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Fight

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21

Donnerstag, 4. Januar 2018, 18:49

Auf so eine Fortsetzung wartet man doch gerne und Feiertage sind ja schließlich zum erholen da ;)

Freu mich schon auf nächste Woche :thumbsup:
:D das freut mich natürlich auch!
Oh Mann. Muss ich wieder ein Woche warten, bis es weiter geht?
Ja, tut mir leid :P Aber so ist es auch viel spannender ^^ Und ich glaube die Cliffhanger werden immer schlimmer xD

Fight

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22

Montag, 8. Januar 2018, 18:21

So, Nummer 8:

Die Zeit rennt

Ryo hielt den Koffer fest in seiner rechten und zog Nara mit seiner linken hinter sich her.
„Du kannst das Ding nicht einfach zurück bringen.“ Fluchte sie.
„Natürlich und das ist das einzig Richtige.“ Erwiderte er. Sie stampften über den Parkplatz der Bank zu seinem Wagen.
„Also von wem hast du den Koffer?“ Er drehte sich zu ihr, als sie am Wagen an kamen.
Nara rollte die Augen. „Keine Ahnung, irgend n Anzugträger.“
„Erzähl keinen Scheiß! Du klaust doch nicht einfach irgend einen Koffer. Du kanntest den Typen richtig?“ Ryo hatte sie durchschaut und Nara sah ihn verdutzt an. Sie schaute sich kurz um und lehnte sich zu ihm. „Okay, Hör zu...“ Flüsterte sie. „Das sind echt gefährliche Leute, die wollten mich wirklich umbringen, ich hab dir keinen Scheiß erzählt.“
Das sie ehrlich zu ihm war beruhigte Ryo ein wenig. „Okay, steig ein.“ Meinte er und öffnete ihr die Wagentür.

Deisuke saß mit Naoji an dem kleinen Tisch im Hinterzimmer seiner Garage. „Also, ich werde Mechaniker und du Fahrer. Wir arbeiten also ständig Zusammen.“ Meinte Deisuke und Naoji nickte. „Dann brauchen wir nur noch einen zweiten Fahrer, aber die Sponsoren haben gesagt sie kümmern sich darum.“
„Okay, und wer sind die Sponsoren?“ Fragte Naoji.
„Ach, das sind Geschäftsleute, die waren zufällig in meiner Garage und ich hab ein paar derer Firmenwägen repariert. Überwiegend Mitsubishi Lancer. Wir sind dann so ins Gespräch gekommen.“
„Mhm...“ Naoji war nicht ganz überzeugt. „Und lerne ich die auch kennen?“
„Ja, sicher. Die werden da sein, wenn du ein paar Testrunden fährst, auf ner richtigen Strecke.“
„Na, dann bin ich mal gespannt.“ Meinte Naoji noch immer etwas misstrauisch. Ihm kam das alles zu gut vor um wahr zu sein. Irgendwas konnte nicht stimmen.

Ryo lief mit Nara die Treppe des Hotels hinauf, es war nichts besonderes, wie man es in einer kleinen Stadt erwarten würde. An den Wänden hingen Bilder von Berühmtheiten die angeblich mal dort gewesen waren und ein roter Teppich, dem man sein alter leicht ansehen konnte, zierte das Treppenhaus. „Okay, du musst erst mal hier bleiben. Ich hab gewisse Dinge zu erledigen. Kann ich dich mit dem Koffer allein lassen und darauf vertrauen das du keine Dummheiten machst?“ Fragte er Nara besorgt, welche die Tür zu ihrem Zimmer auf schloss. Sie trat herein, drehte sich zu ihm und breitete die Arme aus. „Na klar, in dieser Luxus Suite halte ich es mit Leichtigkeit ein paar Monate aus.“ Sagte sie sarkastisch. Das Zimmer war winzig, lediglich ein Bett, ein kleiner Röhrenfernseher und eine Kommode befand sich darin und zu allem Überfluss, natürlich auch noch ein dezent merkwürdiger Geruch, der aus dem Badezimmer zu kommen schien.
„Okay, super.“ Sagte Ryo. Er griff ihr um den Nacken, zog sie zu sich und Küsste sie. Schon wieder fing sein Herz an zu rasen, als würde er gerade eine scharfe Kurve, am absoluten Limit fahren und sich darauf vorbereiten den Wagen wieder ein zu fangen, wenn er den Grip verlor.
„Dann bis später.“ Sagte er und ging. Nara setze sich auf das Bett und starrte den Koffer an.

