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reinketrx

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  • »reinketrx« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 7. Oktober 2017, 12:01

Inspektion nur noch alle 2 Jahre sinvoll

Hallo,

mein GT ist jetzt 5 Jahre alt mit ca. 20.000 km Gesammtlaufleistung und hat jedes Jahr eine Inspektion bekommen weil die mit im Kauf dabei war und die Garantie ist jetzt auch zu ende. Da ich ja recht wenig im Jahr fahre spiele ich mit dem Gedanken jetzt nur noch alle 2 Jahre ein Inspektion durchführen zu lassen.
Ist das eine gute Überlegung oder spricht mehr für eine jährliche Inspektion ?.

Gruß
Stefan

860

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2

Samstag, 7. Oktober 2017, 12:36

5 Jahre alt mit ca. 20.000 km Gesammtlaufleistung

Bei diesem Fahrprofil würde ich auf den jährlichen "Ölwechsel" (denn viel mehr ist die "kleine Inspektion" nicht) verzichten und zu jedem TÜV-Termin eine Inspektion mit laufleistungsgerechtem Umfang machen. Das heisst, alterungsbedingte Sachen nach Serviceheft und fahrleistungsbedingte nach erreichtem Km-Stand.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

"Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

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3

Samstag, 7. Oktober 2017, 13:27

Hi Stefan, wenn du dich technisch auskennst und im Auge behältst, welche Komponenten wann dranne sind, dürfte das kein Problem sein. Sehe es wie 860.
"Der BRZ ist ein Auto, dass es nicht nötig hat, aller Welt zu verkünden, wie gut es ist."

BRandenburger Zweitürer mit Automatik zum Wohlfühlen. - Wozu gibt es viertürige Autos?

Wegen des Genitivs heißt es WEGEN DES - nicht(!) "wegen dem" .

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Sonntag, 8. Oktober 2017, 11:14

Jeder Hersteller hat als Inspektionsintervall km oder Jahre, je nachdem was früher kommt. Toyobaru ist mit 1 Jahr da an der unteren Latte, d.h. die gehen ziemlich auf Sicherheit. Dieses Zeitintervall ist eigentlich nur wegen der alternden Flüssigkeiten von Bedeutung, also Bremsflüssigkeit weil die ist hygroskopisch, d.h. die zieht auch aus der Luft Feuchtigkeit, Kühlflüssigkeit und Motorenöl enthalten Antioxidations-Stablilisatoren die auch mit dem Sauerstoff aus der Luft reagieren. Da bei allen anderen Herstellern zu vmtl. 99% die gleichen Sachen drin sind und dort 2-3 Jahre halten - wieso nicht auch hier.
Ich persönlich habe mit dem jahrelangen Überziehen von den Intervallen nur 1x schlechte Erfahrungen gemacht und das war bei Kühlflüssigkeit die hätte alle 20.000km oder 2 Jahre getauscht werden sollen. Die war gute 180.000km drin bzw. 21 Jahre (Jährlich nur den Frostschutz geprüft). Nach 17 Jahren hat dann langsam der Motor innen angefangen zu rosten und die Plärre wurde braun und der Kühler setzte sich langsam zu. Habe ich jetzt, 4 Jahre später, behoben und nun ist wieder alles gut.


Meine Fahrzeug in der Reihenfolge des Kaufs:
1.) Maico MD250 2.) Opel Kadett B 1100 3.) Ford Escort Mk.II 1300 Sport 4.) Kawasaki GPz400 5.) Ford Capri 2.0 OHC 6.) Kawasaki z650SR 7.) Kawasaki z750GT 8.) Opel Corsa B 1.4 9.) BMW E30 316i 10.) Renault Kangoo II 11.) Subaru BRZ Sport+

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Sonntag, 8. Oktober 2017, 12:02

Dieses Zeitintervall ist eigentlich nur wegen der alternden Flüssigkeiten von Bedeutung, also Bremsflüssigkeit weil die ist hygroskopisch, d.h. die zieht auch aus der Luft Feuchtigkeit, Kühlflüssigkeit und Motorenöl enthalten Antioxidations-Stablilisatoren die auch mit dem Sauerstoff aus der Luft reagieren



Genau so sieht es aus. Besonders beim Motoröl würde ich keine Abstriche machen wollen. Gab ja schon genug Motorschäden wo kein Service gemacht worden ist. Ob das nun einen kausalen Zusammenhang hat oder nicht sei dahin gestellt. Ich würde aber nicht mit dem Risiko leben wollen. Lieber einmal zuviel wechseln als einmal zu wenig. :thumbup:

Basti

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6

Sonntag, 8. Oktober 2017, 13:41

Ansonsten ist der jährliche Wechsel natürlich auch eine Einnahmequelle für den Händler.

Sowas wird bewusst bei der Festlegung des intervalles beachtet.

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7

Sonntag, 8. Oktober 2017, 18:46

Mir fällt auf Anhieb kein Hersteller ein, der seinen Flüssigkeiten mehr als ein Jahr Lebensdauer zutraut.
Wer ein entsprechendes Serviceheft vorweisen kann, nur zu, belehrt mich. :D

Ich persönlich würde nicht wenig Geld einsparen und viel riskieren wollen.

Wenn du dir die Inspektion bei Toyota nicht leisten willst, dann mach den Ölwechsel woanders oder selbst.

