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Freitag, 1. Dezember 2017, 09:07

Komplett abgestürzt ist der Harry nie, aber öfter mal waren die Daten inkomplett, d.h. GPS oder OBD nicht erkannt.

Dann soll die Zeitnahme immer noch recht genau sein mit dem Telefon GPS, da die Triggerpoints extrapoliert werden:

http://www.gps-laptimer.com/LapTimerDocu…%20Triggers.pdf

Was dann nicht wirklich brauchbar ist Ist die Linienaufzeichnung und die Graphen.


MFG Carsten
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SkinDiver

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Freitag, 1. Dezember 2017, 09:59

jetzt geht es ja schlagartig hier rund im Thread.
So eine Diskussion hätte ich mir etwas eher gerwünscht.

Ich spare es mir jetzt mal die ganzen Beiträge zu zitieren und schreiben einfach so drauf los.

Ich für meinen Teil brauch jetzt keine Schnittstelle von GPS, OBD und Kamera.
Am OBD klemmt bei mir eh eine P3 Anzeige für die wichtigsten technischen Daten und im Video muss ich nicht unbedingt Gas- und Bremspedalstellung sehen.
Ist aber garantiert ganz witzig das anzuzeigen.

Der Grund für meine Entscheidung zu so einem Gerät war/ist das ich keine 20 Kabel im Autohängen haben möchte. 3 Kabel wären mit schon zu viel.
Ich hab auch über Harry's Laptimer nachgedacht und ihn als App laufen zu lassen. Grund für die Entscheidung dagegen war aber das es eben eine App ist.
Man zahlt 30€ für die App (glaube ich) und nochmal 30€ für ne Handyhalterung, dann braucht man nen Ladekabel (20€) und wird doch irgendwie vielleicht abgelenkt, weil das Handy ne WhatsApp-Flut aus dem GT86 Chat bekommt oder 3 Leute anrufen. :thumbdown:
Überdies braucht man noch die externe 10Hz GPS Antenne für rund 240€ (das kostet die auf Seite 1 vorgeschlagene SkyPro XGPS160 GPS Receiver bei Amazon) und so kommt man auch auf 320€ für alles.
Bevor jemand frage: Ja, ich habe weder eine Handyhalterung, noch ein Ladekabel fürs Handy und benötig also ein Komplettpaket. ;)

Wenn ich irgendwo mit dem GT86 fahre werfe ich mein Handy am liebsten in die Mittelarmlehne und geh erst bei Aussteigen wieder daran. Eher möchte ich das Handy nicht sehen oder hören.

Für 435€ (also rund 120€ mehr) hab ich jetzt das QStarz LT-6000S bestellt. Damit hab ich ein Gerät mit 10h Akku Laufleistung, externer GPS Antenne und somit nur einem Kabel (die Antenne).
Wenn ich es ohne die externe Antenne benutze sind es sogar Null Kabel.
Hierzu käme noch die GoPro und fertig.

Am Rechner gibt es dann eine Software wo man zum einen die GPS Daten auswerten lassen kann und zum zweiten das Video damit verknüpfen kann.
Für mich ist das wohl ausreichend und gut. Aber das muss wirklich jeder für sich entscheiden!

Der Vorteil vom dem Laptimer liegt für mich auch darin, dass ich mal Vergleicht fahren kann zwischen unterschiedlichen Rädern, Reifen, Fahrwerksabstimmungen usw. und das nur bei 0-100km/h oder 100-200km/h.
Damit sehe ich mal direkt was der Unterschied ist zwischen solchen Konfigurationen. Allerdings ist das wirklich eher meine private Spielerei aus technischem Interesse.


