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sirarni

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Samstag, 22. November 2014, 03:41

Fehlzündungen durch defekte Einspritzdüsen-Dichtung

Hi Leute,

ich hatte jetzt ein Problem am GT. Es hatte sich angehört, als ob ein Stein oder anderer Fremdkörper im Radhaus vorn links schlägt. Da es aber nur beim Beschleunigen auftrat war es sehr seltsam.
Zunächst hatte ein Toyotahändler in meiner Nähe mein Auto 3 Tage bei sich. Haben sämtliche Verkleidungen demontiert und mehrere Testfahrten gemacht.
Hab jeden Tag mehrfach mit ihnen telefoniert aber sie konnten nichts finden. Dann bin ich hin gefahren um selbst mal eine Testfahrt mit deren Mechaniker zu machen. Mein GT war schon zusammengebaut und mit einem "keine Ahnung was es ist.." hab ich ihn zurück bekommen.
Auf der Rückfahrt hab ich mal ein Video gemacht und es einem ehemaligen Forumsmitglied geschickt. Und siehe da... der olle Pechvogel hatte tatsächlich schon mal das gleiche Problem und war selbst ewig am suchen *g*:
Fehlzündungen durch defekte Einspritzdüsen-Dichtung !!!



Ich also ran ans Telefon... den freundlichen angerufen. Der hatte mir ja zuvor versichert es sei absolut nichts am Motor! (kann ihn also auch ruhig so fahren).
Er meinte es liegt nicht daran... das klingt anders. Also noch mal das Video an unseren Alex (Toyota Hasler) geschickt und mir Bestätigung eingeholt. Er hat dann auch netterweise mit dem Mechaniker tel. und es ihm selbst noch mal gesagt.


Dann noch paar Tage Wartezeit bis die Dichtungen und das Spezialwerkzeug da waren... und schau an...?! Unser kieber Zylinder Nr 3 (links hinten) hatte sich die Dichtung getoastet *g*.


Fazit: hab 2 Wochen meinen GT nicht gehabt. Aber es lohnt sich hartnäckig zu bleiben. Traurig nur, dass man all zu oft den (FACH!-) Werkstätten ihre Arbeit erklären und den Fehler selbst recherchieren muss!


Ein fettes DANKESCHÖN noch mal an Thomas (badmax) und Alex (GT86Alexander) für eure Unterstützung!


Ich versuch mal das Video anzuhängen, damit es evtl. dem nächsten hilft den das gleiche Schicksal ereilt ;-). Ist halt einfach mit dem Handy aufgenommen aber derjenige wird das "klackernde" Geräusch schon erkennen.


MfG Sascha


[video]www.dropbox.com/s/ifkld004lgfl2om/2014-11-06%2011.42.17.mp4?dl=0[/video]

www.dropbox.com/s/ifkld004lgfl2om/2014-1….42.17.mp4?dl=0

PS: falls es der falsche Ort für dieses Thema ist bitte verschieben
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Twinguin

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Samstag, 22. November 2014, 06:18

Damke für die Info. Und irgendwo anders hatten wir das Thema Dichtungen doch auch schon mal (ich glaube Chireb hatte da eine Alternativlösung?!)
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nicosgh

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Samstag, 22. November 2014, 07:11

wie kann eine werkstatt da sagen es sei normal!? wenn man das problem nicht findet ist das eine sache aber man muss kein genie sein um zu sagen das da etwas nicht i.O. ist 8|
"Allradantrieb bedeutet, daß man erst dort stecken bleibt, wo der Abschleppwagen nicht mehr hinkommt." ^^

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Samstag, 22. November 2014, 07:40

Och das kenn ich. Damals mit meinem Passat. Werkstatt meint, sei nur ein Sensor defekt. Brauche mir absolut keine Gedanken machen und könne bis zum Austausch vollkommen normal fahren. 900 km später: kapitaler Motorschaden. Kiste wurde mit Schrottwert nach Litauen verkauft.
GT86 ZN6, E8H, Aero, Leder Rot, 25/20 Eibach, Mittelarmlehne, TRD Türversteifung und Domstrebe, Supertek Luftfilter, Öl-/Wasser- Wärmetauscher, Prosport Öltemperatur Instrument, Unterboden-/Hohlraumv., Bremssattel blau lackiert, Heckscheibenfolierung, Valenti Smoked, Ultraleggera Gold 8x18, Powerflex Sturzschrauben, 5Zigen Pro Racer ZZ Catback, Joying Android HU, Rückfahrkamera, Weathertech
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Samstag, 22. November 2014, 08:45

Insgesamt gibt es mehrere Möglichkeiten.

