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KF-GT86

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Fahrzeuge: Toyota Yaris TS (08) | GT86 racing red

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Donnerstag, 10. Januar 2013, 23:24

Fotos Deiner Liebsten - den Augenblick festhalten

Ich bin hier noch nicht fertig. Fotos zu der Anleitung folgen nächste Woche
So kann man das auch ganze exemplarisch sehen.

Fehlen Punkte oder Tips, bitte ich euch mir diese zu schreiben, dann kann ich diese hinzufügen.




Ein gutes Foto hält einen Augenblick für immer fest.
Ich möchte hier einen kleine Anleitung geben,
die dem einen oder anderen dabei hilft tolle Fotos von seinem tollen Fahrzeug zu machen.

Zufällig schießt man manchmal ein gutes Foto seines GT86, doch wenn man gezielt ein gutes Foto schießen möchte,
ist es notwendig bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln
und auf bestimmte Dinge zu achten.
Lest euch die Dinge durch bevor ihr
das nächste mal auf den Auslöser drückt.

Der erste Punkt, den es zu bedenken gibt, ist der Ort, an dem man das Auto am besten fotografiert.

Nichts spricht dagegen, das Auto dort zu fotografieren wo es am bequemsten ist,
aber es lohnt sich mehr Aufwand für ein Foto zu betreiben und den perfekten Hintergrund zu suchen.

Man muss sich auch überlegen was vom Hintergrund verschwinden darf/muss, da das Auto natürlich auch viel Platz braucht.
Anders als Personen sind Autos große Objekte, die viel Platz benötigen.
Überprüft den Hintergrund auf Farbe und Strukturen.
Bereichern sie das Foto? Oder lenken sie die Aufmerksamkeit vom Auto weg?
Gibt es aufgrund der Farbe des Hintergrundes zu wenig Kontrast?
Das Fahrzeug sollte immer Zentrum der Aufmerksamkeit sein.
Aus diesem Grund eignen sich offene Bereiche ideal als Kulisse.
Indem
ihr Position und Hintergrund auswählt und Strukturen in der Nähe so
einfach wie möglich arrangiert erhaltet ihr eine aufregende Komposition,

in der das Auto wunderbar heraussticht.
Professionelle Fotografen investieren viel Zeit in die Suche nach der passenden location.
Das sollte zeigen wie wichtig der Hintergrund für ein Foto ist.

Sobald die location feststeht solltet ihr die Aufmerksamkeit dem Bildwinkel und der Komposition schenken.
Der
Bildwinkel hängt vom verwendeten Objektiv ab, aber zu Beginn ist es am
besten, sich nicht gleich auf die Weitwinkel- und die Teleobjektive zu
werfen.
Grund dafür ist die Tatsache, dass der Einsatz eines solchen Objektivs zu viel Freiheiten gibt und es erschwert, Elemente der Landschaft auszulassen.
Falls möglich, sollte man vermeiden die Brennweite zu verändern.
Es ist besser stattdessen die Position zu ändern, so lernt man den geeigneten Abstand zwischen Auto und Kamera einzuschätzen.

Wenn ihr ein Auto fotografiert können Bildwinkel- und richtung den Eindurck des Bildes stark verändern.
Es gibt echt viele Möglichkeiten, ein Motiv zu präsentieren, aber in der Regel ist der Winkel,
der den ausgewogensten Anblick eines Autos beitet, ein Seiten-Front-Verhältnis von 7:3.
Viele der Fotografien, die man auch in den Kataolgen sieht sind aus diesem Bildwinkel gemacht worden.
7:3 ist sozusagen für viele Autofotografen der "goldene Schnitt".

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Höhe.
Selbst wenn das Auto am gelichen Orst steht und in die gleiche Richtung ausgerichtet ist, wirkt es anders,
wenn ihr es aus den Knien heraus fotografiert oder stehend knippst.
Seht zuerst im Stand aufmerksam durch den Sucher,
um eine Vorstellung vom Gesamteindruck des Wagens zu bekommen.
Generell
sagt man, dass ein Foto aus einem niedrigen Bildwinkel den Schwerpunkt
niedriger erscheinen lässt und dem Motiv ein Gefühl der Stabilität
verleiht
- wenn man so ein Foto anschaut hat man das Gefühl, der Wagen liegt fest auf der Straße.
Euer GT wirkt kraftvoller wenn ihr irgendwo nahe der Straßenoberfläche fotografiert.
Ein Foto aus einem hohen Bildwinkel auf der anderen Seite gibt eine gute dreidimensionale Komposition,
die die Details des Wagens deutlich eigt
- es erzielt aber nicht den gleichen Eindruck von Stabilität wie ein Foto aus einem niedrigen Bildwinkel.

So Leute, das waren jetzt die Grundlagen für euch.
Jetzt gibt es noch einige Techniken.

1. Drittel-Regel
Die Drittel-Regel teilt das Sichtfeld in drei gleich große Teile auf,
also horizontal als auch vertikal, und arrangiert die kompositorischen Elemente entlang dieser Linien und Schnittpunkte.
Mithilfe dieser einfacehn Technik kann man viele Fotos von der Mittelmäßigkeit bewahren

2. Dreieckskomposition
Bei der Dreieckskomposition werden die Bildelemente so arrangiert, dass sie die stabilste Form von allen ergeben:
*Trommelwirbel* das Dreieck.
Dieses Verfahren gewährleistet, dass das Foto nicht nur ausgewogen ist,
sondern auch einen optischen Eindruck hinterlässt.

