düsseldorf. Die haben Eigentümer in Düsseldorf eingeladen zu dem Thema: Energieversorgung für Elektromobilität. Bin mal gespannt, da gibt es bestimmt eine Menge (für mich) spannender Infos.
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Donnerstag, 15. Februar 2018, 13:46

Aber er sagt ja auch nicht konkret das es 8 Minuten beim Auto sein sollen sondern verweist nur auf die Sauger Technik mit der extrem kurzen Ladezeit.

Absolut korrekt. Doch wenn jemand konkret nach einer Ladezeit fragt und in der Antwort explizit auf eine 8-Minuten-Ladetechnik verwiesen wird, soll der Fragesteller die 8 Minuten als Antwort verstehen. Der Antwortgeber kann sich dann mit einem "es war ja nur ein Verweis auf die Technik" herausreden.
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Nedash

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Donnerstag, 15. Februar 2018, 13:47

Ich denke, dass der momentane "Umbruch" (der ja schon länger läuft, als die Öffentlichkeit ihn aktiv zur Kenntnis nimmt), vielen Unternehmen die Möglichkeit gibt, die Kunden (und damit den Markt) zu überraschen.

Das gilt für "Quereinsteiger" wie Dyson, wie auch für Start-Ups, Zulieferer, die die neuen Technologien stellen, als auch für die "großen" Autohersteller, sowie kleinere etablierte Firmen, die vom Regionalen ins Internationale drängen.
Wie Katty schon sagte, ist der ausschlaggebende Faktor neben dem Kapital hier das Know-How.
Um dieses wird gerade mit harten Bandagen gekämpft.

Wie immer gilt: Konkurrenz ist extrem hilfreich, um den Markt voranzutreiben, und die Preise für die Kunden erträglicher zu machen.
Wer am Ende die Nase vorn hat (oder ob die Nase bei manchen überhaupt überlebt), können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehen.

Dyson ist sicherlich in der Lage, ein Auto zu bauen (bzw. nach Spezifikation bauen zu lassen) - genau wie viele andere Firmen.
Ob und wo sich dieses im Markt platzieren wird, und ob der Kunde es annimmt, wird sich zeigen.
Die Abwesenheit einer großen Werbekampagne trotz einer großen Investition spricht aber dafür, dass viele wichtige Punkte noch ungeklärt sind.

Die angeblichen 5 Jahre Vorsprung wird man auch erst kommentieren können, wenn man weiß, mit welcher Akku-, und Ladetechnologie Dyson an den Start gehen möchte.


Ein genereller Gedanke, der mir bei diesem Thema häufig kommt: Manch einen Europäer (speziell der Deutsche) sieht die Diskussion um das "Aussterben des Verbrennungsmotors" ja als Krise,
und verhält sich entsprechend: Panisch im Kreis laufen, ersatzweise die Politik um ein paar Gefallen bitten, um die sterbende Kuh noch länger zu melken, während er hofft, dass sich doch alles irgendwie hinbiegen wird, während er an überholten Ansätzen festhält.

Da sollte man sich eher ein Beispiel an der Mentalität nehmen, die vor allem in Japan und Südkorea verbreitet ist; Dort wird eine Krise nicht vornehmlich als etwas Schreckliches wahrgenommen,
sondern als eine Möglichkeit, sich in einem umbrechenden Umfeld zu profilieren.
満月-86

katty262

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Donnerstag, 15. Februar 2018, 14:57

Gerade mit dem letzten Absatz triffst Du den Nagel auf den Kopf. Ich habe auch immer den EIndruck wir Deutschen reagieren hier ganz speziell.
Soll jetzt bitte nicht falsch verstanden werden, aber ist wohl auch kultureller Bestandteil bei uns, das wenn jemand gewichtiger sagt: Achtung, alle mal nach links laufen, dann Renen wir panischen los. Das ist jetzt nichts untypisches, aber wir halten uns dabei auch noch für extrem gebildet und schlau.