Der Boxer hämmerte als Kagami ihn über Fünftausend Touren drehte. Dieser Supra, den sie verfolgte, war so verdammt schnell und sie wusste das er nicht mal Vollgas gab. Deisuke war ein unglaublich begabter Fahrer, das er es vorzog als Mechaniker zu arbeiten und Naoji als Fahrer aufstellte sprach eindeutig für Naoji. Sie sah in den Rückspiegel wo der S15 ihr am Heck klebte. Alle drei hatten sich dazu entschlossen das zukünftige Rennfahrerleben zu feiern und waren auf dem weg zu einem See der sich am Fuß des Berges befand. Sie fuhren auf den Parkplatz und hielten an. Kagami stieg aus und ihre Augen labten sich an der schmeichelnden Form des Supras. Der große Spoiler, die vielen, sanften Kurven und die charakteristischen Scheinwerfer hatten beinahe etwas erregendes.
„Du bist unglaublich schnell.“ Rief sie Deisuke zu als er ausstieg.
„Der ist nur schnell im geradeaus fahren.“ Warf Naoji ein.
Deisuke lächelte. „Da, hat er leider recht. Deswegen bist du auch der Fahrer.“
Naoji holte die Getränke aus seinem Kofferraum und sie liefen zusammen zu einer Bank. Sie setzten sich und stießen zusammen an.
„Was wirst du eigentlich machen Kagami?“ Fragte Naoji. „Wenn wir erst mal richtig los legen und ständig Rennen fahren.“
Sie sah ihn mit großen Augen an. „Ähm, naja ich werd auch da sein.“ Stotterte sie unsicher.
„Kagami kann mir assistieren, ich brauch ja jemanden der die Drecksarbeit macht.“ Meinte Deisuke. Naoji und Deisuke lachten. Kagami sah Ryo mit ernstem Blick an. „Ja, ich bin dann dafür zuständig deine Reifen zu wechseln, also sein besser nett zu mir.“ Naojis lachen brach abrupt ab und er sah sie verdutzt an. Kagami brach die ernste stille und boxte ihn auf den Arm.
„War nur n Scherz.“ Lachte sie.
„Unsere Investoren müssten sich gerade nach anderen Fahrern um gucken, ich bin gespannt mit wem sie ankommen.“ Sagte Deisuke bedenklich.