- Die Dichtungen bei starker Beanspruchung regelmässig wechseln
- Mapping auf eine möglichst klopffreie Spritsorte mit Schwerpunkt Klopffreiheit, nicht Leistung!
- Anfangen zu basteln wie chireb es vorgeschlagen hat und versuchen die Dichtungen zu verbessern
- Die Temperatur am/im Motor senken (Low-Temperature-Thermostat, Ölkühler, anderer Krümmer mit Thermocoating etc.)

Oder aber Toyota macht einen Masterplan auf und schickt uns in die Werkstatt und wir bekommen ein anderes Thermostat, neu designte Düsen und
ein klopffreies Mapping.
Das wäre ideal!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hectorpascal« (22. November 2014, 09:56)


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Samstag, 22. November 2014, 09:11

Es ist leider immer mehr so, dass der Computer angeschlossen wird und wenn der nichts sagt, dann ist schon 90% der Kompetenz verbraucht. Die Motoren sind leider auch sehr kompliziert geworden.

Wenn ich früher mit mein zweiter Wagen (VW Jett 1,8l 90PS) auf den Hof der Werkstatt gefahren bin musste der Meister schon am Klang ungefähr was kaputt ist.

chireb

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Samstag, 22. November 2014, 09:27

Man sollte nicht sofort auf die Werkstatt schimpfen, wenn sie dieses Problem nicht direkt erkennt.
Der Fehler trifft ja (noch) nicht sehr häufig auf und das Auto ist ja auch nicht sooooo oft zu sehen, est recht nicht in einer Werkstatt. Da fehlt dann einfach die Erfahrung.
Das Geräusch stellt sich zunächst auch wie ein mechanischer Fehler dar und wird auch nicht im Fehlerspeicher angezeigt.
Es hört sich zunächst so an, als würde jemand mit dem Hammer aufs Getriebe schlagen. Logisch, dass man dann ewig nach eine lockeren Schraube, ausgeschlagenem Gelenk oder gebrochener Halterung sucht, aber natürlich nichts findet.
Zuerst hört man das laute Schlagen, wenn man im Leerlauf kurz aufs Gas tritt. Aber zunächst nur, wenn der Motor heiß ist. Bei fortgeschrittenem Schaden oder wenn schon mindestens eine Dichtung ganz weg ist, knallt es bei jeder Beschleunigung und zwar so laut, dass man glaubt, beschossen zu werden und hat gleichzeitig einen deutlichen Leistungsverlust.
Durch normale Diagnose auf diesen Dichtungsdefekt zu kommen, ist für eine Werkstatt nur mit einem Riesenaufwand möglich, und das dauert nun einmal sehr lange.
Wer die Erfahrung hat, testet mal kurz den o.g. Effekt und kennt den Schaden dann.

Die Reparatur ist eine Bagatelle und billig durchzuführen, dauert ca. 2-3 Stunden ohne Übung.

Der Schaden wird aber mit Sicherheit wieder auftreten. Ursachen sind Druck- und Temperaturspitzen, die bei sehr hohen Drehzahlen vorkommen.
Durch die Software ZA1JA01G wird das Problem abgestellt, zumindest weit nach hinten geschoben.
Also unbedingt das Update aufspielen lassen, sonst steht man bald wieder in der Werkstatt!

Ich hatte das Problem vor kurzem mit einem Techniker von TMG eingehend diskutiert, als ich Gelegenheit hatte, den CS R3 (*) anzusehen. Der Schaden trat speziell an Fahrzeugen auf, die ständig im hohen Lastbereich und mit hohen Drehzahlen unterwegs sind.
TMG schwört, dass der neue Softwarestand den Schaden endgültig abstellt.
An das Design des Dichtungssitzes des Injektors als (Mit-)Ursache will man nicht so richtig glauben, hat aber auch keine Erklärung, warum das so aussieht und nicht wie bei allen anderen Injektoren, die niemals Probleme haben.

Solange es keine anderen Injektoren gibt, werde ich vor jeder neuen Saison vorsichtshalber die Dichtungen wechseln und habe deshalb eine handvoll ins Lager gelegt.


