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Sgt.Seg

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Mittwoch, 22. Februar 2017, 18:40

Dieser Jiotto ist doch tatsächlich in einem Quartett von Ende der 80er bei mir drin :-) Aber Nur als Jiotto der Marke DOME.
Cooles Ding. Aber was sehr intrssant daran ist, dass die Firma DOME neben einem Prototyp in LeMans in den 2000ern auch davor einen NSX zusammen mit MUGEN entwickelte? Jetzt steckt also Honda noch mit drin? 8|

Der Motor schaut einem anderen Boxermotorhersteller vom ganzen Aufbau sehr ähnlich, fehlt nur der Luftkühler on Top. :-)

P.S. Man munkelt, dass die Angabe von 478PS beim F40 nie eingehalten wurde und nur wegen Versicherung und Steuergründen (In Italien gab es etwas ähnliches wie dieses 280PS Gesetz der Japaner) so niedrig ist. Hab schon öfter Berichte gehört und gelesen, wo die Leistung auch nach 30Jahre später noch merklich über der 500er Marke war.


*Edit*
Wikipedia Links:
Jiotto: https://de.wikipedia.org/wiki/Jiotto_Caspita
Dome: https://de.wikipedia.org/wiki/Dome_(Unternehmen)
Der Toyobaru Club Hachi-Roku-Friends-Franken: Facebook Webseite YouTube

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katty262 (22.02.2017)

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Mittwoch, 22. Februar 2017, 18:56

Spannende Geschichte mit dem 12-ender. War das wirklich ein Boxer (also 12 Hubzapfen) oder ein 180° V12 mit 6 Hubzapfen. Die Ferrari 512 und auch die Porsche 917 waren meiner Erinnerung nach 180° V12.
Ich finde es immer sehr schade, wenn es nicht gelingt, eine solche Maschine gewinnbringend (und sei es "nur" ein Imagegewinn) einzusetzen.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

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Mittwoch, 22. Februar 2017, 19:29

Also schick finde ich ihn ja. Und wenn es wirklich ein 12-Ender Boxer ist, dann ist das wohl mal ein Alleinstellungsmerkmal wie kein zweites.
Habe mich schon länger gefragt, ob es möglich ist bzw. Sinn ergibt, sowas zu konstruieren.
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Hiromi Tamou
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Mittwoch, 22. Februar 2017, 20:41

Ich habe direkt beim Ansehen des Bildes gedacht, dass mich ds Auto von der Formensprache an den Italdesign Cala erinnert.
Hat sich dann zum Schluss ja auch geklärt, warum.

Schönes Experiment, und den Sound hätte ich gern mal gehört ;(
満月-86

karlsson

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Mittwoch, 22. Februar 2017, 20:54

In etwas überarbeiteter Form hätte der Motor es fast in den Koenigsegg geschafft:
http://jalopnik.com/how-koenigsegg-nearl…gine-1790634539
Die Zitate von Christian von Koenigsegg machen vor dem Hintergrund, dass die Italiener quasi längst pleite waren, erheblich mehr Sinn.

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AnPe (22.02.2017)

Basti

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Mittwoch, 22. Februar 2017, 21:59

das ist echt super spannend!!!
Übrigens war da auch mal was mit Mugen (Hondas STI) und Veruntreuung von Geld oder so, auch spannend. Jetzt frage ich mich ob die Italiener da mit drin steckten.
Allerdings war mein erster Gedanke auch "NSX", rein optisch.

Ob der Sinnigkeit eines 12 Zylinder Boxers, da tun sich mir auch mehr Fragen als Antworten auf.
Laufruhe stelle ich mir klasse vor.


Katty, darf man an dieser Stelle vielleicht weiter was zur Geschichte bzgl für Japaner arbeitende Italiener hören?

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Mittwoch, 22. Februar 2017, 22:02

Die Firma Dome die in verschiedenen Quellen immer genannt wurde war bei dem Projekt nichts anderes als der Sponsor des F 1 Teams Coloni und ein Sponsor von Giugario. Mit Subaru hatten die nie etwas zu tun.

Ofiziell hat die Firma Jiotto Design nach Projektende gesagt: dieses Auto haben wir nie gebaut (nur einen Prototypen) aber es haben sich keine Käufer gefunden und das Projekt wurde 1993 eingestellt. Das Stimmt auch, denn der Giotto Caspita wurde von STE (später STI) in Italien in den Räumlichkeiten von Moderni Motori gefertigt. Jiotto Design hätte den aber auch in Japan bauen und verkaufen können (war mit Subaru so vereinbart).

Und in den Biografien von Moderni Motori wird ganz gerne die Bezeichnung Subaru weggelassen.

Ja das ist ein echter 12 Zylinder Boxermotor, kein 180° V Motor. Das Ding baute dadurch auch mit weit über 80 cm leider so lang, das in dem F 1 Renner keine vernünftige Aerodynamik realisierbar war.