Es gab ja auch mal Zeiten da wurdest Du als Diesel Fahrer genau so belächelt wie bis vor kurzem ein Hybrid Fahrer (ja, in den 1970er fuhrst Du Diesel weil Du entweder Taxifahrer oder Landwirt warst:-))). Der Dieselhype setze ja erst Mitte, ende der 1980er ein als durch die Turbotechnik diese Motoren auch mal Leistung hatten. Als die TDI in den 1990er kamen, nahm die Sache richtig an Fahrt auf. Der Hype ging dann ja soweit, das ein nicht unbeachtlicher Teil Diesel fuhr, weil es alle machten (und nicht weil es wirtschaftlich oder ökologisch Sinnvoll war). Ich denke die E-Mobilität wird sich bei uns in D ähnlich Entwicklen.


Ich persönlich sehe diesen Umbruch in der Branche gar nicht negativ oder als Krise sondern finde ihn sehr spannend und bin überzeugt das sich da mehr Chancen Auftun als Probleme (die es natürlich gibt). Das ist auch ein wenig meine Intuition, warum ich hier Infos zu dem Thema Poste. Und als Fan der Marke Subaru und Toyotafreund habe ich natürlich diese beiden Marken in dem Umbruchprozessen im Fokus.

Ich persönlich denke, es wird auch in 50 Jahren noch Verbrennungsmotoren geben. Wenn auch nur als Nischenlösung für Regionen wo das mit der Elektromobilität halt nicht funktioniert. Und ich denke diese Nische wird gar nicht so klein sein. Irgendwann stellt sich halt ein Sättigungspegel (Verhältnis Verbrenner/Elektro) ein.
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Nedash (15.02.2018)

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90

Donnerstag, 15. Februar 2018, 15:59

Das Phänomen hast du sehr gut beschrieben.

Es wird ein Hype ausgerufen, alle rennen hinterher bar jedes klaren Verstandes.

Einen massenhaften, flächendeckenden Einsatz von E-Fahrzeugen auf Akkubasis halte ich für eine Totgeburt. 860 hat da ja an einem ganz simplen Beispiel gezeigt, wie mächtig das problem vor allem auf den letzten paar km oder sogar nur Metern der Stromversorgung ist (und wir bekommen ja noch nicht einmal das vergleichsweise Einfache hin ... Stichwort Nord-Südtrasse).

Das akkubetriebene wird seine Nische finden, in welcher es sehr wohl seine Berechtigung hat, seine Nachteile zu vernachlässigen sind und die Vorteile andere Technologien schlagen werden. Ich denke da an den Eigenheimbesitzer mit Solarzelle auf dem Dach, der jeden Tag 20km in die Stadt rein und abends wieder raus pendelt. E-Auto mit Akku-Betrieb ist da perfekt. Es gibt sicher noch mehr gute Beispiele.

Der Laternenparker oder Vertreter hat hingegen mit dieser Technologie keine Chance.

Genauso sehe ich den Verbrenner* noch lange nicht aussterben, vielleicht nie. Ich denke, es wird sich in Zukunft viel Richtung Erdgas als mobilen Energieträger entwickeln. Das können die (Verbrennungs-) Motoren jetzt schon relativ problemlos, die Energiedichte ist hoch, die Speicherung ist unproblematisch, Infrastruktur (im Sinne der grundsätzlichen Versorgung) ist bestens ausgebaut, der Rohstoff ist künstlich herstellbar und damit letztlich unerschöpflich und die Nutzung in alternativen Antriebskonzepten (Brennstoffzelle mit E-Gas) ist möglich.

Ich habe so den Verdacht, dass das hirnlose Forcieren von E-Mobilität letztendlich die Betriebsdauer der Atomkraftwerke sichern bzw. verlängern soll.