Zur Genauigkeit und den 8min BTG:
Die Genauigkeit der Geräte ist relativ. Davon auszugehen, dass die Geräte 10Hz haben, wir auf jeden Fall ein Fehler von +/-0,1s vorhanden sein.
Addiert man die Ungenauigkeit der Positivion (+/-3m) hin zu hat man schon sehr schnell eine Toleranz von 0,3s nur für die Erfassung von Start und Ziel, schätze ich.
Dabei ist die Positionierung an schlechten Stellen vielleicht sogar nur +/-10m, was dem Fehler natürlich vergrößern kann.
Ich empfehle dazu das Vergleichsvideo, das ich auf der ersten Seite gepostet habe.

Nimmt man jetzt nicht nur Start und Ziel sonder die gesamte Strecke wird es wohl für die Daten ein noch größerer Fehler.
An manchen Stellen der Norschleife soll der GPS Empfang ja sehr schlecht sein. Das GPS Positioniert dann nur sehr ungenau, weil es Streckenweise keine oder nur wenige Satelliten hat, dann kommt der Schwenk von einem zum anderen Satelliten hinzu und die relative Bewegung der Satelliten (Drift).
Der Wohl am deutlichsten zu beobachtende Fehler dürfte es aber sein, wenn bei schlechten Empfang nicht die vollen 10Hz zur Verfügung stehen sondern nur noch 1Hz.

Vielleicht hat ja mal einer eine richtige Karte über die durch GPS ermittelte Route gelegt. Dann sollte man ja gut erkennen wie genau man auf der Strecke war oder ab man mal 300m durch den Wald gefahren ist.

Ich würde einfach mal Grundsätzlich von einem Fehler von 10% Ausgehen.
Bei der Zeitmessung Start/Ziel aber nicht auf die Gesamtezeit sonder auf die Erfassung der Punkte Start unnd Ziel. Das wird dann so im Breich 0,1s bei guten Bedingungen liegen, wenn es um einen Rundkurz geht. Bei Norschleife natürlich etwas mehr (eher so 0,5s).



Fazit:
  • Die Genauigkeit eines Handy kann man wegwerfen.
  • Mit einer externen GPS Antenne wird das Handy genauso gut wie ein Laptimer als Gerät.
  • Die Genauigkeit auf Rennstrecken wie der Norschleife sollte man wohl auf +/-0,5s annehmen (Zeitmessung Start/Ziel)
  • Die Genauigkeit für die Streckenaufzeichnung zwischen Start und Ziel ist wohl eher im Bereich mehrerer hundert Meter.
  • Das Handy mit externer GPS Antenne ist billiger hat aber vermutlich mehr Kabelsalat.
  • Profigeräte für 1700€ sind echt einfach zu teuer für 99% der Anwender.
  • Eine optimale Lösung muss jeder für sich selbst suchen.
  • 8 min BTG sind wirklich krass schnell! Respekt!


Ich verstehe die Leute, die Harry's Laptimer nehmen und verwenden und es hat sicher seine Berechtigung.
Für mich ist es angenehmer ein Gerät (wie ein Navi) einfach anzuklemmen und ich bin fertig. Dann muss ich nix koppeln oder einstellen - ich muss nur auf Start drücken.
Gruß
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Freitag, 1. Dezember 2017, 10:26

Nur kurz: bitte nicht stören Modus während des Fahrens, kein Kabel (für keins der Geräte: Handy, GPS-Empfänger, GoPro) notwendig wenn morgens alles vernünftig aufgeladen wird, XGPS 160 liegt bei etwa 180€, Halterung brauchste natürlich, sonst kannst die G-Kräfte vergessen.

Sehe ich es richtig, dass dein ausgewähltes Gerät keine Kamera hat? Dann fällt für mich absolut der einzige Grund weg, das dem Harry vorzuziehen. Das ist nämlich was nervt (neben der gelegentlich etwas willkürlichen Kalibrierung der G-Kräfte): Videos von der GoPro ziehen -> aufs Handy -> Synchronisieren, Overlay machen, u.U. am PC noch mal auf ne vernünftige Dateigröße komprimieren. Der RN One macht das alles in einem und man kann schmuck am iPad auswerten (aber -> 1.700€ und daher für mich auch den Sprung nicht wert, lieber die Jahreskarte :D).

