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Kev1992

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101

Mittwoch, 21. September 2016, 22:56

Normalerweise ist der Motor vor überdrehen über die Kupplung beziehungsweise drehzahlbegrenzer gesicher, so habe ich es zumindest damals in der Berufsschule gelernt, das heißt im Normalfall geht dir eher die Kupplung fliegen ehe der Motor Schäden nimmt oder wenn man beschleunigt greift der drehzahlbegrenzer ein von daher ist ein überdrehen eigentlihbkicjt möglich;)

Dr.Frexx

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102

Donnerstag, 22. September 2016, 00:15

Bei einem mechanischen Überdrehen kannst 20 Drehzahlbegrenzer drinne haben, das ist vollkommen irrelevant und der Kupplung isses auch egal.

Übrigens sind deine Beiträge echt schwer zu lesen ;(

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kosh

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103

Donnerstag, 22. September 2016, 09:01

Normalerweise ist der Motor vor überdrehen über die Kupplung beziehungsweise drehzahlbegrenzer gesicher, so habe ich es zumindest damals in der Berufsschule gelernt, das heißt im Normalfall geht dir eher die Kupplung fliegen ehe der Motor Schäden nimmt oder wenn man beschleunigt greift der drehzahlbegrenzer ein von daher ist ein überdrehen eigentlihbkicjt möglich;)


Na da gibt man sein Auto doch beruhigt in die Werkstatt, wenn man weiß, dass den Mechanikern sowas vermittelt wird...
Wie soll denn die Kupplung das verhindern?

Julian_GT86

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104

Donnerstag, 22. September 2016, 09:06

Die fliegt nach oben aus dem Auto raus, weiß doch jeder! :whistling:
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105

Donnerstag, 22. September 2016, 10:10

Realisierbar wäre es schon, z. B. ähnlich der Anti-Hopping-Kupplung bei großvolumigen Motorrädern. Die Kupplung wird einfach elektronisch geregelt nicht weiter kommen gelassen, wenn die Drehzahl einen kritischen Punkt erreicht hat.
Allerdings ist mir kein einziges Beispiel aus der Praxis bekannt, wo auch nur ansatzweise etwas in dieser Art realisiert wäre.

GT86Olli

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106

Donnerstag, 22. September 2016, 10:24

Beim Herausbeschleunigen von unten hoch hilft der Drehzahlbegrenzer beim GT86. Der regelt schlagartig die Leistung weg.
Die Kupplung macht da aber nichts.
Nur wenn man sich verschaltet und z.B. anstatt in den vierten in den zweiten Gang schaltet, schützt der Drehzahlbegrenzer nicht mehr. Dann kann es zu Überdrehern kommen.
Sind schon einige Motoren deswegen draufgegangen (nicht speziell beim GT86, sondern allgemein).
"There are a number of ways of increasing performance. (...) These items can all be modified by customers (...).
Yet designing a low center of gravity body from scratch can only be achieved by the car's manufacturer. And that is what we have done."


Hiromi Tamou
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eddie389

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107

Donnerstag, 22. September 2016, 10:42

Ich kenne das von anderen Autos das die Kupplung eine sollbruchstelle hatte, also bei Belastung z.b durch Motorbremse. Originale ist kaputt gegangen. Clutchmaster Kupplung hat mehr ausgehalten, hat aber nicht mehr vor überdrehen geschützt.


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floyd

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108

Donnerstag, 22. September 2016, 11:51

Da einige es noch nicht verstanden haben, versuche ich es nochmal zu erklären:

- Der Drehzahlbegrenzer verhindert, dass der Motor "aus eigener Kraft" eine maximale Drehzahl überschreitet. Beim Beschleunigen wird ab einer gewissen Drehzahl über Zündung/Einspritzung das Motormoment reduziert, so dass die Drehzahl nicht weiter ansteigt.
- Die Kupplung stellt eine reibkraftschlüssige Verbindung im Antriebsstrang dar, das übertragbare Moment ist durch den Reibwert und die Anpresskraft der Kupplungsscheibe begrenzt. Höhere Momente lassen sich nicht übertragen, ansonsten rutscht die Kupplung (Trägheitsmomente jetzt mal vernachlässigt). Eine Sollbruchstelle ist damit nicht nötig
- Bei geschlossener Kupplung besteht ein festes, gangabhängiges Verhältnis zwischen Rad- und Motordrehzahl. Wird geschaltet, rutscht die Kupplung (und evtl. die Antriebsräder) so lange, bis die Drehzahlen an das neue Verhältnis angeglichen sind.
- Schaltet man in einen für die aktuelle Geschwindigkeit zu niedrigen Gang, wird entsprechend des Rutschmomentes der Kupplung, der Motor hochgedreht. Im Extremfall bis es knallt weil sich durch zu hohe Drehzahlen und damit verbundenen Fliehkräfte Kolben und Ventile zu nahe kommen. --> Drehzahlbegrenzer und Kupplung helfen in dem Fall überhaupt nicht

- Eine Anti-Hopping-Kupplung ist mir nur bei Motorrädern bekannt und funktioniert im Normalfall rein mechanisch. Bei dieser ist das übertragbare Moment in beide Richtungen unterschiedlich. Für die Schubrichtung kann deutlich weniger Moment übertragen werden als in Antriebsrichtung, die Kupplung rutscht also im Schubbetrieb eher durch und begrenzt damit die Verzögerung des Hinterrades, die durch das Trägheitsmoment des Motors auftritt. Ein sogenanntes Stempeln des Hinterrades wird damit weitgehend verhindert. Dass der Motor durch das in dieser Richtung geringere übertragbare Moment langsamer beschleunigt wird, ist eher ein Nebeneffekt und gibt dem Fahrer vielleicht mehr Zeit die Kupplung zu ziehen, bevor ein Schaden auftritt, verhindert das Problem aber nicht grundsätzlich.

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