*Wenn man es genau nimmt, wäre ja z.B. ein E-Auto mit Brennstoffzelle auch ein Verbrenner.
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katty262

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Donnerstag, 15. Februar 2018, 17:03

Das hast Du völlig recht 3Liter,

ich denke wir Deutschen werden uns daran gewöhnen muss das die Trends den wir hinterherrennen nichts mit Deutschland zu tun haben. Das der Markt den Point of No Retourn bei den Herstellern überschritten ist, hat letztendlich nichts mit unseren Marktbedürfnissen zu tun.

BMW, VAG, Mercedes entwickeln und bauen Autos für den für Sie grössten Markt der Erde und der heißt China und die geben die Elektroqoute vor. Ich sage nur 3,4 Mio Autos 2017 in D Verkauft, knapp 30 Mio Autos in 2017 in China Verkauft. Den Deutschen Herstellern ist der Diesel (Schuldfrage mal aussen vor) mit denen sie sich sicher waren die EU Vorgaben bis 2021 zu erfüllen genommen worden. Was sollen sie tun. Eine Dritte Technologie an den Start bringen oder die Entwicklungen (die schon lange laufen) für den Chinesen Markt auch hier nutzen.

Der Flottenverbrauch wird ja nicht anhand der tatsächlichen Verkaufszahlen eines Herstellers bemessen. Er muss halt nur genug (eh für den China Markt entwickelte) Modelle im Europäischem Verkaufsprogramm haben.

Ich bin mal auf den Vortrag bei den Stadtwerken Dssd morgen gespannt. Ist natürlich auch nur ein lokales Ding (für Düsseldorf halt)
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Donnerstag, 15. Februar 2018, 17:31

Lokales in Düsseldorf?

Dann sage ich schon mal Prost. :D

Hennes

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93

Donnerstag, 15. Februar 2018, 17:36

...und ich sage Bääh :kotzen:

;)

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Twinguin (15.02.2018)

Rolli

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Freitag, 16. Februar 2018, 10:26

Ich glaube dem Herrn Dyson durchaus die 8 Minuten Ladezeit auch für ein Elektroauto. Wenn die Batterietechnik bereits in Japan handelsüblich ist, wird dem schon so sein.



Der Knackpunkt der Elektromobilität ist nach der erfolgreichen Lösung des Batterieproblems (scheint Dyson gelungen zu sein) zum kleineren Teil das Problem der "letzten Meile", das 3liter angesprochen hat. Die Infrastruktur, um ausreichend elektrische Leistung zum E-Auto zu bekommen. Mit ausreichend dimensionierten Stromanschlüssen und Leitungsquerschnitten kann man genug Kapazität bereitstellen, um binnen 8 Minuten ein E-Auto komplett zu laden. Ist eine technisch-physikalische Frage, Leitungsquerschnitt für hohe Stromstärken. Eine höhere Ladespannung wäre hilfreich. 400 Volt stehen in vielen deutschen Haushalten zur täglichen Verfügung - eure Elektroherde arbeiten damit :thumbup: Wäre für die Aufladung von E-Autos durchaus nutzbar.

Der größere Teil des E-Mobilitäts-Problems ist aber die benötigte Gesamtleistung. Da beginnt das Wolkenkuckucksheim von E-Mobilitätspolitik und Umweltschützern. Der zusätzliche Strombedarf wurde bereits berechnet. Selbst nur zur Umstellung der PKWs auf E-Mobilität reicht die verfügbare Leistung in Deutschland nicht aus. Wind und Sonne bringen die sowieso nicht, dazu fehlt ihnen auch noch die Grundlastfähigkeit, aber auch ohne die Folgen der Energiewende müßten zur Deckung des Leistungsbedarfes von E-Mobilen nicht nur die abgeschalteten Kraftwerke aller Bauart wieder reaktiviert, sondern noch erhebliche Kapazitäten neugebaut werden. Die Alternative wäre die Stromrationierung: "Schatz, wollen wir heute was Warmes essen oder mit dem Auto fahren?" oder halt die dauerhafte Abschaltung von anderen Stromverbrauchern. Niemand in Europa kann binnen 5 Jahren massive neue Kraftwerksleistung aus dem Boden stampfen. Realiter würde ein echter Markterfolg von E-Mobilen die Energieversorgung in Westeuropa zum Zusammenbruch bringen. Heute genauso wie in 5 Jahren.
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Freitag, 16. Februar 2018, 12:18