Seit Ryo das Visier seines Helms herunter geklappt hatte war die Welt um ihn herum abgeschaltet. Für ihn gab es jetzt nur den Wagen und die Strecke. Er stieg vorsichtige auf die Bremse und lenkte in die Kurve. Er manövrierte geschickt, genau am Scheitelpunkt über die Curbs und beschleunigte aus der Kurve heraus. Der Motor schrie laut auf und flammen schlugen aus dem Auspuff. In der nächsten kurve fuhr er nicht komplett auf die Curbs. In einer der Testrunden hatte er festgestellt das sie in dieser Kurve rutschiger, als in den anderen Kurven waren und so entschied er sich zur Hälfte den Asphalt zu nehmen. Er wusste das er diese Runde schneller gewesen war, er hatte keine Stoppuhr oder sonstiges im Fahrzeug, doch er konnte es spüren. Als er auf die Zielgerade fuhr trat er das Gaspedal bis zum Boden durch.
„Komm schon, jetzt liegt es an dir.“ Dachte er.
Makoto stoppte die Uhr als der Wagen die Ziellinie überquerte. Wie eine Rakete schoss er, so schnell er gekommen war, wieder hinfort.
„Und wie schnell war er?“
Er hielt Osamu die Uhr hin. 00:53:187.
„Und ist das schnell?“ Fragte Osamu der zum ersten mal auf der Strecke war um sich Fahrer an zu schauen.
„Der durchschnitt brauch ca. eine Minute genau.“ Erwiderte Makoto.
„Nun ja, wir reden aber hier nicht vom durchschnitt.“ Sagte Osamu sehr fachlich.
„Die Bestzeit war bisher dreiundfünfzig Sekunden und zweihundert dreiundfünfzig Millisekunden.“
Das zauberte ein Lächeln auf Osamus Gesicht. „Gut, lassen sie mich mit dem Burschen ein paar Worte wechseln.“
Makoto nickte und führte den Herren in die Boxengasse. Ryo stand schon dort in seiner Rennfahrermontur und zog gerade seinen Helm aus.
„Ryo, das ist Osamu. Er scoutet hier nach Fahrern.“
Ryo wollte seine Handschuhe ausziehen bevor er ihm die Hand gab. „Lass sie ruhig an, ich trage sonst auch Handschuhe.“
Sie begrüßten sich.
„Leihst du mir mal deinen Helm?“ Fragte Makoto. Ryo sah ihn etwas verwirrt an und runzelte die Stirn. „Ähm, klar. Warum?“ Fragte er und hielt ihm den Helm hin.
„Jemand hat gerade meine Bestzeit geschlagen und das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.“ Sagte er, als er den Helm nahm und zu einem der anderen RX-7 ging.
Ein grinsen machte sich auf Ryos Gesicht breit. „Ich hab die neue Bestzeit?“ Rief er ihm hinter her und Makoto streckte den Daumen nach oben.
„Und so wird der Lehrer vom Schüler geschlagen.“ Sagte Osamu. „Du hast wahrlich Talent, lass uns eine runde zusammen laufen und ich erzähle dir alles über die Details der Rennserie, das Reglement und so weiter.“
Ryo nickte und ging mit ihm.

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Skripi91

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Mittwoch, 10. Januar 2018, 14:54

Wieso beschleicht mich das Gefühl dass das alles iwie zusammenhängt :D

Macht auf jeden Fall Lust auf mehr, mit wie vielen Teilen können wir ca. noch rechnen 8o

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Montag, 15. Januar 2018, 19:12

Wieso beschleicht mich das Gefühl dass das alles iwie zusammenhängt :D

Macht auf jeden Fall Lust auf mehr, mit wie vielen Teilen können wir ca. noch rechnen 8o


Sind insgesamt 14. ^^

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Skripi91 (16.01.2018)

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Montag, 15. Januar 2018, 19:20