(*) Ziel des Gesprächs war, ein wenig Unterstützung für den Aufbau eines Rennmotors zu erhalten, Infos, Teile, Unterlage usw.
Leider dürfen die nix herausrücken. Offiziell jedenfalls. Aber wo ein Wille ist, da ist manchmal auch ein Weg, und wenn es nur ein Trampelpfad ist.
Nicht verwunderlich ist, dass in dem CS R3 im Wesentlichen dieselben Massnahmen am Motor getroffen wurden, die ich in Planung habe.
Schaun wir mal, dann sehen wir schon :rolleyes:
"Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

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Samstag, 22. November 2014, 10:43

Nett das TMG darauf schwört das die neue Software das Problem abstellt.
Die fahren das 01G Mapping in einer anderen Version als die über EcuTek vefügbare.
Weitere Änderungen sind Krümmer/AGA (weniger Hitze an den Zylindern), fetter Radiator und Ölkühler.
Uns suggerieren zu wollen das die 01G Software alleine hilft dieses Problem zu beheben ist einfach falsch.
Wie richtig gesagt wird es eher verschoben.

@chireb: Hält ein Niedrigtemperatur-Thermostat wie Cosworth ihn verbaut nicht ebenfalls einer Klopfneigung/Überhitzung gegen?
Ich dachte immer das neben den falsch eingestellten Zündwinkeln die hohe Betriebstemperatur generell ein Problem ist.

Für alle die den Unterschied zwischen den Softwareversionen nicht kennen, hier nochmal ein Bild mit den Änderungen.
Dort sind lediglich die 00C/01C gezeigt welche mit den europäischen 00G/01G identisch sind.



Wie zu sehen wird der Zündwinkel bei Lastwechsel (z.B. Gaspedal, Gangwechsel) ab 5600rpm massiv zurückgefahren.
Viele Tuner verändern diese Werte nochmals wenn auf eine Spritsorte angepasst wird.
Die Änderungen sind dann nicht ganz so massiv und bewegen sich bei ca. -30°.

Eine weitere Lösung wäre noch ab 5600rpm nicht mehr zu schalten oder auf das Gaspedal zu hauen. :D

chireb

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Samstag, 22. November 2014, 11:28

Die Rücknahme des Zündzeitpunktes dürfte die Druckspitzen beim Schalten mit hohen Drehzahlen auf ein dichtungserträgliches Maß verringern.
Ich halte aber immer noch das Design des Dichtungssitzes für, sagen wir mal, suboptimal.

Das Verringern der Temperaturen von Öl und Kühlwasser wird die Standfestigkeit bei hoher Dauerlast sicher positiv beeinflussen.
Die Dichtungen sitzen jedoch nur ein paar Millimeter vom Brennraum entfernt. Ich kann mir nicht unbedingt vorstellen, dass die Temperatur der Injektoren durch die o.g. Massnahmen besonders beeinflusst werden.
Da würde ein Anfetten des Gemisches die Verbrennungstemperaturen doch eher verringern und mehr bewirken.
Ich werde im Rahmen meiner neuen Motorabstimmung mal sehr genau die Lambdawerte in allen Lastzuständen aufzeichnen und anpassen. Vielleicht messe ich auch zusätzlich die Abgastemperatur.
Dazu verwende ich aber ein externes Gerät, denn es soll geringe Abweichungen zu den Werten des Motorsteuergerätes und den tatsächlichen Werten geben.
Der Unterschied zwischen Lambda 0,86 und 0,89 ist ja eigentlich nicht dramatisch, könnte aber neben nicht optimaler Leistung auch die Verbrennungstemperaturen um die entscheidenden paar Grad erhöhen.
Je nachdem, was dabei herauskommt, kann ich mir vorstellen, eher in den Bereich von 0,83 bis 0,85 zu regeln als in Richtung mager. Das kostet zwar auch minimal Leistung, bringt aber deutlich mehr Sicherheit.

Bald weiß ich mehr.
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Horror

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Samstag, 22. November 2014, 12:27

Sascha, schönen Dank für das Einstellen des Videos.

Da weiß man ja jetzt, worauf man achten muss bzw. erkennt im Fall des Falles wenigstens die tatsächliche Problematik.

Bei den Geräuschen kann ich schon verstehen, dass da an völlig falschem Ort nachgeschaut wurde.

Bnet

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Samstag, 22. November 2014, 12:53

Vielen Dank für das Video! Jetzt hat man ein konkretes Geräusch im Kopf, wenn es um dieses Problem geht.

