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21

Donnerstag, 10. November 2016, 15:15

Ihr könnt ja mal die Europawahl auf den Grundsatz "one man, one vote" abklopfen. Manche sind eben gleicher.
"Der BRZ ist ein Auto, dass es nicht nötig hat, aller Welt zu verkünden, wie gut es ist."

BRandenburger Zweitürer mit Automatik zum Wohlfühlen. - Wozu gibt es viertürige Autos?

Wegen des Genitivs heißt es WEGEN DES - nicht(!) "wegen dem" .

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860 (10.11.2016)

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22

Donnerstag, 10. November 2016, 15:23

Lieber patx,

du bist hier im Moment der einzige der komplett am Thema vorbei schreibt - jetzt schon das 4. Mal in Folge ohne auch nur eine Einlassung zum Thema. Damit redest du ebenjenes "Abdriften" der Diskussion maßgeblich selbst herbei. Das musst du doch merken!?

Um die Kurve zum Thema zurück zu bekommen: Mir erschienen übrigens beide Kandidaten mehr als ungeeignet. Meiner Meinung hat zumindest die Person gewonnen, die das größere Potenzial besitzt, Änderungen herbeizuführen. Und Veränderung muss nicht unbedingt negativ sein, ausgeschlossen ist das natürlich auch nicht.

Für mich ist der US-Wahlkampf nix anderes als ein riesiges Kasperltheater, eine Show. Dieses Kapitel ist jetzt abgehakt. Präsident werden und Präsident sein sind zwei völlig verschiedene Sportarten. Im Kleinen haben wir das ja auch schon in Deutschland erleben dürfen. Hier sind auch ehemalige Steinewerfer (Fischer) oder Klassenclowns (Westerwelle) zu halbwegs seriösen - immerhin - Außenministern geworden.

Ich bin mir sicher, dass das bei Trump keinen Deut anders sein wird. Letztlich kocht der auch nur mit Wasser und wird sich wohl oder übel innerhalb der von seiner Partei vorgegebenen Grenzen bewegen müssen.
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23

Donnerstag, 10. November 2016, 15:23

Patx, Du machst es Dir zu einfach. Warst du es nicht, der das Wahlsystem der Amerikaner pauschal "ziemlich bekloppt" genannt hat? Was ist an dem mit einem konkreten Beispiel versehenen Hinweis auf ebenso "bekloppte" Systemfehler im deutschen Wahlrecht falsch?
Die Frage ist doch, darf jemand das Wahlsystem irgend einer Demokratie, in der dieser Jemand selbst kein Wahlrecht genießt, kritisieren? Vielleicht findet die Mehrheit der Amerikaner Ihr Wahlrecht ja ganz in Ordnung?
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

"Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

patx

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24

Donnerstag, 10. November 2016, 15:54

Nein Andreas, ich mache es mir wirklich nicht zu einfach. Ich lasse mich definitiv zu schnell dazu verleiten, hier noch in politische Themen reinzuschauen oder gar noch rein zu schreiben. Daran werde ich definitiv arbeiten! :pinch:

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25

Donnerstag, 10. November 2016, 16:17

Meiner Meinung hat zumindest die Person gewonnen, die das größere Potenzial besitzt, Änderungen herbeizuführen.
Änderung? Ja! Nur sich den Arm abzuhacken ist auch eine Änderung... man versteht hoffentlich worauf ich hinaus will

Für mich ist der US-Wahlkampf nix anderes als ein riesiges Kasperltheater
Das ist absolut richtig. Macht man die Wahl zum Zirkus, gewinnt eben der größte Clown....

Ich bin mir sicher, dass das bei Trump keinen Deut anders sein wird. Letztlich kocht der auch nur mit Wasser und wird sich wohl oder übel innerhalb der von seiner Partei vorgegebenen Grenzen bewegen müssen.
Das der auf die Parteilinie pfeift, hat er mehr als ein mal bewiesen. Sein einziges Motiv (und das ist nun wirklich nicht schwer rauszuhören) ist die persönliche Bereicherung. Er wird an allen Ecken und Enden versuchen den Steuertopf anzuzapfen und in seine Tasche umzuleiten, alles andere ist dem doch vollkommen Banane! (Das hat er im Übrigen mit allen rechtspopulistischen Parteien gemein - er versucht aber noch nicht mal einen Hehl daraus zu machen) Der einzige Vorteil: einen WW3 zwischen USA und Russland brauchen wir nicht zu befürchten, denn noch nie war ein US Präsident so leicht zu kaufen...