Wow Karlsson, das mit Königsberg habe ich auch nicht gewusst, danke, wieder was dazu gelernt.

Das Monocoque diente später auch noch dem Aztec Sportwagfenentwurf von Giogario.

Freut mich das so was hier auf Interesse stösst und immer noch weitere Infos da zu kommen.

Jetzt aber mal ne Toyotakuriosität bitte :-)))))
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Mittwoch, 22. Februar 2017, 22:05

Basti, die Geschichte (die wirklich stimmte, da ich mit dem betreffenden Japaner in Italien selber sprechen durfte) bzgl. Deal Japaner und Italiener in Bezug auf Design, die will hier keiner Höhren (sonst müsste jeder Toyota Celica Fahrer ein Fan von italienischen Designern sein).
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Horror

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Mittwoch, 22. Februar 2017, 22:07

Super interessante Geschichte.

Danke für die Infos. :thumbup:
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Iron Mike

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Mittwoch, 22. Februar 2017, 22:38

Ganz geniale Geschichte, ich hab gerade Bauklötze gestaunt.


Ein winzigkleiner Fehler ist dir aber unterlaufen: Der F40 hat einen Twinturbo 3.0l Motor.
Wenn man bedenkt dass die Kiste in knapp über 4 Sekunden auf 100 geht, in knapp über 11 Sekunden auf 200 geht und über 320 läuft da muss sich auch heute noch mancher Supersportwagen mächtig strecken um die Kiste aus den 80ern zu bügeln 8|


Dass Subaru beim F1-Projekt Schiffbruch erlitten hat passt irgendwie zum japanischen F1-Engagement per se.
Abgesehen von Hondas sehr erfolgreicher Ära mit Senna ( :love: ) & Co. bei Mclaren haben Toyota & Honda keine grossen Stricke zerrissen.
Toyota hats nicht auf die Reihe gekriegt
Honda hatte eine Chefetage welche zu wenig Vertrauen in Ross Brawn gehabt haben (und 1 Jahr nach dem Ausstieg wohl kollektiv an Seppuku gedacht haben).


Den Subbiemotor hätte ich gerne mal live gehört. :D
Demokratie ist, wenn 10 Wölfe und 1 Hase über die nächste Mahlzeit abstimmen.
Freiheit ist, wenn der Hase wenigstens eine Schrotflinte hat.



Liebe Grüsse aus der Schweiz

Twinguin

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 06:30

Was'n'das?



So Meister Katty, dann erzähl mal, wann Subaru den 3er da kopiert hat?!
"Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!"
Ich bin dann mal weg.

Twins Traum--Bilder

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 08:31

Hi Iron Mike,

hast Du recht, habs berichtigt. Kenne mich mit Ferrari (leider) nicht wirklich aus und habe diese Daten aus Wikipedia gezogen. Da sieht man mal wieder wie die Wiki Qualität in Bezug auf Autos ist.

Twinguin, das ist ein 1800 L Sedan (mit nicht original Auspuffendtopf). Kam bei uns 1984 auf den Markt und Du hast recht. Ob die Sedan Rücklichter auch auf einen E 30 passen :-))))? gut Möglich. Bei den Audi Kombi Heckklappen der 2000er denke ich auch immer an die Heckklappe des seit 1993 gebauten Impreza :-)))



Witzig ist auch, das immer beim Jiotto vom 12 Zylinder gesprochen wurde. Dabei hatte nur der in Japan bei Jiotto Design gebaute Prototyp den 12 Zylinder. Die rund 20 Autos die STE in Italien gebaut haben, hatten alles den von Subaru überarbeiteten 10 Zylinder Boxer (der dann auch wirklich Leistungsfähig war). Aber die F 1 Geschichte war da schon geschrieben. Einer dieser M1235 steht übrigens im Werksmuseum in Gunma. Subaru möchte von der Geschichte heute aber nicht wirklich mehr was wissen :-)))
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GT86Olli

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 09:14

Ein winzigkleiner Fehler ist dir aber unterlaufen: Der F40 hat einen Twinturbo 3.0l Motor.
Wenn man bedenkt dass die Kiste in knapp über 4 Sekunden auf 100 geht, in knapp über 11 Sekunden auf 200 geht und über 320 läuft da muss sich auch heute noch mancher Supersportwagen mächtig strecken um die Kiste aus den 80ern zu bügeln 8|
Und das vor allem trotz Heckantrieb ohne den Einsatz irgendwelcher Assistenzsysteme oder Helferlein!
Die heutigen Sportwagen sind doch in der Regel so überzüchtet, dass die ganze Kraft ohne diese Mittelchen in Rauch aufgeht (siehe M4, C63 usw., die sicherlich nicht unbedingt mit einem F40 vergleichbar sind, aber mir gerade spontan einfallen).
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Hiromi Tamou
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Dienstag, 12. September 2017, 17:42