Auch wenn das meiste von dem was Du @Rolli hier geschrieben hast, nicht grundsätzlich falsch ist, so kann ich deinem Text doch sehr leicht entnehmen, dass es sich bei Deinem Wissen um das Thema um aus Interesse angelesenes Halbwissen und keinesfalls auf einschlägiger Berufsausbildung basierendem Wissen handelt. Und genau da kommen wir zu dem Problem, das die öffentliche Diskussion beherrscht.
Die Diskussion um das durchaus komplexe Thema der elektrischen Energieversorgung wird in der Öffentlichkeit (und in der Politik) zwischen absoluten Laien, denen die Problematik der jederzeitigen Leistungsbereitstellung vollkommen fremd ist und technisch interessierten, die mit gefährlichem Halbwissen bei den Laien den Anschein von technischer Kompetenz erwecken, geführt. Wirkliche Fachleute, die Ihr gesamtes Berufsleben mit dem Auftrag, eine stabile Energieversorgung zu gewährleisten, verbracht haben, werden in solchen Diskussionen oftmals nicht als mahnende Fachleute, sondern im günstigsten Fall als ewige Pessimisten, die dem Fortschritt im Wege stehen, betrachtet. Beispielsweise werden in solchen Diskussionen grundsätzlich die Größen KW und KWh munter vermischt und verwechselt.

Damit wir uns vom Thema nicht allzuweit entfernen, komme ich nochmal auf die unmittelbare Anschlussproblematik von Dysons 8-Minuten Schnelladetechnik zurück. Ich begnüge mich damit das Dyson-Auto mit der 200km-Batterie zu betrachten. Die für die Schnellladung zu übertragende Leistung würde bei 3x400V mindestens ein Kabel mit drei Kupferleitern mit einem Kupfergewicht von 3456g/m erfordern. Mit ein wenig Isolation kommen wir leicht auf ca. 4,2kg/m. Eine für einige Fälle bereits zu kurze Anschlussleitung von 5m würde bereits 21 kg wiegen. Mit jedem weiteren Kilometer geladener Fahrstrecke in der selben Ladezeit müsste die übertragene Leistung und damit die Masse des Ladekabels weiter ansteigen. In den Händen eines Hufschmieds wäre die Handhabung einer solchen Leitung sicher unproblematisch, meiner Frau wollte ich nicht zumuten, den Dyson mal eben zu tanken.
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Freitag, 16. Februar 2018, 12:31

Ich finde es unverantwortlich, die rosarot-flauschige Diskussion über eine bessere Zukunft einfach mit harten Fakten zu verwässern. :rolleyes:


Da alle die meisten unserer Ministerposten an Karrierepolitiker vergeben sind, die entsprechend keine fachliche Qualifikation für ihre Ressorts mitbringen, wird die "Ahnung" regelmäßig in Fachgruppen bzw. Arbeitsgruppen ausgelagert.
Die Idee an sich ist nicht neu - niemand weiß schließlich alles, und auch konstruktive Diskussionen fördern die Meinungsbildung.