Eine Frage dazu: In letzter Zeit vernehme ich ab und an ein leichtes "Knallen" beim Kaltstart. Bisher dachte ich dabei an die blitzartige Ausdehnung von Metall im Auspuff wegen Hitze. Könnte dieses Geräusch auch von einer (bisher erst leicht) beschädigten Dichtung sein? Gäbe es dafür eine logische Erklärung? Beim Beschleunigen ist mir das Geräusch bisher noch nicht aufgefallen.
Ehemaliger Gt86-Fahrer, nun Abtrünniger (Mazda MX5), aber heimlicher Verehrer.

POVs, Reviews und co hier: http://www.petrolapes.com

chireb

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Samstag, 22. November 2014, 13:39

Beim kalten Motor wirst du nichts hören, was mit der Dichtung zusammenhängt.
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Samstag, 22. November 2014, 13:41

Weil dann nur ins Saugrohr eingespritzt wird, oder?

sirarni

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Samstag, 22. November 2014, 16:57

@ Benet:

ich bin jetzt kein Profi wie chireb aber ich erläutere mal wie es bei mir zum ersten mal auftrat:

Hatte meinen GT 4 Tage in der Garage stehen. Steig ein, mach den Motor an und ein mega lauter knall kam beim starten. Vll kann das chireb besser erläutern?!
Dann hab ich natürlich nachgeschaut ob etwas im Motorraum zu sehen ist oder evtl Werkzeug oder ähnliches drin vergessen wurde. Man kommt da ja auf die dümmsten Gedanken ;-).
Nach dem einen Knall war aber nichts weiter im Stand zu hören und ich hab mich auf den Weg zum Reifenwechsel gemacht. Beim Fahren hab ich dann schnell bemerkt, dass wenn ich bei 2k rpm Gas gegeben habe das Knallen wieder anfängt. Da war ich mir schon ziemlich sicher, dass es kein Werkzeug o.ä. im Radhaus sein kann.
Bin dann immer mit max 2k rpm gefahren und hab ihn gleich nach dem Reifenwechsel zu Toyota gestellt.

Zum Thema über Werkstatt "meckern":

ich bin denen nicht wirklich böse, dass sie den Fehler nicht gleich erkannt haben. Ich entschuldige die auch immer mit dem Hintergrund, dass das Auto ja noch sehr neu ist und die wenigsten damit Erfahrung haben.
Aber sehen wir es mal aus ner anderen Perspektive: ICH bin Laie, Hobbyschrauber oder wie auch immer man das nennen mag *g*. Ich kam auch nicht gleich auf den Fehler, hab mich aber dran gesetzt und alles mir mögliche dafür getan den Fehler zu definieren. Ich hätte keinem Kunden einfach mit der Aussage "am Motor ist alles ok" vollgas weiter fahren lassen (hab ihn natürlich auch nicht mehr im Renntrimm bewegt).
Toyota hat ja sogar schon eine angepasste Software entwickelt, also hätten sie den bereits bekannten Fehler ja bei Toyota erfragen können. Ich habs ja genauso gemacht. Nur hab ich halt nicht den Hersteller direkt an der Hand sondern muss mich auf Freunde beziehen.
Ist etwas suboptimal gelaufen. Bin auch nicht stinkig auf die Werkstatt... aber lustig ist halt, dass jetzt schon zum 2. mal in einem Jahr ein gelernter Optiker einer Toyotawerkstatt erklärt, was am Auto kaputt ist. Und beide male heißt es erst: nene, dass kann es nicht sein. Und plötzlich hat der depperte Kunde doch recht, nach dem er hartnäckig bleibt und es ihnen erst beweisen muss! Wärs meine Mutter ihr Auto, würd sie wohl heute noch mit dem undefinierten Fehler rumfahren. Oder hätte schon längst nen Motorschaden :-p
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Samstag, 22. November 2014, 17:18

zum Thema in Zukunft das Problem vermeiden:

also ich hab ja schon nen Ölkühler drin. Einen 3 Zoll Krümmer bekomme ich im Dezember. Dabei wird auch das Mapping dahingehend verändert, dass die Winkel angepasst werden, die das verursachen. Ein Rennkat und Catback in 3 Zoll sind etwas später auch noch angedacht.
Hatte auch gleich nachgefragt, ob es evtl verstärkte Dichtungen gibt die ich stattdessen verbauen kann. Aber da hieß es die originalen sind gut, an denen liegt es nicht. Mit veränderter Software ist das Problem "behoben".