Vielleicht findet die Mehrheit der Amerikaner Ihr Wahlrecht ja ganz in Ordnung?
Das wage ich doch sehr stark zu bezweifeln! Das sogenannte politische Establischment, das hat keinerlei Interesse das System zu ändern, schließlich sichert genau das spätestens alle 8 Jahre die Macht (soweit ich die Politlandschaft in den Staaten bis her beobachtet habe ist es doch schon fast Tradition, dass sich die Demokraten und die Republikaner spätestens nach 2 Amtszeiten abwechseln und das "Winner Takes It All"-Prinzip sorgt dafür, dass kleinere Parteien gar nicht erst zum Zug kommen)
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26

Donnerstag, 10. November 2016, 16:27

Na die haben wenigstens schon wieder einen neuen Präsidenten, nicht so wie wir Österreicher. :D




Aber mal im Ernst, ich glaube nicht, dass Hillary eine bessere Wahl für den Rest der Welt gewesen wäre.
Die steckt viel zu tief im vorhandenen System und wäre ganz und gar nicht die Zugspitze in eine rosige Zukunft ohne Krieg und Unterdrückung gewesen wie es in den Medien suggeriert wurde... ich möchte aber auch nicht behaupte, dass es bei Trump anders sein wird.
Im Grunde genommen wird sich für uns nichts zum negativen entwickeln (nicht mehr als es sowieso getan hätte)... gut, dass TTIP nicht durch gegangen ist. :D

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27

Donnerstag, 10. November 2016, 16:52

Meiner Meinung hat zumindest die Person gewonnen, die das größere Potenzial besitzt, Änderungen herbeizuführen.
Änderung? Ja! Nur sich den Arm abzuhacken ist auch eine Änderung... man versteht hoffentlich worauf ich hinaus will


Nein, versteh ich nicht. Den Seitenhieb hättest du dir auch sparen können, wenn du den Teil der Aussage wenigstens vollständig zitiert hättest:
Warum lässt du "Und Veränderung muss nicht unbedingt negativ sein, ausgeschlossen ist das natürlich auch nicht. " weg? Das erklärt und relativiert die direkt vorangegangene Aussage nämlich beträchtlich.

Im übrigen: Im Wahlkampf konnte er noch im gewissen Maße auf die Parteilinie pfeifen. Ist er Präsident, kann er es nicht mehr. Da ist er auf Unterstützung aus dem Repräsentantenhaus und der Senatoren angewiesen, ansonsten ist er auch ganz schnell wieder weg vom Fenster. Ganz so groß wie das der ein oder andere befürchtet, sind seine Freiheitsgrade dann auch nicht.

Was er dann zusammen mit seinen Republikanern angehen oder ändern wird, werden wir sehen. Er wird - so wie alle Präsidenten vor ihm - liefern müssen.
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Grinsekatz

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Donnerstag, 10. November 2016, 18:20

Ey Leute, kommt mal wieder runter. Ich habe den Thread nur eröffnet, weil ich einen kleinen Spass machen wollte.