Auswertung mach ich gern am Handy, das am PC zu machen wär für mich NoGo (ich hab aber auch viel Zeit unterwegs dazu), das ist aber wirklich sehr individuell.

Über GPS-Genauigkeit werd ich mich hier nicht auslassen, in diesem Forum artet sowas ohne Notwendigkeit oder Mehrwert ständig aus :D

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Freitag, 1. Dezember 2017, 10:40

Ja das stimmt. Das Gerät von mir besitzt keine Kamera.
Das war für mich auch eher nebensächlich und Geräte mit Kamera sind sehr teuer, wie gesagt.

Das für dich damit der Grund weg fällt ist verständlich, zumal du ja bereits etwas hast zum messen.
Für mich wäre alles eine Neuanschaffung und so habe ich mich für ein Gerät statt zwei Geräte (GPS und Handy) im Auto entschieden.

Ich nutze für die Videos der GoPro und alles andere lieber einen Rechner als das Handy. Ist aber auch eine persönliche Geschmackssache von mir.
Gruß
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Freitag, 1. Dezember 2017, 10:52

Tja, Michael,

dein hehres Ziel der Threadsauberkeit in allen Ehren, aber es findet sich leider immer ein Klugscheisser,
der die Diskussion dann doch auswalzt :rolleyes:

Zum Thema GPS Genauigkeit hat Harry in der oben geposteten Dokumentation ( ich weiss, echte Männer lesen keine
Betriebsanleitungen :D ) ein paar Daten veröffentlicht.

Durch Extrapolation kann man da schon sehr genau die Punkte bestimmen, was für sehr genaue Weg Zeit Messung wichtig ist.

Die andere Frage wäre halt, wie genau diese Triggerpunkte auf der Strecke festgelegt wurden.

Zumindest bei Harry sind die Messparameter ja von Usern eingereicht und danach nur validiert worden.

Bei einer Start Ziel Konfiguration wie BTG kann ein Fehler von 5m natürlich einen Unterschied in der Rundenzeit ausmachen.

Bei der GP Strecke ist dieser Fehler unerheblich, weil der gleiche Punkt als Start und Ziel Trigger dient, da gleicht sich der Fehler aus.

Streng genommen kann man also nur Rundenzeiten vergleichen, die mit der gleichen Konfiguration aufgenommen wurden.
Aber allein HLT BTG Terroristenfahrten gibts mindestens zwei Datensets aus unterschiedlichen Baujahren.

MEIN Fazit:

Harry plus Kamera hilft mir bei der Nachbereitung ( zusammen mit Kamingesprächen in der Fahrwoche @ Natz 8) )
für VALIDE Zeitenprotzerei müsste man mit einer Transponderlösung arbeiten, natürlich alle mit der gleichen.

Genau das ist aber gar nicht im Interesse der Capricorn und auf lange Sicht dann auch nicht in unserem Interesse, siehe

http://www.bridgetogantry.com/rant-why-l…g-tf/#more-6877


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Freitag, 1. Dezember 2017, 11:13

Verstehe ich das richtig?!
LapTimer sind verboten auf dem Nürburgring und es wird darauf kontrolliert?
Gruß
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Freitag, 1. Dezember 2017, 11:23

In wie weit kontrolliert wird, wird man sehen. Ansonsten: so ist es.

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Freitag, 1. Dezember 2017, 11:29

Entschuldigung aber sowas ist doch Schwachsinn.
Es gibt so viele die dort nicht der letzten Sekunde hinterher rasen und es "sportlich" sehen.

Warum soll man sowas denn verbieten? Die Idioten heizen dann trotzdem auf biegen und brechen über die Strecke.
Zumal... dann sollte es doch auch allen verboten werden. Wie z.B. Porsche, Honda, VW und so weiter.

ich hatte jetzt mal bei nuerbrugring.de nachgeschaut und nichts über LapTimer in den Regeln gelesen.
Gruß
Skin


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Freitag, 1. Dezember 2017, 11:33

Habe auch den Harry mit DUAL XPS 160 sowie Kopplung zur Gopro (Bild in Bild).