Allerding dienen die Inspektionen eben auch dazu, Probleme wie alternde Achsmanschetten, Aufsetzschäden oder Marderbisse zu erkennen, bevor teure Folgeschäden auftreten.
Deshalb sollte bei Eigenwartung ein Grundmass an Sachkenntnis und die Möglichkeit zum kompletten Inspizieren des Unterbodens ( Bühne oder Grube) vorhanden sein.
Ausserdem ist leider garnicht so selten die Inspektion die einzige Gelegenheit im Jahr, bei der die Reifen auf Druck und Schäden geprüft werden.

Letztendlich ist es deine Entscheidung

MFG Carsten
Gwehrfahrdeblom Sachsenring 10/11/12/13/14/16
denn geradeaus kann jeder :D


Es geht nicht darum, wie schnell ein Auto ist, sondern WIE ein Auto schnell ist.
( überliefert von T. Schrick)

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Sonntag, 8. Oktober 2017, 20:14

Mir fällt auf Anhieb kein Hersteller ein, der seinen Flüssigkeiten mehr als ein Jahr Lebensdauer zutraut.
Wer ein entsprechendes Serviceheft vorweisen kann, nur zu, belehrt mich

Aus meinem eigenen Fuhrpark fällt mir auf Anhieb Renault ein. Die haben definitiv Serviceintervall 30.000km oder alle zwei Jahre, d.h. sie trauen ihrem eingefüllten Zeug die zwei Jahre zu.


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Sonntag, 8. Oktober 2017, 20:32

Besonders beim Motoröl würde ich keine Abstriche machen wollen. Gab ja schon genug Motorschäden wo kein Service gemacht worden ist. Ob das nun einen kausalen Zusammenhang hat oder nicht sei dahin gestellt. Ich würde aber nicht mit dem Risiko leben wollen. Lieber einmal zuviel wechseln als einmal zu wenig.
Bei dem hochbelasteten Motor würde ich das Öl auch jährlich wechseln (lassen), zudem noch die Bremsflüssigkeit. Ansonsten wie Copperhead geschrieben hat, einmal im Jahr (ich persönlich mache es öfters) alles von oben und unten mit der Lampe ableuchten, wie der TÜV-Prüfer, um poröses Gummi oder leckende Leitungen zu entdecken. Wenn du niemanden kennst mit Bühne und auch keine Mietwerkstatt in der Nähe ist, hilft dir vielleicht mal eine Freie Werkstatt für eine gute Spende in die Kaffeekasse. Bei uns kannst du so sogar zum TÜV und die lassen dich über die Grube fahren. War da schon öfters mal "privat" um die Bremsen bzw. Scheinwerfereinstellung checken zu lassen.


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Montag, 9. Oktober 2017, 07:27

Mir fällt auf Anhieb kein Hersteller ein, der seinen Flüssigkeiten mehr als ein Jahr Lebensdauer zutraut.
Wer ein entsprechendes Serviceheft vorweisen kann, nur zu, belehrt mich.

Ich hatte mal nen Peugeot 207 - der hatte "Longlife-Öl" drin - 30.000 km oder alle 2 Jahre.

Die Überlegung, gerade bei wenig Laufleistung im Jahr, bei den Inspektionen Kosten zu sparen, habe ich für mich so abgelehnt: Der Toyobaru ist jetzt schon nicht sehr häufig. Meiner Meinung nach hat er das Zeug zum Klassiker. Leider sind Klassiker mehr wert, wenn man sie Scheckheft-pflegen lässt. Sicher macht der ein oder andere das privat genauso gut oder sogar besser. Aber den Stempel ersetzt dir leider niemand.

Ich hab diese "leidvolle" Erfahrung beim Verkauf meines Paseo Cabrio gemacht. Das Scheckheft war nicht vollständig geführt - ZACK, Wertverlust von rund 2.000 €. Bei den Verkaufspreisen beim Paseo war das schon ne Menge.

Deswegen hab ich mich entschieden, den Wagen immer beim Toyota-Händler meines Vertrauens warten zu lassen. (Ich hab mich auch dazu entschieden, keine großartigen Veränderungen durchzuführen ;( ...ich kann noch alles zurück rüsten auf OEM-Zustand - was tut man nicht alles :rolleyes: )
___________________________________________
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patx

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Montag, 9. Oktober 2017, 08:31

Fällt mir mal pauschal praktisch jedes Fahrzeug der letzten 10 Jahre aus dem VW-Konzern ein :D Beziner bis zu 30.000km oder 2 Jahre. Also zutreffend für eine ziemliche Mehrheit ;) Klar, "bis zu" ist eine in der Praxis nicht erreichbare Marke. Aber es ist eben oft am Ende nicht jährlich.
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Basti

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Montag, 9. Oktober 2017, 09:21

Der Golf hat auch ein 30tkm longlife öl.
Wobei der Motor auch näher am Traktor als am effizienten und zeitgemäßen Motorbau ist wie ich finde...

Habe dieses Jahr erstmals die Wartung ausgesetzt, mit 7tkm mehr als bei der letzten Wartung. Den Ölwechsel mache ich dann zum Saisonauftakt 2018

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13

Montag, 9. Oktober 2017, 09:36

Mein E46 war Bj.03 :!: und hatte schon einen Rückwärtszähler fürs Wartungsintervall von 25.000 km runterzählend. LonglifeÖl war spätestens nach 2 Jahren fällig.
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patx

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Montag, 9. Oktober 2017, 10:52

Ist m.W. bei den meisten deutschen Herstellern seit langem so, mit den langen variablen Intervallen und damit eben im Grunde nicht zwingend jährlich.
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