Lesen bildet ja bekanntlich, vor allem wenn es ein Buch ist :-)))

Ich hatte das Glück und habe gebraucht ein seltenes Englisches Exemplar von Chris Rees in England erstehen können. Titel "Subaru Impreza Turbo"



Der Titel ist etwas irreführend, denn in dem Buch ist tatsächlich die gesamte Geschichte von 1992 bis 2010 (Entwicklung, Prototypen, Technik, etc.) des Subaru Impreza abgebildet und nicht nur die Turbo Modelle. Das Buch Erschien in der Erstauflage im Jahre 2010. Eine zweite Auflage gab es nicht mehr und daher ist es neu nicht mehr käuflich und sehr selten.

Ihr fragt Euch bestimmt, warum erzähle ich hier von einem Buch über Subaru Impreza?

Nun ich war auch überrascht, aber es gibt ein eigenes Kapitel über Subaru Impreza Prototypen die zwischen 1992 und 2010 bei Subaru entstanden sind und auf Seite 128 wird ein interessanter Impreza Prototyp vorgestellt welcher 2009 bei Subaru gebaut wurde.



Habe auch nicht schlecht gestaunt, das in allen möglichen Internet Foren dieser Welt über die Entstehung und woher ist was zu unserem Schätzchen Orakelt wird und in England drucken die das 2010 einfach in ein Buch. Die Überschrift lautete 2010 übrigens "Subarus Toyobaru" :-))))

Das ist der erste 2009er Prototyp des Toyobarus den Toyota in Tokyo auf der Messe präsentierte. Das Auto ist ein Impreza der 4. Generation welcher fleißig mit der Flex bearbeitet wurde. Ein Innenraumdummy wurde installiert und ein komplettes GFK Kleid wurde über den zurecht geflexten Impreza gestülpt. Die Fenster hinter den Türen entspricht übrigens 1 : 1 dem dritten Heckfenster des Impreza der 4. Generation (hinter den Fondtüren) und auch Teile der C-Säule und das Dach entsprechen dem Impreza Modell (Abgeflext ca. 10 cm vor der B-Säule bis zum Heckfenster). Auch der 2. Prototyp den Toyota 2010 der Öffentlichkeit präsentierte ist bei Subaru gebaut worden. Nachdem Toyota die (geliehenen) Exemplare präsentierte gingen beide wieder zurück an Subaru. Das Auto auf dem Foto steht heute in der "Asservaten" Kammer bei Subaru in Mitaka/Tokyo. Fahrfähig war dieser 2009er Prototyp so ohne weiteres nicht, da sie von dem Motor (EJ20) die Ansaugbrücke demontieren mussten um die GFK Hülle drüber zu bekommen.

Ich finde: ganz schön Kurios :-)))))
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »katty262« (13. September 2017, 13:51)


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Dienstag, 12. September 2017, 20:28

Der Grund warum ich den Toyobaru haben wollte! :thumbup:

Das Ding sieht einfach nur scharf aus!

:P by Bom :)

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Mittwoch, 13. September 2017, 09:00

Jau Born, ziemlich zum verlieben die Studie.

Und warum die Front und die Gürtellinie so viel höher ist als bei den später gezeigten Studien ist nun auch verständlich; ein Impreza der 4. Gen. baut halt deutlich höher sonst hätte die GFK Hülle nicht drüber gepasst.

Für diejenigen die mit Impreza 4. Gen. nicht so viel anfangen können


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Mittwoch, 13. September 2017, 17:37

Das es soviel Kuriositäten zu Subarus gibt muss wohl an der Marke Subaru liegen (was ja auch passt).

Aus aktuellem Anlass habe ich da noch eine ziemlich schräge Kuriosität, auf die ich gestoßen bin, seit ich mich mit dem Subaru R 1 beschäftige und mir einen solchen aus Japan gekauft habe.

Ein Subaru R 1 kennt hier keiner, denn den gab es ausserhalb Japans nie. Ein Subaru R 1 ist ein japanisches K-Car und wurde nur in Japan verkauft. Ein K-Car ist in Japan ein Auto für dessen Besitz man in den Ballungsräumen keinen Parkplatz nachweisen muss (der i.d.R. teurer als ein Auto ist) K-Cars dürfen max. 340 cm lang, 147,5 cm breit sein und max 660 ccm und 64 PS haben. Die Geschwindigkeit ist auf 140 Km/h begrenzt.