Vorteile:

- GPS extrem genau (Vorausgesetzt man wirft das Teil nicht in den Kofferraum sondern an die Scheibe)
- Updates für umsonst, Hardware hat man automatisch wenn man aktuelle Handys nutzt.
- Qualität der Videos sehr gut, Overlayerstellung geht recht fix (S6)

Nachteile:
- Vorbereitung nötig, d.h. richtige Strecke laden, GPS Koppeln (BT), GoPro Koppeln (WIFI), Strom Handy verkablen (mit Tape, damits nicht rumschleudert).
- Austausch von Akkus an der GoPro nicht vergessen, Ausschalten GoPro, Ausschalten GPS
- Kamera in Frontscheibe raubt Sicht (Lösung: 2. GoPro oder ähnliches)

GPS Funktion im Handy ist je nach Lage der Rennstrecke und Wetterbedingungen recht ungenau, d.h. ohne externes GPS ist es tatsächlich kaum brauchbar.

Aber 200 EUR für Harry und der GPS Mouse ist ein guter Preis, die Frage ist halt immer, wie viel Geld man für Komfort ausgiebt. Ich würde auch gerne einen RN haben, einfach dran pappen, fertig. Oder die VBOX (Hatte ich schon mal getestet). Aber wie auch Michael schon schrieb, investiere ich das Geld dann lieber in Touri - Tickets. Und die fertigen Geräte sind auch technsich wieder irgendwann überholt (HD, 4K, und was dann sonst noch so kommt).

Man muss auch die NOS von allen anderen Strecken unterscheiden, dort ist eine reine Datenaufzeichnung Blödsinn, erst im Video erkennt man, wie scheisse man gefahren ist.

Meine 5 Cent zum verbissenen Messen (bzw. "Verbessern") von wenigen Zehntelsekunden oder Hundertstelsekunden: Hat nichts auf Trackdays oder Touris zu suchen, dann bitte Rennfahrerlizenz machen und im Rahmen von entsprechenden Veranstaltungen das umfangreiche Können unter Beweis stellen. Oder für wenig Geld Slalom buchen, da macht es Sinn und es wird genau gemessen.

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Freitag, 1. Dezember 2017, 11:47

Verbot der Zeitmessung ist bisher nur als Flyer erfolgt, noch nicht in den offiziellen Bedingungen:

[url]http://www.nuerburgring.de/fileadmin/Touristenfahrten/Sicherheitsregeln_D_22.05.17.pdf
[/url]

http://www.nuerburgring.de/fileadmin/Tou…nung_D_2017.pdf

Ob das für 2018 geändert wird, ist abzuwarten. Problem ist nicht die Zeitmessung an sich sondern die zur Schau Stellung auf YouTube, dort könnten Versicherungen auf die Idee kommen, die Touris generell einer Rennveranstaltung gleich zu stellen. Und das wird die NBR GmbH nicht wollen. Gerade die E36 Fraktion (wer ist der schnellste M3) oder die SEAT LEON Videos von XTHILOX führen zu dieser berechtigten Annahme seitens der Versicherer bzw. der Öffentlichkeit. Die BridgeToGantry Fraktion (Engländer) hat sogar zu einem CLUB1000 aufgerufen, wer hat den schnellsten unter 1000 Kubik Renner. Totaler Blödsinn.

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Freitag, 1. Dezember 2017, 12:00

Würden die Versicherungen dann nicht auch das Befahren von Mautstraße in z.B. Österreich als Rennveranstalltung werten müssen?!
Im Prinzip finde ich es sehr schade, dass wieder mal ein Generalverdacht für alle Aufgestellt wird mit sowas.
Diejenigen, die dort aus Spaß und Freude fahren, vielleicht sehen wollen wo Sie auf der Strecke mit gebaut haben usw. werden damit gleich mit an den Pranger gestellt.