Was kann man/ich noch beachten? (chireb? *g)

Klar kann man ihn weniger in hohen Drehzahlen fahren- aber zum Schleichen hab ich mir keinen Kpr eingebaut :-p. Wenn die Kiste warm ist wird sie auch genutzt. Man ist ja nicht dauerhaft im Rennmodus unterwegs... aber wenn ich Bock drauf hab will ich mich da net erst fragen müssen ob´s den Dichtungen gut tut. Leistung bedeutet Verschleiß, das ist mir ja bewusst. Und wenn ich die Dinger alle 15-20t km wechseln muss, dann läuft es halt unter Betriebskosten bzw Garantie. Der Wechsel kostet "nur" ca 200 €. Das geht ja noch.

Wichtiger war mir mit dem Einstellen des Videos, dass andere die das gleiche Problem haben nicht ewig suchen müssen sondern ihre Werkstatt gleich auf die Dichtungen aufmerksam machen können.

In diesem Sinne: Gute Fahrt Jungs und Mädels :P
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chrischi1

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Samstag, 22. November 2014, 18:21

Mal eine blöde Frage: Wird das Problem durch die Aufladung (Kompressor/Turbo) verstärkt, bzw. getriggert?

Gruß
Ch.
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abgeholt 5. April 2013
:thumbsup:

JetNoise

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Samstag, 22. November 2014, 19:52

@chrischi1 Wie chireb weiter oben schon schrieb, durch (sehr) hohe Drehzahlen und Temperaturspitzen, ggf als Folge.
Fahre mit Kompressor schon seit fast 25000km. Die Dichtungen zeigen noch keine Anzeichen von Durchbrennen.
(Wurde bei der Aktion "Engine misfire", Zündkerzen Tausch gleich mitgeprüft und damit zwangsweise auch ersetzt.)

Gruß
Oliver
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Samstag, 22. November 2014, 21:21

Also mein Tip wäre bei jedem größeren Problem direkt Toyota Deutschland zu kontaktieren.
Die wiederum versorgen dann die Werkstatt mit den notwendigen Dokumenten und geben auch Anweisungen raus.
Ist zwar blöd aber beim GT86 fast unumgänglich. Der GT86 ist vom Prinzip her kein Wagen der zur Toyota Familie gehört.
Einige wenige Werkstätten haben etwas mehr Durchblick und betreiben auch Motorsport mit dem GT,
das ist aber eher selten der Fall.

sirarni

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Samstag, 22. November 2014, 22:52

@ Hectopascal:

sollte es aber nicht eher so sein, dass die Werkstatt bei Toyota nachfragt wenn sie nicht weiter kommt? ICH als Werkstatt würde mir blöd vorkommen, wenn meine Herstellerfirma durch den Kunden angeregt auf mich zukommt und mir Anweisungen gibt. Hätte ich dann nicht meinen Job dem Kunden gegenüber (Service, Fachkompetenz,...) ungenügend ausgeübt?

Ich geh mal vom GT weg... nehm nen Ford Fokus oder nen Polo. Wenn Omi damit ein Problem hat, das keiner sofort erörtern kann, soll sich dann Omi selbst um Klärung kümmern?
Ich finde Werkstätten sollten DIE Profis sein! Man geht hin und sie klären alles. Holen sich alle Infos, Hilfen, Tips woher auch immer. Das ist deren Job. Andersherum finde ich es einfach nur peinlich!

Versteh aber was du meinst ;-)
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Sonntag, 23. November 2014, 09:24

Unser örtlicher Subaru-Dealer ist für seine gute Werkstattleistung bekannt, der zuständige Toyota-Dealer ebenso.
Der Subarumann hat noch nie einen BRZ verkauft, geschweige denn in der Werkstatt gehabt.
Der Toyotamann hat auch noch nie einen GT86 verkauft, aber meinen schon öfter gesehen, Wartung und Kupplungsgarantiefall.
Dem Toyotamann berichte ich von meinen Erfahrungen und der bekommt alles mit, besorgt mir schließlich die Teile.
Wenn der einen Problemfall bekommt, dann ist der jedenfalls geimpft und kann eher schon mal helfen.

So wird des den meisten Vertretern dieser Marken gehen.
Warum sollen die sich um Dinge intensiv kümmern, die sie vermutlich nie oder nur extrem selten bearbeiten müssen?

Wenn du mit Fieber zum Hausarzt läufst, dann denkt der ja auch bei deinen aktuellen Symptomen an die Grippe und nicht an die Cholera.
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