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Swyt

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 12:21

Bohrungen an Unterboden, wie versiegeln?

Ich rüste demnächst meinen BRZ mit den Seitenschwellern vom Aerokit aus und stehe nun vor dem Thema Löcher bohren. Die seitlichen Aufnahmen habe ich mir nun eine Kombination aus Kunsstoffaufnahmen die auf die Seitenwand verklebt werden und Clips die danach die Schwelle daran hält. Auf der unteren Seite werde ich aber die entsprechenden Löcher bohren da man diese auch bei einer allfälligen Rückrüstung nicht sieht. Nun stellt sich die Frage nach dem geeigneten Bohrer und wie versiegle ich die Löcher damit da nichts rostet? Einfach Unterbodenschutz aus der Dose oder mit etwas Grundieren und danach UB-Schutz?
Wäre froh über ein paar Tips dazu.

(Heckansätze kommen auch aber die sind kein Problem)
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Lakeville

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 14:19

Ich habe die Löcher im Schweller bei mir dreierlei versiegelt.
Von innen mit Hohlraumkonservierung und Seilfett und von Außen erst mit orangener Brückenrostschutzfarbe (trifft den Ton unseres Orange in etwa; aber sieht ja eh keiner)
und dann wieder eine Schicht Seilfett.

Warum Seilfett? Es fettet das, was es im Namen trägt und manche hundert Meter lange Drahtseil dürfen nun mal nicht großartig rosten. Das funktioniert im Brückenbau, also warum nicht auch am Kfz? Wir machen das seit jeher so und laufen damit super. :)

Swyt

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Freitag, 24. Februar 2017, 12:18

Danke für deine Tip :thumbup:
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TRS

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Freitag, 24. Februar 2017, 22:58

Auf jeden Fall mit viel Zeit! Nichts gegen den Tipp mit dem Seilfett, dennoch ist eine gute Lackieung sinnvoll. Der häufigste Fehler ist Ungeduld. Nach dem bohren entgraten gut reinigen rostschutzgrundierung. Warten, am besten 24h. Dann etwas Farbe drauf, ideal ähnlich der Wagenfarbe. Das hat nicht nur optische Gründe sondern dient dem Schichtaufbau. Wieder warten, mindestens 8h, besser 24. Dann, und das ist wichtig, Klarlack drauf. Der Klarlack ist bei den heute üblichen Lacksystemen der wichtigste Bestandteil für die Wiederstandsfähigkeit. Wieder 24h warten.

Man kann es auch anders und viel schneller machen. Aber nur so wirds richtig. Natürlich kann man nicht immer so lang aufs Kfz verzichten. Aber bei Saisonfahrzeugen geht es schon mal. Ansonsten kann man die Wartezeiten auch kürzer wählen, aber ab einer bestimmten Grenze geht das nach hinten los.

Fett oder andere Konservierung kann man zusätzlich immer noch drauf machen.

Und es kommt drauf an wie die Befestigung aussieht. Ich arbeite gern mit Blindnietmuttern Stahl verzinkt. Das hält auch besser als jeder Clips, Spax oder Kleber. Die setzte ich nach dem bohren in eine nasse Lage rostschutzgrundierung und nach dem setzen direkt nochmal grundieren und weiter wie oben. Nur natürlich nicht zuviel ins Gewinde reinhauen...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »TRS« (24. Februar 2017, 23:04)


Lakeville

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Samstag, 25. Februar 2017, 00:18

Auf jeden Fall mit viel Zeit! Nichts gegen den Tipp mit dem Seilfett, dennoch ist eine gute Lackieung sinnvoll. Der häufigste Fehler ist Ungeduld. Nach dem bohren entgraten gut reinigen rostschutzgrundierung. Warten, am besten 24h. Dann etwas Farbe drauf, ideal ähnlich der Wagenfarbe. Das hat nicht nur optische Gründe sondern dient dem Schichtaufbau. Wieder warten, mindestens 8h, besser 24. Dann, und das ist wichtig, Klarlack drauf. Der Klarlack ist bei den heute üblichen Lacksystemen der wichtigste Bestandteil für die Wiederstandsfähigkeit. Wieder 24h warten.

Man kann es auch anders und viel schneller machen. Aber nur so wirds richtig. Natürlich kann man nicht immer so lang aufs Kfz verzichten. Aber bei Saisonfahrzeugen geht es schon mal. Ansonsten kann man die Wartezeiten auch kürzer wählen, aber ab einer bestimmten Grenze geht das nach hinten los.

Fett oder andere Konservierung kann man zusätzlich immer noch drauf machen.

Und es kommt drauf an wie die Befestigung aussieht. Ich arbeite gern mit Blindnietmuttern Stahl verzinkt. Das hält auch besser als jeder Clips, Spax oder Kleber. Die setzte ich nach dem bohren in eine nasse Lage rostschutzgrundierung und nach dem setzen direkt nochmal grundieren und weiter wie oben. Nur natürlich nicht zuviel ins Gewinde reinhauen...



Es kam vielleicht zu einem Missverständnis, aber ich habe nicht ausschließlich Seilfett genutzt. Vorab kam auch eine Lackschicht --> orange farbene Brückenrostschutzfarbe, welche 24h vor sich hin trocknen durfte. Erst danach kamen zusätzliche Schutzschichten wie Seilfett und Co. :)