Die Aktion mit dem Club1000 finde ich gar nicht so doof in Zeiten von GT2RS und <7min BTG.
Mit 1000 Kubik die Strecke zu fahren hat schon einen gewissen Charme, aber ich denke egal ob Daihatsu Cuore oder Porsche GT2RS - auf der letzten Rille ist es bei beiden Fahrzeugen bekoppt.
Zumindest wenn die Strecke nicht abgesichert ist und da Touristenfahrten sind.

Aber ja, die Engländer sind ziemlich krass drauf. Das habe ich auch schon mitbekommen.
Dann sollen Sie doch lieber die Idioten bestrafen und nicht gleich alle.

NACHTRAG: Ich hab mir mal zwei Videos von XTHILOX angeschaut. Der lässt es natürlich ganz schön gewaltig krachen, wenn man sieht wie er fährt.
Heftig!
Gruß
Skin


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SkinDiver« (1. Dezember 2017, 12:18)


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Freitag, 1. Dezember 2017, 13:24

Kurz nach dem Blog auf BTG bin ich mit Kamera unterm Kennzeichen und Kamera an der Kopfstütze sowie Handy in der Scheibe
Touri gefahren, wie so viele andere auch.

Niemand wurde von den "Türstehern" rausgezogen.

Das Grundproblem mit den "Racern" auf Youtube ist auf jeden Fall existent, was es für Folgen hat/hätte kann aber niemand genau abschätzen.
Die Frage nach den Einstufungen der Versicherung ist eine Spekulation aus dem Forum hier.

Ein Vorteil der GPS Maus/Harry Kombo wäre auf jeden Fall die Unauffälligkeit, beides muss ja nicht in der Frontscheibe sitzen.
Während der Fahrt schau ich eh nur auf die Temperaturanzeigen für Wasser und Öl.

Für die Auswertung/Analyse finde ich eine Kamera an der Kopfstütze sehr gut, weil sie die Fahrerinputs sowie Drehzahl/Digitacho anzeigt.
Somit kann man die Linie vergleichen und zusammen mit der Sektorzeit ermitteln, welcher Gang hier besser gepasst hat @ Michael ;)

MFG Carsten
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53

Freitag, 1. Dezember 2017, 14:12

Die Frage nach den Einstufungen der Versicherung ist eine Spekulation aus dem Forum hier.
Ich meinte nicht die Haftpflicht der Tourifahrer sondern die des Nürburgring. Wenn Du Rennveranstaltungen im Deckmantel einer Tourifahrt anbietest, hat man als Veranstalter sicherlich ein ganz anderes Haftungsproblem- und Risiko. Die Nürburgring GmbH ist da in der Zwickmühle, Regulationen durchsetzen ohne den "Spass" zu verderben.

Jan B

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 21:08


Habe auch den Harry mit DUAL XPS 160 sowie Kopplung zur Gopro (Bild in Bild).

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Also heißt, du siehst keine wirklichen Abweichungen/Ungenauigkeiten deines Systems? Hast du das mal validiert?

Bezüglich den Zehntelsekunden: Dann frage ich mich aber wirklich, wieso man seine Rundenzeiten misst, wenn man eh nur 80% macht... Da sehe ich nun wirklich keinen Sinn drin.
Das Ding ist außerdem, man weiß ja nicht ob es wirklich die *letzten* Zehntelsekunden sind. Meistens denkt man, das war jetzt die letzte Zehntel und beim nächsten Stint kratzt man dann wieder eine Zehntel herunter... Und so geht das immer weiter, weil wir alle keine Profis sind und eigentlich immer noch etwas Luft nach oben bleibt. :wacko:

Außerdem a) hat nicht jeder die Zeit noch das Geld, ein Auto nach DMSB Reglement aufzubauen, b) wohnt in der Nähe des Nürburgrings wo er VLN fahren kann und c) fühlt sich in der Lage, auf Anhieb mit dem fahrerischen Niveau mithalten zu können.