9

Gesponnenes Netz

„Sie sind also unser erster Fahrer.“ Meinte Osamu und schüttelte Naoji die Hand.
„Scheint so.“ Lächelte dieser und sie begrüßten sich.
Sie standen in der Boxenhalle und Naoji musterte das Fahrzeug, welches mit einer Plane abgedeckt war. Lange Motorhaube, geschwungene Form, er fragte sich mit was sie die Rennen bestreiten würden.
„Nun, da unser Fahrzeug bereits ihre Aufmerksamkeit erlangt hat.“ Osamu lief zu dem verhüllten Wagen. „Wollen wir es nicht länger verstecken.“ Er zog die Plane herab und enthüllte die majestätische Silhouette des Fahrzeugs. Naojis Augen funkelten als er den Wagen sah. Er war überwältigt, sprachlos. So viele Gedanken hatte er sich gemacht und jetzt wo er den Wagen musterte hatte sich für ihn alles zum guten gewandt.
„Wow.“ Brach es aus ihm heraus und Osamu begann die Technischen Daten herunter zu rattern.
„Ein 3,8 Liter V6 Motor mit optimierter Nockenwelle und variabler Ventilsteuerung der insgesamt 410PS produziert. Eine verbesserte Abgasanlage, 6-Gang Schaltgetriebe mit Lamellenkupplung, verbesserte Bremsanlage und natürlich ist der Wagen mit ABS ausgestattet. Wir haben dem Fahrzeug eine Diät verschrieben und ihn so leicht wie möglich gemacht, 1300kg um genau zu sein. Im Innenraum selbstverständlich mit Recaro Sitzen. Sicherlich ist ihnen auch schon der Überrollkäfig aufgefallen. Das Fahrwerk wurde angepasst und abgestimmt mit Bilstiein Dämpfern und verbesserten Federn, neuen Stabilisatoren vorn und hinten, sowie neue und leichtere RAYS Nismo Felgen. Darf ich vorstellen, unser Nissan 370z.“
Jetzt hatte es Naoji endgültig die Sprache verschlagen, es war wie der feuchte Traum eines fünfzehnjährigen. „Und...“ Er schluchzte. „Und damit darf ich jetzt fahren?“
Osamu öffnete die Fahrertür und holte einen Helm hervor. „Ich will sogar das sie damit fahren.“ Sagte er und lächelte. Jetzt war er aus seiner Schwärmerei erwacht und konnte es kaum erwarten die Rennstrecke zu pflügen. „Okay, ich brauch noch n Rennanzug.“ Sagte er und Osamu führte ihm zu einem Spind worin sich dieser befand. Nachdem er ihn angelegt hatte und sich den Helm geben lies ging er wieder zu dem Z. Die Front des Wagens war weiß, doch ab dem Ende der Motorhaube verlief die Farbe zu einem leuchtenden Orange welches von schwarzen, geschwungenen Streifen durchzogen war. Auf der Seite stand groß „Sakushi Racing“. Das war das Team für welches er fahren würde. Alles machte einen großartigen Eindruck und Osamu wirkte ebenfalls sehr professionell. Naoji stieg in den Wagen, die Sitze schmiegten sich an seinen Rücken und das Lenkrad fühlte sich griffig und wohlgeformt an. „Vielleicht haben wir einfach einmal Glück in unsrem Leben.“ Dachte er und startete den fauchenden V6 Motor.

„Du hast den Koffer den Triaden geklaut?!“ Fluchte Ryo. „Oh mein Gott, ich muss mich setzen.“ Er lies sich auf das Bett neben Nara fallen und hielt sich die Hände vors Gesicht. „Warum? Warum um alles in der Welt macht man so was?“ Fragte er fassungslos.
„Ich wollte da weg, ich hab gedacht da wäre Geld drin und ich könnte damit abhauen.“ Nara rechtfertigte sich und redete sich in Rage. „Du weißt nicht wie das ist! Wenn man nirgends hin kann, wenn man nichts hat!“
Ryo nahm die Hände vom Gesicht und starrte die Decke an. „Wie bist du da überhaupt rein gerutscht?“ Fragte er ruhig um Naras Gemünd etwas ab zu kühlen.
„Das ist ne lange Geschichte. Ich bin von zuhause weggelaufen weil ich es nicht mehr ausgehalten hab. Ich wollte nicht eines morgens aufwachen und feststellen das mein Dad meine Mom nun endgültig zu Tode geprügelt hatte und andererseits wusste ich, dass wenn sie ihn nicht umbringen würde, ich es vermutlich irgendwann getan hätte. Also bin ich weg gelaufen. Ich hatte nichts und nachdem ich mich wochenlang von Almosen und dem Müll anderer Leute ernährt hatte wollte ich...“ Sie Hielt kurz inne. „... Einfach auf die Straße gehen und meinem jämmerlichen Leben ein Ende setzen. Der Typ hat mich aber blöder weise nur angefahren. Ja, keine Ahnung. Ich bin im Krankenhaus aufgewacht und plötzlich fing dieser Kerl an sich um mich zu kümmern. Ich dachte er hätte einfach ein schlechtes Gewissen, aber er hat mich nur benutzt und ehe ich mich versehen konnte war ich abhängig von ihm.“
„Fuck.“ Fluchte Ryo und sprang vom Bett auf. „Du hast ne Nummer von dem Typen? Und das ist der von dem du den Koffer hast?“
Nara nickte. „Okay, ich ruf ihn an.“ Er dachte kurz nach, ob das so eine gute Idee war. „Ich ruf ihn an und sag ihm das wir den Koffer irgendwo deponieren, dann können sie ihn Abholen und wir sind fein raus.“
„Denkst du wirklich das die uns einfach gehen lassen?“
„Haben wir denn irgend eine andere Wahl? Soll ich etwa die Polizei rufen? Die schmeißen dich hundert pro in den Bau, wenn sie nicht sowieso korrupt sind. “ Warf Ryo ein. Nara schüttelte den Kopf und überreichte ihm ihr Handy.