3. S-Kurven-Komposition
Wie der Name schon sagt, betont die S-Kurven-Komposition dsa Gefühl für die Bildtiefe,
indem das Motiv in Form des Buchstaben "S" angeordnet wird.

4. Diagonalkomposition
Die Diagonalkomposition ist eine weitere effektive Möglichkeit, die Tiefe zu betonen.
Ein Gefühl von Tiefe und Breite wird erzeugt, indem man den Raum oder das Motiv diagonal ausrichtet.

5. Kontrastkomposition
Die Kontrastkomposition eignet sich, um mehrere Fahrzeuge zu fotografieren.
Indem ihr euch auf eines der Autos konzentriert und die Größe des Raums verändert, den es besetzt,
kann es besser als Fokus der Komposition herausstechen.



Das nächste wichtige, um eure Fotos noch professioneller wirken zu lassen ist das Spielen mit der Schärfentiefe.
Schärfentiefe bezeichnet den den Bereich vor und hinter dem Brennpunkt, der scharf dargestellt wird.
Die Schärfentiefe wird von Faktoren wie der Blende (F-Wert oder Blendenzahl),
der Brennweite des Objektivs und dem Abstand, aus dem das Foto geschossen wurde, bestimmt.
Durch
eine kleinere Blende (große Blendenzahl) wird die Schärfentiefe erhöht
und der volle Bereich des Sichtfeldes deutlicher dargestellt.
Wnn man aber eine große Blende benutzt wird der Hintergrund durch die Verringerung der Schärfentiefe unscharf dargestellt und das Auto wird mehr betont. Tadaa!

Da die Schärfentiefe eines Teleobjektivs gering ist, wird der unscharfe Effekt vor und hinter dem Brennpunkt übertrieben.
Wenn das Auto aus dem Foto herausstechen soll, muss man eine große Blende (kleine Blendenzahl) benutzen.
Soll der Hintergrund schärfer sein, müsst ihr die Blende verringern (kleine Blendenzahl).


Auch das Licht ist ein entscheidender Faktor!
Profis achten nciht nur auf den Hintergrund, den Bildwinkel, die Höhe und des ganze Zeug, sondern auch auf das Licht!
Sie wählen ihre location unter anderem nach Lichtrichtung und -farbe aus.
Je nachdem es Morgen, Mittags oder Abend ist, kann man die verscheidenen Lichtbedingungen nutzen,
dazu gehören auch deren Position und Winkel in dem es scheint.

Das kühle, klare Licht am Morgen, die Dunkelheit in der Dämmerung und der von den Lampen erleuchtete Schimmer der Nacht
(boah hab ich das schön gesagt^^)
können verschiedene Stimmungen erzeugen, die am gleichen Ort aufgenommen wurden.
Der
gekonnte Einsatz von Filtern ist eine weitere Möglichkeit, eure Fotos
professioneller erscheinen zu lassen. Durch den Einsatz von blauen,
roten, orangen, oder gelben Filtern
erscheint der Farbton des Autos und des Hintergrundes unterschiedlich
- so könnt ihr den Stil eures Fotos völlig ändern.
Natürlich ist es auch möglich nachträglich Fotos zu verändern.
Es ist nicht viel Arbeit einen Filter via Photoshop an einem Foto anzuwenden.

Ein ähnlicher Effekt kann erreicht werden, wenn man mit dem Weißabgleichswert der Kamera experimentiert.
Dieser ist von Kamera zu Kamera unterschiedlich,
aber gebräuchliche Voreinstellungen haben ja Werte für gutes Wetter, trübes Wetter oder fluoreszierendes Licht.
Mithilfe dieser Were können sie farbtonveränderende Fähigkeiten von Filtern imitieren.


Man rbaucht nur ein bischen Gefühl für diese Techniken entwickeln, und schon kann man beeindruckende Fotos aufnehmen.
So könnt ihr die Augenblicke mit euren liebsten für immer festhalten.

Viel Spaß beim Fotografieren.
GT86 racing red Spurplatten 20/25 | H&R TLF 25/25 | Milltek ab Kat. | Valenti smoked | Schrothgurte | Haubenlifter | Kofferraummod. | Kupplungsmod. | supergeil

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Donnerstag, 10. Januar 2013, 23:25

RESERVIERT
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Donnerstag, 10. Januar 2013, 23:58

Hey,

Super how to! Den ein oder ändern Punkt kenne ich zwarschon (hatte schon viel Übung mit dem 944) aber werd ich beim nächsten Shooting versuchen diese noch besser zu bedenken! Die Frage ist nur wann das ist, denn im Augenblick fahr ich einfach viel lieber als den Wagen als ihn abzustellen oder Gott bewahre abzugeben um selbst Fotos von der Vorbeifahrt zu schießen... ;)

Allzeit gute Fährt,
Michael
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Freitag, 11. Januar 2013, 05:37

Gratulation

Gut und verständlich auch für Handyfotoknipser für mich verständlich! :thumbsup:

rst

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Freitag, 11. Januar 2013, 06:01

Hihi - bei der Überschrift könnte man auch an etwas anderes denken. Das würde dann aber sicherlich nicht in ein Autoforum gehören...

Btw - heisst es nicht der BRZ und der GT86?

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