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29

Donnerstag, 10. November 2016, 18:48

Nein, versteh ich nicht. Den Seitenhieb hättest du dir auch sparen können, wenn du den Teil der Aussage wenigstens vollständig zitiert hättest:
Warum lässt du "Und Veränderung muss nicht unbedingt negativ sein, ausgeschlossen ist das natürlich auch nicht. " weg? Das erklärt und relativiert die direkt vorangegangene Aussage nämlich beträchtlich.
Das ist das Hauptargument aus der Trump- (und im Allgemeinen auch aus der Rechtspopulisten-) Ecke. Die Argumentation geht immer gleich: Das vorhandene System hat bereits mehr als ein Mal bewiesen, dass es nicht funktioniert also muss das System abgewählt und geändert werden - und bis dahin kann man durchaus zustimmen. Die Schlussfolgerung ist immer das, womit zumindest ich persönlich ein riesiges Problem habe. Weil das System so marod ist, nehme ich irgendjemandem der nur laut genug schreit, dass das System defekt ist. Keine ABER AUCH WIRKLICH KEINE Rechts-Populistenpartei hat mehr zu bieten als Gejammer und Traumtänzereien. Die Parteiprogramme lesen sich ungefähr wie "Heiße Frauen wollen sich mit dir treffen"/"Verdiene € 1 Mio in Monat vom Schreibtisch aus" und (inzwischen recht gut statistich belegte) 50% der Bevölkerung fangen an diesen Rattenfängern aus der Hand zu fressen. WEnn man noch brav mit dem Finger auf einen vermeintlichen Schuldigen zeigt (Mexikaner, Einwanderer, Asylverber etc.) und schon sind die Fackeln angezündet und die Heugabeln gespitzt.... Man muss nur einfach genug argumentieren und schon hat man gewonnen. Es ist eben VIEL VIEL einfacher zu sagen "de Auslända san schuld", dann muss man sich nämlich nicht den Leichen im Keller (in Form von großzügig verschwendeten Steuergeld) stellen.... Die wahren Probleme werden von allen totgeschwiegen, weil sich jeder allzu großzügig am Top bedient und wenn man auch nur ein kleines bisshen über die faktischen Aussagen (nicht die leeren Worthülsen die rauskommen) reflektiert, wird man feststellen, dass die einzige Motivation der ganzen Rechtspopulisten lediglich der Zugang zum Steuergeld ist. Die ganze Ideologie und Prinzipientreue (vulgo Fanatismus) ist nur Mittel zum Zweck...

Was ich damit sagen will ist: Wenn ich mit der original-Stoßstange des 86 nicht zufrieden bin, ist es irgenwo nachvollziehbar aber nur weil es billiger wäre fahre ich nicht mit Anlauf gegen die Wand nur um eine Veränderung herbeizuführen....
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Donnerstag, 10. November 2016, 20:10

Zitat

Welche Auswirkungen hat der Ausgang der Wahl auf Deutschland?
Egal, wer die Wahl gewinnt: Als Deutscher dürfen Sie sich grundsätzlich überlegen fühlen und die Wähler in den USA für ihre Dummheit verachten. Ob der Atomkrieg mit Russland am Ende aus geostrategischen Hardliner-Positionen entsteht (Clinton) oder das Ende einer Twitterfehde mit Wladimir Putin ist (Trump), spielt ohnehin keine große Rolle.

Damit war vorher schon alles gesagt, mal wieder punktete der Postillion mit der Wahrheit.
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psyke

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Donnerstag, 10. November 2016, 22:56


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Donnerstag, 10. November 2016, 23:04

Ich wünsche mir die Partei der Biertrinker zurück. Ja, die gab es mal.

Die hätten meine Stimme sicher.
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Donnerstag, 10. November 2016, 23:44

Woran liegt es eigentlich das alle H. Clinton als so schlechte Kandidatin sehen? ?(
Erfahrungen bringt sie definitiv genug mit.
Würde sie ihre Politik ähnlich wie damals Bill Clinton fahren kann das ja eigentlich nur gut sein.
Die Verschuldung nahm unter Bill enorm ab...
Abgesehen von seinem (eigentlich Privaten) "Skandal" fand ich dass er damals eine sehr gute Politik betrieben hatte...

Was ich allerdings daneben finde ist wenn man das Volk oder Wahlsystem denunziert. Ist schliesslich ihre Sache. Ich habe so viele Kommentare gelesen die das Volk als dämlich darstellen weil sie Trump gewählt haben. (Ich hätte ihn auch nicht gewählt)
Es ist eine Sache seine Meinung zu äussern und begründen warum man selbst dies nicht getan hätte, dem Volk aber Blödheit zu unterstellen steht aussenstehenden nicht zu. Schon gar nicht wenn es ein demokratisch Rechtsstaatlicher Prozess ist.
Erinnert mich enorm daran wie EU Politiker jeden unserer (CH) Volksentscheide kritisieren "müssen".
Wer das träumen verlernt, hat seine Kindheit begraben...

Doc

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Freitag, 11. November 2016, 00:01

Hat jemand von euch House of Cards geguckt?
Bin der Meinung, dass mehrere Politiker meinten, dass leider ziemlich viel aus der Serie auch in der echten Politik ist.
Kann die Serie nur empfehlen.