Kagura kniete auf dem nassen, steinigen Boden. Er wusste was jetzt passieren würde, doch er wusste auch, dass er versagt hatte und es nicht anders verdiente. Seine Hände waren hinter seinem Rücken gebunden, doch er konnte sich noch glücklich schätzen, dass er so lange ein treues Mitglied gewesen war, denn andererseits hätten sich seine ehemaligen Kollegen wohl etwas viel grausameres ausgedacht. Kyoya legte seinen Revolver an und zielte aus nächster Nähe auf Kaguras Hinterkopf. Er spannte mit dem Daumen den Hahn und machte somit die Waffe scharf. Kagura kannte das charakteristische Geräusch und wusste das es nun vorbei war. Er schloss die Augen und versuchte sich ein paar schöne Gedanken zu machen. Kyoya betätigte den Abzug seiner Smith & Wesson Mod.629. Die Kugel der 44er preschte durch die Schädeldecke wie ein heißes Messer durch Butter. Blut und Knochenfetzen klatschten auf den verregneten Boden und der leblose Körper sackte zusammen. Kyoya versetzte ihm einen tritt und stieß ihn in das Grab, welches er Kagura vorher hatte ausgraben lassen.
„Zu machen.“ Befahl er seinen Handlangern kalt und lief zurück zur Straße wo er in die Limousine stieg.
„Kagura hatte schon immer eine Schwäche für hilflose Frauen gehabt.“ Sagte er.
„So hilflos war sie wohl nicht, wenn sie den Koffer stehlen und einen unserer Männer töten konnte.“ Erwiderte Ayato.
„Sehr wohl.“ Sagte Kyoya und nickte demütig.
„Gibt es schon eine Spur von dieser Hure?“
„Meine Männer sind dran, ich glaube die größten Chancen haben wir über sein Handy.“ Sagte Kyoya.
Ayato schnaufte wütend. „Findet sie, wenn hier jemand Menschen verschwinden lässt dann sind wir das.“
Plötzlich klopfte es an der Scheibe und Kyoya lies diese herunter. „Was?!“ Fragte er gestresst.
„Ein wichtiger Anruf für sie, auf Kaguras Handy.“
Ayato sah Kyoya finster, mit gerunzelter Stirn an. Dieser nahm den Anruf entgegen und stellte das Handy auf Lautsprecher.
„Wer ist da?“ Fragte er.
„Niemand, wir haben etwas, das ihnen gehört.“
„Ist das So?“
„Ja, einen Koffer, wir werden ihn nächstes Wochenende im Industriegebiet bei der Bushaltestelle deponieren, wo sie ihn abholen können.“
Kyoya zog die Augenbraue nach oben. „Und was wollt ihr dafür?“
„Nichts, wir wollen damit nichts mehr zu tun haben.“
Kyoya schmunzelte. „Wie wäre es wenn wir uns persönlich treffen, ich würde ihnen gern einen kleinen Finderlohn zukommen lassen.“
„Der Koffer wird am Wochenende deponiert, ob sie ihn holen oder nicht.“
Der Anrufer legte auf und Kyoya grinste. „Und so kommt der Knochen zum Hund.“
„Lass die Haltestellen von jetzt an rund um die Uhr überwachen.“ Befahl Ayato.
„Selbstverständlich.“ Bestätigte er. „Sollen wir sie auch gleich erledigen?“
„Vorerst nicht, ich will wissen wer dieser Typ ist. Womöglich wurde diese Nara nur von jemandem benutzt.“
„Sie denken da an die Yakuza?“ Warf Kyoya ein.
„Wir haben sie schon mal von hier vertrieben und wir werden es wieder tun. Mit aller härte!“

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