Und d) Slalom macht mich einfach nicht an leider :rolleyes:

Michael

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 21:18

Warum man auf der Nordschleife nicht auf Anhieb (oder auch die ersten 300 Runden) auf Zehntel fährt? Haha, wohl noch nie da gewesen. Wenn du da direkt wie in iRacing fährst dann kannst dich schon mal beim Bongardt-Club voranmelden. Deine Anforderungen sind für einen Anfänger absolut weltfremd.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Natz (05.12.2017), Chris.K (05.12.2017)

Chris.K

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 22:41

80% ?!

Also nochmal Harrys laptimer gegenüber der großen VBox waren auf der Nordschleife weniger als ne halbe Sekunde... auf 19,x km BTG !!
Und das bei 1500€ Preisunterschied!!!!

Willst du aufs Hundertstel fahren?! Für was?!

Hier soll es doch um den Spaß gehen....?!

Hoffe das du nur die Zeitmessung vom „simracing“ übernehmen willst und nicht den Fahrstil!!

qmatic

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 00:32

In wie weit kontrolliert wird, wird man sehen. Ansonsten: so ist es.
Nicht ganz korrekt oder? Die Aussage war doch, dass Rundenzeitermittler mit Anzeige verboten sind! Sprich man will verhindern, dass die Leute bei ihrer Runde sehen, wie ihre derzeitige Runde gerade läuft, damit die Agressivität rausnehmen.

Meiner Meinung nach Nonsens, denn ob ich während oder nach der Runde mit Laptimer oder beim Schneiden des Rundenvideos, die Zeit ermittle, ändert nichts am Fahrstil vieler... Die bleiben doch trotzdem am Limit.

Das Ziel dahinter ist natürlich auch klar und verständlich, so wenig Ausfallzeiten der Strecke wie möglich. Sinnvoller wäre aber wohl eher, die Anzahl der Fahrzeuge auf der Strecke zu begrenzen oder in größeren Abständen raufzulassen. Und die Auswahl der Fahrzeugauswahl und Befahrer irgendwie zu lenken. Aber wozu, Verbote sind ja einfacher und billiger als Ordnung.

Michael

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 07:44

Die Flyer könnte man so auslegen ("Stoppen während der Fahrt"), muss man aber nicht :) Die Leute mit großen youtube-Kanälen wurden angehalten, keine Zeiten mehr zu pushen - und da ist wohl unabhängig, wie diese im Detail genommen wird.

Zum Ende der letzten Saison hat es wohl (auch nachdem die Flyer verteilt worden sind) niemanden sonderlich interessiert - aber wie gesagt, das wird man abwarten müssen.

Mir ist es im Prinzip egal, ich werde durch die JK nächste Saison viele ruhige Runden machen bzw. auch mal nur einige Sektoren (geht durch den Verkehr ja eh meist nicht anders) voll angehen. Den Harry hab ich seit Mitte des Jahres nicht mehr in der Delta-Einstellung, es lenkt einfach ab. Die Auswertung mache ich hinterher. Wenn es nötig wird, die GPS-Maus an der Schranke kurz aus der Scheibe zu nehmen dann wäre das halt so.

Jan B

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 11:54

Nochmal, natürlich fahre ich nicht auf Hundertstel auf der Nordschleife! Das wäre auch nur lebensmüde. Ich fahre eben NICHT Nordschleife, genau weil mir das viel zu unsicher dort ist :!: :!:

Ich fahre auf normalen Trackdays, wo nicht REISEBUSSE mit auf der Strecke sind!

Die 80% bezogen sich darauf, dass ich keinen Sinn sehe, seine Zeit zu messen, wenn man nur über die Strecke cruist.

Nordschleife ist eh etwas völlig anderes, man bedenke nur die Massenkarambolagen ;(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jan B« (6. Dezember 2017, 12:00)


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