Der Knackpunkt ist leider, dass in vielen Arbeitsgruppen (die ja das Fachwissen ergänzen sollen), Lobbyisten mit einem klaren Auftrag sitzen.
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Freitag, 16. Februar 2018, 13:10

@860

Ich bin da voll bei dir. Als interessierter Laie kann ich da bereits Probleme erkennen, die du als Fachmann tiefergründig hinterlegst. Und ich kann als interessierter Laie an den realen Abläufen erkennen, daß die politischen Entscheidungsträger entweder noch weniger Ahnung haben oder Sachargumente ignorieren. Oder beides. Von daher halte ich es für sehr wahrscheinlich, daß die Elektromobilität trotz aller technischer Fortschritte, Fördergelder und Sonntagsreden zu einer Art bundesweitem Berliner Flughafen wird :whistling:

Ich finde die technische Entwicklung sehr Interessant (Technik generell, frag nicht, was ich schon alles an Industrieobjekten und Großgerät von Innen gesehen habe) und drücke Herrn Dyson alle Daumen, daß sein Konzept in der Praxis ankommt. Gern auch auf deutschen Straßen. Bis die genannten Probleme allesamt gelöst sind kaufe ich mir allerdings lieber einen neuen Toyobaru und habe meinen Spaß damit. Wenn es in 10 Jahren tatsächlich so weit sein sollte, daß ich den Kraftstoff dafür wie weiland Bertha Benz aus der Apotheke holen muß, werde ich das tun. Ich schätze aber, daß es bis dahin noch lange nicht soweit ist ^^
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Freitag, 16. Februar 2018, 13:32

ein bekannter Avis Händler meinte, dass man ihm gar nicht so einen dicken Querschnitt an Leitung in der Straße durch ein Mischgebiet verlegen könnte, wie er bräuchte, um seine Flotte (ca. 100 Autos) über Nacht aufzuladen. Das gleiche Problem werden dann auch alle Tankstellen haben, wenn 8 Autos gleichzeitig schnell geladen werden müssen

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Freitag, 16. Februar 2018, 14:00

dass man ihm gar nicht so einen dicken Querschnitt an Leitung in der Straße durch ein Mischgebiet verlegen könnte, wie er bräuchte, um seine Flotte (ca. 100 Autos) über Nacht aufzuladen

Auch wenn wir uns vom Thema entfernen, sehe ich hier Aufklärungsbedarf. Das Stichwort hier ist "über Nacht". Wenn wir das mal mit 8h übersetzen und für jedes der 100 Autos einen 45 KWh-Speicher annehmen, den oben genannten Ladewirkungsgrad von 0,9 berücksichtigen, kommen wir bei einer auf die volle Ladezeit hin gesteuerten Beladung der 100 Autos auf eine Ladeleistung von gesamt 625 KW. Diese Leistung kann ein handelsüblicher 630 KVA Transformator, wie er für kleine Industriebetriebe eingesetzt wird, bei entsprechendem Leistungsfaktor dauerhaft übertragen. Der Transformator würde im Mittelspannungsnetz von 10 - 20 KV angeschlossen das dafür mindestens notwendige Anschlußkabel wäre ein Mittelspannungskabel, das im Höchstfall 36 A zu übertragen hätte und somit nicht mehr aktiven Leiterquerschnitt, als ein Niederspannungskabel zum Zähler einer Privatwohnung benötigen würde. In den meisten Mittelspannungsnetzen ist ein Zubau um die genannte Leistung möglich, nur sehr wenige Netze sind so stark ausgereizt, dass eine solche Leistung unmöglich bereitzustellen wäre. Wenn die Leistung zusätzlich noch ausschließlich Nachts in Anspruch genommen wird, fällt die Leistung sogar in die lastschwache Zeit.
Die Verlegung des Mittelspannungskabels, der Kauf der Trafostation und der Kauf der vertraglich zugesicherten Leistung verursachen allerdings vergleichsweise hohe Kosten, die ein Autovermieter für seine Stützpunkte bei Weitem noch nicht kennt, daher weht also der Wind.

Dieses mal ist es ausnahmsweise kein technisch unlösbares Problem.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

"Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

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100

Freitag, 16. Februar 2018, 14:50

..gibt es denn noch keinen Teslakanoneninduktionspowerloader?

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