Damit Ihr überhaupt wisst wovon ich spreche



Der Subaru R 1 ist der kleine Bruder des R 2 (der die max. K-Car Maße ausnutzt und 4 Türig ist) Der R 1 ist 15 cm kürzer und Konzeptionell in die Fahrzeuggattung Smart und Toyota IQ ein zu ordnen. Gebaut wurde der R 1 von 2005 - 2010. Vielleicht nicht kurios, aber lustig; die Xenon Einsätze in den Scheinwerfern sind die selben wir beim BRZ :-))). Der o.g. R 1 ist ist natürlich ein Allrad und der letzte Kleinwagen der komplett von Subaru Entwickelt und gebaut wurde.

So weit so gut

Jetzt erzähle ich Euch etwas über einen ziemlich exotischen, Kompakten Subaru Renner aus dem Hause Prodrive. Prodrive ist eine Englische Firma und hat Jahrzehnte mit Subaru in der WRC zusammen gearbeitet (Subi Fahrer kennen Prodrove i.d.R.). 2006 Stellte Prodrive einen Kompakten (unter 4 Meter) "Super Sportwagen" vor, gegen den Fahrzeuge wie der Ford GT 40, Porsche 911 Carrera S, Lamborghini Gallardo machtlos wahren. Dieser Prodrove P 2 knackte all die Rundenzeiten der vorgenannten Boliden.

Auch hier mal ein Foto



391 cm lang und 185cm breit, Leergewicht 1.100 Kg, und knapp 350 PS 4 Zy. Boxer (EJ 207). Top Gear hatte das Auto 2006 mal zum Test und war ziemlich "amused". Prodrive hat dieses Fahrzeug entwickelt um Subaru eine weitere Zukunft in der WRC Meisterschaft zu verschaffen. Das Fahrzeug sollte also tatsächlich irgendwann die erfolgreichen WRX STI WRC Renner ersetzten (kam zum Glück aber völlig anders).

Ok, bisher vielleicht allemal eine interessante Story. Oder????

Schaut euch mal die Türen, die Frontscheibe und das Dach des Prodrive P 2 und des japanischen K-Cars Subaru R 1 an :D

Richtig, Prodrive nahm tatsächlich einen Subaru R 1 als technische Basis und entwickelte daraus den Prototypen P 2 um den Erfolg in der WRC zu sichern. Der Radstand wurde verlängert und statt des EN 07 Subaru Motors wurde ein EJ 207 montiert. Das Frontend wurde entsprechend verlängert. Die restlichen Zutaten stammen aus dem Impreza (STI/Prodrive Fundus)

Der P 2 ging dermaßen gut, das die Ing. bei Subaru, die seit 2004 in der BRZ Entwicklung waren, darauf aufmerksam wurden. Bei Subaru war man in der BRZ Entwicklung zu diesem Zeitpunkt (2006) noch nicht final zu der Lösung gekommen auf welchen Plattformmix man den BRZ nun stellen sollte (gekürzte Legacy Plattform oder vorne Legacy hinten Impreza). Da haben sie gestaunt das Prodrive die Plattform des Subaru R 1 für den kompakten Sportwagen genommen haben. Prodrive bekam sogar die Anfrage von Subaru was es denn kosten würde dieses Fahrzeug in Serie zu produzieren (könnte man sich die ganze BRZ Entwickler sparen). Bei Prodrive kam am Ende ein Verkaufspreis von knapp 55.000 € für das Auto raus. Das lag dann doch etwas über der Zielgruppe die Subaru mit dem BRZ im Visier hatte und es blieb bei dem Einzelstück des P 2 (angeblich sollen 2 weitere Fahrzeuge existieren). Der Prodrive P 2 steht heute bei Prodrove im Showroom zur Besichtigung und der Subaru R 1 steht dann bei mir :thumbsup:

In diesem Sinne
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »katty262« (13. September 2017, 17:57)


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Mittwoch, 13. September 2017, 18:45

..

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Mittwoch, 13. September 2017, 19:09

Genau der. Das Video ist der Hammer. Auch als Subi Fan finde ich aber das design (auch wenns der Mc Laren F 1 Designer war) schon SEHR speziell. Also ganz gut, das Subaru den Deal mit Toyota gemacht hat und nicht mit Prodrive :thumbsup:

Das von Prodrive entwickelte Anti Lag System kam auch bei den Subaru WRC Autos zum Einsatz. Funktioniert wie ESP nur genau anders rum (Statt einzelne Räder zur Stabilisierung ab zu bremsen, beschleunigt es einzelne Räder zur Stabilisierung). Der Grenzbereich wird dadurch natürlich zur Rasierklinge.

Ein Besuch bei Prodrive in England lohnt auf jeden Fall. Neben vielen Prototypen (siehe P 2) sind auch einige Subaru WRC Renner dort ausgestellt.
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OMG

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Mittwoch, 13. September 2017, 20:20

Sorry für das Klugscheissern, aber Antilag hält die Turboladerdrehzal hoch und hat nichts mit der Steuerung der Differentiale zu tun